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Wie viele Kaffeebohnen braucht man für eine Tasse (200 ml)?
#1
Question 
Ich habe Kaffee geschenkt bekommen, sehr guten aus Äthiopen. Das sind aber Bohnen, deshalb bin ich seit neuestem auch stolzer Besitzer einer Kaffemühle. (Interessant ist, wer die u.a. herstellt und zu welchen Preisen sie dann verkauft werden. Peugeot zum Beispiel macht welche. 150 bis 200 € und dann noch nicht mal elektrisch.)

Ok, meine ist auch handbetrieben (Greta Thunberg wäre stolz auf mich), sieht aber gut aus (die Kaffeemühle, nur um Missverständnissen aus dem Weg zu gehen), ist aus Edelstahl, hat ein Keramikmahlwerk und kostet 14,99. Gibt's z.B. beim MediaMarkt, dort aber nur online. 
Zeller Kaffemühle
So, und jetzt möchte ich mir morgen früh damit frisch gemahlenen Kaffee brühen. Da stellt sich natürlich für den von Grund auf pulververdorbenen Genießer die Frage: Wie viele Kaffebohnen brauche ich eigentlich dazu?

Was ich bisher herausgefunden habe: 
  • Gängige Kaffeemaße für Pulverkaffee sind meist auf 7 g ausgelegt. 
  • Eine Bohne wiegt ca. 0,8 bis 0,9 g.

Das würde bei einer Tasse ungefähr 8 Bohnen entsprechen. Das kommt mir aber wenig vor, vor allem, weil auch der Kaffee nicht der stärkste ist. Es ist der
links oben.
Und ich mag den Kaffee gerne ein bisschen stärker als "normal", also dürften 10 Bohnen pro Tasse nicht zu viel sein. Jetzt habe ich aber im Internet von bis zu 15 Bohnen gelesen...

Mahlt hier noch jemand seinen Kaffee selbst und weiß daher mehr?
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#2
(09.02.2019, 18:42)PuK schrieb: Ich habe Kaffee geschenkt bekommen, sehr guten aus Äthiopen. Das sind aber Bohnen, deshalb bin ich seit neuestem auch stolzer Besitzer einer Kaffemühle. (Interessant ist, wer die u.a. herstellt und zu welchen Preisen sie dann verkauft werden. Peugeot zum Beispiel macht welche. 150 bis 200 € und dann noch nicht mal elektrisch.)

Ok, meine ist auch handbetrieben (Greta Thunberg wäre stolz auf mich), sieht aber gut aus (die Kaffeemühle, nur um Missverständnissen aus dem Weg zu gehen), ist aus Edelstahl, hat ein Keramikmahlwerk und kostet 14,99. Gibt's z.B. beim MediaMarkt, dort aber nur online. 
Zeller Kaffemühle
So, und jetzt möchte ich mir morgen früh damit frisch gemahlenen Kaffee brühen. Da stellt sich natürlich für den von Grund auf pulververdorbenen Genießer die Frage: Wie viele Kaffebohnen brauche ich eigentlich dazu?

Was ich bisher herausgefunden habe: 
  • Gängige Kaffeemaße für Pulverkaffee sind meist auf 7 g ausgelegt. 
  • Eine Bohne wiegt ca. 0,8 bis 0,9 g.

Das würde bei einer Tasse ungefähr 8 Bohnen entsprechen. Das kommt mir aber wenig vor, vor allem, weil auch der Kaffee nicht der stärkste ist. Es ist der
links oben.
Und ich mag den Kaffee gerne ein bisschen stärker als "normal", also dürften 10 Bohnen pro Tasse nicht zu viel sein. Jetzt habe ich aber im Internet von bis zu 15 Bohnen gelesen...

Mahlt hier noch jemand seinen Kaffee selbst und weiß daher mehr?

Könntest ja mal eine Versuchsreihe starten. Aber aufpassen. Dasselbe Wasser, derselbe Luftdruck, Luftfeuchtigkeit ... alles wichtig, wenn du den Dingen  auf den Grund gehen willst  Innocent
Der Tote war der Rechthaber unter den Linksabbiegern.



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#3
(09.02.2019, 19:53)erge schrieb: Könntest ja mal eine Versuchsreihe starten. Aber aufpassen. Dasselbe Wasser, derselbe Luftdruck, Luftfeuchtigkeit ... alles wichtig, wenn du den Dingen  auf den Grund gehen willst  

Der W00t, den du heute gefrühstückst hast, wirkt immer noch. Pass bloß auf, dass du heute nicht noch in eine Verkehrskontrolle gerätst. 

Ich hab jetzt mal 10 Bohnen probeweise gemahlen. Und bin noch verwirrter als vorher. 

Da kommt das raus: 

[Bild: vcus92e8.jpg] 
Das ist geschätzt 1/5 von einem gängigen Kaffeemaß, wenn überhaupt.

Verdammt. Das sind die Sachen, die man seine Eltern hätte fragen sollen, als sie noch lebten. Meine Mutter hätte das gewusst.
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#4
Hier werden 16g auf 250 ml Wasser empfohlen:

Kaffeezubereitung mit dem Handfilter

Martin
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#5
Wie das Leben so spielt, beschäftige ich mich mit Probenteilern für Saatgut - an sowas nie gedacht. Das brauchen Saatzüchter für ihre Parzellen. Bei Getreide werden 4.000 Körner auf eine Parzelle - etwa 6 x 1,5 m - gesät. Bei Winterweizen wiegen die 4.000 Körner bei einem TKG (Tausendkorngewicht) von 50 g 200 g. Der Saatzüchter kriegt das Korn in 5 kg oder größeren Gebinden (Sack), muß die also einzeln abwiegen auf die 200 g und auf die Sämaschine schmeißen, dann säuberlich die 6 m abfahren, sonst stimmt das Ergebnis bei der Ernte nicht, das alles auf mindestens 6 verschiedene Parzellen verteilt, nicht daß da eine das Pech hat, in einer Pfütze zu stehen, was den Zuchtversuch verschandelte. Auf diese Weise wiegt er bei 35 Sorten Winterweizen und einigen anderen innerhalb 2 Wochen rund 1200 Tüten ab, dokumentiert sie und kommt bei der anschließenden Aussaat natürlich nicht durcheinander. Wer eine besonders gute Züchtung nachhaltig zustande bringt, hat im Lotto gewonnen. Das Bundessortenamt ist die Lotteriezentrale.

So weit, so schlecht. Früher war ich der Espresso in Person, auch ohne Pseudoexperten, Baristi lassen die sich nennen. Heute werfe ich demütig zwei leicht gehäufte Teelöffel von dem Discounterkaffee in eine immerhin hübsche und ergonomisch ausgefeilte - was man ihr nicht auf den ersten Blick ansieht, aber lebenslänglich schätzt - Arzbergtasse und freue mich der unendlichen Leichtigkeit des Seins. Der Kaffee schmeckt und die Verdauung klappt.

Krups Espressomaschinen habe ich schon 3 entsorgt, die (wahrscheinlich) letzte vor einer Woche. Wären sie Autos gewesen, hätte jede 500.000 km auf der Uhr gehabt, also eigentlich eine Empfehlung.

Simplify your life.
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#6
Warum machst Du Dir das so kompliziert? Meine Oma hatte eine Kaffemühle in einem Holgehäuse, der gemahlene Kaffee fiel in eine kleine Schublade. Sie hat immer eine Handvoll Bohnen gemahlen und dann den Kaffee in einer Kanne aufgebrüht. Hat immer toll gerochen in der früh, ich vermiss das manchmal. Also, an Deiner Stelle würde ich einfach eine kleine Menge der Bohnen mahlen, was Du dann momentan nicht verwendest von dem Kaffeemehl tust Du in eine Dose.
In der heutigen Gesellschaft vergisst der Mensch das Wichtigste – die Menschlichkeit.

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#7
Rainbow 
(09.02.2019, 20:42)Martin schrieb: Hier werden 16g auf 250 ml Wasser empfohlen:

Kaffeezubereitung mit dem Handfilter

Das sind dann die genannten 15 auf 200 ml, +/- eine. Bei dem Kaffee wahrscheinlich eher +. 

Außerdem habe ich keine Kaffeemaschine, sondern so einen Kaffeezubereiter. Also eine Glaskanne in Zylinderform, in die man von oben nach fünf Minuten ein feines Sieb nach unten drücken kann. Das Kaffeemehl ist dann unten und oben ist der Kaffee. Dabei muss man aber berücksichtigen, dass das Wasser nicht so effektiv verwertet wird wie in einem Melitta-Filter; da kommen bei einem Liter Wasser nur ca. 800 ml Kaffee raus. Schmeckt aber hervorragend, weit besser als papiergefilterter Kaffee. Und der Kaffee aus so einem Dings hat immer ein wenig was von Mokka, weil er, gerade bei den letzten beiden Tassen, ein wenig Kaffeemehl beinhaltet. Das Sieb hält nicht alles zurück, was an Feststoffen drin ist. 

Ja, das mit 16/250 kommt mir auch richtig vor. Und ich könne natürlich auch mal meine Briefwaage suchen. Irgendwo muss die ja stecken. Ich glaub, ich weiß auch ungefähr, wo. Aber das wollte ich eigentlich heute abend nicht mehr.
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#8
(09.02.2019, 21:28)Klartexter schrieb:
Warum machst Du Dir das so kompliziert? Meine Oma hatte eine Kaffemühle in einem Holgehäuse, der gemahlene Kaffee fiel in eine kleine Schublade. Sie hat immer eine Handvoll Bohnen gemahlen und dann den Kaffee in einer Kanne aufgebrüht. Hat immer toll gerochen in der früh, ich vermiss das manchmal.

Meine Oma hatte auch eine Kaffeemühle. Aus Holz, mit so einer kleinen Schublade unten. Quadratisch (kubisch eigentlich), praktisch, gut. Noch ein Vorkriegsmodell. 

Ich habe diese Mühle hier. Nur kann ich mit der keinen Kaffee mehr mahlen. Weil meine Oma mit dieser Kaffeemühle 1946 aus dem Sudetenland vertrieben wurde. Und sie wollte aber auch hier nicht auf ihren geliebten Mohnkuchen verzichten. Also hat sie dann nach dem Krieg diese Kaffeemühle benutzt, um Mohnsamen für Mohngebäck zu mahlen. Das funktioniert, aber das in den Samen enthaltene Öl und Fett verklebt das Mahlwerk derart, dass du das nie mehr sauber bekommst. Mit dieser Kaffeemühle kann man niemals mehr Kaffee mahlen, die taugt nur noch als Dekorationsstück.  

(09.02.2019, 21:28)Klartexter schrieb:
Also, an Deiner Stelle würde ich einfach eine kleine Menge der Bohnen mahlen, was Du dann momentan nicht verwendest von dem Kaffeemehl tust Du in eine Dose.

Darauf wird es wohl rauslaufen, ja.
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#9
Na also, learning by doing.
Oder wie Einstein sagte - oder war's Adorno? ...: Probieren geht über experimentieren, oder so.

Wirkt verdammt lange, heute  Blush
Der Tote war der Rechthaber unter den Linksabbiegern.



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#10
(09.02.2019, 21:46)PuK schrieb: Meine Oma hatte auch eine Kaffeemühle. ....
...... Weil meine Oma mit dieser Kaffeemühle 1946 aus dem Sudetenland vertrieben wurde. Und sie wollte aber auch hier nicht auf ihren geliebten  Mohnkuchen verzichten. Also hat sie dann nach dem Krieg diese Kaffeemühle benutzt, um Mohnsamen für Mohngebäck zu mahlen. Das funktioniert, .....

Oma hat den Mohn nicht gemahlen, aber zerquetscht,
da mal mir eher einen Storch!
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