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Daimler will in Zukunft nicht mehr an Parteien spenden
#1
Zitat:„Verantwortungslos, Demokratie gefährdend, dumm“, schimpfte der CDU-Bundestagsabgeordnete und Wirtschaftsstaatssekretär Thomas Bareiß.  
Ein „Beitrag zur Schwächung der Demokratie“, echauffierte sich CSU-Schatzmeister Thomas Bauer. „Man stiehlt sich aus der Verantwortung.“
FDP-Schatzmeister Hermann Otto Solms kündigte gar einen Protestbrief an den Autokonzern an. Unternehmensspenden an Parteien seien „von unserer Verfassung so gewollt“ und eine Würdigung der ehrenamtlichen Arbeit von Tausenden Parteimitgliedern, behauptete Solms laut WELT. (Der FDP-Schatzmeister hat hier offenbar die Erzählung von Daimler verinnerlicht. 2018 erklärte der Konzern, man unterstütze die politische Arbeit der Parteien mit Spenden, „wie es unser Grundgesetz vorsieht“.)

Quelle: abgeordnetenwatch.de

Auch wird man einsehen, daß Dummköpfen und Narren gegenüber es nur einen Weg gibt,
seinen Verstand an den Tag zu legen, und der ist, daß man mit ihnen nicht redet.

Arthur Schopenhauer (1788-1860), "Aphorismen" Kapitel V. C 23
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#2
Hab' ich auch schon gehört, daß Großunternehmen keine Parteispenden mehr überweisen wollen.
Warum auch? Es besteht doch keiner Verpflichtung.
Manche Politiker denken schon. Bei denen ist sogar die Demokratie deswegen schon in Gefahr?
Steigerung von lächgerlich - muß wohl noch erfunden werden.
Gott schützte uns vor solchen Poliutikern und erstr recht vor denen die diese gewählt habern
Schon verloren (Ivan Drago)
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#3
(11.05.2019, 18:49)UglyWinner schrieb: Hab' ich auch schon gehört, daß Großunternehmen keine Parteispenden mehr überweisen wollen.
Warum auch? Es besteht doch keiner Verpflichtung.
Manche Politiker denken schon. Bei denen ist sogar die Demokratie deswegen schon in Gefahr?
Steigerung von lächgerlich - muß wohl noch erfunden werden.
Gott schützte uns vor solchen Poliutikern und erstr recht vor denen die diese gewählt habern

Zumal solche Spenden, an Parteien, in Frankreich und Spanien schon länger verboten sind.
Die Pflicht ruft!
Sag ihr ich ruf' zurück.







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#4
Wie sagt Felix von Leitner ("Fefe") in seinem Blog immer so schön?

Zitat:Die beste Demokratie, die man für Geld kaufen kann.

Ja, die ist dann gefährdet. Das ist aber nicht weiter schlimm.

Auch wird man einsehen, daß Dummköpfen und Narren gegenüber es nur einen Weg gibt,
seinen Verstand an den Tag zu legen, und der ist, daß man mit ihnen nicht redet.

Arthur Schopenhauer (1788-1860), "Aphorismen" Kapitel V. C 23
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#5
(11.05.2019, 19:00)Kreti u. Plethi schrieb: Zumal solche Spenden, an Parteien, in Frankreich und Spanien schon länger verboten sind.

Halte ich nicht für richtig. Unternehmen, ob nun Personen oder Kapitalgesellschaften sollen mit ihrem Geld machen können was sie wollen.
Schon verloren (Ivan Drago)
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#6
Könnte man dem Threadtitel mal ein 'l' spendieren?
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#7
(12.05.2019, 07:42)UglyWinner schrieb: Halte ich nicht für richtig. Unternehmen, ob nun Personen oder Kapitalgesellschaften sollen mit ihrem Geld machen können was sie wollen.

Prinzpiell ja, allerdings Parteipolitik beeinflussen ist, bei der mittlerweile Ungleichverteilung der finanziellen Möglichkeiten, nicht besonders demokratiefördernd.
Die Mehrheit ist gegen solcherlei Lobbyismus, der mit solchen "Spenden" kräftig unterstützt wird.
Die Pflicht ruft!
Sag ihr ich ruf' zurück.







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#8
(12.05.2019, 08:08)Kreti u. Plethi schrieb: Prinzpiell ja, allerdings Parteipolitik beeinflussen ist, bei der mittlerweile Ungleichverteilung der finanziellen Möglichkeiten, nicht besonders demokratiefördernd.
Die Mehrheit ist gegen solcherlei  Lobbyismus, der mit solchen "Spenden" kräftig unterstützt wird.

Der Beste ist ja dieser CSU-Bauer (s. Link in #1 "Man stiehlt sich aus der Verantwortung"):

Zitat:Wir schreiben Briefe, bitten um Spenden. Es gibt schon mal ein gemeinsames Essen, man trifft sich zum Gespräch. Das ist aber alles ganz normal und wird mit der nötigen Distanz erledigt.

Klar, und beim Essen spricht man übers Wetter, worüber denn sonst? Man spricht da über nichts anderes als was man auch mit dem Friseur bereden würde.  Lol

Und Fremdwörter sind bei manchen übrigens Glückssache. "Diskretion" wollte er wohl sagen, nicht "Distanz".

Auch wird man einsehen, daß Dummköpfen und Narren gegenüber es nur einen Weg gibt,
seinen Verstand an den Tag zu legen, und der ist, daß man mit ihnen nicht redet.

Arthur Schopenhauer (1788-1860), "Aphorismen" Kapitel V. C 23
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#9
Danke.
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#10
(12.05.2019, 08:08)Kreti u. Plethi schrieb: Prinzpiell ja, allerdings Parteipolitik beeinflussen ist, bei der mittlerweile Ungleichverteilung der finanziellen Möglichkeiten, nicht besonders demokratiefördernd.
Die Mehrheit ist gegen solcherlei  Lobbyismus, der mit solchen "Spenden" kräftig unterstützt wird.

Zu negativ gedacht. Es soll ja auch Spenden ohne Gegenleistung geben. Natürlich will ich nicht ausschliessen, daß eun Spender so was erwarten könnte .... At
Schon verloren (Ivan Drago)
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