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Stop Gendersprache jetzt!
#1
Wenn man dagegen ist, dass aus Fußgängern "Zu Fuß Gehende" werden oder in Wörtern diese Stern*chen auftauchen, kann man jetzt einen Aufruf unterzeichnen:

Stop Gendersprache jetzt!

Mich wundert nur ein bisschen, dass bei den Erstunterzeichnern einige dabei sind, die eher rechts sind? Z. B. Prof. Schachtschneider, Anabel Schunke, Matthias Matussek und Uwe Tellkamp, die anderen sagen mir nichts, also bis auf Helmut Markwort. Aber eigentlich hat das doch mit rechts oder links nichts zu tun, oder doch?

Ich mag ja schon das Wort "gender" nicht, bis jetzt hat mir auch noch niemand wirklich sagen können, was genau das auf Deutsch heißt. Oder ist das jetzt schon ein deutsches Wort? Nanu Das spricht man doch englisch aus?
"Freitags verzichte ich immer auf's Auto und nehme ein Taxi. Der Umwelt zuliebe."  (@Frea)

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#2
(06.03.2019, 13:04)messalina schrieb: Wenn man dagegen ist, dass aus Fußgängern "Zu Fuß Gehende" werden oder in Wörtern diese Stern*chen auftauchen, kann man jetzt einen Aufruf unterzeichnen:

Stop Gendersprache jetzt!

Mich wundert nur ein bisschen, dass bei den Erstunterzeichnern einige dabei sind, die eher rechts sind? Z. B. Prof. Schachtschneider, Anabel Schunke, Matthias Matussek und Uwe Tellkamp, die anderen sagen mir nichts, also bis auf Helmut Markwort. Aber eigentlich hat das doch mit rechts oder links nichts zu tun, oder doch?

Ich mag ja schon das Wort "gender" nicht, bis jetzt hat mir auch noch niemand wirklich sagen können, was genau das auf Deutsch heißt. Oder ist das jetzt schon eine deutsches Wort? Nanu Das spricht man doch englisch aus?
Da hast du recht, das geht politisch eher linksorientierten Bürgern ebenso auf den Senkel.
Verbunden mit der stark überzeichneten political correctness im Kinder- und Jugendmedienbereich eindeutig ein Irrweg!
KEEP OUT ☠️

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#3
Der Aufruf scheint ja einigen Leuten starke Sorgen zu bereiten. Wie z.B. dem Herrn Kretschmar von der taz: 

Oh, fuck off

Sachliches Argument hat er übrigens kein einziges. Nur jede Menge Polemik. Ach ja, und den Bastian Sick mag er nicht. Wahrscheinlich hat er Probleme mit dem Genitiv.

So, ich muss jetzt mal meine Krankenkasse besuchen. Aber dann unterschreibe ich auch, wenn ihnen das so dermaßen die Düse gehen lässt.
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#4
(08.03.2019, 09:51)PuK schrieb: Der Aufruf scheint ja einigen Leuten starke Sorgen zu bereiten. Wie z.B. dem Herrn Kretschmar von der taz: 

Oh, fuck off

Sachliches Argument hat er übrigens kein einziges. Nur jede Menge Polemik. Ach ja, und den Bastian Sick mag er nicht. Wahrscheinlich hat er Probleme mit dem Genitiv.

So, ich muss jetzt mal meine Krankenkasse besuchen. Aber dann unterschreibe ich auch, wenn ihnen das so dermaßen die Düse gehen lässt.

Der Chef vom Dienst ist ja völlig von der Rolle, emotional maximal aufgeputscht, lebensbedrohliche Schnappatmung. Lebt er noch?
Wie mögen da erst die anderen drauf sein, die nicht den Chef v.D. spielen dürfen?

Zitat:Der Verein Deutsche Sprache ist gegen gendergerechte Sprache. Seinen Aufruf dagegen unterzeichnen lauter Witzfiguren und Wutbürger.
„Ein Aufruf zum Widerstand“ – drunter geht heut gar nichts mehr. Würde selbstgerechter Zorn den Körper durch die Harnröhre verlassen, ertrinken würden die hundert Erstunterzeichner*innen des Aufrufs „Schluss mit dem Gender-Unfug“ in ihren eigenen Ausscheidungen.

Hat der noch alle? Fehlt bloß noch der Darmkanal inklusive Austrittsöffnung Banghead
Der Tote war der Rechthaber unter den Linksabbiegern.



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#5
(08.03.2019, 09:51)PuK schrieb: Aber dann unterschreibe ich auch, wenn ihnen das so dermaßen die Düse gehen lässt.

Habe es ja nicht so mit Unterschreiben, aber das ist ein Argument. Nachdem die Rechtschreibreform durchging durch ging, musste noch etwas obendrauf. Seid's alle damisch? Woher die gendertödliche Bezeichnung kommt, wird hier ersichtlich, Herr Kretschmar*in von der taz*in.
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#6
Warum hat der Kretschmar eigentlich keine Sternchen bei Wutbürger*innen und Wutbürger*innentum reingeschrieben, bei Mahner*innen und Künstler*innen aber schon? Nanu

Was mir schon öfter aufgefallen ist: bei bösen Dingen lassen die Gender*innen die Sternchen oder diese "..ende" immer gerne weg, also Gefährder*innen und Gefährdende oder Einbrechende oder Messerstecher*innen habe ich jedenfalls noch nie gelesen. Wahrscheinlich weil die Bösen ja nur Männer sein können Innocent
"Freitags verzichte ich immer auf's Auto und nehme ein Taxi. Der Umwelt zuliebe."  (@Frea)

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#7
(08.03.2019, 11:12)messalina schrieb: Warum hat der Kretschmar eigentlich keine Sternchen bei Wutbürger*innen und Wutbürger*innentum reingeschrieben, bei Mahner*innen und Künstler*innen aber schon? Nanu

Vermutlich ist ihm insgeheim klar, dass die Wutbürger so schlau sind, dass sie von selbst wissen, dass mit "Wutbürger" automatisch auch Wutbürgerinnen, Wutbürgerzwitter usw. mitgemeint sind. Nur darf er das in der taz nicht so ausdrücklich schreiben, sonst sinkt die Auflage noch weiter.

(06.03.2019, 13:04)messalina schrieb: Ich mag ja schon das Wort "gender" nicht, bis jetzt hat mir auch noch niemand wirklich sagen können, was genau das auf Deutsch heißt. Oder ist das jetzt schon ein deutsches Wort? Nanu Das spricht man doch englisch aus?

Ja, ˈ dʒendə. Und es bedeutet eigentlich nichts anderes als "Geschlecht", also entweder das biologische (männlich, weiblich) oder das sprachliche (Makskulinum, Femininum, Neutrum).

Wenn du einen amerikanischen oder britischen Reisepass vor dir hast, gibt es da auch eine Rubik "GENDER:". Und da steht dann entweder ein M für male oder ein F für female. Ob es es bei denen inzwischen auch ein D gibt, weiß ich nicht. Vermutlich nicht. Die haben ja dort auch nicht so linksgrünunterwanderte Verfassungsgerichte wie wir.

(Ich hätte halt als BVerfG gesagt: In Zweifelsfällen macht man einfach einen Gentest. Und wenn da dann XY rauskommt, ist es ein M, und wenn das Ergebniss XX lautet, ist es eine F.

Dann gibt es natürlich noch die numerischen Aberrationen bei den Geschlechtschromosomen wie das "Klinefelter-Syndrom" (XXY) oder XYY-Männer. Das sind aber alles Männer. Alles, was ein Y mit sich herumträgt, ist M, wer nur X hat, ist F (es gibt auch Triple-X-Frauen, XXX).

Also einfach am Vorhandensein eines oder mehrerer Y-Chromosomen das männliche Geschlecht festmachen und am Nichtvorhandensein eines solchen das weibliche. Das wäre dann eine saubere Gerichtsentscheidung gewesen, aber doch nicht dieser Bockmist. Das Geschlecht ist eben nicht disponibel, sondern genetisch festgelegt.)
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#8
(08.03.2019, 13:24)PuK schrieb: Vermutlich ist ihm insgeheim klar, dass die Wutbürger so schlau sind, dass sie von selbst wissen, dass mit "Wutbürger" automatisch auch Wutbürgerinnen, Wutbürgerzwitter usw. mitgemeint sind. Nur darf er das in der taz nicht so ausdrücklich schreiben, sonst sinkt die Auflage noch weiter.


Ja, dʒendə. Und es bedeutet eigentlich nichts anderes als "Geschlecht", also entweder das biologische (männlich, weiblich) oder das sprachliche (Makskulinum, Femininum, Neutrum).

Wenn du einen amerikanischen oder britischen Reisepass vor dir hast, gibt es da auch eine Rubik "GENDER:". Und da steht dann entweder ein M für male oder ein F für female. Ob es es bei denen inzwischen auch ein D gibt, weiß ich nicht. Vermutlich nicht. Die haben ja dort auch nicht so linksgrünunterwanderte Verfassungsgerichte wie wir.

(Ich hätte halt als BVerfG gesagt: In Zweifelsfällen macht man einfach einen Gentest. Und wenn da dann XY  rauskommt, ist es ein M, und wenn das Ergebniss XX lautet, ist es eine F.

Dann gibt es natürlich noch die numerischen Aberrationen bei den Geschlechtschromosomen wie das "Klinefelter-Syndrom" (XXY) oder XYY-Männer. Das sind aber alles Männer. Alles, was ein Y mit sich herumträgt, ist M, wer nur X hat, ist F (es gibt auch Triple-X-Frauen, XXX).

Also einfach am Vorhandensein eines oder mehrerer Y-Chromosomen das männliche Geschlecht festmachen und am Nichtvorhandensein eines solchen das weibliche. Das wäre dann eine saubere Gerichtsentscheidung gewesen, aber doch nicht dieser Bockmist. Das Geschlecht ist eben nicht disponibel, sondern genetisch festgelegt.)

Eine sehr kluge und vielleicht für alle zufriedenstellende Lösung wäre doch, in die deutschen Pässe 
M und W, also stinknormal, zu schrieben und dann entweder WWM oder WMM oder XXX oder YYY oder MWWW oder WMMM usw.
Wenn schon, denn schon.
Das wäre doch reizvoll, oder?
Der Tote war der Rechthaber unter den Linksabbiegern.



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#9
Vorsicht, wer es sich nicht leisten kann, sich in die "trübe Gesellschaft" von dubiosen Fernsehpredigern, Islamhassern, rechten Publizisten und Verschwörungstheoretikern zu begeben, lieber nicht unterschreiben! Oder nur mit Künstlernamen.

Die Wanne ist voll
"Freitags verzichte ich immer auf's Auto und nehme ein Taxi. Der Umwelt zuliebe."  (@Frea)

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#10
(08.03.2019, 15:47)messalina schrieb: Vorsicht, wer es sich nicht leisten kann, sich in die "trübe Gesellschaft" von dubiosen Fernsehpredigern, Islamhassern, rechten Publizisten und Verschwörungstheoretikern zu begeben, lieber nicht unterschreiben! Oder nur mit Künstlernamen.

Die Wanne ist voll

Naja, der Verein Deutsche Sprache (VDS) ist per Schnellurteil von Herrn Schloeman, dem Verfasser des Textes, ein "trauriger Verein", der in die Fastenzeit passt.
Und die dem VDS angehörenden Verfasser des Aufrufs "Schluss mit dem Gender-Unfug!" sowie die Unterzeichner dieses Aufrufs begeben sich damit in "trübe Gesellschaft.
"Traurig", "trüb" und was sonst noch?
Natürlich AfD.
Zitat:Deutschland hat aus historischen Gründen keine zentrale Sprachakademie. Diese Aufgabe teilen, ohne übertriebene Anmaßung, die Duden-Redaktion, die Darmstädter Akademie für Sprache und Dichtung, das Mannheimer Institut für Deutsche Sprache und der Rechtschreibrat untereinander auf. In die normative Lücke, die diese Institutionen lassen, stößt regelmäßig der sprachkonservative VDS. Manchen seiner Mitglieder mag die Pflege unserer Sprache ernsthaft am Herzen liegen, die für sich genommen nicht reaktionär ist, sondern notwendiger denn je. Aber mit Aufrufen gegen "Gender-Unfug" begibt man sich keineswegs bloß in die Nähe der CDU-Vorsitzenden, die da "das verkrampfteste Volk der Welt" am Werke sieht, sondern in den Dunstkreis der AfD, die dieses Thema emotional instrumentalisiert.

Wie gehabt also. Wer sich nicht der grünen Gesinnungsblase zugehörig fühlen will, wer also letztlich keine "Haltung" zeigen will, steht nicht nur in gefährlicher Nähe zu AKK, sondern im Dunstkreis der AfD.
Ich liebe diese gepflegte Diskussionskultur, diese geistreichen und genialen Auseinandersetzungen, wo nicht lang herumdiskutiert wird, sondern mit sicherer Urteilskraft und ehrenwerter Haltung alle Widerspenstigen nach rechts geschoben werden.
Der Tote war der Rechthaber unter den Linksabbiegern.



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