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Abgasaffäre vom Volkswagen Konzern
Mir liegt nicht an Rache und der Milliarde an die Staatskasse.
Abesehen davon wirkt das nur wie ein Schutz vor weiteren europäischen Klagen.

Sie sollten den Verbraucher entschädigen und/oder auf das versprochene Produkt nachrüsten.
Schließlich schlägt sich der mit Fahrverboten und vor allem den Wertverlusten herum.
Dass der Konzern damit einverstanden ist zeigt ja auch dass er mit viel höheren Einbußen gerechnet hat.
Gab's nicht eine Rechnung, die eine Hardwareumrüstung auf über 5 Milliarden bezifferte?
Bisher ist die Musterfeststellungsklage ja auch noch nicht durch und die wenigen, die das Risko eingehen einzeln zu klagen, wird VW locker verkraften.

Man darf gespannt sein was sich noch tut, dahingehend, bis zum Ablauf der Fristen.
Ich fühle mich als könnte ich Bäume ausreißen, ok kleine Bäume.
Na ja Bambus vielleicht, oder Blumen.
Gras, ja Gras könnte gehen.





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(14.06.2018, 05:36)Kreti u. Plethi schrieb: Sie sollten den Verbraucher entschädigen und/oder auf das versprochene Produkt nachrüsten.
Schließlich schlägt sich der mit Fahrverboten und vor allem den Wertverlusten herum.
Dass der Konzern damit einverstanden ist zeigt ja auch dass er mit viel höheren Einbußen gerechnet hat.
Gab's nicht eine Rechnung, die eine Hardwareumrüstung auf über 5 Milliarden bezifferte?
Bisher ist die Musterfeststellungsklage ja auch noch nicht durch und die wenigen, die das Risko eingehen einzeln zu klagen, wird VW locker verkraften.

Man darf gespannt sein was sich noch tut, dahingehend, bis zum Ablauf der Fristen.

Wir bräuchten halt ein umfassendes Rückgaberecht, was es offenbar in Österreich gibt, aber nicht bei uns. Und zwar ein wirklich umfassendes, beim Hersteller, gegen Neupreis. ("Du host ma an rechtn Scheißdreck vakauft!") Das tut dem Hersteller (Hersteller überleben i.d.R. länger als Händler) nämlich weh. Oder anders: Ein vernünftiges Produkthaftungsgesetz gehört her.
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Zitat:PuK

 Ein vernünftiges Produkthaftungsgesetz gehört her.



...flankiert von vernünftigen Sammelklagen. Vernünftig heißt, das Kind nicht mit dem Bade auszuschütten. Die Autos fahren doch. Das Verhältnis von nicht eingehaltenen Grenzwerten zum gesamten Gebrauchszweck ist 'irgendwo' bei 10%;  und die gäbe es zu erstatten. Der Wert richtet sich nach dem Gebrauchtwagenminderverkaufswert.

Wer oft Kaltstarts und Kurzstrecken fährt, giftet über die Maßen; wer längere Strecken fährt, überhaupt nicht.

Die ganze Sch-sch-schose wird zu heiß gekocht und gegessen.
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(14.06.2018, 09:17)forest schrieb: ...flankiert von vernünftigen Sammelklagen. Vernünftig heißt, das Kind nicht mit dem Bade auszuschütten. Die Autos fahren doch. Das Verhältnis von nicht eingehaltenen Grenzwerten zum gesamten Gebrauchszweck ist 'irgendwo' bei 10%;  und die gäbe es zu erstatten. Der Wert richtet sich nach dem Gebrauchtwagenminderverkaufswert.
Wer oft Kaltstarts und Kurzstrecken fährt, giftet über die Maßen; wer längere Strecken fährt, überhaupt nicht.
Die ganze Sch-sch-schose wird zu heiß gekocht und gegessen.

Wenn das Auto halt in der Realität nicht die Normen einhält, die in der Werbung versprochen wurden, und Fahrverbote drohen, dann kann ich es nämlich nicht auf allen Straßen in DE benutzen, dann muss ich es eine gesetzliche Haftung des Herstellers geben. Das ist dann nämlich Betrug. Punkt.

Natürlich nicht bei historischen Autos mit H-Kennzeichen wie dem R4 oder bei der Citroen DS. Das konnten die damals gar nicht wissen. Aber wenn man neue Autos baut, dann muss man das einhalten. Das geht nämlich, wenn man nur will.
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(14.06.2018, 09:39)PuK schrieb: Das ist dann nämlich Betrug. Punkt.

Vollkommen richtig. 263 StGB. Der Punkt ist auch hinter dem Paragrafen. Dazu Haftung der Verantwortlichen gemäß BGB.

Vorschlag: Den Dieselkraftstoff höher besteuern; wie wärs mit dem gleichen Preis wie das Benzin?
Das wäre Ordnungspolitik.
Effekt: Fracht- und Versandkosten steigen, die Spediteure geben den höheren Preis weiter. Zahlen tut der, der viel bestellt und sich kommen läßt. Wer ein Auto kauft, überlegt es sich, ob es nicht auch ein Benziner tut. Alle überlegen es sich mehr, ob die Autofahrt wirklich nötig ist. Solange 'wir' die Ferienstaus haben, ist da noch Luft nach oben. Mir eh unerklärlich, wie man sich das antun kann. Ist es zuhause wirklich so furchtbar? Da wäre anzusetzen. Der ganze Tourismus ist ein krankhaftes, wucherndes Geschwür. Nichts gegen hie und da mal ausfliegen bzw. ausfahren, tu ich auch, aber mit Maß und Ziel, vor allem Maß.
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(14.06.2018, 10:17)forest schrieb: Vollkommen richtig. 263 StGB. Der Punkt ist auch hinter dem Paragrafen. Dazu Haftung der Verantwortlichen gemäß BGB.
Vorschlag: Den Dieselkraftstoff höher besteuern; wie wärs mit dem gleichen Preis wie das Benzin?
Das wäre Ordnungspolitik.

Natürlich. Aber die Kanzlerin regiert ja nicht, sie verwaltet nur. 

Was ich übrigens bisher nicht wusste (ich dachte immer, das sei abhängig von der Temperatur) ist, dass sich beim Raffinieren von Rohöl immer alles bildet. Von Benzin über Kerosin bis Diesel und ganz unten das Zeug, was man "Schweröl" nennt. Extrem dreckiges Zeug. Das nehmen die meisten Schiffe auf hoher See, in internationalen Gewässern also, als Treibstoff. So Kreuzfahrtschiffe... Man sollte also auf Kreuzfahrten besser verzichten.  

Der Diesel ist halt dann ganz einfach da. Und irgendwas muss man ja damit machen, schließlich ist das auch ein Energieträger und nicht wertlos.
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(14.06.2018, 10:42)PuK schrieb: Der Diesel ist halt dann ganz einfach da. Und irgendwas muss man ja damit machen, schließlich ist das auch ein Energieträger und nicht wertlos

Wiki hat dazu ein Bildchen. Für visiuelle Typen wie mich (hat mal eine Kinderpädagogin gesagt) im Wortsinne anschaulich:
https://de.wikipedia.org/wiki/Dieselkraf..._white.svg
Diesel kann man auch verheizen. Zwinker 
Das erste Gefährt, mit dem ich fuhr, also automobil, war ein Eicher Diesel (Deutz-Motor, 2,5 l Hubraum, 25 PS)).
Der nicht, zeige ihn nur aus Angebergründen:
http://www.fahrzeugbilder.de/1024/eicher...-75873.jpg
So ein Dieselmotor hat schon überzeugende Reize und Gründe (nie einen gehabt), es liegt eben nur an der sorgsamen Abgasbehandlung. Daß das geht, wurde an anderer Stelle, erinnerlich weiter oben, dargestellt.* Dabei geht es darum, die dazu nötigen Bauteile nicht zu stark abkühlen zu lassen, Bosch weiß und hat das, nur noch nicht in Großserie lieferbar. Die nächste taugliche Baustelle, an der angeblich Audi schafft, ist synthetischer Kraftstoff, zumindest mit solchen Zusätzen.

Zur Ordnungspolitik: Das ist wohl die gleiche Schlangengrube wie im Krank Gesundheitswesen. Da gehts um Pfründe, was sonst. Wer daran rührt, verbrennt sich die Finger.


* hier wars, # 333
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(14.06.2018, 09:17)forest schrieb: ...flankiert von vernünftigen Sammelklagen. Vernünftig heißt, das Kind nicht mit dem Bade auszuschütten. Die Autos fahren doch. Das Verhältnis von nicht eingehaltenen Grenzwerten zum gesamten Gebrauchszweck ist 'irgendwo' bei 10%;  und die gäbe es zu erstatten. Der Wert richtet sich nach dem Gebrauchtwagenminderverkaufswert.

Wer oft Kaltstarts und Kurzstrecken fährt, giftet über die Maßen; wer längere Strecken fährt, überhaupt nicht.

Die ganze Sch-sch-schose wird zu heiß gekocht und gegessen.
Die einfachste Lösung, für alle Belange, wäre tatsächlich die Hardware-Nachrüstung.

Denn eines dürfte klar sein, eine ausreichende AdBlue Versorgung würde die Fahrverbote verhindern, da der Stickstoff damit überwiegend verhindert wird.
Dass mittlerweile alle deutschen Hersteller ein nur kleinen AdBlue-Tank verbaut haben, zeigt doch deutlich dass es dabei zu Absprachen gekommen ist.
Ziel war die Werte lediglich im Test zu erreichen und eben nicht auf der Straße im Realverkehr.
Beworben und verkauft wurden sie, entweder mit der Softwarsteuerung, oder mit zu kleinen AdBlue-Tanks.
Wie @PuK schon erwähnte ist das schlicht Betrug.

Sollten sie damit auch noch durchkommen kann man gespannt auf das nächste faule Ei warten.
Verhindern kann man das nur durch Sammelklagen, aber nicht mit der Lösung die derzeit angestrebt wird.
Wie ich gerade lese ist sie auch so verabschiedet worden, trotz Kritik einer OLG Präsidentin.
Ich fühle mich als könnte ich Bäume ausreißen, ok kleine Bäume.
Na ja Bambus vielleicht, oder Blumen.
Gras, ja Gras könnte gehen.





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Gehen, wenn man will, tut alles (aus dem gleichen Link):


Zitat:Einen Grund, jetzt überhastet ein wenig überzeugendes neues Instrument zu schaffen, sehen die Gerichtspräsidenten darin allerdings nicht. Die Verjährung für diese Fälle könnte der Gesetzgeber auch so aufschieben.

Jetzt mal ganz überhaupts:

Bin zwar kein gschudierter §, hätte ich aber nach Meinung meiner Ex werden sollen, weil ich dann Häuser und Autos en masse hätte, bin aber auch zu Fuß und mitm Radl do halbwegs zufrieden:

Die ganze Dieselgeschichte ist zwar nicht ganz sauber, wie die Amis mit $$ in den Augen bei Ansicht von VW herausgefieselt haben, wo die Mustangs ihrer Vorfahren noch nicht an ihren Abgasen gemessen wurden. Warum sind die eigentlich so braunfleckig?

Wer Diesel kauft, baut oder verkauft, hat als Kauf- oder Verkaufsargument den relativ günstigen Verbrauch bei mittlerweile hoher Leistung im Hinterkopf. Millionen PKW, LKW, Traktoren, Baumaschinen, Schiffe und Stationärmotoren können nicht irren. Sie verrichten meist klaglos ihren Dienst rund um die Uhr. Ist man auf Strecke auf der BAB unterwegs, gibt es außer LKWs fast nur TDis. Klar, die fahren und wollen nicht allbot zum Tanken ausscheren; tausend Kilometer und mehr mit einer Füllung ist Standard.

Aus VW ist mittlerweile die ganze Autoindustrie geworden. Soll doch keiner erzählen, daß das was Bosch ersinnt, lange Geheimnis bleibt, auch wenn sie nicht Hochdeutsch verstehen, aber sonst alles. Die Studis kommen doch schon in den ersten Semestern drauf, was sich mit einer Motorsteuerung alles anstellen läßt. Da bleibt kein Eck der Welt davor verschont, sei es in Korea Süd oder Nord, ganz Asien, alle Erdteile.

Der Dieselskandal ist keiner, sondern eine Hysterie. Ansteckend, wie man sieht. Wenn der Diesel merkt, daß er in einem Probelauf steckt, spart er. Logisch, oddr? Er wurde in Schwaben ersonnen und gebaut. Kann man ihm das zum Vorwurf machen?
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Der ADAC wird eine Musterfeststellungsklage gegen VW einreichen. Der ADAC ruft die betrofffenen Autofahrer auf sich der Klage anzuschließen.
Dabei gehen die Autofahrer kein finanzielles Risko ein. Es geht um Schadensersatz gegenüber den VW Konzern. 

Hier werden Fragen und Antworten gegeben.
Schwaetzer-Bremse
Für alle Klugscheißer: Der Buchstabe Ä wird als Sonderzeichen nicht richtig dargestellt.
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