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Verstorbene Persönlichkeiten die (fast) jeder kennt
#51
Zitat:Mister Hitparade
Dieter Thomas Heck ist tot
Legendär wurde seine Begrüßung: "Hier ist Berlin." Der Showmaster stand 50 Jahre lang auf der Bühne.
https://www.tagesschau.de/inland/heck-105.html


Traurig aber wahr, alles ist endlich.  Sad


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#52
(24.08.2018, 20:46)sobinichhalt schrieb: Traurig aber wahr, alles ist endlich.  Sad
Seine beste Leistung hat er in "Das Millionenspiel" abgeliefert. Da hat er sich selbst parodiert, aber so was von treffend.



Das ist viel zu unbekannt, war aber auch 30 Jahre lang weg vom Fenster wegen urheberrechtlicher Streitigkeiten. Geschrieben von Wolfgang Menge (der Erfinder vom "Ekel Alfred") und außerdem mit Dieter Hallervorden als Killer. Und Dieter Thomas Heck spielt sich sozusagen selbst als Moderator einer zynischen Fernsehshow.
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#53
(24.08.2018, 21:11)PuK schrieb: Seine beste Leistung hat er in "Das Millionenspiel" abgeliefert. Da hat er sich selbst parodiert, aber so was von treffend. 

Ein wirklich guter Film, aber die Hitparade hat viel mehr Menschen bewegt, und bewegt sie auch heute noch. Er ist die Stilikone einer Epoche, dessen Moderation einzigartig ist.

Schauen wir zurück auf 32 Jahre ZDF-Hitparade:


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#54
Ja, schade um ihn, er war eine Person meiner Jugend.

Was nützt es, wenn der Mensch lesen und schreiben gelernt hat, aber das denken anderen überlässt?  
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#55
Er war ein begnadeter Dampfschwätzer. Gottschalk hat(te) dabei wenigstens Stil.
Vielleicht war er garnicht so und hat sich nur nach der Decke der bürgerlichen Mehrheitsseele gestreckt. Autoverkäufer war er? Er hätte alles und jedem  verkauft, nur mir nicht. Friede seiner Seel. Angel
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#56
(25.08.2018, 10:05)forest schrieb: Er war ein begnadeter Dampfschwätzer.

Ja, aber das wusste er. Genau das ist ja das Geniale an seiner Rolle im "Millionenspiel", dass er damit souverän spielt. Diese fiktive Sendung dort hätte keiner besser moderieren können als er, weil es da nur aufs Dampfschwätzen ankommt und sonst auf nichts mehr. Das unterscheidet ihn vermutlich von Leuten wie Thomas Gottschalk oder verschiedenen Polit-Talk-Moderatoren. Von heutigen Unterhaltungsshow-Moderatoren sowieso. Die könnten sich selbst nicht auf diese Art analysieren und dann auch noch parodieren. 

Guck dir den Film da oben an, wenn du ihn noch nicht kennst, obwohl die Qualität auf YouTube eher so lala ist. Der ist echt gut, und es gibt ihn auch auf DVD. Leider im Doppelpack mit "Smog", auch von Wolfang Menge, aber bei weitem nicht so gut.
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#57
(25.08.2018, 10:26)PuK schrieb: Guck dir den Film da oben an, wenn du ihn noch nicht kennst, obwohl die Qualität auf YouTube eher so lala ist. Der ist echt gut, und es gibt ihn auch auf DVD. Leider im Doppelpack mit "Smog", auch von Wolfang Menge, aber bei weitem nicht so gut.

Hab ich mir in Stückchen angetan, etwa 3 von 12 Minuten. Du meinst schon das Video von Klartexter oben?
Man muß aussehen wie der Traumschwiegersohn und quatschen am laufenden Band, was, ist eigentlich egal. Immer gute Laune verbreiten, das wollen die Leute. Bei Paul Kuhn hielt ich kurz inne, Düsseldorf, und dachte unwillkürlich an bbuchsky, den alten Seebären von der Gebäudeausrüstung. Die hellblauen Kleider der Tänzerinnen und die weißen Anzüge der Tänzer..., tja, das hatte Stil. Yes
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#58
(25.08.2018, 11:07)forest schrieb: Hab ich mir in Stückchen angetan, etwa 3 von 12 Minuten. Du meinst schon das Video von Klartexter oben?

Nein. Meines. Gut 1 1/2 Stunden lang und ein Spielfilm. Stur
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#59
(25.08.2018, 11:10)PuK schrieb: Nein. Meines. Gut 1 1/2 Stunden lang und ein Spielfilm. Stur

Oh, Gott! Bei 40:36 hat er einen Auftritt. Didi Hallervorden war auch mal jung und schön.


Zitat:Geschrieben von Wolfgang Menge (der Erfinder vom "Ekel Alfred")

Das ist natürlich eine Empfehlung. Mußte ich gleich mal googeln

Zitat:18. Oktober 2012 von Arne Willander

Wolfgang Menge ist am 17. Oktober im Alter von 88 Jahren verstorben. Arne Willander über den großen Journalisten, Satiriker und Kritiker der bundesdeutschen Gesellschaft.

In den 70er-Jahren war die eben erfundene Talkshow eine Debattierbude, in der man einander siezte, angestrengt um riesige Tische saß und hemmungslos Zigaretten rauchte. Unter den angriffslustigen Moderatoren von „3 nach Neun“, der oft turbulenten Talk-Sendung von Radio Bremen, war Wolfgang Menge der strenge, meistens schlecht gelaunte Zuchtmeister: Glatzig, die Takakspfeife schwenkend und mit grämlicher Miene befragte er die Gäste wie Verdächtige, sein Berliner Jargon schoss immer wieder vorwitzig in die ohnehin meistens scharf gestellten Fragen. Menge verhedderte sich manchmal in seinen Konstruktionen, und nicht jeder Befragte fand seinen Missmut und seine Beharrlichkeit amüsant.
Der Gedanke liegt also nah, dass Wolfgang Menges unvergessliche Schöpfung, „Ekel“ Alfred Tetzlaff, ein gespiegeltes Alter Ego des Autors war. Heinz Schubert spielte den stieseligen Pantoffelhelden, Nationalisten, Chauvi und Sozialistenfresser von 1973 bis 1976  in „Ein Herz und eine Seele“, der wohl berühmtesten Reihe des deutschen Fernsehens.

https://www.rollingstone.de/der-aetzer-z...ft-355230/
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#60
John McCain r.i.p.

Nicht unbedingt bei der richtigen Partei aber einer der auch unbequeme Meinungen vertrat, sich für die Abschaffung von Guantanamo einsetzte.
Bei seiner Beerdigung soll, nach seinem Wunsch, Trump nicht anwesend sein.
Er hatte sich großen Respekt auch außerhalb der Republikaner erworben.

Einer der zu seinen Überzeugungen stand auch wenn sie innerhalb der Partei nicht opportun waren, solche fehlen leider immer mehr.
Ich fühle mich als könnte ich Bäume ausreißen, ok kleine Bäume.
Na ja Bambus vielleicht, oder Blumen.
Gras, ja Gras könnte gehen.





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