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Abgasaffäre vom Volkswagen Konzern
#1
Hier ist eine sehr gute Zusammenfassung der bisherigen Fakten.


http://www.spiegel.de/wirtschaft/unterne...58920.html

und hier die neueste Meldung zum Thema

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unterne...13618.html
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#2
Es ist ein Skandal, wie wenig sich unsere Regierung, die zuständigen Ministerien (Verkehr, Gesundheit, Justiz) sich um die Einhaltung beschlossener Grenzwerte kümmern, und den VORSÄTZLICHEN BETRUG sowie die Gesundheit der Stadtbevölkerungen komplett ignorieren.
Da müsste es doch endlich mal Untätigkeitsanzeigen geben.

Das sogenannte "Kraftfahrtbundesamt" hätte längst die vorübergehende Stilllegung der betroffenen Fahrzeugkathegorien veranlassen MÜSSEN.
In Folge hätte VW seine Betrugsware zu Millionen auf die Händlergrundstücke gestellt bekommen, und Schadenersatz leisten müssen. Winterkorn sowie der aktuelle Chefbetrüger sollten wegen Fluchtgefahr inhaftiert werden.
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#3
Einen Großteil der Deutschen interessiert diese Affäre nicht die Bohne.

Großes Interesse haben naturgemäß
- die Besitzer betroffener PKWs
- die Aktionäre.
Und nicht aus Gründen weil sie sich betrogen fühlen, weil der Umweltschutz nur ein
klein wenig betroffen ist, nein ....

es geht um

https://www.youtube.com/watch?v=GrTfHTv9dtI

der Refrain, eingedeutscht für nicht Hiesige:

... und das einzige was auf dieser Welt zählt ist das Geld ...
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#4
(23.09.2016, 15:37)bbuchsky schrieb: Es ist ein Skandal, wie wenig sich unsere Regierung, die zuständigen Ministerien (Verkehr, Gesundheit, Justiz) sich um die Einhaltung beschlossener Grenzwerte kümmern, und den VORSÄTZLICHEN BETRUG sowie die Gesundheit der Stadtbevölkerungen komplett ignorieren.
Da müsste es doch endlich mal Untätigkeitsanzeigen geben.

Das sogenannte "Kraftfahrtbundesamt" hätte längst die vorübergehende Stilllegung der betroffenen Fahrzeugkathegorien veranlassen MÜSSEN.
In Folge hätte VW seine Betrugsware zu Millionen auf die Händlergrundstücke gestellt bekommen, und Schadenersatz leisten müssen. Winterkorn sowie der aktuelle Chefbetrüger sollten wegen Fluchtgefahr inhaftiert werden.

Genau genommen hat man die Industrie 1996 dazu ermuntert zu bescheissen.
Von da an wurde nur noch auf dem Rollenprüfstand gemessen.
Früher als noch der reale Verbrauch angegeben wurde mit Drittelmix und Einzelwerten von Stadt/Land/Autobahn habe ich jeden meiner Karren unterhalb der Werksangaben fahren können. Ab der Umstellung ging da gar nichts mehr.
Auf die Art hat man die Unternehmen doch auch erst ermuntert mit Tricks zu arbeiten.
Test mit verbauchsarmen Reifen, nicht vollgetankt, im 5 Gang mit 90, selbst Radios und dergleichen wurden dafür ausgebaut um Gewicht zu sparen.
Das war schon der Sündenfall und die heutige Entwicklung nur noch zwangsläufig sowie absehbar.

Der Treppenwitz aber schlechthin dabei ist doch dass mit TTIP &Co die USA die Werte für die Diesel gar nicht hätten senken können ohne sich Klagen der Autobauer auszusetzen.
Dann hätten die die privaten Schiedsgerichte bemüht.
Die Werte wurden nämlich nur deshalb gesenkt weil man auf dem amerikanischen Markt die Diesel verdrängen respektive gar nicht haben wollte.
Ich fühle mich als könnte ich Bäume ausreißen, ok kleine Bäume.
Na ja Bambus vielleicht, oder Blumen.
Gras, ja Gras könnte gehen.





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#5
(23.09.2016, 16:30)Kreti u. Plethi schrieb: Genau genommen hat man die Industrie 1996 dazu ermuntert zu bescheissen.
Von da an wurde nur noch auf dem Rollenprüfstand gemessen.
Früher als noch der reale Verbrauch angegeben wurde mit Drittelmix und Einzelwerten von Stadt/Land/Autobahn habe ich jeden meiner Karren unterhalb der Werksangaben fahren können. Ab der Umstellung ging da gar nichts mehr.
Auf die Art hat man die Unternehmen doch auch erst ermuntert mit Tricks zu arbeiten.
Test mit verbauchsarmen Reifen, nicht vollgetankt, im 5 Gang mit 90, selbst Radios und dergleichen wurden dafür ausgebaut um Gewicht zu sparen.
Das war schon der Sündenfall und die heutige Entwicklung nur noch zwangsläufig sowie absehbar.

Der Treppenwitz aber schlechthin dabei ist doch dass mit TTIP &Co die USA die Werte für die Diesel gar nicht hätten senken können ohne sich Klagen der Autobauer auszusetzen.
Dann hätten die die privaten Schiedsgerichte bemüht.
Die Werte wurden nämlich nur deshalb gesenkt weil man auf dem amerikanischen Markt die Diesel verdrängen respektive gar nicht haben wollte.

Der Gag mit den Schiedsgerichten ist wirklich gelungen, zugegeben.

Allerdings kann ich in der Absicht nichts schlechtes erkennen, die Amerikanische Stadtbevölkerung vom Stickoxyd- und Feinstaubterror, also Asthma und Krebs, bewahren zu wollen, auch wenn das Argument nur als vorgeschoben zu begreifen ist, und es sich letztlich um Protektionismus handelte. Von wegen "freie Märkte"......
Der Diesel war schon immer eine Dreckschleuder, und er ist es geblieben!
Der Bundesregierung, den zuständigen Risikobewertern und den Autobauern ist die Gesundheit der Bevölkerung hingegen vorsätzlich egal.

Die kriminelle Energie innerhalb der Autokonzerne und des Lobbyverbandes allerdings völlig ungewürdigt zu sehen, wenigstens in D, ist fatal. Die waren sich von vorneherein bewußt über den Umstand, die Grenzwerte in den USA nur durch Betrug realisieren zu können.
Darauf reagieren bisher in D nur diejenigen, die sich auf das Aktienrecht berufen können, denn dort wird Betrug noch als Betrug gesehen mit der Absicht, Anleger hinters Licht zu führen, während unsere lobbyhörigen Politclowns den Betrug unter dem Aspekt der Arbeitsplatzsicherung gerne hinzunehmen scheinen.
Als ob es nicht auch anders ginge.
Die Post macht es den Autobauern ja vor, wie man schnell und unkompliziert Elektroautos auf die Straße bekommt.
Natürlich keine 2,8t Geländewagenattrappe, die 300 Stundenkilometer schnell ist und eine 800km Reichweite bietet.
Von dem Anspruch hätte man sich schon bei der ersten "Ölkrise" trennen müssen, aber dafür hätte es in der Union einer Tugend bedurft, die schlicht nicht existent ist: Lernbereitschaft.
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#6
(25.09.2016, 13:10)bbuchsky schrieb: ........

Allerdings kann ich in der Absicht nichts schlechtes erkennen, die Amerikanische Stadtbevölkerung vom Stickoxyd- und Feinstaubterror, also Asthma und Krebs, bewahren zu wollen, auch wenn das Argument nur als vorgeschoben zu begreifen ist, und es sich letztlich um Protektionismus handelte. Von wegen "freie Märkte"......
Der Diesel war schon immer eine Dreckschleuder, und er ist es geblieben!
........

Genau auf diesen Protektionismus kam es mir an.
Selbst die gute Absicht kann ich nicht wirklich erkennen, denn mit welchen Motoren fahren denn die Trucks dort drüben?
Ich fühle mich als könnte ich Bäume ausreißen, ok kleine Bäume.
Na ja Bambus vielleicht, oder Blumen.
Gras, ja Gras könnte gehen.





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#7
(25.09.2016, 15:27)Kreti u. Plethi schrieb: Genau auf diesen Protektionismus kam es mir an.
Selbst die gute Absicht kann ich nicht wirklich erkennen, denn mit welchen Motoren fahren denn die Trucks dort drüben?

Die fahren natürlich völlig abgasfrei, denn die haben Selbstgefälligkeitsantrieb. In Texas wird der Rückstoßantrieb getestet, bei dem im Heck Schußwaffen mit hoher Kadenz abgefeuert werden.

Kann sein, dass mir der Überblick über die momentanen Verhältnisse auf den US-Straßen fehlt, weil ich es ablehne, meinen Darm zur einreise begehen zu lassen, was seit 9/11 wohl unumgänglich ist.
Aber erinnerlich fahren die Trucks nicht durch die Innenstädte wie bei uns, wenigstens nicht in Wahnsinnsfornien, wo ich beim letzten Trip war.

Der Protektionismus ist Amerikas Kernmarke, neben Subversion, Rohstoffraub, Terrorunterstützung und Spionage. Aber wehe, ein anderer Staat versucht seine Interessen zu wahren, denen geht es schnell wie Cuba, Syrien oder dem Iran. Diese Liste könnte seitenfüllend erweitert werden. Wer erinnert sich schon an die  Annektion des Golfes von Mexiko unter dem Hinweis auf irgendwelche Kontinentalsockel. Wenn Russland in der Arktis das Gleiche macht, ist die Empörung natürlich groß.
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#8
Rückzahlungen in Millionenhöhe  
VW-Vorstände nutzten Konzernflieger für Urlaubsreisen
04.12.2016, 17:59 Uhr | dpa, AFP

http://www.t-online.de/wirtschaft/untern...eisen.html

Zitat:Jahrelang sind Volkswagen-Manager einem Bericht zufolge mit den Firmenjets des Autobauers in den Urlaub geflogen und haben weitere Privilegien genossen. 2014 habe der damalige Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch durchgegriffen und die Rückerstattung von Geldern gefordert, berichtete die "Bild am Sonntag".

Zitat:Der Aufsichtsrat habe den Nebenleistungskatalog für Vorstände "im Jahr 2014 konkretisiert", zitierte die Zeitung einen VW-Sprecher.

Alle neun Top-Manager zahlten das Geld zurück

Es wurden dem Bericht zufolge Sonderleistungen gestrichen und Rückzahlungen von Reisekosten in Millionenhöhe verlangt. Volkswagen unterhält eine eigene Flotte mit neun Jets am Flughafen Braunschweig.

Zitat:Einige Top-Manager flogen dem Bericht zufolge sogar mit der ganzen Familie im Firmenjet in den Urlaub. Dafür hätten sie maximal Linienflug-Preise gezahlt. 2014 habe Piëch die Reisekosten seiner Vorstände einzeln untersuchen lassen und eine Rückerstattung gefordert.


Und genauso wie sie oben die unberechtigten kostenlosen Urlaubsflüge zurück zahlen mussten, würde ich die zu unrecht ausgezahlten Erfolsprämien zuruck fordern, nachdem die Herren mit ihren Machenschaften den VW-Konzern fast in den Ruin getrieben haben. Idea

Das wäre doch nicht mehr als gerecht, diese Millionengehälter ganz klar zu beschneiden und nicht noch ständig hohe Zahlungen diesen ehrenwerten Herren hinterher zu schmeissen und die kleinen Leute am Fließband ausnützen, entlassen und für die Sünden der "Oberen" zahlen zu lassen. Oder den Fußball-Profis die Millionen in den Arsch zu schieben, für Leistungen, die den Klassenerhalt anzweifeln lassen. Rauch

Da müsste man mit mal eisernem Besen durchfegen und da müssten ganz oben Köpfe rollen, wenn ich es mit bb`s Worten sagen darf. [Bild: diablo.gif]
Nur der FCA und die Schachfreunde Wehringen http://schachfreunde-wehringen.jimdo.com/
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#9
(05.12.2016, 20:59)FCAler schrieb: Da müsste man mit mal eisernem Besen durchfegen und da müssten ganz oben Köpfe rollen, wenn ich es mit bb`s Worten sagen darf. :fremd:

Mann, sagen Sie es doch mal mit eigenen Worten:
dr Grind muas rolla
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#10
(05.12.2016, 20:59)FCAler schrieb: Rückzahlungen in Millionenhöhe  
VW-Vorstände nutzten Konzernflieger für Urlaubsreisen
04.12.2016, 17:59 Uhr | dpa, AFP

http://www.t-online.de/wirtschaft/untern...eisen.html


.....

Wie war das: Piech hat den Machtkampf verloren. Lol
Jetzt zahlt Winterkorn ganz artig die Kosten für sein Privatvergnügen.
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