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Putins Vernichtungskrieg in der Ukraine
Gerade bei Facebook gefunden:

   
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(23.09.2022, 18:02)harvest schrieb: Ich habe den ganzen Artikel gründlich gelesen und als sehr interessant befunden. In dem von mir ausgewählten Zitat habe ich genau das gelesen, was ich auch schon öfters hier kritisiert bzw. angemahnt habe.
Ich lehne diese Art von opportunistischen Pazifismus, der von der großen Mehrheit der Medien und den Ampelparteien geteilt wird, generell ab, und so eine Haltung würde ich auch von Grünen und der SPD erwarten. Denn es ist durch den Ukrainekrieg weder unsere Demokratie noch das Wohl unseres Landes und seiner Bevölkerung gefährdet. Durch unsere Wirtschaftssanktionen gegen Russland haben wir uns allerdings gewaltig ins Knie geschossen und eben dieses Wohl ist damit in Gefahr.
Wobei gerade die grüne Friedenspartei schon ihren Sündenfall unter Josef Fischer hatten - man hätte es also erwarten können.
Wenn Pazifismus einer werteorientierten Politik untergeordnet wird, dann wird ja man wohl auch bei einer zukünftigen und durchaus möglichen Invasion Chinas in Taiwan nicht untätig bleiben können.

Der Treppenwitz des Ganzen ist allerdings, dass die USA bzw. dortige Unternehmen, die seit 2014 schon hunderte Milliarden in ukrainisches Land und mehr investiert haben, sich das alles relativ entspannt und wenig betroffen aus weiter Ferne ansehen können.

Leider nichts zu dem was ich aus dem Text zierte, schade.
Ich fand den Artikel auch richtig, wichtig und gut, wollte aber damit zeigen was man damit anstellen kann wenn man nur Einzelaussagen im eigenen Sinne zitiert.
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(23.09.2022, 18:10)Klartexter schrieb: Gerade bei Facebook gefunden:

Da vermisse ich Option c):

Wir lassen den Markt die Preise regeln, allerdings deckelt die Regierung und schießt die nötigen Milliarden hinzu, um es für alle finanzierbar zu halten. Gleichzeitig erarbeitet die Regierung ein Versorgungsszenario mit befreundeten Staaten, die genug Ressourcen haben: USA, Kanada, Südafrika, Israel etc. Und wenn die Flüssiggastanker im Akkord fahren müssen. Gleichzeit werden Merkel und Schröder alle Ansprüche und Pensionen gestrichen und die Herrschaften in Haft(ung) genommen. 

Mal ehrlich, bei der Bankenrettung waren quasi binnen Wochenfrist drölfzig Phantastilliarden Euro vorhanden, um die Misswirtschaft am Leben zu halten. Mir fehlt jegliches Verständnis dafür, dass immer dann, wenn es um die Belange der Bevölkerung geht, angeblich kein Geld da ist: Bei der Pflege wird geklatscht, bei der Gaskrise werden die Leute mit einer Umlage zusätzlich belastet, um Konzerne zu stützen, die ohnehin in staatliche Hand gehören. Man kann für die Ampel nur hoffen, dass sie jetzt die richtigen Schritte unternimmt, um die Suppe von Schröder und Merkel auszulöffeln. Einen "kalten Winter" für die unteren Bevölkerungsschichten halte ich politisch für fatal.

Maßnahmenplan konkret:

1) Alle verfügbaren Gaskontingente aufkaufen
2) Verstaatlichung von "systemrelevanten" Energiekonzernen
3) Milliardenprogramm zur Umstellung auf regenerative Energie in Form eines 4-5 Jahresplans, inkl. Power-to-Gas Anlagen

Martin
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(23.09.2022, 18:31)Martin schrieb: ...............
3) Milliardenprogramm zur Umstellung auf regenerative Energie in Form eines 4-5 Jahresplans, inkl. Power-to-Gas Anlagen

Martin

Ob so oder ähnlich die verschiedenen Techniken sind doch schon längst vorhanden, allein es fehlt der politische Wille es endlich umzusetzen. weil man leider zu sehr auf Stimmungen und Wahlen achtet, statt das zu tun was richtig wäre, auch auf die Gefahr hin, dass politische Nachfolger vielleicht davon profitieren.
Ich hatte schon geschrieben was ich von den dauernden Umfragen halte, die behindern lediglich effektive Entscheidungen weil zu sehr auf die Zahlen geschielt und nicht das getan wird was wirklich nötig ist.
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(23.09.2022, 19:01)Kreti u. Plethi schrieb: Ob so oder ähnlich die verschiedenen Techniken sind doch schon längst vorhanden, allein es fehlt der politische Wille es endlich umzusetzen. weil man leider zu sehr auf Stimmungen und Wahlen achtet, statt das zu tun was richtig wäre, auch auf die Gefahr hin, dass politische Nachfolger vielleicht davon profitieren.
Ich hatte schon geschrieben was ich von den dauernden Umfragen halte, die behindern lediglich effektive Entscheidungen weil zu sehr auf die Zahlen geschielt und nicht das getan wird was wirklich nötig ist.

Was ich bisher vermisse sind kombinierte Lösungen: Windkraft und Photovoltaik beschränken sich in der Masse darauf, den Strom ins Stromnetz einzuspeisen. Dann kommt die berechtigte Kritik, dass nicht immer die Sonne scheint und nicht immer ein Wind weht. Würde man diese Energie tagsüber zur Gasgewinnung einsetzen (z. B. H aus Wasser), wäre auch Nachts die Grundlast zu stemmen. Ich habe gelesen, dass unsere Gasleitungen mit geringen Anpassungen auch wasserstofftauglich wären.

Wenn jetzt nicht der politische Wille vorhanden ist, wann je dann?

Martin
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(23.09.2022, 19:16)Martin schrieb: Was ich bisher vermisse sind kombinierte Lösungen: Windkraft und Photovoltaik beschränken sich in der Masse darauf, den Strom ins Stromnetz einzuspeisen. Dann kommt die berechtigte Kritik, dass nicht immer die Sonne scheint und nicht immer ein Wind weht. Würde man diese Energie tagsüber zur Gasgewinnung einsetzen (z. B. H aus Wasser), wäre auch Nachts die Grundlast zu stemmen. Ich habe gelesen, dass unsere Gasleitungen mit geringen Anpassungen auch wasserstofftauglich wären.

Wenn jetzt nicht der politische Wille vorhanden ist, wann je dann?

Martin

Erst dann wenn man bereit ist, auch gegen Lobbywiderstände, das richtig einfach zu tun.
Es wird zu sehr auf Machterhalt geschielt statt Überzeugungen umzusetzen, beileibe nicht alle, nur sind die oft nicht die Entscheidungsträger.
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