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„Soli“ wird offenbar abgeschafft
#1
Zitat:Der Soli soll weg - zumindest für einen Großteil der Zahler, das hat das Kabinett beschlossen. Profitieren sollen sowohl Arbeitnehmer als auch Selbstständige. Was bedeuten die Pläne für sie konkret?

Quelle: https://www.tagesschau.de/inland/soli-ab...g-107.html

Die beste Entscheidung dieser Regierung seit langem. Offenbar sind solche Entscheidungen aber leider nur im Kontext anstehender Wahlen möglich. Bleibt zu hoffen, dass man den Bürgern das Geld an anderer Stellw nicht wieder abknöpft, z. B. über eine „CO2“-Steuer.

Martin
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#2
(21.08.2019, 22:10)Martin schrieb: Die beste Entscheidung dieser Regierung seit langem. Offenbar sind solche Entscheidungen aber leider nur im Kontext anstehender Wahlen möglich. Bleibt zu hoffen, dass man den Bürgern das Geld an anderer Stellw nicht wieder abknöpft, z. B. über eine „CO2“-Steuer.

Der "Scholz-Buckel" (siehe SPD-Thread) bleibt also.

Und natürlich braucht die Regierung Geld, das uns abgeknöpft werden muss. Aktuell sind es glaube ich "nur" 11 Milliarden, die aber noch am Haushalt vorbeigeschmuggelt werden, um die heilige "Schwarze Null" nicht zu gefährden. Was für ein Schwachsinn bei Minuszinsen.
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#3
Die Abschaffung ist eine Mogelpackung.

Wie siehts z.B. aus wenn ein Geringverdiener/Rentner ... für 850€ Zinseinkünfte hat? Er zahlt Soli.
Das ist ein zu weites Feld ( Effie Briest / Fontane)
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#4
(22.08.2019, 06:57)UglyWinner schrieb: Die Abschaffung ist eine Mogelpackung.

Wie siehts z.B. aus wenn ein Geringverdiener/Rentner ... für 850€ Zinseinkünfte hat? Er zahlt Soli.

Nö. Kapitaleinkünfte werden ja am Jahresende zum Gesamteinkommen gerechnet und der Soli dann aus dem zu versteuerndem Einkommen ermittelt. Liegt man in der Summe unter der Grenze, zahlt man keinen Soli, bzw. bekommt ihn mit dem Lohnsteuerjahresausgleich wieder zurück.

Martin
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#5
(22.08.2019, 08:05)Martin schrieb: Nö. Kapitaleinkünfte werden ja am Jahresende zum Gesamteinkommen gerechnet und der Soli dann aus dem zu versteuerndem Einkommen ermittelt. Liegt man in der Summe unter der Grenze, zahlt man keinen Soli, bzw. bekommt ihn mit dem Lohnsteuerjahresausgleich wieder zurück.

Martin
Ja - aber zuerst wird er mal abgezogen wenn ich mit Gewinn verkaufe.

Wie ist das mit denn mit der moatlichen Gehaltszahlung. Wird das auch über den Lohnsteuerjahresausgleich geregelt. Das hiesse doch, daß viele die bis heute keinen Lohnsteuerjahresausgleich machen (müssen), diesen auf alle Fälle absetzen müssen. Das kann wohl "nicht im Sinne des Erfinders" sein.

Ich glaube, man muß die Durchführungsbestimmungen noch abwarten.
Das ist ein zu weites Feld ( Effie Briest / Fontane)
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#6
(21.08.2019, 22:16)PuK schrieb: Der "Scholz-Buckel" (siehe SPD-Thread) bleibt also.

Und natürlich braucht die Regierung Geld, das uns abgeknöpft werden muss. Aktuell sind es glaube ich "nur" 11 Milliarden, die aber noch am Haushalt vorbeigeschmuggelt werden, um die heilige "Schwarze Null" nicht zu gefährden. Was für ein Schwachsinn bei Minuszinsen.
Es ist ein Witz sich über den sog. Scholz-Buckel aufzuregen, da ja ab 74.000 bis 109.000 der Soli sogar abgemildert wird. Da geht es um ein paar Hundert Euro plus/minus. Einfach lächerlich. Was wird uns denn abgeknöpft?

Hier einige Beispiele, die ich mal auf die Schnelle rausgesucht habe:

Zu versteuerndes Einkommen - St.Kl. I - ohne Kirchensteuer - ohne Kinder - ohne sonstige Abschreibemöglickeiten:

70.000 / 22,8 % Einkommenssteuer = 15.972 Euro / davon 5,5 Soli heute = 878,40 Euro

90.000 / 26,7 % dto. = 24.063,96 / Soli 1.323,38 Euro

110.000 / 29,5 % dto. = 32.463,- /Soli 1.785,48 Euro

240.000 / 36,2 % dto. = 87.063,- / Soli 4.788 Euro

Vorsicht! Die Verarmung der Spitzenverdiener droht!
Das war eine rein politische Kampagne gegen Scholz, um die Abschaffung für ALLE durchzusetzen. Da hat wohl niemand nachgerechnet. Letztendlich geht es Lindner & Co. um die ganz großen Einkommen, also im Millionenbereich.
Für die kann man sich ja einsetzen so als "kleiner Mann". LOL

Und wie man sieht, natürlich zahlt da niemand den Spitzensteuersatz auf das Gesamteinkommen wie es sogar in den Medien teilweise behauptet wird und in diversen Talkshows.
Eben nur auf den übersteigenden Anteil und auch das ist wohl zu verkraften. Da kommen ja noch eine Menge sonstige Steuererleichterungen hinzu in dieser Einkommensklasse. Auch das Obengenannte zahlt niemand. Dann wäre er ja echt ganz blöd.
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#7
Yawn

Schade, dass ausgerechnet der Welt-Artikel jetzt hinter der Paywall ist. Da ist nämlich eine schöne Grafik dabei, die auch optisch erläutert, was ich meine.

Vielleicht würden Sie es nämlich besser verstehen, wenn man es Ihnen aufmalt.
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#8
Gerade gelesen: Nur 3,5 % aller Steuerzahler werden den Soli in voller Höhe erstmal weiterzahlen müssen.
Ach du Schreck! Alle anderen wie Singles, Familien, Selbständige, Handwerker unter 75.000 bzw. 109.000 werden profitieren!

Wer profitiert wie von der Soli-Abschaffung?
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#9
(22.08.2019, 13:27)PuK schrieb: Yawn

Schade, dass ausgerechnet der Welt-Artikel jetzt hinter der Paywall ist. Da ist nämlich eine schöne Grafik dabei, die auch optisch erläutert, was ich meine.

Vielleicht würden Sie es nämlich besser verstehen, wenn man es Ihnen aufmalt.
Man kann es nur mit konkreten Zahlen abbilden. Das habe ich gemacht.
Auch wenn jemand im "Buckel" ein oder zwei Prozente mehr zahlen sollte, das wird kompensiert durch die stufenweise Anhebung, die ja der Welt sicher noch nicht bekannt war. Außerdem was soll die Aufregung, ob ein Spitzenverdiener ein paar Hundert Euro im Jahr mehr oder weniger hat? At
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#10
(22.08.2019, 13:27)PuK schrieb: Yawn

Schade, dass ausgerechnet der Welt-Artikel jetzt hinter der Paywall ist. Da ist nämlich eine schöne Grafik dabei, die auch optisch erläutert, was ich meine.

Vielleicht würden Sie es nämlich besser verstehen, wenn man es Ihnen aufmalt.

Ich glaube, dann kann ich weiterhelfen.
In der Grafik in diesem Artikel ist der Scholz Buckel klar zu kennen.

Scholz-Buckel“: Reichensteuer für Einkommen zwischen 73.000 und 109.000 Euro
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