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25 Jahre Amazon: Ein amerikanischer (Online-)Traum
#31
(06.07.2019, 20:21)FCAler schrieb: NEIN, mit Sicherheit nicht,

der hat nur das aufgebaut, dass er selber bankrott geht.   Stur

Haben Sie schon mal etwas von Geben und Nehmen gehört?   At

Keine Ahnung, was Sie meinen. Ist Ihnen der Begriff "Monopol"  geläufig?
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#32
(06.07.2019, 21:22)***** schrieb:
Keine Ahnung,
was Sie meinen. Ist Ihnen der Begriff "Monopol"  geläufig?

NEIN, dazu bin ich zu blöd,

drum gibt es ja Sie, dass Sie uns das ganz langsam erklären! Info

Aber dass Sie von mehr keine Ahnung haben, ist mir nicht neu.   No
Nur der FCA und der FSV Wehringen
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#33
Hm. Hab da vorgestern was bestellt. Einfach weil die bessere Version auf amazon 1/3 billiger war als die schlechtere im stationären Handel.

Versand eigentlich Kostenlos. Aber für 3,45 € mehr "Expressversand". Macht das Kraut jetzt auch nicht fett, dachte ich und ich brauche das möglichst bald. Sollte heute geliefert werden. Hängt jetzt zwischen Graben und Augsburg bei "Hermes" rum, schreiben sie und entschuldigen sich, dass es verspätet ist.

Also, wenn das dann doch ausgerechnet über Hermes läuft und die es nicht hinkriegen, das am nächsten Tag ("Artikel hat Versandzentrum Graben am Freitag 11 Uhr nochwas verlassen") zu liefern, wenn es eilig ist, dann halt nie wieder Expressversand. Muss man sich mal vorstellen: Hermes schafft es nicht, ein Päckchen (groß ist es nicht, schwer auch nicht) in 24 Stunden von Graben nach Augsburg zu befördern. (Bin noch am überlegen, ob ich die Versandkosten zurückverlange. Wenn es auch am Montag nicht kommt, dann mit Sicherheit.)

Allerdings ist das das erste Mal seit 2003, dass sie bei mir einen Liefertermin nicht eingehalten haben.

Und nein, ich bestelle da weder dauernd noch alles. Aber so vier oder fünf Mal im Jahr dann doch etwas. Weil es halt manche Sachen in Augsburg nicht zu kaufen gibt oder auch in den "Geiz ist geil"-Märkten nur zu teuer.
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#34
(06.07.2019, 19:19)***** schrieb: Darum geht es doch gar nicht. Es geht darum, dass Amazon über das Premium-Angebot versucht, seine Kunden in eine totale Abhängigkeit zu bringen, da es zum Rundumversorger wird. Sie werden lange damit glücklich sein, der Missbrauch der Marktmacht wird schleichend erfolgen. Wenn Sie es merken, ist es zu spät, denn werden die Alternativen weitgehend verschwunden sein.
Und glauben Sie, dass es sich ein Händler erlauben kann, bei solch einem Moloch nicht mitzumachen? Wer bestimmt wohl die Konditionen? Erst werden die Händler bluten, dann die Kunden. Sie sind doch sonst nicht so naiv, Sie können doch nicht im Ernst glauben, dass solch ein Monopol zum Nutzen der Menschen aufgebaut wird.

Ja muss denn jeder so ticken wie Sie? Sie neigen ja wirklich zu Verschwörungstheorien.
Das ist doch zwanghaft, was Sie da abziehen.
Wie @Seher schon sagte: Wenn die die üblichen Steuern zahlen müssten, dann wäre alles okay. Aber das kriegt die EU ja nicht hin, wie so vieles.
Merkel hat auch immer alles auf die EU geschoben, wissend, dass dies eine ganz lange Bank ohne Ende ist.
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#35
(06.07.2019, 19:11)Der Seher schrieb: Natürlich gings. Aber nicht so bequem und einfach.

Und die Auswahl war wohl überdeutlich geringer.
Ich vergesse niemals Leute, die mir einen Gefallen tun. Und die es nicht tun, erst recht nicht (Larry Hagmann)
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#36
(06.07.2019, 21:57)Serge schrieb: Ja muss denn jeder so ticken wie Sie? Sie neigen ja wirklich zu Verschwörungstheorien.  
Das ist doch zwanghaft, was Sie da abziehen.

Gehören Sie auch zu den sonst so amerikakritischen Opportunisten, die bei Amazon gerne mal ein Auge zudrücken, weil es soooo bequem ist? Clown

Verschwörungstheorie? Eher nicht, aber man muss sich eben auch informieren wollen und man muss auch verstehen,  was es bedeutet. Wir stehen erst am Anfang dieser Entwicklung:

Zitat:Bequemlichkeit kann ein süßes Gift sein. Amazon spinnt den Kunden in den perfekten Wohlfühlkokon ein. Da ist zunächst das scheinbar unbegrenzte Angebot. Weit mehr als 200 Millionen verschiedene Produkte werden auf der deutschen Amazon-Plattform angeboten. Dazu kommt der umfangreiche Service: Viele Waren werden noch am gleichen Tag geliefert, Reklamationen stets äußerst kulant gehandhabt.
All das bündelt der US-Konzern in seinem Abo-Dienst Prime. Wer einmal die Mitgliedschaft bezahlt hat, muss sich um nicht mehr viel kümmern. Sogar die Lieferung gibt es dann kostenlos. Und obendrauf bekommt der Nutzer noch den Streamingdienst für Filme und eine Bibliothek für E-Books. Zusätzlich angeheizt wird die Attraktivität des Dienstes mit Aktionen wie dem gerade zu Ende gegangenen Prime Day, an dem Amazon im Minutentakt Schnäppchen nur für Mitglieder raushaut.
Das Ergebnis: Wer einmal Prime-Kunde ist, verlässt das Ökosystem Amazon kaum noch und kauft seinen Bedarf weitgehend dort ein. Und diese Kunden werden immer zahlreicher. Denn die Mitgliederzahl steigt rasant: Mehr als 100 Millionen Menschen sind mittlerweile weltweit Teil der Prime-Community. Im Jahr zuvor wurde die Zahl erst auf 65 Millionen geschätzt.
So führt dieses System geradezu zwangsläufig zu einem weitgehenden Monopol auch im Onlinehandel. War bisher schon breiter Konsens, dass Amazon der natürliche Feind des stationären Handels in der Innenstadt ist, zeigt sich jetzt immer deutlicher, dass auch im E-Commerce das Prinzip „The winner takes it all“ herrscht.
Das Handelsforschungsinstitut IFH in Köln hat bereits prognostiziert, dass langfristig 90 Prozent aller heute aktiven Onlinehändler aufgeben müssen. In jeder Produktkategorie werde es irgendwann nur noch „Amazon plus eins“ geben.

Das Fatale: Amazon schneidet mehr und mehr allen anderen Händlern den direkten Kontakt zu den Kunden ab, weil diese nur noch die perfekt ausgebaute Schnittstelle des US-Konzerns nutzen. Schon heute startet die überwiegende Zahl der Onlinekonsumenten eine Produktrecherche im Netz nicht mehr bei Google, sondern direkt in der Suchmaske von Amazon. Das heißt, Produkte, die nicht auf Amazon zu finden sind, existieren für viele Kunden gar nicht (mehr).
Doch auch Händler, die gerade deswegen über den Amazon Marketplace ihre Produkte verkaufen, sind gegen die Gefahr nicht gefeit. Denn sie machen sich vom Marktführer und seiner Taktik abhängig. Sobald ihre Produkte gut laufen, nimmt Amazon sie einfach selbst ins Sortiment auf und drängt Konkurrenten aus dem Markt. Nicht umsonst hat der Amazon-Chef ursprünglich mit dem Gedanken gespielt, sein Unternehmen „Relentless“ zu nennen, also „Gnadenlos“.
(...)


Die Wettbewerbsbehörden unterschätzen Amazons Monopolgefahr
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#37
(07.07.2019, 07:37)***** schrieb: Gehören Sie auch zu den sonst so amerikakritischen Opportunisten, die bei Amazon gerne mal ein Auge zudrücken, weil es soooo bequem ist? 

Verschwörungstheorie? Eher nicht, aber man muss sich eben auch informieren wollen und man muss auch verstehen,  was es bedeutet. Wir stehen erst am Anfang dieser Entwicklung:

Haben Sie einen Mitstreiter gefunden, der Ihre "Weltuntergangsfantasien" mitträgt und sogar publiziert hat?


Man wird Amazon nicht mehr wegbekommen und der andere Onlinehändler muss halt besser und/oder günstiger werden oder bei Amazon teurer anbieten als beim eigenen Shop.
Aber wie steht in Ihrem Artikel. Perfekt ausgebaute Schnittstelle.

Viel wichtiger ist es, dass es due EU endlich schafft, dass derartige Unternehmen in Europa auch angemessene Steuern zahlen. Aber da verwigern sich ja auch deutsche Politiker. Was da wohl alles an Posten und Geld läuft?
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#38
(07.07.2019, 08:40)Der Seher schrieb: Haben Sie einen Mitstreiter gefunden, der Ihre "Weltuntergangsfantasien" mitträgt und sogar publiziert hat?


Ein bisschen gesunder Menschenverstand reicht vollkommen aus, um zu erkennen, welche Ziele Amazon im Auge hat und welche Folgen das für den Handel und den Wettbewerb  langfristig haben wird. Der Handelblatt-Kommentar lässt keine Fragen offen. Dass Ihnen inhaltlich dazu nichts einfällt, wundert mich nicht.

Zur Frage der Besteuerung sollten Sie sich besser informieren, als nur zu polemisieren. So einfach ist die technische Umsetzung der Besteuerung dieser Internetfirmen eben nicht. Aber dieses komplizierte Thema zu erläutern, erspare ich mir hier in diesem ignoranten Umfeld doch lieber.
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#39
(07.07.2019, 07:37)***** schrieb: Gehören Sie auch zu den sonst so amerikakritischen Opportunisten, die bei Amazon gerne mal ein Auge zudrücken, weil es soooo bequem ist? Clown

Verschwörungstheorie? Eher nicht, aber man muss sich eben auch informieren wollen und man muss auch verstehen,  was es bedeutet. Wir stehen erst am Anfang dieser Entwicklung:

Die Wettbewerbsbehörden unterschätzen Amazons Monopolgefahr

Ja, ich habe die die amerikanische Großmacht-Politik immer kritisch gesehen, auch die unter Obama (der den Friedensnobelpreis besser zurückgeben sollte), aber auch die Politik anderer Staaten, auch unseres eigenen.
Trotzdem bin ich kein Opportunist, wenn ich amerikanische Produkte, die gut sind, kaufe oder bei einem amerikanischen Online-Händler ab und zu mal etwas bestelle (alle 1- 2 Monate mal im Schnitt). Ich führe ja keinen Privatkrieg gegen die amerikanischen Produzenten und Händler.
Die Vorteile und auch Nachteile von Amazon wurden hier ja schon von anderen Foristen ausführlich beschrieben. Wobei der größte Nachteil ist, dass Amazon wie auch anderen nicht-europäischen, speziell amerikanischen Unternehmen immer noch viel zu große Steuervorteile gewährt werden. Doch das ist Sache der EU-Politik.
Der extrem ausufernde ökologische Purismus und Fanatismus, der den Ton Ihrer Ausführungen prägt, führt Sie immer wieder und immer mehr zu Schreckens- und Untergangsszenarien, wie ich sie aus dem katholischen Religionsunterricht meiner Kindheit und Jugendzeit kenne und damals schon abgelehnt und gehasst habe. Sünden, Erbsünde, furchtbare Strafen für Fehlverhalten, Verdammnis etc.
Würde Sie nicht im 20.Jh. geboren sein, sondern ein oder zwei Jahrhunderte früher, könnten Sie gut ein von der Kanzel geiferndes Mönchlein sein, das düsterste Strafszenarien und Höllenfahrten prophezeit.
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#40
(07.07.2019, 09:11)Serge schrieb: Ich gehöre zu denen, die die amerikanische Großmacht-Politik immer kritisch gesehen haben, auch die unter Obama (der den Friedensnobelpreis besser zurückgeben sollte), die aber auch die Politik anderer Staaten, auch unseres eigenen, kritisch sehen.

Würde Sie nicht im 20.Jh. geboren sein, sondern ein oder zwei Jahrhunderte früher, könnten Sie gut ein von der Kanzel geiferndes Mönchlein sein, das düsterste Strafszenarien und Höllenfahrten prophezeit.


Und was hat der ganze Schmarrn

jetzt mit dem Glauben zu tun?   At

Ich denke wenn ich das so lese, würde ich Dich nicht als Vorbild sehen, lass doch Andere so sein, bzw. glauben was Sie wollen, da muss sich doch niemand Deinen Vorstellungen anpassen, oder?  Stur

Ich kauf zwischendurch auch etwas von Amazon, aber mein erster Ansprechpartner wenn ich etwas suche, ist und bliebt bei mir ebay, aber das soll jeder so machen, was er für sich selbst am Besten hält.   Info

So meine Meinung.   Yes
Nur der FCA und der FSV Wehringen
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