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Länder planen weitreichendes Messerverbot
#1
Zitat:Um Messerangriffe zu verhindern, wollen die Länder das Mitführen von Klingen an belebten Orten verbieten. Niedersachsen und Bremen legen einen Gesetzentwurf vor.

Quelle: https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitges...dersachsen

Nanu? Und das in Zeiten angeblich sinkender Gewaltkriminalität? Innocent

Martin
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#2
(11.05.2019, 09:13)Martin schrieb: Nanu? Und das in Zeiten angeblich sinkender Gewaltkriminalität?  Innocent

Martin

Ja und, Martin? Sind Gesetze für Tempolimits und ähnlichem im Zeitalter von weniger Verkehrstoten dann deshalb unnötig? Der kluge Mann baut vor, sagt das Sprichwort.
"Man weiß aufgrund von Genozid-Forschung und anderen Erkenntnissen, welch erhebliches Potenzial Äußerungen haben können. Wenn sie Hassrede klug platzieren, können sie schnell einen gruppendynamischen Prozess auslösen, der dazu führt, dass Leute erschlagen werden. Da merkt man, dass Worte doch nicht immer so harmlos sind, wie man denkt."

Jura-Professor Jochen Bung
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#3
(11.05.2019, 09:20)Klartexter schrieb: Ja und, Martin? Sind Gesetze für Tempolimits und ähnlichem im Zeitalter von weniger Verkehrstoten dann deshalb unnötig? Der kluge Mann baut vor, sagt das Sprichwort.

Achso. Das Gesetz soll nur vorbeugen, falls mal eine größere Anzahl aus gewaltaffinen Kulturen hier einwandern sollte. Sehr weitsichtig. Ich Dummerle.

Martin
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#4
(11.05.2019, 09:23)Martin schrieb: Achso. Das Gesetz soll nur vorbeugen, falls mal eine größere Anzahl aus gewaltaffinen Kulturen hier einwandern sollte. Sehr weitsichtig. Ich Dummerle.

Martin

Einsicht ist der erste Weg zur Besserung, Martin Tongue 

Gesetze sollen übrigens immer in gewisser Weise vorbeugen, damit sich eben niemand damit herausreden kann, er habe nicht gewusst, dass es nicht erlaubt sei, was er gemacht hat. Ein Tempolimit beugt schweren Unfällen vor, wird sie aber nie ganz verhindern können. Nicht zuletzt deshalb, weil sich nicht jeder daran hält. Genauso regeln Gesetze, dass sich niemand am Eigentum anderer Menschen vergreift, was aber wiederum nicht alle Menschen beachten.

Und mal ganz klar gesagt: Egal, was der Staat macht, er macht es offenbar falsch. Unternimmt er nichts, dann wird vom machtlosen Staat geredet, macht er was wie in diesem Fall, wird es wiederum kritisiert. Vor gar nicht allzu langer Zeit mussten Frauen noch die Erlaubnis ihrer Männer haben, wenn sie arbeiten wollten oder den Führerschein machen. Auch diese Gesetze wurden wegen völlig anderer Grundlage geändert. Was den von Ihnen angesprochenen Fall betrifft, soll hier offenbar eine Lücke im Gesetz geschlossen werden. Als It-ler wissen Sie, dass man Lücken erst dann beheben kann, wenn sie bekannt sind.
"Man weiß aufgrund von Genozid-Forschung und anderen Erkenntnissen, welch erhebliches Potenzial Äußerungen haben können. Wenn sie Hassrede klug platzieren, können sie schnell einen gruppendynamischen Prozess auslösen, der dazu führt, dass Leute erschlagen werden. Da merkt man, dass Worte doch nicht immer so harmlos sind, wie man denkt."

Jura-Professor Jochen Bung
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#5
(11.05.2019, 09:58)Klartexter schrieb: Einsicht ist der erste Weg zur Besserung, Martin Tongue 

Gesetze sollen übrigens immer in gewisser Weise vorbeugen, damit sich eben niemand damit herausreden kann, er habe nicht gewusst, dass es nicht erlaubt sei, was er gemacht hat. Ein Tempolimit beugt schweren Unfällen vor, wird sie aber nie ganz verhindern können. Nicht zuletzt deshalb, weil sich nicht jeder daran hält. Genauso regeln Gesetze, dass sich niemand am Eigentum anderer Menschen vergreift, was aber wiederum nicht alle Menschen beachten.

Und mal ganz klar gesagt: Egal, was der Staat macht, er macht es offenbar falsch. Unternimmt er nichts, dann wird vom machtlosen Staat geredet, macht er was wie in diesem Fall, wird es wiederum kritisiert. Vor gar nicht allzu langer Zeit mussten Frauen noch die Erlaubnis ihrer Männer haben, wenn sie arbeiten wollten oder den Führerschein machen. Auch diese Gesetze wurden wegen völlig anderer Grundlage geändert. Was den von Ihnen angesprochenen Fall betrifft, soll hier offenbar eine Lücke im Gesetz geschlossen werden. Als It-ler wissen Sie, dass man Lücken erst dann beheben kann, wenn sie bekannt sind.

Der Staat soll die Messerlinge unverzüglich rauswerfen, nicht Messer verbieten. Damit das endlich klappt, sollten die Gesetze geändert werden. So einfach ist das.

Martin
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#6
(11.05.2019, 10:04)Martin schrieb: Der Staat soll die Messerlinge unverzüglich rauswerfen, nicht Messer verbieten. Damit das endlich klappt, sollten die Gesetze geändert werden. So einfach ist das.

Martin

Sie können keinen Deutschen rauswerfen, so einfach ist das.
"Man weiß aufgrund von Genozid-Forschung und anderen Erkenntnissen, welch erhebliches Potenzial Äußerungen haben können. Wenn sie Hassrede klug platzieren, können sie schnell einen gruppendynamischen Prozess auslösen, der dazu führt, dass Leute erschlagen werden. Da merkt man, dass Worte doch nicht immer so harmlos sind, wie man denkt."

Jura-Professor Jochen Bung
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#7
Das Mitführen bestimmter Messer ist nach Waffengesetz ja ohnehin schon verboten.

https://rr-darmstadt.de/resources/Upload...Messer.pdf

Jetzt also nochmal verschärft? Darf man dann auch keine Messer mehr kaufen im Einzelhandel?


Es gibt jetzt den Mordtatbestand des Rasens.

Dürfen nun auch keine Autos mehr gefahren werden, weil manche sie als Mordwerkzeug missbrauchen?
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#8
(11.05.2019, 10:06)Klartexter schrieb: Sie können keinen Deutschen rauswerfen, so einfach ist das.

Die hier Geborenen und im westlichen Kulturkreis verankerten dürften nicht im Fokus der Gesetzgebung stehen. Und es gäbe auch die Möglichkeit, die deutsche Staatsangehörigkeit wieder zu verlieren. In anderen Ländern durchaus üblich.

Martin
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#9
(11.05.2019, 11:22)messalina schrieb: Aber dann sollten sie es auch in das Gesetz reinschreiben finde ich? Nanu So wie in Österreich, da haben sie festgestellt, dass von den 1.100 Messerangriffen nur weniger als die Hälfte überhaupt Österreicher waren und da dürfen deshalb seit Januar Asylbewerber und Nicht-EU-Ausländer ohne Daueraufenthaltsgenehmigung einfach keine Messer mehr haben. Und wer die 300 Euro Geldstrafe nicht bezahlen kann kommt in Haft.

Das ist eine ehrliche Gesetzgebung, die sich an den Realitäten orientiert. In Deutschland nicht zu erwarten.

Martin
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#10
(11.05.2019, 09:13)Martin schrieb: Nanu? Und das in Zeiten angeblich sinkender Gewaltkriminalität?  

Martin

Was wollen Sie eigentlich?
Wird was gemacht, regen Sie sich auf. Wird nichts gemacht, regen Sie sich auch auf.
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