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USA - Land der unbegrenzten Möglichkeiten
#1
So etwas ist eines zivilisierten Landes eigentlich unwürdig:

Zitat:Eine krebskranke Grundschullehrerin muss im US-Bundesstaat Kalifornien für ihre eigene Vertretungskraft bezahlen - und zwar 200 Dollar pro Tag. Die Lehrerin der Glen Park Elementary School in San Francisco war an Brustkrebs erkrankt und fällt mindestens bis zum Ende des Schuljahres aus, wie lokale Medien berichten.


Krebskranke US-Lehrerin muss für Vertretung zahlen
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#2
(10.05.2019, 17:48)leopold schrieb: So etwas ist eines zivilisierten Landes eigentlich unwürdig:

Krebskranke US-Lehrerin muss für Vertretung zahlen

Haben Sie nur wieder die Überschrift gelesen?

Zitat:Eltern von Schülern der Glen Park Elementary School sammelten Geld, um die kranke Lehrerin zu unterstützen. Bisher sind dabei laut Medienberichten über die Spendenplattform "GoFundMe" fast 14.000 Dollar (12.500 Euro) zusammengekommen. Die Seite zur Kampagne war nicht mehr abrufbar, offenbar weil das Spendenziel bereits überschritten wurde. Außerdem planten Kinder einen Verkauf von Backwaren zugunsten ihrer Lehrerin, berichtete die Zeitung "San Francisco Chronicle".

Das Problem ist längst vom Tisch.

Martin
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#3
Ich lebe lieber in einem Land, in dem Kranke nicht auf Almosen angewiesen sind.
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#4
(10.05.2019, 18:19)leopold schrieb: Ich lebe lieber in einem Land, in dem Kranke nicht auf Almosen angewiesen sind.

Hier ist auch nicht alles Gold was glänzt:

Lebensgefahr: Krankenkasse verweigert Therapie

Martin
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#5
(10.05.2019, 18:19)leopold schrieb: Ich lebe lieber in einem Land, in dem Kranke nicht auf Almosen angewiesen sind.

Sie wissen, dass Sie "bei Ihrer Analysenarbeit" im Krankheitsfall Lohnfortzahlung geniesen dürfen,

der Amerikaner weiß, dass er eben maximal 7 (?) Krankheitstage im Jahr bezahlt bekommt.

So what?
 
Wer immer die Wahrheit sagt, kann sich ein schlechtes Gedächtnis leisten.
T. Heuss
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#6
Ein Land, in dem man leben möchte? Eher nicht:

Zitat:Der amerikanische Soziologe Matthew Desmond hat die Rolle von Wohnraum im Kreislauf der Armut erforscht. Für „Zwangsgeräumt“ wurde er 2017 mit dem Pulitzer Preis ausgezeichnet. Jetzt liegt sein verstörend authentischer Bericht über Verelendung und Profit in amerikanischen Städten auch auf Deutsch vor.
(...)
Schätzungen gehen davon aus, dass Millionen von Menschen in den USA jedes Jahr durch Zwangsräumungen ihr Zuhause verlieren. Weil es zu wenige Sozialwohnungen gibt, sind immer mehr Menschen am unteren Rand der Gesellschaft gezwungen, Wohnungen auf dem freien Markt zu mieten. Doch die sind rar, vor allem in den Städten und seit der Rezession von 2007, als viele Amerikaner ihre Häuser verloren und zu Mietern wurden.
Die steigende Nachfrage treibt die Preise nach oben. Desmonds Protagonisten zahlen 70, 80, manchmal 90 Prozent ihrer mageren Einkünfte für Wohnungen, die oft in üblen Zustand sind und gegen die Bauvorschriften verstoßen.  


Zwangsgeräumt
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#7
Zitat:US-Präsident Donald Trump beschwört den amerikanischen Traum. Doch Armut und soziale Probleme wachsen. Rentner, die ums Überleben kämpfen, Mädchen, die mit zwölf Jahren verheiratet werden: Die Reportage der «NZZ am Sonntag» zeigt ein Amerika der Verzweifelten.
(...)
Die Rede zur Lage der Nation von US-Präsident Donald Trump von Ende Januar 2018, aus der das Zitat stammt, muss sich für die 5,3 Millionen Amerikaner, die von weniger als 4 Dollar pro Tag leben müssen, wie eine Ohrfeige angefühlt haben. Ökonomen der Universität Oxford haben kürzlich errechnet, dass diese Amerikaner in vergleichbarer Armut leben wie die Inder oder Äthiopier, die mit 1 Dollar 90 pro Tag auskommen müssen und laut Massstäben der Weltbank in äusserster Armut leben. Die Armutsquote der USA ist damit höher als in Sierra Leone, wo  3,2 Millionen Menschen in extremer Armut leben, oder in Nepal, wo es 2,5 Millionen Arme sind. Und trotzdem pflegen die offiziellen USA, bei weitem nicht nur ihr Präsident, das Trugbild eines hochentwickelten, reichen Industriestaates, dessen Volk alle Träume verwirklichen kann, solange es nur hart genug arbeitet. Namhafte US-Ökonomen sagen in der «New York Times» warnend, dass Amerika nicht mehr länger die Augen vor dem wachsenden Armutsproblem verschliessen dürfe.  


Unterwegs in den USA, im Land der Verzweifelten
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#8
Ein Land in dem man gerne leben möchte? Eher nicht.

"Einer der größten Skandale": Wie Millionen Kinder in Deutschland in Armut leben

Martin
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#9
(10.05.2019, 19:09)Martin schrieb: Ein Land in dem man gerne leben möchte? Eher nicht.

"Einer der größten Skandale": Wie Millionen Kinder in Deutschland in Armut leben

Martin

Kein einziges Kind in Deutschland lebt in Verhältnissen wie in Sierra Leone. Natürlich leben hier Menschen in relativer Armut. In absoluter Armut wie in den USA lebt niemand.
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#10
(11.05.2019, 01:54)leopold schrieb: Kein einziges Kind in Deutschland lebt in Verhältnissen wie in Sierra Leone. Natürlich leben hier Menschen in relativer Armut. In absoluter Armut wie in den USA lebt niemand.

Kein einziges Kind in den USA lebt in Verhältnissen wie in Sierra Leone.
In absoluter Armut, wie in den USA,  leben lt. der "Malteser" mehr als 50.000 Menschen.


https://www.google.de/search?q=Obdachlos...eOE9wljG_M:


https://www.zeit.de/wirtschaft/2019-02/o...chland-faq
 
Wer immer die Wahrheit sagt, kann sich ein schlechtes Gedächtnis leisten.
T. Heuss
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