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Bergrettung im Tannheimer Tal
#1
Es ist zum Kotzen Schämen.

Eine Gruppe von Schneeschuhgehern gerät im Tannheimer Tal in Bergnot.
Nach einem Notruf wird sie bei dichtem Schneetreiben in der Nacht von 15 Bergrettern gesucht und auch gefunden.
Die Geretteten werden versorgt und heil ins Tal gebracht.

Nun weigert sich einer der Geretteten, ein Augsburger Rechtsanwalt,
die seiner Meinung nach überhöhten Kosten von 2.261,00 € zu bezahlen.

Gestern wurde in den Morgennachrichten bereits darüber berichtet und ein Telefonanruf übertragen.
Dabei hatte sich eine Familie aus bayer. Raum gemeldet und erklärt, schon mal vorsorglich den Betrag den Bergrettern zu zahlen.
Sollte eine gerichtliche Auseinandersetzung (!!) zu Gunsten der Bergrettung entschieden werden, könnten sie diese Vorauszahlung
für sonstige Aufgaben behalten!  prost

https://www.all-in.de/kempten/c-lokales/...e_a5033202



Auf den Schönkahler habe ich diesen Winter eine Schneeschuhgruppe unseres Vereines geführt.
Auch bei Nacht, bei Schneetreiben, nicht besonders schwierig, da müsste man total "bergunfähig" sein
und nur auf´s Geld schauen.
Denkt ans fünfte Gebot: Schlagt eure Zeit nicht tot!
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#2
Rückkehr vom Schönkahler,
Pulver rauf und runter vom Feinsten, total unberührt, 1. Spur

[Bild: https://scontent-frt3-1.xx.fbcdn.net/v/t...e=5D738744]
Denkt ans fünfte Gebot: Schlagt eure Zeit nicht tot!
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#3
(09.05.2019, 10:24)nomoi schrieb: Es ist zum Kotzen Schämen.

Eine Gruppe von Schneeschuhgehern gerät im Tannheimer Tal in Bergnot.
Nach einem Notruf wird sie bei dichtem Schneetreiben in der Nacht von 15 Bergrettern gesucht und auch gefunden.
Die Geretteten werden versorgt und heil ins Tal gebracht.

Nun weigert sich einer der Geretteten, ein Augsburger Rechtsanwalt,
die seiner Meinung nach überhöhten Kosten von 2.261,00 € zu bezahlen.

Gestern wurde in den Morgennachrichten bereits darüber berichtet und ein Telefonanruf übertragen.
Dabei hatte sich eine Familie aus bayer. Raum gemeldet und erklärt, schon mal vorsorglich den Betrag den Bergrettern zu zahlen.
Sollte eine gerichtliche Auseinandersetzung (!!) zu Gunsten der Bergrettung entschieden werden, könnten sie diese Vorauszahlung
für sonstige Aufgaben behalten!  prost

https://www.all-in.de/kempten/c-lokales/...e_a5033202



Auf den Schönkahler habe ich diesen Winter eine Schneeschuhgruppe unseres Vereines geführt.
Auch bei Nacht, bei Schneetreiben, nicht besonders schwierig, da müsste man total "bergunfähig" sein
und nur auf´s Geld schauen.

Feiner Zug und peinlich für den knauserigen Advokaten.
Ein zu großes Team? Wäre es ihm lieber gewesen noch 2 Stunden nass und kalt auszuharren, bis ein Suchtrupp sie gefunden hätte?
Dann hätte er wegen seines Schnupfens geklagt, unglaublich.
Das Beste: Die Kraxler haben sich ja mit selbstverschuldet in ihre Lage gebracht, da Schlechtwetter.
Sollte man eigentlich medial richtig ausschlachten Devil
Viva Augusta

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#4
(09.05.2019, 10:24)nomoi schrieb: Nun weigert sich einer der Geretteten, ein Augsburger Rechtsanwalt,
die seiner Meinung nach überhöhten Kosten von 2.261,00 € zu bezahlen.

Solche Typen mag ich besonders Exclamation 

Halbschuhtouristen, die sich nicht mal an die Vorgaben des Rettungsdienstes halten, an Ort und Stelle zu bleiben, und dann auch noch bestimmen wollen, was so ein Einsatz kostet. Dieser Herr sollte lebenslanges Hausverbot in den Bergen bekommen!
"Man weiß aufgrund von Genozid-Forschung und anderen Erkenntnissen, welch erhebliches Potenzial Äußerungen haben können. Wenn sie Hassrede klug platzieren, können sie schnell einen gruppendynamischen Prozess auslösen, der dazu führt, dass Leute erschlagen werden. Da merkt man, dass Worte doch nicht immer so harmlos sind, wie man denkt."

Jura-Professor Jochen Bung
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#5
(09.05.2019, 11:11)Klartexter schrieb: Solche Typen mag ich besonders Exclamation 

Halbschuhtouristen, die sich nicht mal an die Vorgaben des Rettungsdienstes halten, an Ort und Stelle zu bleiben, und dann auch noch bestimmen wollen, was so ein Einsatz kostet. Dieser Herr sollte lebenslanges Hausverbot in den Bergen bekommen!

Nicht nur, was so ein Einsatz kostet, sondern mit wie viel Leuten die suchen dürfen.
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#6
(09.05.2019, 11:11)Klartexter schrieb: Solche Typen mag ich besonders Exclamation 

Halbschuhtouristen, die sich nicht mal an die Vorgaben des Rettungsdienstes halten, an Ort und Stelle zu bleiben, und dann auch noch bestimmen wollen, was so ein Einsatz kostet. Dieser Herr sollte lebenslanges Hausverbot in den Bergen bekommen!

... ich bin für Verbannung aus unserer schönen Stadt,
nein, aus Bayern! Devil
Denkt ans fünfte Gebot: Schlagt eure Zeit nicht tot!
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#7
(09.05.2019, 11:08)Don Cat schrieb: Feiner Zug und peinlich für den knauserigen Advokaten.
Ein zu großes Team? Wäre es ihm lieber gewesen noch 2 Stunden nass und kalt auszuharren, bis ein Suchtrupp sie gefunden hätte?
Dann hätte er wegen seines Schnupfens geklagt, unglaublich.
Das Beste: Die Kraxler haben sich ja mit selbstverschuldet in ihre Lage gebracht, da Schlechtwetter.
Sollte man eigentlich medial richtig ausschlachten

....ich mache gerade damit weiter Thumbup

Die Stinker teilten übers handy mit, es habe nur noch 35 % Ladekapazität, haben dieses auf Anweisung abgeschaltet, da bereits geortet, sind aber weiter geirrt aus Sorge, nicht gefunden zu werden Stur
Denkt ans fünfte Gebot: Schlagt eure Zeit nicht tot!
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#8
Zitat:Einer der beiden Geretteten möchte jetzt die Rechnung über 2.261 Euro nicht zahlen und droht mit einer Klage.

...

Anstatt für die Rettung dankbar zu sein, klagt einer der beiden Urlauber, ein Augsburger Anwalt, jetzt gegen die Bergrettung Tannheim.

Quelle

1.) Ähm droht er oder klagt er??
2.) Im Rechtsstaat darf man klagen, wenn man anderer Meinung ist. Dann entscheidet das Gericht, wer richtig mit seiner Meinung liegt.
3.) Wenn es wirklich eine Gerichtsverhandlung gibt, wird man sehen ob er weniger oder noch wesentlich mehr zahlen muss, weil die Prozesskosten dazu kommen.
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#9
(09.05.2019, 12:58)Bogdan schrieb: 1.) Ähm droht er oder klagt er??
2.) Im Rechtsstaat darf man klagen, wenn man anderer Meinung ist. Dann entscheidet das Gericht, wer richtig mit seiner Meinung liegt.
3.) Wenn es wirklich eine Gerichtsverhandlung gibt, wird man sehen ob er weniger oder noch wesentlich mehr zahlen muss, weil die Prozesskosten dazu kommen.

Wissen Sie was Sie sind?

1. Auf gut deutsch: a Johnsausage sind Sie!

2. John bitte nicht verwechseln, steht auch für "Schaisshaisl" aber das muss in Ihrem Fall ein Gericht entscheiden!

3. Prozesskosten übernehme ich!
Denkt ans fünfte Gebot: Schlagt eure Zeit nicht tot!
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#10
Vielleicht gibts bald einen Straftatbestand "Hausverbot in den Bergen" wie gewünscht.
Dürfte wohl nicht durch den Bundestag gehen.
Das ist ein zu weites Feld ( Effie Briest / Fontane)
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