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Kevin Kühnert
#1
Mich wundert, dass zu Kühnert "Sozialismusansatz" noch kein Thread erstellt wurde.
Kühnert

Was denkt er sich ernsthaft dabei?
In der Hoffnung, dass 2% seiner Ideen übrig bleiben?
Ist er mit diesen Forderungen nicht in der falschen Partei? Wären nicht die Linken oder gar die MLPD die richtige Heimat für ihn.
Einen Gefallen hat er der SPD sicher nicht erwiesen.

Oder ist Kevin doch kein Name, sondern mehr eine Diagnose?
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#2
Die passende Antwort:

Zitat:POST VON WAGNER

Lieber Kevin Kühnert, …

Sie sind bald 30 und eine Universitäts-Lusche. In keinem Ihrer Studienfächer Publizistik, Kommunikationswissenschaften, Politikwissenschaften haben Sie es zu einem Abschluss gebracht. [...]

Er muss keine Familie ernähren. Da quatscht ein Student von Verstaatlichung und wir werden alle verrückt. Ein Student, der noch nichts zu Ende gebracht hat. Wie lächerlich.

Quelle: https://www.bild.de/politik/kolumnen/fra....bild.html

Martin
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#3
(04.05.2019, 08:55)Der Seher schrieb: Mich wundert, dass zu Kühnert "Sozialismusansatz" noch kein Thread erstellt wurde.
Kühnert

Was denkt er sich ernsthaft dabei?
In der Hoffnung, dass 2% seiner Ideen übrig bleiben?
Ist er mit diesen Forderungen nicht in der falschen Partei? Wären nicht die Linken oder gar die MLPD die richtige Heimat für ihn.
Einen Gefallen hat er der SPD sicher nicht erwiesen.

Oder ist Kevin doch kein Name, sondern mehr eine Diagnose?

Stefan Stahl hat dazu in der AA ausnahmsweise mal einen richtig klugen Kommentar geschrieben: Kühnert spricht mit seinem Vorstoß schon die richtigen Probleme in unserem Land an, er hat sich allerdings mit BMW das völlig falsche Objekt ausgesucht.

Zitat:Wenn dann der Juso-Chef doch hartnäckiger googeln würde und sich die 30 größten deutschen Aktiengesellschaften vornähme, könnte er auf wirkliche, gefährliche Entwicklungen stoßen. Etwa, dass der dort im Dax gelistete Konzern mit dem sinnfreien Kunstnamen Vonovia über rund 400.000 Wohnungen verfügt, in denen etwa eine Million Menschen leben. Aus Sicht unserer sozialen Marktwirtschaft kann eine solche Macht-Ballung im Bereich eines menschlichen Grundbedürfnisses – nämlich des Wohnens – nicht gut sein. Sollte Kühnert als wackerer Juso nun fordern, Vonovia zu verstaatlichen?

Vor solch einem Ruck-Zuck-Urteil könnte ihm wiederum Recherche bewahren. Denn Vorläufer des Immobilien-Konzerns verdanken ihren Aufstieg auch der Tatsache, dass der Staat und Firmen einst Wohnungen im großen Stil an das Unternehmen verkauft haben – aus heutiger Sicht ein sozialpolitischer Sündenfall. Privatisierungen in solch sensiblen Gefilden sind oft die Wurzel allen Übels. Kühnert müsste also den Staat attackieren und damit auch Sozialdemokraten.

Wenn der Juso doch noch ein taugliches Objekt für seinen Weckruf nach Verstaatlichung oder, noch besser Zerschlagung, sucht, kommt er am US-Geldvermehrer Blackrock nicht vorbei. Das New Yorker Monster verwaltet direkt über sechs Billionen Dollar und ist an vielen Dax-Konzern – auch an Vonovia – beteiligt. Nach den USA und China gilt der Riese als drittgrößte Wirtschaftsmacht der Welt. Dessen Manager treiben Konzerne wie Vonovia zu noch mehr Rendite an. Blackrock ist ein Staat im Staate – und das ohne demokratische Kontrolle – eine gefährliche Entwicklung. Ein klarer Fall für Kühnert. Damit könnte er noch Blackrock-Freund und CDU-Mann Friedrich Merz eins auswischen.  


Kevin Kühnert geht dem falschen Konzern an den Kragen
"Du kannst nicht mit einem Schwein ringen, denn das Schwein wird dich umstoßen, in den Dreck ziehen und dabei grunzen."    Anthony Scaramucci  (Ex-Sprecher von Donald Trump)
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#4
Kühnerts Weg führt in die Irre, da der Staat selten der bessere Unternehmer ist. Das Problem der wachsenden Ungleichheit und der Akkumulation von Vermögen bei immer weniger Bürgern muss über eine drastische Anhebung der Erbschaftssteuer und/oder eine Vermögenssteuer gelöst werden. Kühnerts Verdienst ist, dass das Thema wenigstens einmal diskutiert wird.
"Du kannst nicht mit einem Schwein ringen, denn das Schwein wird dich umstoßen, in den Dreck ziehen und dabei grunzen."    Anthony Scaramucci  (Ex-Sprecher von Donald Trump)
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#5
(04.05.2019, 13:03)messalina schrieb: Achso, dann hat er gar nichts mit Wirtschaft studiert, sondern nur was mit Politik? Also dann weiß ich glaub jetzt was er sich in Wirklichkeit gedacht hat Happy   nämlich dass es bei uns 4 Millionen Türken gibt und BMW ein Türkenauto ist und dann verspricht er eben was mit BMW, also dass die da später mal irgendwie mitreden können oder die BMW-Autos billiger werden oder vielleicht einfach so der Gesellschaft zur Verfügung stehen. Und dann hofft er dass die Türken alle SPD wählen, also die mit deutschem Pass von denen. Könnte doch sein, oder? Nanu

Hoffentlich war das jetzt nicht zu "krude", aber es sind ja eigentlich nicht meine Gedanken sondern die von Kevin Kühnert.

Die Gedanken sind wirr und du legst sie Kühnert in den  Mund (Kopf)  Zwinker
Viva Augusta

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#6
(04.05.2019, 13:03)messalina schrieb: Achso, dann hat er gar nichts mit Wirtschaft studiert, sondern nur was mit Politik? Also dann weiß ich glaub jetzt was er sich in Wirklichkeit gedacht hat Happy   nämlich dass es bei uns 4 Millionen Türken gibt und BMW ein Türkenauto ist und dann verspricht er eben was mit BMW, also dass die da später mal irgendwie mitreden können oder die BMW-Autos billiger werden oder vielleicht einfach so der Gesellschaft zur Verfügung stehen. Und dann hofft er dass die Türken alle SPD wählen, also die mit deutschem Pass von denen. Könnte doch sein, oder? Nanu

Hoffentlich war das jetzt nicht zu "krude", aber es sind ja eigentlich nicht meine Gedanken sondern die von Kevin Kühnert.

Meine Güte! Geht's schon wieder los? Thumbdown
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#7
Ein kluger Kommentar, finde ich:


Zitat:Das Tabu, das er bricht

Warum sich so viele über den Juso-Vorsitzenden aufregen? Weil es als Frevel gilt, politische Fantasie dort walten zu lassen, wo es um Besitz und Geld geht. Dabei ist es höchste Zeit genau dafür. ...

Der Sozialismus wird nicht wiederkehren und dieser Kapitalismus versagt in der Klimakrise, verliert seine Legitimität und gesellschaftliche Unterstützung, es wird etwas Neues kommen. Höchste Zeit für politische Fantasie, denn unsere Gesellschaft denkt zu eng.

Kritik am Kapitalismus

Zitiert habe ich den Anfang und das Ende. Man sollte das dazwischen auch lesen.
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#8
(04.05.2019, 13:03)messalina schrieb: Achso, dann hat er gar nichts mit Wirtschaft studiert, sondern nur was mit Politik? Also dann weiß ich glaub jetzt was er sich in Wirklichkeit gedacht hat Happy   nämlich dass es bei uns 4 Millionen Türken gibt und BMW ein Türkenauto ist und dann verspricht er eben was mit BMW, also dass die da später mal irgendwie mitreden können oder die BMW-Autos billiger werden oder vielleicht einfach so der Gesellschaft zur Verfügung stehen. Und dann hofft er dass die Türken alle SPD wählen, also die mit deutschem Pass von denen. Könnte doch sein, oder? Nanu

Hoffentlich war das jetzt nicht zu "krude", aber es sind ja eigentlich nicht meine Gedanken sondern die von Kevin Kühnert.

Was soll denn das Geschwätz mit Türkenauto? Hören Sie bitte auf irgendwas zu denken. Nachdem es Sie schon überfordert hat den Verbrauch von Elektro und Benzinauto zu erkennen, wie kommen Sie dann darauf, dass irgendwelche sonstigen Gedanken bei Ihnen zum Erfolg führen?
Danke.
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#9
(04.05.2019, 13:02)leopold schrieb: Kühnerts Weg führt in die Irre, da der Staat selten der bessere Unternehmer ist. Das Problem der wachsenden Ungleichheit und der Akkumulation von Vermögen bei immer weniger Bürgern muss über eine drastische Anhebung der Erbschaftssteuer und/oder eine Vermögenssteuer gelöst werden. Kühnerts Verdienst ist, dass das Thema wenigstens einmal diskutiert wird.

Stimmt, dennoch der vollkommen falsche Weg von Kühnert.
Bin mal gespannt wie die Geschichte die Prozente der SPD bei der Europawahl beeinflusst.
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#10
(04.05.2019, 13:02)leopold schrieb: Kühnerts Weg führt in die Irre, da der Staat selten der bessere Unternehmer ist. Das Problem der wachsenden Ungleichheit und der Akkumulation von Vermögen bei immer weniger Bürgern muss über eine drastische Anhebung der Erbschaftssteuer und/oder eine Vermögenssteuer gelöst werden. Kühnerts Verdienst ist, dass das Thema wenigstens einmal diskutiert wird.

Solche Vorstellungen gibt es auch:


Zitat:Eine hundertprozentige Erbschaftsteuer wäre ein radikaler Schritt der Umverteilung. 
Bestehendes Kapital könnte in Fonds eingezahlt werden (Sueddeutsche), Ländereien und Immobilien würden der Gesellschaft zur Verfügung gestellt. Ganz neu ist das nicht: Auch heute wird schon munter enteignet. Mit einem Unterschied: Es geschieht meist nicht im Sinne der Armen, sondern im Sinne der Unternehmen. Etwa, wenn Autobahnen gebaut oder Kohle ausgebuddelt werden soll. Immerhin bekommen die Enteigneten Ausgleichzahlungen. (Twitter)

Vereinfacht ausgedrückt wäre es bei einer 100-Prozent-Erbschaftssteuer ein bisschen wie bei "Monopoly" oder "Hotel": Wer aus dem Spiel ausscheidet, muss alle Besitztümer zurück auf den Markt geben. Je nach politischer Einstellung mag man das dystopisch oder utopisch finden. 
Die Steuer würde aber dafür sorgen, dass wirklich jeder dafür arbeiten müsste, um mit einer Yacht durch die Karibik zu düsen. Alle Kinder hätten die gleiche Chance.

100 % Erbschaftssteuer

Übrigens redet Kühnert nicht von Enteignung, sondern eher in Richtung Genossenschaften etc.
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