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Wikileaks
#1
Wikileaks-Gründer verhaftet

Ja, man sollte halt nicht

zuviel wissen, dass man weniger ausplaudern kann! At
Selten ein Schaden, wo nicht auch ein Nutzen dabei ist. Devil


Zitat:Mit dem Kopf voraus ist Julian Assange aus der ecuadorianischen Botschaft herausgetragen worden. Für seine Verhaftung waren ein halbes Dutzend Polizeibeamte nötig. 

Die britische Polizei hat Wikileaks-Gründer Julian Assange in der Botschaft Ecuadors in London festgenommen. Ein Video zeigt, wie der 47-Jährige von mehreren Männern aus dem Gebäude getragen wird. 
Mit dem Kopf voraus wird Assange aus der Botschaft gebracht. Dabei zeigt er mit dem Zeigefinger immer wieder in Richtung der Journalisten, die sich auf der gegenüberliegenden Straßenseite postiert haben. Der Wikileaks-Gründer wehrt sich nicht gegen die Festnahme. Um ihn in einen bereitstehenden Einsatzwagen der Polizei zu schaffen, ist wieder die Hilfe von mehrere Männern nötig.  
Auffällig bei den aktuellen Aufnahmen ist der lange weiße Bart, den Assange trägt. Nach sieben Jahren in der Botschaft ist der gebürtige Australier merklich gealtert und kaum wieder zu erkennen. 
Assange lebte seit 2012 in der ecuadorianischen Botschaft in London, nachdem das lateinamerikanische Land ihm Asyl gewährte und damit vor einer Auslieferung nach Schweden wegen Vergewaltigungsvorwürfen schützte. Inzwischen wurden die Ermittlungen in Schweden eingestellt.
Nur der FCA und die Schachfreunde Wehringen http://schachfreunde-wehringen.jimdo.com/
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#2
Die Briten machen sich derzeit mit allen Mitteln unmöglich.

Was ist nur aus diesem Land geworden? Früher waren das mal ganz respektable Leute, aber seit Margaret Thatcher ist so dermaßen der Wurm drin, dass es von außen betrachtet kaum noch auszuhalten ist.

Auch von innen übrigens nicht. Ich habe neulich ein Essay von jemandem gelesen, dessen Vater mal wegen irgendwas einen 530 km langen Protestmarsch nach London gemacht hat, wobei ihm damals viele Leute gefolgt sind. Und der Autor hat den Marsch kürzlich alleine und ebenfalls zu Fuß nachvollzogen und er war erschüttert, wenn er die Aufzeichnungen seines Vaters mit seinen eigenen Erfahrungen und Erkenntnissen dabei verglich. Wo vor 30 oder 40 Jahren mal "blühende Landschaften" waren, quasi Vollbeschäftigung herrschte, und alles sauber und hübsch war, gibt es dort heute Dreck im Überfluss, alles ist völlig heruntergekommen, und wo früher gemütliche Pubs und nette kleine Läden waren, gibt es heute dort nur noch Wettbüros und Filialen von "Zahltagskredithaien".

Ich war auch mal dort, auf Abiturfahrt. Knapp 30 Jahre ist das her. Da war's echt noch sehr schön dort. Lauter kultivierte, freundliche Leute, ganz ohne gschpinnerte Ideen. (Zum allergrößten Teil wenigstens, also mit Ausnahme der Leute, die sich im Hyde Park in der "Speaker's Corner" auf eine Kiste stellen und wirre Reden hielten. Aber die waren wenigstens meistens lustig und unterhaltsam. Und die Tatsache, dass die das offiziell durften, und deshalb keiner die Polizei oder die Leute mit den weißen Turnschuhen holte, machte Land und Leute noch sympathischer.)

Ganz England, nicht nur London, kann man aber inzwischen total vergessen. Vielleicht täte denen mal ein radikaler Systemwechsel gut. Diese Mischung aus Anscheinsmonarchie, die dann aber doch über das Oberhaus wieder Einfluss auf die reale Politik hat, und Mehrheitswahlrecht hat zwar lange funktioniert. Aber sie wird den heutigen Herausforderungen in keiner Weise gerecht.

Das Dumme ist nur, dass die Engländer inzwischen selbst die Hoffnung verloren haben und daher keine Chance auf eine Revolution besteht. Die können nichts mehr, außer betrunken am Straßenrand zu sitzen und Trübsal zu blasen und sich mit den Dingen abzufinden. Gelebte Todessehnsucht ist das, mehr nicht.

Ich weiß nur nicht, warum Ecuador den Assange nicht schon lange ausgeflogen hat. Mit einem Hubschrauber hätte das funktioniert. Der ist so schnell da und wieder weg, dass alles zu spät ist, bevor die Flugsicherung reagieren kann. Und selbst wenn, den Hubschrauber abzuschießen, trauen die sich über einer Großstadt nicht. Haben sie denn keinen Geheimdienst in Ecuador für solche (lösbaren) Probleme?
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#3
Wächter des Wikileaks-Gründers plaudern über seine Marotten

Zitat:Jahrelang sorgten sie für seine Sicherheit in der Botschaft Ecuadors – doch nun fangen die Wächter von Wikileaks-Gründer Julian Assange an zu reden. Sie zeichnen das Bild eines Exzentrikers.

Teurer Klempner für einen exzentrischen Gast: Um die Toilette des jahrelang in der Botschaft Ecuadors in London festsitzenden Wikileaks-Gründer Julian Assange zu reparieren, wurde 2016 eigens ein Installateur aus dem spanischen Valencia eingeflogen. Die aus Spanien stammenden Sicherheitsleute des gebürtigen Australiers befürchteten nämlich, dass ein lokaler Klempner das Klo verwanzen könnte. Kosten des viertägigen Einsatzes: 4.000 Euro.


Da hätte der "Held"

lieber geschwiegen und sein Leben genossen!
Der Krug geht halt solange zum Brunnen, bis er bricht.  Info
 
Und heute ist der "Dummkopf" ein gebrochener Mensch.   Devil
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#4
Ecuador wirft Wikileaks-Gründer Assange Spionage vor

Wenn man heute in der AZ

den Beitrag über ihn gelesen hat, kann man ihn wohl nicht als
"seriösen" Journalist bezeichnen!  No

Zitat:In der Botschaft habe Julian Assange ein "Zentrum der Spionage" betrieben, sagt Ecuadors Präsident Lenin Moreno. Unterdessen scheiterten linke Politiker, den Wikileaks-Gründer im Gefängnis zu besuchen.


Zitat:Ecuadors Präsident Lenín Moreno hat Wikileaks-Gründer Julian Assange vorgeworfen, in der Londoner Botschaft des Landes ein "Zentrum der Spionage" betrieben zu haben. "Mit der Erlaubnis der Behörden der Vorgängerregierung (in Ecuador) wurden Einrichtungen in der Botschaft zur Verfügung gestellt, um in Prozesse anderer Staaten einzugreifen", sagte Moreno der britischen Zeitung "The Guardian".

Deutsche und spanische Abgeordnete versuchten unterdessen am Montag vergeblich, Assange im Gefängnis zu besuchen. Heike Hänsel und Sevim Dagdelen (beide Die Linke) hatten aber nur eine Besuchsgenehmigung für die Botschaft, wie eine Sprecherin der Partei in Berlin sagte. "Vom Gefängnis gab es keine Antwort." Auch die spanische Grünen-Europa-Abgeordnete Ana Miranda war nach London gereist.
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#5
Kompromisslos und egomanisch – Assange hat Ansehen verspielt


Jeder so,
wie er es verdient. Rauch



Zitat:Vor zwei Jahren heckten russische Diplomaten einen Plan aus, wie sie Julian Assange aus der ecuadorianischen Botschaft schleusen, in ein Flugzeug nach Moskau setzen und ihm Asyl gewähren könnten. Es scheint ihnen ernst gewesen zu sein. Sie gaben die Absicht nur deswegen auf, weil das Unternehmen einfach zu schwierig und zu gefährlich war.

Vor allem in Amerika setzte die bloße Überlegung, Assange nach Russland zu holen, die Fantasie frei. War das die Belohnung dafür, dass Assange die gehackten E-Mails von Hillary Clinton verbreitete, wofür ihm damals Donald Trump überschwänglich dankte ("I love Wikileaks")?  Natürlich wusste Assange, woher das Material gekommen war. Trotzdem behauptete er, den Scoop hätte ihm ein Amerikaner namens Seth Rich verschafft, der für die Demokratische Partei gearbeitet habe und nicht etwa Putins Trolle. Passenderweise war Rich ermordet worden und konnte nicht widersprechen.
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#6
Wer eine weiße Weste hat entzieht sich nicht jahrelang durch Flucht, nichts anderes tat er, der Justiz. Und nach allem was bekannt ist scheint er eine tiefgraue Weste zu haben.
Ach, ....
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#7
(15.04.2019, 16:09)UglyWinner schrieb: Wer eine weiße Weste hat entzieht sich nicht jahrelang durch Flucht, nichts anderes tat er, der Justiz. Und nach allem was bekannt ist scheint er eine tiefgraue Weste zu haben.

einige Flächen seiner schwarzen Weste sind in diesem Wash. Post Artikel beschrieben.
Leider zu umfangreich, Details zu nennen.

Also hier
If you tell the truth, you don't have to remember anything.
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