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Dampfplauderer Habeck
#1
Zitat:Robert Habeck, aktueller Pandabär der deutschen Politik, weiß tatsächlich, wie man populär bleibt. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist, dass man keine Verantwortung trägt, jedenfalls nicht in dem Sinne, dass man das, was man gerade vertritt, vielleicht auch gleichzeitig in der Regierung umsetzen muss. Eine andere wichtige Voraussetzung besteht darin, so zu reden, dass möglichst viele den Eindruck haben: Der Habeck sieht das so wie ich.

Quelle: https://www.sueddeutsche.de/politik/robe...-1.4399793

Das muss man als Grüner erst mal schaffen, ausgerechnet von der SZ in den Senkel gestellt zu werden.

Martin
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#2
Tja ein Populist kämpft mit Populismus gegen Populisten.
Für fustrierte SPD Wähler die jetzt grün wählen reicht dies vollkommen aus.
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#3
(07.04.2019, 21:55)Martin schrieb: Das muss man als Grüner erst mal schaffen, ausgerechnet von der SZ in den Senkel gestellt zu werden.

Martin

Sogar vom Chefredakteur. Die SZ wie in alten Zeiten, 'aktueller Pandabär der deutschen Politik', trefflich! Yes
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#4
Ich finde, der Habeck macht das ausgesprochen gut.  Yes Die Reaktionen sind der beste Beweis dafür. Clown
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#5
(08.04.2019, 17:57)leopold schrieb: Ich finde, der Habeck macht das ausgesprochen gut.  Yes Die Reaktionen sind der beste Beweis dafür. Clown

Wenn man keine bundesweite Regierungsverantwortung hat, kann man sich leicht in Populismus üben und bei den Demonstranten anbiedern, wohlwissend, dass Enteignungen von privaten Wohnbaugesellschaften und -unternehmen eh nie stattfinden werden.
Dass Sie das "ausgesprochen gut" finden, zeigt, dass Habeck und Sie das unverbindliche Sprücheklopfen verbindet.
Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd.
"Wir schätzen die Menschen, die frisch und offen ihre Meinung sagen - vorausgesetzt, sie meinen dasselbe wie wir" (Mark Twain)
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#6
(08.04.2019, 18:13)Serge schrieb: Wenn man keine bundesweite Regierungsverantwortung hat, kann man sich leicht in Populismus üben und bei den Demonstranten anbiedern, wohlwissend, dass das Enteignungen von privaten Wohnbaugesellschaften und -unternehmen eh nie stattfinden wird.
Dass Sie das "ausgesprochen gut" finden, zeigt, dass Habeck und Sie das unverbindliche Sprücheklopfen verbindet.

Gefällt Ihnen das Thema nicht? Mir schon, denn damit wird allen Spekulanten deutlich gemacht, dass es Grenzen gibt und dass diese nun erreicht sind. Und das wird sehr wohl Auswirkungen haben.
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#7
(08.04.2019, 18:17)leopold schrieb: Gefällt Ihnen das Thema nicht? Mir schon, denn damit wird allen Spekulanten deutlich gemacht, dass es Grenzen gibt und dass diese nun erreicht sind. Und das wird sehr wohl Auswirkungen haben.

Sie glauben doch nicht im Ernst, dass diese Forderung nach Enteignung in diesem unserem Lande ernstgenommen oder gar jemals wirklich angedacht wird.
Sollte es je zu einer bundesweiten schwarz-grünen Regierung kommen, dann wird der Pandabär ganz schmusig werden und das als originellen Witz abtun.
Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd.
"Wir schätzen die Menschen, die frisch und offen ihre Meinung sagen - vorausgesetzt, sie meinen dasselbe wie wir" (Mark Twain)
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#8
(08.04.2019, 18:29)Serge schrieb: Sie glauben doch nicht im Ernst, dass diese Forderung nach Enteignung in diesem unserem Lande ernstgenommen oder gar jemals wirklich angedacht wird.
Sollte es je zu einer bundesweiten schwarz-grünen Regierung kommen, dann wird der Pandabär ganz schmusig werden und das als originellen Witz abtun.

Haben Sie nicht mitbekommen, dass in Berlin dazu gerade ein Volksbegehren läuft, das massiv Zuspruch erhält? Was sind Sie eigentlich für ein Linker, der sofort das Hosenflattern kriegt, wenn es ernst wird?
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#9
(08.04.2019, 18:35)leopold schrieb: Haben Sie nicht mitbekommen, dass in Berlin dazu gerade ein Volksbegehren läuft, das massiv Zuspruch erhält? Was sind Sie eigentlich für ein Linker, der sofort das Hosenflattern kriegt, wenn es ernst wird?

Ich mag den Altmaier ja gar nicht, was ich hier auch schon mehrfach zum Ausdruck gebracht habe.

Aber manchmal (selten) liegt er richtig. Er sagte sinngemäß, dass erstens die Enteignung ja auch nicht zu mehr Wohnungen führt, nur zu einem anderen Eigentümer und dass zweitens der private Wohnungsbau eher gehemmt als angespornt wird durch so eine Maßnahme. Weil sich dann kein Konzern mehr traut, in Berlin Wohnungen zu bauen, die ihm jederzeit enteignet werden könnten.

Was sonst noch für Kommentare aus der Politik kamen, war größtenteils Schwachsinn. Denn eigentlich bezieht sich das Volksbegehren ja nicht auf Art. 14 GG (Enteignung, die regelmäßig beim Bau von Autobahnen und Eisenbahnstrecken zum Einsatz kommt oder angedroht wird), sondern auf Art. 15 (Vergesellschaftung), der in der BRD aber noch nie angewendet wurde.

Zitat:Grund und Boden, Naturschätze und Produktionsmittel können zum Zwecke der Vergesellschaftung durch ein Gesetz, das Art und Ausmaß der Entschädigung regelt, in Gemeineigentum oder in andere Formen der Gemeinwirtschaft überführt werden. Für die Entschädigung gilt Artikel 14 Abs. 3 Satz 3 und 4 entsprechend.

Der Kardinalfehler war, dass das Kabinett Kohl III den sozialen Wohnungsbau in Deutschland praktisch abgeschafft hat und dass die Berliner, um kurzfristig ihren Haushalt zu sanieren, fast den gesamten Bestand an Sozialwohnungen zu lächerlichen Preisen (bis hinunter zu um die 8.000 € pro Wohnung) verkauften. Wenn man die jetzt gegen Entschädigung (die marktüblichen Preisen entspricht) enteignet, ist das dem guten Geld noch massiv schlechtes Geld hinterherzuwerfen und noch ein viel größeres Verlustgeschäft.

Aber Gott vergebe den Berlinern, denn sie wussten noch nie, was sie tun, und sie werden es vermutlich auch niemals lernen.
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#10
(08.04.2019, 17:57)leopold schrieb: Ich finde, der Habeck macht das ausgesprochen gut.  Yes Die Reaktionen sind der beste Beweis dafür. Clown

Wenn das Ziel darin besteht, von niemanden mehr ernst genommen zu werden, ist er auf dem besten Weg. Ihre verzweifelte Smiley-Werferei spricht Bände.

Martin
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