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AfD-Parteitag: Weidel und Meuthen attackiern Radikale in der Partei
#1
Zitat:Als Bundesvorsitzender Prof. Dr. Jörg Meuthen in einem emotionalen Grußwort „eiserne Disziplin“ in der Landespartei und eine klare Kante gegen Antisemitismus, Rassismus und Rechtsradikale in seiner Partei einforderte, herrschte am Samstag gegen 12.30 Uhr im Congress-Centrum eine Stimmung wie sonst in der Voith-Arena bei einem Torschuss: Tosender Applaus bei den knapp über 700 Mitglieder, doch an die 15 Prozent blieben ohne Regung auf ihren Plätzen sitzen.

Quelle: https://www.swp.de/suedwesten/staedte/he...79242.html

Offenbar scheinen 85% nicht dem radikalen Flügel anzugehören, ein gutes Zeichen.

Martin
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#2
Zitat:AfD-Politiker wie Parteichef Jörg Meuthen, Björn Höcke und André Poggenburg sind in Burgscheidungen im Süden Sachsen-Anhalts zu einem Treffen des rechtsnationalen "Flügels" der Partei zusammengekommen. Auf Einladung der beiden AfD-Rechtsaußen Poggenburg und Höcke versammelten sich laut Polizei rund 1.000 Teilnehmer zum sogenannten Kyffhäusertreffen auf einem abgeschotteten Schlossgelände. Unter ihnen war auch der Begründer des fremdenfeindlichen Dresdner Pegida-Bündnisses, Lutz Bachmann. Der zweite AfD-Bundeschef Alexander Gauland wurde am Nachmittag bei der nicht-öffentlichen Veranstaltung erwartet.  


Rechtsnationales AfD-Treffen in Sachsen-Anhalt


Sind doch alle dabei. Yes
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#3
(24.02.2019, 10:07)Martin schrieb: Offenbar scheinen 85% nicht dem radikalen Flügel anzugehören, ein gutes Zeichen.

Martin

Es ist wie bei anderen Themen, Martin. Jeder ist für das Tierwohl, aber das Kilo Schnitzel soll dann unter 3 Euro kosten. Nicht anders ist die AfD: Immer schön für etwas sein, die Taten sehen dann anders aus. So gesehen gibt es also auch bei der AfD ein paar ehrliche Menschen, die zu ihrer Einstellung stehen. Die anderen 85% darf man wohl getrost als Wolf im Schafspelz sehen.
In der heutigen Gesellschaft vergisst der Mensch das Wichtigste – die Menschlichkeit.

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#4
Die Alternative: Legal, illegal, schei**egal. Clown

Zitat:Am Donnerstag war bekannt geworden, dass die AfD in der Affäre um die Wahlkampfspende an den Kreisverband von Weidel aus der Schweiz dem Bundestag möglicherweise eine zumindest in Teilen unrichtige Liste von Spendern übermittelt hat. Einem entsprechenden Verdacht geht die Staatsanwaltschaft Konstanz nach. Bisherige Vernehmungen hätten "Zweifel bestätigt, dass es sich bei den Personen tatsächlich um die angeblichen Spender handelt", sagte ein Sprecher. Zuvor hatten der Spiegel und "Report Mainz" berichtet, dass mehrere der angeblichen Gönner der AfD inzwischen bestritten haben sollen, der Partei Geld gespendet zu haben. "Vielmehr hätten sie lediglich ihre Namen hergegeben", berichtete "Spiegel Online". Es geht in der Angelegenheit um die Hintergründe einer möglicherweise nicht rechtmäßigen Spende, die Weidel im Bundestagswahlkampf 2017 erhalten hatte. Die Staatsanwaltschaft Konstanz ermittelt deshalb gegen die AfD-Fraktionschefin und drei weitere Mitglieder ihres Kreisverbandes am Bodensee wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Parteiengesetz. Die Partei hatte im November nach Recherchen von Süddeutscher Zeitung, NDR und WDR bestätigt, dass 2017 rund 130 000 Euro von einer Schweizer Pharmafirma in mehreren Tranchen an den AfD-Kreisverband Bodensee überwiesen wurden. Das Geld wurde den Angaben zufolge im Frühjahr 2018 zurückgezahlt. Spenden von Nicht-EU-Bürgern an deutsche Parteien sind illegal.  


Zweifel an AfD-Spenderliste
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#5
(24.02.2019, 10:27)Klartexter schrieb:
Es ist wie bei anderen Themen, Martin. Jeder ist für das Tierwohl, aber das Kilo Schnitzel soll dann unter 3 Euro kosten. 

OT:

Keine Unterstellungen, bitte. 

Ich bin auch fürs Tierwohl. Aber bei Schweinefleisch achte ich durchaus auf den Preis. Weil das Drecksviecher sind, die übel stinken. Bei Rindfleisch ist das was anderes; da darf es auch mal mehr kosten, da ist mir die Qualität wichtiger als der Preis. Und bei Eiern kommen mir nur welche aus Freilandhaltung auf den Tisch, auch wenn die ein paar Cent mehr kosten. Für Eier von Hühnern, die frei auf einer genügend großen Wiese herumlaufen können und einen Hühnerstall (am besten in Form einer Bretterbude) haben, wäre ich auch bereit, noch etwas mehr zu bezahlen, aber die gibt es ja im Laden nicht zu kaufen, nur direkt vom Bauern. Und Bauern gibt's hier in der Umgebung keine. 

Pferdefleisch ist übrigens auch gut. Ich weiß gar nicht, warum sich alle so aufgeregt haben, damals, als sie das Pferdehack in der TK-Lasagne gefunden haben. Pferde sind doch saubere und freundliche Tiere. In Südtirol habe ich übrigens mal Eselsalami gegessen. Die beste Salami, die ich je gegessen habe war das. Da kommt nicht mal die ungarische mit. Oder Rheinischer Sauerbraten (aber traditionell mit Fleisch vom Pferd) - ein Gedicht. 

Komisch, dass die Deutschen gegen Pferde- und verwandtes Fleisch solche irrationalen Hemmungen haben. Was ist denn das schönere und reinlichere Tier? Ein Pferd oder eine Sau?
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#6
(24.02.2019, 10:55)PuK schrieb: OT:

Keine Unterstellungen, bitte. 

Ich bin auch fürs Tierwohl. Aber bei Schweinefleisch achte ich durchaus auf den Preis. Weil das Drecksviecher sind, die übel stinken. Bei Rindfleisch ist das was anderes; da darf es auch mal mehr kosten, da ist mir die Qualität wichtiger als der Preis. Und bei Eiern kommen mir nur welche aus Freilandhaltung auf den Tisch, auch wenn die ein paar Cent mehr kosten. Für Eier von Hühnern, die frei auf einer genügend großen Wiese herumlaufen können und einen Hühnerstall (am besten in Form einer Bretterbude) haben, wäre ich auch bereit, noch etwas mehr zu bezahlen, aber die gibt es ja im Laden nicht zu kaufen, nur direkt vom Bauern. Und Bauern gibt's hier in der Umgebung keine. 

Pferdefleisch ist übrigens auch gut. Ich weiß gar nicht, warum sich alle so aufgeregt haben, damals, als sie das Pferdehack in der TK-Lasagne gefunden haben. Pferde sind doch saubere und freundliche Tiere. In Südtirol habe ich übrigens mal Eselsalami gegessen. Die beste Salami, die ich je gegessen habe war das. Da kommt nicht mal die ungarische mit. Oder Rheinischer Sauerbraten (aber traditionell mit Fleisch vom Pferd) - ein Gedicht. 

Komisch, dass die Deutschen gegen Pferde- und verwandtes Fleisch solche irrationalen Hemmungen haben. Was ist denn das schönere und reinlichere Tier? Ein Pferd oder eine Sau?

Intelligenter ist jedenfalls die Sau. Und kein Tier hat es verdient, so behandelt zu werden, wie die Mehrzahl der armen Geschöpfe in unserer Massentierhaltung.
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#7
(24.02.2019, 10:27)Klartexter schrieb:
Es ist wie bei anderen Themen, Martin. Jeder ist für das Tierwohl, aber das Kilo Schnitzel soll dann unter 3 Euro kosten. Nicht anders ist die AfD: Immer schön für etwas sein, die Taten sehen dann anders aus. So gesehen gibt es also auch bei der AfD ein paar ehrliche Menschen, die zu ihrer Einstellung stehen. Die anderen 85% darf man wohl getrost als Wolf im Schafspelz sehen.

Speziell Meuthen und Weidel nehme ich ab, nicht extrem rechts zu sein. Alleine schon Meuthens Vorgehen gegen diesen Gedeon und auch gegen Höcke zeigt, dass er eine andere Geisteshaltung vertritt. Die gesamte AfD als Wölfe im Schafspelz abzustempeln, ist sicher falsch.

Martin
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#8
(24.02.2019, 11:28)Martin schrieb: Speziell Meuthen und Weidel nehme ich ab, nicht extrem rechts zu sein. Alleine schon Meuthens Vorgehen gegen diesen Gedeon und auch gegen Höcke zeigt, dass er eine andere Geisteshaltung vertritt. Die gesamte AfD als Wölfe im Schafspelz abzustempeln, ist sicher falsch.

Martin

Welches Vorgehen gegen Höcke?

Zitat:Bei Meuthen scheint indes selbst einen Wandlungsprozess erfolgt zu sein. Während er früher rechten Bestrebungen in seiner Partei deutlich distanziert gegenüberstand, sucht er heute aktiv die Nähe von Rechtsauslegern wie Gauland oder Höcke. Gegen den Thüringer AfD-Chef läuft ein Parteiausschlussverfahren, das jedoch von Meuthen nicht unterstützt wird.
(...)

So ist Meuthen auch auf regelmäßigen Treffen des ultrarechten „Flügels“ zu Gast, einem informellen, gut organisierten Bündnis von Rechtsnationalen in der AfD. Ins Leben gerufen wurde die Gruppierung im März 2015 von Höcke und Poggenburg. Der „Flügel“ entstand als Reaktion auf die Versuche von Parteigründer Lucke, die Partei klar nach rechts abzugrenzen.

AfD-Radikalisierung alarmiert Verfassungsschützer
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#9
Auch eine interessante Einschätzung, die Henkel schön auf den Punkt bringt. Wenn Meuthen sich da nur nicht verrechnet. Er dürfte  eher irgendwann den Weg gehen, den Lucke und Petry schon gegangen sind:

Zitat:"In der AfD gibt es zwei Sorten Politiker: auf der einen Seite überzeugte Idioten und auf der anderen Seite Glücksritter und Pleitiers, die in die Partei wollen, weil es da Geld und Posten gibt. Meuthen ist von der Kategorie Glücksritter." Rechtsradikal will er ihn nicht nennen. "Er glaubt an nichts, er taktiert nur", sagt Henkel.

Der ewige Zweite
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