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Natürlicher Ersatz für Glyphosat?
#1
Der Uni Tübingen ist anscheind etwas gelungen womit niemand so schnell gerechnet hatte.
Aus einem Süßwasserbakterium wurde ein Zuckermolekül isoliert das als Antimetabolit fungiert, für Menschen und Tiere ungefährlich.
Es blockiert ein Wachstumsmolekül das nur in Microorganismen und Pflanzen vorkommt, kann somit als natürliches Herbizit eingesetzt werden.

Glyphosat Alternative
Die Pflicht ruft!
Sag ihr ich ruf' zurück.







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#2
(06.02.2019, 18:38)Kreti u. Plethi schrieb: Der Uni Tübingen ist anscheind etwas gelungen womit niemand so schnell gerechnet hatte.
Aus einem Süßwasserbakterium wurde ein Zuckermolekül isoliert das als Antimetabolit fungiert, für Menschen und Tiere ungefährlich.
Es blockiert ein Wachstumsmolekül das nur in Microorganismen und Pflanzen vorkommt, kann somit als natürliches Herbizit eingesetzt werden.

Glyphosat Alternative

Klingt interessant, so eine Art Nervengas gegen Pflanzen, von der Wirksamkeit. Wie dieses Zuckermolekül zwischen "guten" und "bösen" Pflanzen unterscheiden will, gibt der Artikel leider nicht her.

Martin
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#3
(12.02.2019, 07:05)Martin schrieb: Wie dieses Zuckermolekül zwischen "guten" und "bösen" Pflanzen unterscheiden will, gibt der Artikel leider nicht her.

Muss es nicht. Das tut das Glyphosat ja auch nicht, sondern vernichtet wahllos alle Pflanzen. Außer solchen, die genmanipuliert und deshalb immun dagegen sind. Nötig wären also außer diesem Zucker als zweite Komponente Pflanzen, die ihn vertragen.

Ob der Zucker aber ökologischer ist als Glyphosat, bezweifle ich. Ich halte nicht das Glyphosat für die Ursache des Insektensterbens, sondern die flächendeckenden Monokulturen. Auf welche Weise diese geschaffen werden, ist m.E. allenfalls zweitrangig.
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#4
(12.02.2019, 14:58)PuK schrieb: Muss es nicht. Das tut das Glyphosat ja auch nicht, sondern vernichtet wahllos alle Pflanzen. Außer solchen, die genmanipuliert und deshalb immun dagegen sind. Nötig wären also außer diesem Zucker als zweite Komponente Pflanzen, die ihn vertragen.

Ob der Zucker aber ökologischer ist als Glyphosat, bezweifle ich. Ich halte nicht das Glyphosat für die Ursache des Insektensterbens, sondern die flächendeckenden Monokulturen. Auf welche Weise diese geschaffen werden, ist m.E. allenfalls zweitrangig.

Genau das sind die richtigen Gedanken dazu.
Glyphosat wird meistens dazu eingesetzt den Boden komplett bewuchsfrei zu machen damit die Saat selbst bessere Bedingungen hat.
Resistente genamanipuliete Pflanzen gibt es noch gar nicht so viele und sind zudem vielerorts nicht erlaubt.
Entscheidend dabei ist lediglich dass es, nicht nur für Menschen, unbedenklich ist, ändert aber nichts an der Vorgehensweise.
Die Pflicht ruft!
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