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Die neue CDU-Vorsitzende AKK
#61
(20.07.2019, 18:10)FCAler schrieb: Ich glaube da gab es größere Helden, denen man hätte weit mehr gedenken können als ihm.   Yes

Vor allem, weil er Hitler nicht beseitigen wollte, weil das ein Diktator war. Oder ein Massenmörder. Ein Kriegsverbrecher außerdem. Das alles wären gute Gründe gewesen.

Sondern, weil er mit Hitlers Strategie des Zweifrontenkrieges nicht einverstanden war und es ihm - und das habe ich hier leider nicht ganz richtig dargestellt - um einen partiellen Frieden ging, an der Westfront. Ein solcher hätte es dann ermöglicht, die im Westen gebundenen Kräfte der Wehrmacht in den Kampf gegen Russland im Osten zu werfen und so den Angriffskrieg gegen Russland verstärkt fortzusetzen.

Wieso Stauffenberg immer zum "Parade-Widerständler" aufgebauscht wird und Leute wie Georg Elser offiziell so gut wie unter den Tisch fallen gelassen werden, ist mir unklar.

Ähnlich verklärt werden offiziell eigentlich nur die Geschwister Scholl. Flugblätter - na ja. Führen unter den Bedingungen einer Diktatur im besten Fall zu nichts, im schlechtesten zu Rübe ab. Oder hätte Hitler die lesen, seine Fehler einsehen und dann reumütig zurücktreten sollen?

Insgesamt gab es übrigens über 40 Attentate auf Hitler - alle gescheitert.
Die 42 Attentate auf Adolf Hitler
Was nachweislich dazu beitrug, dass Hitler sich immer mehr als von der Vorsehung auserwählt betrachtete.

Aber keinem von denen - außer dem Stauffenberg-Attentat - wird offiziell gedacht und das Elser-Attentat wird vielleicht noch am Jahrestag in den Nachrichten erwähnt. Damit hat sich's dann aber auch. Alle anderen werden totgeschwiegen.
Mein Zahnarzt hat gesagt, ich brauche eine Krone.
Endlich jemand, der erkannt hat, was in mir steckt.
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#62
(20.07.2019, 21:10)PuK schrieb: Aber keinem von denen - außer dem Stauffenberg-Attentat - wird offiziell gedacht und das Elser-Attentat wird vielleicht noch am Jahrestag in den Nachrichten erwähnt. Damit hat sich's dann aber auch. Alle anderen werden totgeschwiegen.

Da wird niemand totgeschwiegen, aber das Attentat vom 20. Juli 1944 hatte die größte Aufmerksamkeit im damaligen Reich erzeugt und die meisten Todesurteile nach sich gezogen. Von anderen Attentatsversuchen bekam niemand etwas mit, erst nach dem Krieg wurden sie bekannt. Aber es genügt ein allgemeiner Gedenktag, wenn man für jedes Opfer der Nazis einen Gedenktag machen wollte, dann kämen wir aus dem Gedenken gar nicht mehr heraus. Das misslungene Attentat auf Hitler hat ein paar Millionen Menschen dann noch das Leben gekostet....
In der heutigen Gesellschaft vergisst der Mensch das Wichtigste:  die Menschlichkeit.

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#63
(20.07.2019, 21:54)Klartexter schrieb:
Da wird niemand totgeschwiegen, aber das Attentat vom 20. Juli 1944 hatte die größte Aufmerksamkeit im damaligen Reich erzeugt und die meisten Todesurteile nach sich gezogen. Von anderen Attentatsversuchen bekam niemand etwas mit, erst nach dem Krieg wurden sie bekannt. Aber es genügt ein allgemeiner Gedenktag, wenn man für jedes Opfer der Nazis einen Gedenktag machen wollte, dann kämen wir aus dem Gedenken gar nicht mehr heraus. Das misslungene Attentat auf Hitler hat ein paar Millionen Menschen dann noch das Leben gekostet....

Naja, die beiden Filme von Harnack ("Der 20. Juli", produziert von Artur Brauner) und Pabst ("Es geschah am 20. Juli"), die fast zeitgleich ins Kino kamen ("Es geschah am 20. Juli" gewann das Rennen knapp mit zwei Tagen Vorsprung) trugen sicherlich das ihrige dazu bei, das Stauffenberg-Attentat im allgemeinen Bewusstsein so "besonders" zu machen. Entweder den einen oder den anderen hat wohl jeder Schüler meiner Generation im Rahmen des Unterrichts gesehen.

Und der 20. Juli fällt ja auch so schön ins Sommerloch.

Den interessantesten Attentatsversuch von
all denen
finde ich ja
den hier.
Der Säurezünder der im Flugzeug als Kiste mit Cointreau-Flaschen getarnten Bombe versagte, vermutlich aufgrund der Kälte im Frachtraum. Und dann hatten sie das Problem (steht nicht in der Wikipedia), die Kiste mit den angeblichen Cointreau-Flaschen wieder zurückzubekommen, bevor jemand merkte, dass in der wider Erwarten heil angekommenen Kiste gar kein Cognac war. Das haben sie aber noch am Flugplatz hingekriegt, die Kiste gegen eine baugleiche mit echten Schnaps darin auszutauschen, und dabei vermutlich Blut und Wasser geschwitzt.
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