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Schuleschwänzen mit Greta Thunberg
#1
Hunderte schwänzen die Schule für das Klima 

Sehr fragwürdig die Überschrift, sehr fragwürdig die Veranstaltung. 
Als ob es keinen Freitagnachmittag gäbe.
Muss man denn, wenn man demonstrieren will, selbst den Freitagvormittag von dieser Greta Thunberg übernehmen? Bloß weil es Greta macht?
Nach dem Hype um Malala der um Greta?

Noch zwei erwähnenswerte Passagen aus dem Bericht:

Zitat:Eine fünfte Klasse der Montessorischule Augsburg kam mit ihrer Lehrerin Stefanie Mette auf den Rathausplatz. Die Plakate bastelten die Schüler im Unterricht. Darauf sind die Appelle der Zehn- und Elfjährigen zu lesen: „Weniger Plastik kaufen!“, „Mehr Fahrrad fahren!“
???

Zitat:Elias, Schüler am Holbein-Gymnasium, spricht in die Menge: „Der Kampf für eine bessere Zukunft ist mehr als einmal freitags zu demonstrieren“, mahnt er. „Wir müssen uns überlegen, ob der SUV der Eltern eine geile Karre oder ein fetter Luftverpester ist!“
Erster Satz - siehe oben.
Zweiter Batz: Bravo!
Der Tote war der Rechthaber unter den Linksabbiegern.



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#2
Die AA dankt den Schülern auch noch!

https://www.augsburger-allgemeine.de/aug...29286.html

Aber klar, das ist Anbiederung an künftige Leser/Abonnenten.

Richtig, warum muss das während der Schulstunden stattfinden. Böser Gedanke: Weil außerhalb dieser viel viel weniger kommen würden?

Ich als Journalist hätte die Teilnehmer auch mal befragt, wie es denn mit ihrem eigenen Verhalten so steht. Fährt man mit dem Fahrrad oder ÖPNV in die Schule oder mit dem eigenen PkW respektive dem Mamataxi.

Verspeist man nach jedem Schultag einen Döner und geht regelmäßig zum Burgeressen oder hat man schon verinnerlicht, dass Fleischkonsum ziemlich klimaunfreundlich ist.

Noch viel wichtiger aber: Wohin reist man denn so in den Urlaub mit den Eltern? Mit dem Zug an die Nordsee oder doch in die Domrep nach Thailand oderoder.

Natürlich ist das grundsätzliche Interesse an unserer Umwelt löblich. Aber nicht nur fordern sondern selbst handeln, wäre angesagt.
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#3
(20.01.2019, 10:25)Serge schrieb: Hunderte schwänzen die Schule für das Klima 

Sehr fragwürdig die Überschrift, sehr fragwürdig die Veranstaltung. 
Als ob es keinen Freitagnachmittag gäbe.
Muss man denn, wenn man demonstrieren will, selbst den Freitagvormittag von dieser Greta Thunberg übernehmen? Bloß weil es Greta macht?
Nach dem Hype um Malala der um Greta?

Noch zwei erwähnenswerte Passagen aus dem Bericht:

???

Erster Satz - siehe oben.
Zweiter Batz: Bravo!

Kombiniere: Auf der Montessori lernt man demonstrieren, am Holbein differenzieren.
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#4
Die Schule soll Wissen vermitteln und nicht linke Ideologien.

Martin
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#5
(20.01.2019, 10:25)Serge schrieb: Hunderte schwänzen die Schule für das Klima 

Sehr fragwürdig die Überschrift, sehr fragwürdig die Veranstaltung. 
Als ob es keinen Freitagnachmittag gäbe.
Muss man denn, wenn man demonstrieren will, selbst den Freitagvormittag von dieser Greta Thunberg übernehmen? Bloß weil es Greta macht?
Nach dem Hype um Malala der um Greta?

Noch zwei erwähnenswerte Passagen aus dem Bericht:
???
Erster Satz - siehe oben.
Zweiter Batz: Bravo!

Keiner der Heranwachsenden zweifelt doch an, dass es Freitagnachmittage gibt.
Freitagvormittag finde ich prima, sonst bekämen sie keine Aufmerksamkeit für ihre Sorgen um ihre Zukunft.
Hype um Greta?
Meist werden doch Jugendlich als langweilig auf´s Handy guckend beschrieben
und jetzt zeigen die ersten ihre Besorgnis auf und das sollte man klein reden?
Elias, vom Holbein Gymnasium hätt @ Sophies Fragen bestimmt deutlich beantwortet, vllt. zurück gefragt,
ob sie auch auf Kunstschneepisten wedelt und ob sie darauf achtet,
dass ihre Ski mit biologisch abbaubarem Skiwax (chs) (ja, gibt´s) präpariert werden.

Ein bayerischer Lehrer hat angekündigt, dass die betreffenden Schüler 2 Std. nachzuholen haben,
dabei das Problemthema behandelt werde.
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#6
(20.01.2019, 11:33)Martin schrieb: Die Schule soll Wissen vermitteln und nicht linke Ideologien.

Martin

„Weniger Plastik kaufen!“, „Mehr Fahrrad fahren!“ 
sind also linke Ideologien.

Behauptet gerade der, der wegen New York über den Teich jettet und eine Rundreise durch Israel plant
(in Sandalen als Pilgerfahrt gedacht?)
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#7
(20.01.2019, 17:47)Lueginsland schrieb: Keiner der Heranwachsenden zweifelt doch an, dass es Freitagnachmittage gibt.
Freitagvormittag finde ich prima, sonst bekämen sie keine Aufmerksamkeit für ihre Sorgen um ihre Zukunft.
Hype um Greta?
Meist werden doch Jugendlich als langweilig auf´s Handy guckend beschrieben
und jetzt zeigen die ersten ihre Besorgnis auf und das sollte man klein reden?
Elias, vom Holbein Gymnasium hätt @ Sophies Fragen bestimmt deutlich beantwortet, vllt. zurück gefragt,
ob sie auch auf Kunstschneepisten wedelt und ob sie darauf achtet,
dass ihre Ski mit biologisch abbaubarem Skiwax (chs) (ja, gibt´s) präpariert werden.

Ein bayerischer Lehrer hat angekündigt, dass die betreffenden Schüler 2 Std. nachzuholen haben,
dabei das Problemthema behandelt werde.

Was meinst du, was die vor, während und nach der Demo taten?
Und natürlich ist das ein Hype um Greta.
Du glaubst doch wohl nicht, dass dieses Mädchen von alleine ins Rampenlicht der Weltöffentlichkeit gekommen ist. Mutter in Schweden eine sehr bekannte Opernsängerin und ehemalige Teilnehmerin am ESC, und außerdem ist Gretas leidenschaftliches, man könnte auch sagen verbissenes Engagement so zu erklären:
Zitat:Die 15-jährige Schwedin hat prominente Eltern: Ihre Mutter ist Malena Ernman, eine Opernsängerin. Ihr Vater, Svante Thunberg, ist Schauspieler. Ernman veröffentlichte ein Buch, in welchem sie ihre schwierige Familiensituation beschreibt. Ihre beiden Töchter haben eine Autismus-Diagnose. Greta selbst sagt darüber, dass sie sich Stunden und Tage einem speziellen Interesse widmen könne. In ihrem Fall heisst das spezielle Interesse Klimawandel. Er beschäftigt sie bereits Jahre.

In Wikipedia heißt es ergänzend:
Zitat:Im Alter von 11 Jahren wurde sie durch die Beschäftigung mit dem menschengemachten Klimawandel depressiv und hörte auf zu sprechen und zu essen. Anschließend wurden bei ihr das Asperger-Syndrom, Zwangsstörungen sowie selektiver Mutismus diagnostiziert.
Ist natürlich Sache der Eltern, aber ich frage mich, ob es diesem jungen Mädchen gut tut oder hilft, wenn man es als Eltern so forciert in seinem Drang auf die weltweite Bühne und in die internationale Berühmtheit unterstützt ("Galionsfigur der Klimabewegung" schrieb die SZ).
Eine weitere Frage ist natürlich, wie man als Lehrer mit ihr bzw. ihrem Verhalten umgeht. Was passiert, wenn man ihr verbietet, die Schule zu schwänzen, um an den Demos teilzunehmen? Was im wiederholten Fall? Ist das in schwedischen Schulen egal?
Genau das wollte ich "durch die Blume" andeuten, als ich fragte, ob man ihr alles nachmachen muss.
Der Tote war der Rechthaber unter den Linksabbiegern.



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#8
(20.01.2019, 18:51)Serge schrieb: Was meinst du, was die vor, während und nach der Demo taten?
Und natürlich ist das ein Hype um Greta.
Du glaubst doch wohl nicht, dass dieses Mädchen von alleine ins Rampenlicht der Weltöffentlichkeit gekommen ist. Mutter in Schweden eine sehr bekannte Opernsängerin und ehemalige Teilnehmerin am ESC, und außerdem ist Gretas verbissenes Engagement so zu erklären:
In Wikipedia heißt es ergänzend:

Ist natürlich Sache der Eltern, aber ich frage mich, ob es diesem jungen Mädchen gut tut oder hilft, wenn man es als Eltern so forciert in seinem Drang auf die weltweite Bühne und in die internationale Berühmtheit unterstützt ("Galionsfigur der Klimabewegung" schrieb die SZ).
Eine weitere Frage ist natürlich, wie man als Lehrer mit ihr bzw. ihrem Verhalten umgeht. Was passiert, wenn man ihr verbietet, die Schule zu schwänzen, um an den Demos teilzunehmen? Was im wiederholten Fall? Ist das in schwedischen Schulen egal?
Genau das wollte ich "durch die Blume" andeuten, als ich fragte, ob man ihr alles nachmachen muss.

Was vor und nach der Demo war steht doch nicht zu Diskussion und vermutlich hast auch du nicht gesehen, was wirklich war.
OK, muss ja nicht immer alles konform sein, die Botschaft wirkt hoffentlich mal nach.

Und was juckt  im Zusammenhang wirklich, Hype oder nicht?
Ist die Greta geschickt oder nicht?
Schuleschwänzen auf Dauereinrichtung ist natürlich nicht i.O., dafür werden hoffentlich Lehrer eine Ansage machen,
vllt. sogar Hilfestellung, wie es in Zukunft weiter gehen könnte.

Ich habe mal an einem Aktionstag "Plant for the Planet" für Schüler im Stadt- Landkreis A.
Hilfestellung geleistet, im Aichacher Forst Bäume zu pflanzen. Die waren hellauf begeistert und mit Sicherheit (!) ist bei einigen etwas hängen geblieben und wirkt in die Zukunft.

Genauso habe ich maßgeblich auch in Wochenaktionen, z.B. Litzauer Schleife am Lech,
mit ähnlichen "Jugendlichen was die danach machen" Biotope angelegt.
So weiß ich von den Leitern "aufbäumen" -Sitz Würzburg, dass es regelmäßige Wiederholungstäter gibt.
Schritt für Schritt und doch merklich geht etwas, hfftl., voran.
Und wenn man diese Schritte nicht unterstützt, gibt es auch keine Mitläufer.

Uns könnte es doch wirklich wurscht sein.
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#9
Zitat:Kontra: "Fridays for Future" ist eine große Inszenierung

[...] Der "Fridays for Future" ist vor allem eines: Eine große Inszenierung. Seine Erfinderin, die 13-jährige Schwedin Greta Thunberg, hat nicht die Klimakonferenz im polnischen Kattowitz gerockt, wo sie vor weitgehend leeren Reihen sprach. Sie hat das Internet gerockt, in dem ihr Schulstreik für ein hehres Ziel quasi in Echtzeit einen riesigen Resonanzboden fand. Klima statt Schule! Mal ehrlich, liebe Schüler: Wer von Euch würde auch dann zur Demo gehen, wenn diese am Samstag stattfände? Wer von Euch fragt sich, mit welchen ökologischen Kollateralschäden heute ein chinesisches Handy hergestellt wird? Wie viel Kohlestrom das Daddeln an der Playstation verschlingt?

Quelle: https://www.augsburger-allgemeine.de/pol...82256.html

Guter Kommentar von ungewohnter Seite.

Martin
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#10
Was stimmt eigentlich mit dieser schwedischen Schule nicht? 

Wir hätten damals nicht fast ein halbes Jahr einmal im Jahr mit Ansage einmal in der Woche die Schule geschwänzt. Weil wir uns nämlich nach dem ersten Mal einen normalen Verweis eingefangen hätten, nach den zweiten Mal einen Rektoratsverweis und nach vier Wochen oder so wären wir hochkantig von der Schule geflogen. Bei uns konnte man damals noch in der Kollegstufe schwer Ärger kriegen, wenn man nur eine Stunde, die ungünstig und störend zwischen zwei Freistunden lag, im Café verbracht hat, selbst wenn es nur um Religionslehre, Kunsterziehung oder Musik ging. 

Ich bin ja mal gespannt, was hier und heute bei uns passiert, wenn das tatsächlich viele Schüler wie angekündigt über einen längeren Zeitraum durchziehen wollen. Was ich mir aber nicht recht vorstellen kann. Dafür ist das Klima ups, das Wetter dann doch noch zu schlecht. Im Februar ist es im geheizten Klassenzimmer dann doch gemütlicher als draußen auf der Straße. Tipp: Bis zum Juni warten und die Freitagsdemos an den Kuhsee verlegen. Und jeder rammt dann dort neben seiner Badematte ein Schild "Stoppt den Klimawandel!" in den Boden. Dann kommt das mit der Klimaerwärmung auch glaubwürdiger rüber als wenn während der Demo dicke Flocken schneit und fürs Wochenende Eisregen angesagt ist.
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