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Grüne Kämpferin für Klimaschutz jettet mit Flieger über Neujahr nach Kalifornien
#11
Was habt ihr für Vorschläge, das Problem mit unbezahlbaren Wohnraum in den Griff zu bekommen?

Ihr dürft nicht immer aus eurer Eigenheimbesitzer-Brille heraus schauen ...
Viva Augusta

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#12
(04.04.2019, 12:43)Don Cat schrieb: Was habt ihr für Vorschläge, das Problem mit unbezahlbaren Wohnraum in den Griff zu bekommen?
Ihr dürft nicht immer aus eurer Eigenheimbesitzer-Brille heraus schauen ...

Mal von hinten nach vorne. 

Warum denn nicht? Bzw. warum ist in Deutschland die Eigenheimbesitzerquote so gering und die Mieterquote so hoch? Selbst in Griechenland haben prozentual mehr Leute eigenen Grundbesitz als bei uns. 

Wenn diese Frage irgendwo tangiert wird, lese ich immer nur, das sei halt "traditionell" so bei uns. 

Gleichzeitig gibt es aber auch ein traditionelles Sprichwort, welches lautet

Zitat:Eigener Herd ist Goldes wert.

Und dabei geht es natürlich am wenigsten um den Herd, sondern um das ganze Drumherum, also das eigene Haus oder die eigene Wohnung. Ein ähnliches Sprichwort, das die Vorteile des Mietens von Wohnraum preist, fällt mir leider beim besten Willen nicht ein.

Zum ersten Satz: Erschwerend kommt zur Zeit hinzu, dass ausländische Spekulanten, vor allem stinkreiche Araber und Chinesen, aber auch Fonds wie Black Rock die Immobilien, vor allem in den deutschen Großstädten, z.B. in Berlin und München, gerade als attraktive Anlageobjekte entdecken. Was hinderte uns eigentlich daran, ein Gesetz zu machen, das Ausländern, vor allem Nicht-EU-Ausländern den Erwerb von Grund und Boden und grundstücksgleichen Rechten in Deutschland verbietet? Bei den Gesellschaften müsste man sich halt die jeweilige Eigentümerstruktur ansehen und über eine Quote definieren, welche Gesellschaft das darf und welche nicht.
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#13
(04.04.2019, 12:43)Don Cat schrieb: Was habt ihr für Vorschläge, das Problem mit unbezahlbaren Wohnraum in den Griff zu bekommen?

Ihr dürft nicht immer aus eurer Eigenheimbesitzer-Brille heraus schauen ...
Eigentlich gibt es genügend Wohnraum. Er ist nur falsch verteilt wie die Vermögen. Durch die Versingelung der Gesellschaft brauchen wir heute 1/3 mehr Wohnraum als vor 20/30 Jahren. Die Bevölkerung hat ja kaum zugenommen. Gerade mal um ca. 1 Million in den letzten Jahren.

Nur in Ballungsräumen gibt es Probleme, auf dem Land stehen oft Häuser und Wohnungen leer, vor allem im Osten.
Das heißt, Landleben wieder attraktiver machen (gute Anbindung ÖPNV, Nahversorgung, Schulen, Kindergärten etc.etc.).

Es gibt schon etliche Vorschläge, die diskutiert werden wie u.a.:

- Nachverdichtung in Ballungsräumen (höher bauen, Stockwerke drauf setzen, große Freiflächen dazwischen nutzen)

- verlassene Industrieanlagen sanieren und bebauen

- Wohnungstausch (attraktive Angebote für Ältere, die in 3-5 Zimmer-Wohnungen alleine sitzen in kleinere Wohnungen umzuziehen, Umzug kostenlos) - WBG könnte das organisieren

- Fehlbelegungsabgabe (wenn jemand vor 30 Jahren mal arbeitslos war, sitzt immer noch in der günstigen WBG-Wohnung und hat vielleicht immer gut verdient, vor allem die DINKS) - und auch hier Wohnungstausch

- WBG mit neuen Wohnprojekten auf dem richtigen Weg (3 Klassen von ca. 5,50 bis 10 Euro je nach Einkommen) - gute Durchmischung gesichert - s. Reese

- endlich Tiny Houses auch bei uns ermöglichen (für Studenten, Obdachlose, H4ler.....) - Kommunen sollten Flächen mit Wasser und Strom zur Verfügung stellen.

- auch Container-Dörfer sind möglich - wie für Flüchtlinge. Es gibt toll ausgebaute Container. Oder eben Caravans.

- Senioren-, Studentenzimmer evtl. mit 1 Bad für 2 Mieter (Bäder sind wohl am teuersten)

- Wohngeld endlich anpassen, damit man auch bei 1000 Euro netto und 600 Euro Miete Wohngeld erhält

- Mietpreisbremse muss wirksam umgesetzt werden

- Spekulationen mit Immobilien verhindern

- Leerstandmelder so wie in München

- AirBnB muss leider beschränkt werden, da Wohnungen in den Big Cities nur zu diesem Zweck gekauft und angemietet werden. Sollte nur noch für Privatpersonen zulässig sein in der eigenen Wohnung/Haus.

- gemeinschaftliches Wohnen, Genossenschaften und Mietersyndikate, viel mehr fördern

Alles kleine Puzzle-Teile, aber insgesamt könnten sie wirken. Wir können nicht endlos mehr Wohnungen bauen (Flächenfraß!).
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#14
(04.04.2019, 13:09)PuK schrieb: Zum ersten Satz: Erschwerend kommt zur Zeit hinzu, dass ausländische Spekulanten, vor allem stinkreiche Araber und Chinesen, aber auch Fonds wie Black Rock die Immobilien, vor allem in den deutschen Großstädten, z.B. in Berlin und München, gerade als attraktive Anlageobjekte entdecken. Was hinderte uns eigentlich daran, ein Gesetz zu machen, das Ausländern, vor allem Nicht-EU-Ausländern den Erwerb von Grund und Boden und grundstücksgleichen Rechten in Deutschland verbietet? Bei den Gesellschaften müsste man sich halt die jeweilige Eigentümerstruktur ansehen und über eine Quote definieren, welche Gesellschaft das darf und welche nicht.

Nur ein Auszug, kann man aber gut ganz lesen:
Zitat:Für Palmer stellt sich die Sache so dar: Seit Jahren fließen mangels Alternativen am Zins- und Aktienmarkt immer mehr Investitionsmilliarden in den Immobilienmarkt. Grundstückspreise gehen durch den enormen Kapitaleinsatz nach oben, die Baupreise wegen ausgelasteter Baubetriebe ebenfalls. „Wir schreiben in Tübingen immer häufiger Aufträge aus, auf die es null Angebote gibt“, so Palmer.

https://www.welt.de/finanzen/immobilien/...viten.html

Ein Spielchen:
Um später Wohneigentum zu kaufen, spart ein Mieter monatlich Geld an und legt es in Immofonds oder -aktien an, weil die angeblich mehr Rendite bringen. Nun begibt es sich, daß die Rendite zwar nett ist, aber die Kaufpreise deshalb ansteigen und sagglzement der Zweck des avisierten Wohneigentums immer in unerreichbarer Ferne bleibt. Ein Katze-Schwanz-Spiel.
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