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Hitzewelle
#1
Hier bei mir wurden die 26° C im Zimmer gerade überschritten. 26,3° zeigt das Thermometer an. Langsam wird es auch drinnen echt warm. Alles darunter ist tolerabel, aber ab 26° wird es dauerhaft wirklich unangenehm, finde ich. 

Und der Ventilator quirlt nur die heiße Luft, das Fenster kann man ja tagsüber nicht aufmachen. Es hat immer noch sagenhafte 31° draußen. Abends, nach der "heute"-Sendung.  

Ich muss wirklich mal einen Wanddurchbruch machen und eine Klimaanlage installieren. Aber eben eine, die die heiße Luft auch ins Freie bläst. Ein ehemaliger Chef von mir hat sich mal ein Gerät andrehen lassen, dass vorne kalte Luft rausblies und hinten heiße, alles ins selbe Zimmer. Dass es auf diese Weise im Zimmer unterm Strich nur wärmer werden kann, weil ja auch noch die Klimaanlage läuft und deshalb selbst Wärme an die Umgebung abgibt, konnte ich ihm nicht erklären, obwohl das natürlich so ist. Ohne Klimaanlage wäre es in seinem Büro ein oder zwei Grad kühler gewesen. Aber der war ja Volljurist mit der offiziellen Lizenz dazu, alles grundsätzlich besser zu wissen als andere Leute. Und ich brauchte das Geld, also habe ich es einfach aufgegeben. 

Was messt ihr bei euch zuhause momentan? Wer weniger misst, schreibt bitte dazu, wie man das macht. Das würde mich nämlich interessieren.
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#2
(30.07.2018, 18:34)PuK schrieb: Hier bei mir wurden die 26° C im Zimmer gerade überschritten. 26,3° zeigt das Thermometer an. Langsam wird es auch drinnen echt warm. Alles darunter ist tolerabel, aber ab 26° wird es dauerhaft wirklich unangenehm, finde ich. 

Und der Ventilator quirlt nur die heiße Luft, das Fenster kann man ja tagsüber nicht aufmachen. Es hat immer noch sagenhafte 31° draußen. Abends, nach der "heute"-Sendung.  

Ich muss wirklich mal einen Wanddurchbruch machen und eine Klimaanlage installieren. Aber eben eine, die die heiße Luft auch ins Freie bläst. Ein ehemaliger Chef von mir hat sich mal ein Gerät andrehen lassen, dass vorne kalte Luft rausblies und hinten heiße, alles ins selbe Zimmer. Dass es auf diese Weise im Zimmer unterm Strich nur wärmer werden kann, weil ja auch noch die Klimaanlage läuft und deshalb selbst Wärme an die Umgebung abgibt, konnte ich ihm nicht erklären, obwohl das natürlich so ist. Ohne Klimaanlage wäre es in seinem Büro ein oder zwei Grad kühler gewesen. Aber der war ja Volljurist mit der offiziellen Lizenz dazu, alles grundsätzlich besser zu wissen als andere Leute. Und ich brauchte das Geld, also habe ich es einfach aufgegeben. 

Was messt ihr bei euch zuhause momentan? Wer weniger misst, schreibt bitte dazu, wie man das macht. Das würde mich nämlich interessieren.

Wanne mit kaltem Wasser, Eiswürfel und ne Tasse Salz dazu und vermischen, Füße rein und dann lesen, Musik hören, fernsehen oder alles zusammen.
Zwischen durch kaltes Wasser ins Handwaschbecken, die Arme bis zum Ellenbogen eintauchen.
Das Gute daran ist noch, dass du so nicht in die Hitze rausgehen kannst.
Die Wirklichkeit ist so schlimm, sie spottet jeder Beschreibung.
(Thomas Bernhard)
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#3
(30.07.2018, 18:34)PuK schrieb: Hier bei mir wurden die 26° C im Zimmer gerade überschritten. 26,3° zeigt das Thermometer an. Langsam wird es auch drinnen echt warm. Alles darunter ist tolerabel, aber ab 26° wird es dauerhaft wirklich unangenehm, finde ich.

Weichei!


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结局很近。
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#4
(30.07.2018, 18:50)Dienstag schrieb: Weichei!

Das ist heftig, ja. 

Und die 26,3° basieren nur darauf, dass ich schon seit Tagen sämtliche Fenster aufreiße, sobald es abends draußen nur etwas kühler ist als drinnen und sie erst morgens so um 10 wieder für den ganzen Tag verschließe. Mit regelmäßigem Lüften oder gar offenem Fenster tagsüber wären es auch hier 2 bis 3 Grad mehr. 

Das Komische ist, die Wohnung scheint sich tagsüber viel schneller aufzuheizen, als sie abends und nachts abkühlt. Das dauert ewig, bis auch die Möbel und die Wände kühler sind. Die Luft im Raum ist gleich erwärmt oder gekühlt, kein Thema. Notfalls tauscht man sie halt einfach komplett aus ("Stoßlüften"). Das Problem sind die Gegenstände, die die Wärme gespeichert haben und sie dann ständig an die Raumluft abgeben.
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#5
So richtig warm ist es aber eigentlich gar nicht. Da wäre durchaus noch eine Steigerung drin. You ain't seen nothing yet. 

Zitat:Ein Jahr allerdings beschäftigt [den pensionierten Klimaforscher Christian Pfister] bis heute: 1540. Jener Sommer war der extremste des vergangenen Jahrtausends, mit Hitzewellen, die länger und schwerer ausfielen als im Jahr 2003. „Die Dürre von 1540 überragt alles Bekannte“, sagt Pfister. Und es war möglich in einem Klima, für das der Mensch noch keine nennenswerte Rolle spielte.

Elf Monate lang fiel damals vom Atlantik bis Osteuropa und von Norditalien bis Norddeutschland nur ein Drittel des üblichen Regens. Die Mitteltemperatur lag fünf bis sieben Grad über den Normalwerten des 20. Jahrhunderts. Auf breiter Front kletterten die Tageshöchstwerte auf mehr als vierzig Grad. In Basel und Köln konnte man trockenen Fußes den Rhein durchqueren, Lindau war mit dem Festland verbunden. Dazu fielen Brunnen und Quellen trocken, das Vieh wurde notgeschlachtet, unzählige Menschen starben bei der Arbeit auf dem Feld.

Quelle: FAZ
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#6
Wieviel diess Jahr bei mir im Schlafzimmer wäre weiß ich nicht, die 28 Grad hatte ich letztes Jahr auch schon erreicht, denn dann hab ich mir ne Klimaanlage angeschafft.
Allerdings gleich eine richtige und heute wieder traumhaft geschlafen, bei 18 Grad.

Die meisten kann man vergessen deshalb habe ich mich an einen Kühlexperten gewandt.
Außen unter dem Fenster den Ventilatorkasten und innen ein relativ kleines Gerät mit Fernsteuerung, mit dem ich im Winter dann heize, sollte es zu kalt werden.
Dadurch konnte der Ölradiator abgeschafft werden und Strom gibts, per PV-Anlage mit Speicher, im Sommer sowieso umsonst.
Einstellungen von 16-30 Grad, Kühlen heizen, Luft trocknen, ionisieren alles was man so braucht, oder auch nicht.
Die Leistungen sind traumhaft, durch den Kompressor erreicht das Gerät die fast 4fache Heiz- oder Kühlleistung der aufgenommenen Energie.
Klar wären Wärmepumpen deren System im Boden versenkt sind, oder gar mit Stangen bis in 60m (teilweise100) noch effektiver, allerdings auch weit teurer und zum Heizen/Kühlen dann auch fürs ganze Haus geeignet.
Die kleine reicht aber völlig aus fürs Schlafzimmer, in dem ich die Jahre zuvor an manchen Tagen so gut wie keinen Schlaf gefunden hatte.

Alles in allem knappe 1800,-
Ich fühle mich als könnte ich Bäume ausreißen, ok kleine Bäume.
Na ja Bambus vielleicht, oder Blumen.
Gras, ja Gras könnte gehen.





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#7
(31.07.2018, 05:29)Kreti u. Plethi schrieb: Wieviel diess Jahr bei mir im Schlafzimmer wäre weiß ich nicht, die 28 Grad hatte ich letztes Jahr auch schon erreicht, denn dann hab ich mir ne Klimaanlage angeschafft.
Allerdings gleich eine richtige und heute wieder traumhaft geschlafen, bei 18 Grad.

Die meisten kann man vergessen deshalb habe ich mich an einen Kühlexperten gewandt.
Außen unter dem Fenster den Ventilatorkasten und innen ein relativ kleines Gerät mit Fernsteuerung, mit dem ich im Winter dann heize, sollte es zu kalt werden.
Dadurch konnte der Ölradiator abgeschafft werden und Strom gibts, per PV-Anlage mit Speicher, im Sommer sowieso umsonst.
Einstellungen von 16-30 Grad, Kühlen heizen, Luft trocknen, ionisieren alles was man so braucht, oder auch nicht.
Die Leistungen sind traumhaft, durch den Kompressor erreicht das Gerät die fast 4fache Heiz- oder Kühlleistung der aufgenommenen Energie.
Klar wären Wärmepumpen deren System im Boden versenkt sind, oder gar mit Stangen bis in 60m (teilweise100) noch effektiver, allerdings auch weit teurer und zum Heizen/Kühlen dann auch fürs ganze Haus geeignet.
Die kleine reicht aber völlig aus fürs Schlafzimmer, in dem ich die Jahre zuvor an manchen Tagen so gut wie keinen Schlaf gefunden hatte.

Alles in allem knappe 1800,-

Ja, so in der Art stelle ich mir das vor. Denn lüften bringt nicht viel. 

Ich hatte jetzt die ganze Nacht sämtliche Fenster offen. Und weil es ja draußen auch so gut wie windstill ist, hatte ich noch einen Ventilator aufgestellt. Damit wenigstens ein bisschen Bewegung in der Luft ist und sie besser ausgetauscht wird. Das Ergebnis ist mau. Draußen hat es momentan 16° und hier drinnen zeigt das Thermometer an der Wand immer noch 25,0. Das ist immer noch um einiges zu viel und der Vorgang geht zu langsam. So viele Stunden hat die Nacht nicht, dass man so eine Innentemperatur von 21 oder 22 Grad erreichen könnte.
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#8
Könnte ebenfalls mit 25° dienen, jetzt um 8e, ganze Wohnung, Sonne scheint durchs Fenster. Habe Fenster bzw. Türen in alle 4 Himmelsrichtungen, alle offen. Gut geschlafen letzte Nacht; ein leicht kühler Morgen bei offenem Nordfenster ist ein Labsal. Es zog auch leicht, also ein Hauch von leicht. Keine Gerätschaften; aber sportlich im Sinne von Nichtstun, das hilft!
 Forenbeiträge lesen oder gar schreiben ist schon zu viel; Ausnahme jetzt gerade. Man lege sich möglichst ausgedehnt aufs Bett, atme ruhig und denke an nichts außer vielleicht daran, als einen richtig fror, die Finger- und Zehenspitzen schon vor Kälte taub waren. Beim Ausatmen spürt man, wie sich angenehme (hört, hört) Wärme in die Finger und Zehen pumpt. Das geht bei großer Kälte und scheinbar auch bei Hitze. Man spürt seinen Kreislauf und wie sich Feuchtigkeit aus den Poren drängt. Sieht man nicht, aber man spürt es, feiner Schweiß wahrscheinlich und der kühlt an der Hautoberfläche. Im Winter macht es warm und im Sommer kühl.
Wenn das nicht mehr hilft, sind die Poren dicht und dann ab in die Dusche. Lauwarm, nicht kalt und nicht heiß.
Ohne Gewähr und ohne Rechnung! Zwinker
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#9
   
Was nützt es, wenn der Mensch lesen und schreiben gelernt hat, aber das denken anderen überlässt?  
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#10
Ich finde, es kann gar nicht heiß genug sein. Wenn es mir zu warm wird, versuche ich mich leicht zu kleiden, oder gänzlich darauf zu verzichten. Zumal es vielerlei Möglichkeiten gibt, sich abzukühlen. Ein Pool, ein Fluss, oder auch mal ein Wasserhahn, der zur Erfrischung dient.
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