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Pink Lady
#1
Finde die Stelle nicht mehr, wo die Ökobilanzen von Skifahren, Reisen und Äpfeln leicht abgehandelt wurden. Sophie ist Pink- Lady-Fan, ich auch und bisher mit leicht schlechtem Gewissen, aber wo die doch so gut sind.
Es gibt natürlich (!) starke Konkurrenz frisch von der Streuobstwiese, wenn die Äpfel noch mit Morgentau benetzt am Baum hängen. Frisch gemähtes Gras mit frischen Äpfeln drin fressen sogar Schweine gerne, vielleicht weil sie wurmdurchsetzt sind.
Bisher dachte ich, die Pink Ladies seien eine südtiroler Spezialität wie der Speck, aber jetzt sehe ich klein auf der Schachtel
Pink Lady® is a Trademark of Apple and Pear Australia Limited

Wie meist im Leben ist die Sache mit Bilanzen nicht so einfach, wie sie zunächst aussieht.


Zitat:Kann man die Ökobilanz eines Apfels genau berechnen?

Nicht wirklich. Die Energie, die für den Transport nötig ist, variiert, je nachdem, ob das Obst mit Lastwagen, mit der Bahn, dem Schiff oder gar mit dem Flugzeug transportiert wird.
Jetzt kommt noch etwas hinzu, was die Ökobilanz von Lebensmitteln (und übrigens auch allen anderen Gütern) ganz entscheidend beeinflusst: nämlich wie Sie, der Kunde, zum Laden kommen. Wenn Sie sich ins Auto setzen, und zehn Kilometer zum Hofladen oder dem Bio-Supermarkt fahren, um dort die regionalen Äpfel zu kaufen, können Sie sämtliche bisherigen Überlegungen in die Tonne kloppen.
Die praktische Lösung ist: Regionale Äpfel kaufen, solange es frische gibt, also etwa von August bis Februar. Wenn es keine mehr gibt: möglichst anderes saisonales Obst kaufen (Erdbeeren, Johannisbeeren, Kirschen). Und in der Zeit dazwischen, also vielleicht etwa von Februar bis Juni, mit dem Fahrrad oder zu Fuß zum Bioladen oder Markt und dort regionales, saisonales Gemüse und ein paar Überseeäpfel und Orangen aus Südeuropa kaufen.

http://www.sueddeutsche.de/stil/oeko-rat...-1.3989628

Wunderte mich, daß die Pink Ladies im Winter und Frühjahr so frisch schmecken. Da sind sie eine Delikatesse. Sie kosten leicht mehr als die dann noch oder schon müden heimischen Äpfel, aber ohne es zu verschreien, sie sind das wert. Zur Ehrenrettung der hiesigien Heimat und ihrer Früchte: Wer jetzt Pink Lady kauft, ist zu früh oder zu spät dran (Gorbatschow).
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#2
(05.06.2018, 07:29)forest schrieb: Finde die Stelle nicht mehr, wo die Ökobilanzen von Skifahren, Reisen und Äpfeln leicht abgehandelt wurden. Sophie ist Pink- Lady-Fan, ich auch und bisher mit leicht schlechtem Gewissen, aber wo die doch so gut sind.
Es gibt natürlich (!) starke Konkurrenz frisch von der Streuobstwiese, wenn die Äpfel noch mit Morgentau benetzt am Baum hängen. Frisch gemähtes Gras mit frischen Äpfeln drin fressen sogar Schweine gerne, vielleicht weil sie wurmdurchsetzt sind.
Bisher dachte ich, die Pink Ladies seien eine südtiroler Spezialität wie der Speck, aber jetzt sehe ich klein auf der Schachtel
Pink Lady® is a Trademark of Apple and Pear Australia Limited

Wie meist im Leben ist die Sache mit Bilanzen nicht so einfach, wie sie zunächst aussieht.



Wunderte mich, daß die Pink Ladies im Winter und Frühjahr so frisch schmecken. Da sind sie eine Delikatesse. Sie kosten leicht mehr als die dann noch oder schon müden heimischen Äpfel, aber ohne es zu verschreien, sie sind das wert.
Och nöö, die sind auch meine Lieblinge ...
Aber dafür fahre ich nicht Ski Zwinker 

Gleich auf Platz 2 kommt der Breaburn, der aus Neuseeland kommend, wenigstend nun in Südeuropa angebaut wird.

Jaja, die Öko-Bilanz. Der Herr Student bei mir daheim ist überzeugter Veganer, lässt aber Tag und Nacht den PC laufen ... Tongue
Da liegt der schwarze Bösewicht
Und wühlte gern und kann doch nicht

Denn hinderlich, wie überall, ist hier der eigne Todesfall. (Wilhelm Busch)





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#3
"Pink Lady" versus "Goldparmäne"

Interessantes Video, einfach ansehen Zwinker
Was nützt es, wenn der Mensch lesen und schreiben gelernt hat, aber das denken anderen überlässt?  
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#4
Vor Pink Lady war Granny (Smith?) mein Lieblingsapfel; Chile, grün, sehr grün und vor allem knackig. Das waren die frühen Äpfel früher auch, insbesondere sauer, als ich als Kind es nicht mehr erwarten konnte. Dann gabs Bauchweh. Die Jacobi waren die ersten Äpfel im Jahr - die dürften allmählich reif sein.
Glückliche Schweine müssten das sein, die in einer Streuobstwiese gehalten werden.
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#5
(05.06.2018, 07:29)forest schrieb: ......Sophie ist Pink- Lady-Fan, ich auch und bisher mit leicht schlechtem Gewissen, aber wo die doch so gut sind.
..........
Bisher dachte ich, die Pink Ladies seien eine südtiroler Spezialität wie der Speck, aber jetzt sehe ich klein auf der Schachtel
Pink Lady® is a Trademark of Apple and Pear Australia Limited

..../....
Wunderte mich, daß die Pink Ladies im Winter und Frühjahr so frisch schmecken. Da sind sie eine Delikatesse. Sie kosten leicht mehr als die dann noch oder schon müden heimischen Äpfel, aber ohne es zu verschreien, sie sind das wert.


Muttu nicht traurig sein, richtig gedacht!


Zitat:Der spätreife und sehr produktive Clubapfel Pink Lady® wird in Südtirol erst im November geerntet und ist somit die letzte Sorte, die in Südtirol von den Bäumen kommt. Aufgrund des späten Erntezeitpunkts kommen für den Anbau nur tiefe Tallagen wie z.B. das Etschtal und Unterland in Frage. Die attraktive rosa Farbe macht diesen Apfel definitiv zu einem Unikat.



Adler fangen keine Fliegen!
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#6
(05.06.2018, 08:00)forest schrieb: Vor Pink Lady war Granny (Smith?) mein Lieblingsapfel; Chile, grün, sehr grün und vor allem knackig. Das waren die frühen Äpfel früher auch, insbesondere sauer, als ich als Kind es nicht mehr erwarten konnte. Dann gabs Bauchweh. Die Jacobi waren die ersten Äpfel im Jahr - die dürften allmählich reif sein.
Glückliche Schweine müssten das sein, die in einer Streuobstwiese gehalten werden.

Ja, G.-S. ist der typisch-beliebte "Kinderapfel".

Wir hatten einen Klarapfel-Baum im Garten. Widerliches Ding, machte nur Dreck und war nur zum Kochen zu gebrauchen ...
Ich glaube unsere Generation ist noch von der 80er Jahre blend-a-med-Werbung geprägt Sad 

Der neuere Apfel-Spot sieht so aus:


Da liegt der schwarze Bösewicht
Und wühlte gern und kann doch nicht

Denn hinderlich, wie überall, ist hier der eigne Todesfall. (Wilhelm Busch)





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#7
(05.06.2018, 07:29)forest schrieb: Finde die Stelle nicht mehr, wo die Ökobilanzen von Skifahren, Reisen und Äpfeln leicht abgehandelt wurden. Sophie ist Pink- Lady-Fan, ich auch und bisher mit leicht schlechtem Gewissen, aber wo die doch so gut sind.
Es gibt natürlich (!) starke Konkurrenz frisch von der Streuobstwiese, wenn die Äpfel noch mit Morgentau benetzt am Baum hängen. Frisch gemähtes Gras mit frischen Äpfeln drin fressen sogar Schweine gerne, vielleicht weil sie wurmdurchsetzt sind.
Bisher dachte ich, die Pink Ladies seien eine südtiroler Spezialität wie der Speck, aber jetzt sehe ich klein auf der Schachtel
Pink Lady® is a Trademark of Apple and Pear Australia Limited

Wie meist im Leben ist die Sache mit Bilanzen nicht so einfach, wie sie zunächst aussieht.



Wunderte mich, daß die Pink Ladies im Winter und Frühjahr so frisch schmecken. Da sind sie eine Delikatesse. Sie kosten leicht mehr als die dann noch oder schon müden heimischen Äpfel, aber ohne es zu verschreien, sie sind das wert. Zur Ehrenrettung der hiesigien Heimat und ihrer Früchte: Wer jetzt Pink Lady kauft, ist zu früh oder zu spät dran (Gorbatschow).

Die pinke Dame ist also Australierin. Hm. Habe sie noch nie mit Herkunftsangabe 'Aussieland' im Laden angetroffen. Nur aus Neuseeland stammend. Und aus Chile (und Südtirol aber dazu später)

Erfunden besser erzüchtet (so weiß es wikipedia) hat sie John Cripps im Rahmen eines staatlichen Zuchtprogramms aus der Kreuzung der Sorten Lady Williams und Golden Delicious. Mit dieser Kreuzung sollten die Lagerfähigkeit von Lady Williams mit dem süßen Geschmack des
Golden Delicious kombiniert werden. Herausgekommen ist eine Göttin. Ich liege ihr zutiefst zu Füßen und mag eigentlich keinen anderen Apfel mehr. Zumindest wenn sie frisch mit dem Flieger herangekarrt wurde.

Wie hier schon beschrieben war auch ich als Kind und Jugendliche Granny-Smith- Fan. Später leidenschaftlicher Elstar-Esser. Cox Orange ist okay, der selten anzutreffende Topaz ist fein - eigentlich ein Lagerapfel, aber ich mag ihn, wenn die Säure noch so richtig beißt.

Aber keiner kommt an die Pinke Lady hin. Das ist übrigens nur ein Produktname. Die Sorte benennt sich nach ihren Erzeuger Cripps Pink. Manchmal findet man das auch auf der Auszeichnung.

In der Tat gibt es 100e alte Apfelsorten, die am Aussterben sind oder in die Vergessenheit geraten. Alle vermutlich nicht schlecht. Beispielsweise der Rote Herbstkalvill mit rosa Fruchtfleisch.

Aber was hilft es: Die Göttliche ist für mich einfach die Perfektion eines Apfels und deshalb braucht es die anderen nicht oder nur dann, wenn sie nicht verfügbar ist. Und was sie kostet ist mir so was von egal. Ich zahle im Winter für 125 g Himbeeren 1,99 €. Da sind doch 2,98 für ein Kilo der zarten rosanen geschenkt.

Und die Allergiker, ja bitte, die sollen  gerne die Äpfel essen, die für sie verträglicher sind. Aber muss man sich als Normalapfelesser denn an den 4 Millionen orientieren, die das Pech haben, nicht alles Sorten zu vertragen?

Die Südtiroler können es übrigens nicht. Im Grunde eine Frechheit, dass die das, was sie versuchen da nachzuzüchten als Pink Lady unters Volk bringen dürfen. Ich bin jedes Mal enttäuscht, wenn ich mal wieder nicht aufgepasst habe und einen aus diesem Anbau erwische. Mag sein, die frischen kommen hin an das Original. Aber meist bekommt man ja doch gelagerte und begaste Qualität und die ist mau.
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#8
Pink Lady ist nicht schlecht, von den neueren Züchtungen schmeckt mir aber am besten die Sorte Nicoter, Handelsname Kanzi (Gala/Braeburn). Hab bis vor einigen Wochen noch welche am Stadtmarkt gekauft, natürlich als Lagerapfel. Er wird nur selten in Geschäften und Supermärkten angeboten.
Wird in S-Tirol vereinzelt angebaut (soll ziemlich empfindlich sein) und ist dort geschmacklich allen anderen dortigen Sorten weit überlegen.
Hab mir vor mal zwei Jahren dort im September einen Apfel aus einer Plantage geholt, weil der so wunderbar rot-orange-gelb aussah - und genauso hat er geschmeckt. Haben dann gleich noch vier mitgenommen - und das Zahlen vergessen.

Sonst steh' ich mehr auf die alten Sorten wie Topaz, Rubinette, Goldparmäne … was man halt davon auf dem Markt bekommt.
Beim Kauf mach's ich wie bei den Tomaten: Je ungleichmäßiger und schrundiger, desto besser.
Die Wirklichkeit ist so schlimm, sie spottet jeder Beschreibung.
(Thomas Bernhard)
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#9
Wenn ich mal ein Hipp auf Apfel habe dann kaufe ich auch am liebsten die Pink Lady allerdings ist für mich der beste Apfel der Jakob-Fischer.
Leider hat er ein Grundproblem denn er ist nach dem Pflücken kaum lagerfähig und wird rasend schnell mehlig.
Somit ist er schlicht nicht für den Handel  geeignet.
Frisch gepflückt aber ist der so extrem saftig dass man sich unweigerlich fragt woher der ganze Saft aus dem einen Bissen überhaupt kommt.
Geschmacklich auch sehr nahe an der Pink Lady nur weit saftiger und dezent weniger säuerlich.
Ich bin jetzt in einem Alter, in dem mit der Körper am nächsten Tag ganz leise ins Ohr flüstert: "Mach das nie, nie wieder".
Leise?...ach was manchmal sogar ganz laut.





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#10
Ach deswegen waren die verhältnismäßig günstig. Die Südtiroler kommen an den Geschmack und die Knackigkeit der Australier nicht hin. Verpackt in Ferrara, eingesammelt in Lana (Bozen), steht in einer anderen Ecke der Schachtel.
   

Um den Faden zu den Ökobilanzen wieder aufzunehmen: Mir reicht der australische Apfel; selbst muß ich da nicht hin. Die Sonne da unten scheint anders zu scheinen; liegt wohl aber auch am Boden. Marokko ist ein sicheres Herkunftsland für kleine, aber sehr gute Tomaten. Die Holländer machen zwar Fortschritte und lassen die Rispen bei ihren dran - zumindest schmecken die nach Tomaten. Tomatenrispen müssten eigentlich ein gutes Pesto geben.
Im Winter Himbeeren?* At Da wird Ski gefahren und im Sommer Rad. Himbeeren gibts in 4 Wochen selbst gepflückt, Eis dazu, beides bis zum Abwinken und dann war Sommer.
Man muß eigentlich garnicht weit fahren, sich die Strapazen der Sardinenbüchsen mit Flügeln dran, das Kofferwuchten, die vielen lieben Mitsardinen antun, das Gechecke ein und aus, um die große weite Welt zu erfahren. Das kann alles durch den Magen, und exotische Menschen laufen mittlerweile vor der Haustür rum. Die kann man besichtigen wie die Neuschwanstein.
Denkt man an Bananen, Kaffee oder Tee, sind wir alle internationaler Jet Set.

* Dann in Gestalt einer Himbeersahnetorte, abgeschmeckt mit Himbeergeist. Geistreich! Geht auch mit Schwarzwälder Kirsch. Zwetschgenwasser ist scharf und überhaupt nicht wässrig. Dann gabs noch die schwäbisch phonetisch Zippr; gelbe Zwetschgen, ähnlich Marillen, gut für Marmelade und Likör. Das wissen auch die Wespen. Wehe, wenn sie einen auf dem Baum erwischen.
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