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Staatstheater Augsburg
#1
Staatstheater für Augsburg: Gibt es nur eine "kleine Lösung"?

Zitat:Die Anzeichen verdichten sich, dass der Freistaat bei der geplanten Übernahme des städtischen Theaters nur zur Hälfte einsteigt. Finanzminister Albert Füracker sagte unserer Redaktion am Donnerstag, dass eine Fünfzig-fünfzig-Lösung wie in Nürnberg für Augsburg angestrebt werde. Zuvor hatte auch das für die Staatstheater zuständige Kunstministerium erklärt, dass die Nürnberger Lösung ein Modell für Augsburg ist.
In Nürnberg teilen sich die Stadt und der Freistaat die Trägerschaft fürs dortige Theater. Für die Stadt Augsburg würde das Modell bedeuten, dass rund vier Millionen Euro weniger Zuschuss pro Jahr ins momentan noch zu 100 Prozent kommunale Theater fließen müssten. Bei einer vollständigen Übernahme des Theaters durch den Freistaat würde die eingesparte Summe bei 16 Millionen Euro jährlich liegen.

So wirklich erwarten konnte den Einstieg der Freistaates nicht, und wenn, dann eher als Seehofer noch MP war.
Aber Söder ist ein schlauer Fuchs. Er weiß, dass Gribl ein kommender Mann in der CSU ist und er ihn lieber füttern als ihn, den Seehofer-Intimus, mit Missachtung strafen sollte.
Wenn's normal läuft, sind halt 4 Mill. pro Jahr gespart. Ein finanzieller Wahnsinnsakt war und ist es trotzdem. Auch im Zusammenblick mit den noch zu bezahlenden Schulden fürs Klinikum (siehe verlinkten Artikel).
Die Wirklichkeit ist so schlimm, sie spottet jeder Beschreibung.
(Thomas Bernhard)
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#2
Inzwischen wird über ein halbes Staatstheater gesprochen. W00t
Die Stadt Augsburg dürfte bei den Verhandlungen kaum Druckmittel haben. Dies zur Wahl wird es wahrscheinlich keine Entscheidung mehr geben. Nach der Wahl wird es dann einen Kassensturz geben und einige Vesprechen von Söder werden eingedampft. Auch wird der mögliche Koalitionspartner ein paar Bonbons haben wollen die Geld kosten.
So gesehen, ist eine komplette Übernahme unrealistisch. Augsburg wird nicht mehr bekommen wie Nürnberg.

https://www.augsburger-allgemeine.de/aug...14746.html
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#3
Zwecks mir bräuchts des Theater als Theater nicht.

Aber es ist ein so schöner Bau in der Nachbarschaft vom Gericht, dem Hof von der Schule und der Bibliothek auf diesem großzügigen Platz. Der nördliche Abschluss der Fuggerstraße hat nichts anderes verdient. Man kann sich in dem Theater über allerlei Theater unterhalten und das ist ein unnachahmlicher Treffpunkt.

Wenn man den Platz direkt westlich zubaut, soll man bittschön genügend Sprenglöcher für diese Todsünde vorsehen. Da parkte während des Opernballs die Justizministerin, als sie noch Beate Merk hieß. Geht fei net, alles was Recht ist.
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#4
(21.04.2018, 10:52)Udo schrieb: Inzwischen wird über ein halbes Staatstheater gesprochen. W00t
Die Stadt Augsburg dürfte bei den Verhandlungen kaum Druckmittel haben. Dies zur Wahl wird es wahrscheinlich keine Entscheidung mehr geben. Nach der Wahl wird es dann einen Kassensturz geben und einige Vesprechen von Söder werden eingedampft. Auch wird der mögliche Koalitionspartner ein paar Bonbons haben wollen die Geld kosten.
So gesehen, ist eine komplette Übernahme unrealistisch. Augsburg wird nicht mehr bekommen wie Nürnberg.

https://www.augsburger-allgemeine.de/aug...14746.html

Die in Aussicht gestellte Aufwertung des Augsburger Theaters zum Staatstheater ist ein faules Ei - so die Nürnberger Lösung kommen würde - was höchstwahrscheinlich ist.

Ein Staatstheater verursacht definitiv höhere Kosten. Vermutlich verdienen die Künstler schon mal mehr, das Orchester braucht mehr Stellen (hat man im sanierten Theater überhaupt Platz für diese oder ist man dann schon wieder beengt?), teurere Gäste, teurere Intendanten...

Man wird schon sehr genau hinschauen müssen, ob letztlich der Spaß und das Renommee nicht teurer kommt als bisher.

Dazu auch https://www.daz-augsburg.de/?p=63013
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#5
(22.04.2018, 07:35)Sophie schrieb: Die in Aussicht gestellte Aufwertung des Augsburger Theaters zum Staatstheater ist ein faules Ei - so die Nürnberger Lösung kommen würde - was höchstwahrscheinlich ist.

Ein Staatstheater verursacht definitiv höhere Kosten. Vermutlich verdienen die Künstler schon mal mehr, das Orchester braucht mehr Stellen (hat man im sanierten Theater überhaupt Platz für diese oder ist man dann schon wieder beengt?), teurere Gäste, teurere Intendanten...

Man wird schon sehr genau hinschauen müssen, ob letztlich der Spaß und das Renommee nicht teurer kommt als bisher.

....

Man kann von den Verantwortlichen erwarten, dass sie genau hinschauen. Das ist deren Aufgaben und nichts besonderes.
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#6
Zitat:Die Augsburger Philharmoniker – bislang ein so genanntes B-Orchester mit rund 70 Mitgliedern – werden langfristig zum A-Orchester mit bis zu 99 Musikern. Was dies für die Personalkosten, den größten Posten im Haushalt des Theaters, bedeutet, ist klar – zumal Musiker eines A-Orchesters besser verdienen. Sie können im Gegenzug aber auch anspruchsvollere Stücke spielen.
https://www.augsburger-allgemeine.de/aug...59041.html

Für die Obdachlosen in Augsburg und die Menschen, die in Augsburg täglich in bitterster Armut leben?
Für die Kinder und Jugendlichen, denen jede Möglichkeit der Bestätigung in Kinder-  und Jugendeinrichtungen fehlt
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#7
(19.05.2018, 17:37)Udo schrieb: Für die Obdachlosen in Augsburg und die Menschen, die in Augsburg täglich in bitterster Armut leben?
Für die Kinder und Jugendlichen, denen jede Möglichkeit der Bestätigung in Kinder-  und Jugendeinrichtungen fehlt

Also für die breite Masse, obwohl ich immer noch nicht weiß, was SIE darunter verstehen.

Polemik, aber das Giraffenhaus gab´s für lau.


Kindereinrichtungen: nada problema!
In Augsburg fehlen ca 175 Plätze, die Stadt will mit mehreren Projekten das Angebot kurzfristig erweitern.
Adler fangen keine Fliegen!
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#8
Tolle Sache für Augsburg. Man mag sich gar nicht vorstellen, dass welche ein Parkhaus aus unserem Theater machen wollten. No
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#9
(19.05.2018, 18:51)Lueginsland schrieb: Polemik, aber das Giraffenhaus gab´s für lau.
Gar nix gibt's für lau. Mindestens die Mehrwertsteuer kommt wieder rein. 
Zum Beispiel ist Hartz IV zwischen 7 und meistens 19 % ein "rechte Tasche, linke Tasche"-Geschäft. Man gibt das Geld den Bedürftigen (wenn sie brav sind), und holt es sich von den Händlern oder Herstellern zurück, Man könnte es "Verarsche" nennen, wenn man wollte. Denn Hartz IV ist ja schon das Existenzminimum, das noch um ein paar Posten bereinigt wurde. Wenn 50 % aller Haushalte mit niedrigem Einkommen ihr Geld für Pelzmäntel ausgeben, dann streicht man das einfach. Lest euch ein in Hartz IV, ihr könntet schneller drauf angewiesen sein, als ihr denkt. Oder Internet. Fürs Internet ist irgendwas zwischen 10 oder 20 Euro vorgesehen. Weil halt viele alte Menschen, die das gar nicht interessiert, ein niedriges Einkommen haben. Aber wo kriege ich zu diesem Preis "richtiges" Internet, also eine schnelle Flatrate? NIrgends. Also muss sich derjenige, der sich am Existenzminimum entlang hangelt, das Geld irgendwo anders abzwacken. Hoffentlich ist er nicht chronisch krank und braucht ständig Medikamente. Diese 5 Euro hier und 10 Euro da tun weh, wenn man jeden Tag fünf Pillen schlucken soll.
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#10
(19.05.2018, 20:30)leopold schrieb: Tolle Sache für Augsburg. Man mag sich gar nicht vorstellen, dass welche ein Parkhaus aus unserem Theater machen wollten. No

Richtig, leopold!

Ein  Staatstheater wird (noch) mehr großartige Künstler nach Augsburg führen!
Der Bekanntheitsgrad unserer schönen Stadt wird gewinnen und wir bekommen ein wenig davon
live geboten, was ansonsten nur im "Cinemax" durch Übertragungstechnik möglich.
Adler fangen keine Fliegen!
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