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Messerattacke in München
#31
(23.10.2017, 16:16)Sophie schrieb: Entschuldigung, aber das ist doch wohl nicht Dein Ernst. Dass in der AA auf der ersten Onlineseite berichtet wird, wenn irgendwo auf der Welt irgendein Täter mit dem Messer wahllos auf Passanten eingestochen hat oder jemand mit dem Auto in eine Menschenansammlung gerast ist, dann ist das genau dem Umstand geschuldet, dass man mit Angst und Hysterie glänzende Klickzahlen erzielen kann und natürlich verstärkt es den Eindruck, dass man seines Lebens nirgend wo mehr sicher ist auch wenn es nach wie vor wahrscheinlicher ist, Opfer eines Verkehrsunfalles zu werden als Opfer eines terroristischen Attentats.

Und natürlich schlägt das durch auf die Glaubensbrüder der evtl. religiös motivierten Attentäter, weshalb ja gar nicht so wenige den Islam vorsichtshalber ganz verboten sehen wollen (alle Moslems sind potenzielle Mörder) oder es für legitim halten zu sagen: die sollen halt nicht mehr kommen.

Das Sicherheitsgefühl ist etwas höchst subjektives und schon vor 30 Jahren haben die Leute gesagt, dass man sich in Augsburg ja nachts nicht auf die Straße wagen könne. Und eine Frau alleine schon gleich zweimal nicht, auch wenn die Polizei versicherte, dass man in Augsburg sehr wohl sicher sei im öffentlichen Raum. Passieren könne natürlich immer was. Man kann auch vom eigenen Mann erschlagen und in Stücke gesägt im Hochregallager verstaut werden.

Es geht nicht um Nachrichtensperren, das ist das andere Extrem. Es geht darum, dass von einem bestimmten Täterkreis gezielt Taten gesammelt werden, während man andere geflissentlich außen vor lässt. Damit verstärkt man ein evtl. vorhandenes Übergewicht noch.

Man könnte hier auch einen Thread aufmachen mit dem Titel: Von Motorradfahrern verursachte tödliche Unfälle. Und dann entsprechende Fälle einstellen. Nur was soll das eigentlich aussagen? Nichts außer dass derjenige, der ihn eröffnet hat, offensichtlich was gegen Motorradfahrer hat, die eh alle viel zu schnell unterwegs sind. Alles Raser. Zur Not kann man dann zum Schluss kommen, dass es wohl besser sei, das Motorradfahren zu verbieten, weil doch deutlich wird anhand der Aufstellung, dass Motorradfahrer unverantwortlich sind.

Die Grenzöffnung ohne Kontrolle war sicher ein Fehler Nur so zu tun als ob man alle oder auch nur einen Großteil der Täter mittels einer Passkontrolle hätte ausfiltern können, ist schon sehr kühn. Da hat KuP schon recht, dass es vor allem den jungen Männern, die sich ggf. in ihrem Herkunftsland noch gar nichts zu Schulden haben kommen lassen, ja nicht auf der Stirn steht, dass sie sich bei uns an Frauen vergreifen oder sie gar vergewaltigen werden.

Nachdem terroristischen Attentaten von Bürgerseite nicht vorgebeugt werden kann, man aus den Berichten in den Medien keine Lehren ziehen kann, was man zu vermeiden habe, wie man sich verhalten solle, ist das Schüren von Angst und Furch bis hin zur Hysterie völlig nutzlos. Es nützt nur denjenigen, die andere Ziele verfolgen als die Bevölkerung schützen zu wollen. Der Bevölkerungsschutz ist ein probates Mittel zum Selbstzweck.

Jetzt mach mal einen Punkt. Ist das dein Ernst? Meinst du wirklich, irgendein wichtiges Print- und/oder Onlinemedium würde sich da ausklinken?
Meines Wissens wird da nicht nur von der AA auf der ersten Seite berichtet. Und wenn es die nicht täte, dann würde es in anderen Online- und Printmedien an erster Stelle stehen. Islamismus und IS ist nun mal eines der beherrschenden Themen unserer Zeit. Und es ist ja nicht so, dass sich dies jeden Tag in den Schlagzeilen widerspiegelt.
Frage: Wozu sollen denn dann Passkontrollen gut sein, wenn man niemand herausfiltern kann?
(Ach, ich verstehe, das war der Hintergedanke von Merkel und Altmaier ...)  

Glaubst du nicht, dass mit den heutigen technischen Möglichkeiten schon alles Mögliche im Internet und in den Dateien der Sicherheitsbehörden anderer Länder zu finden gewesen wäre? Ich schon.
Siehe den Fall Amri. 

Jaja, die jungen Männer. Altes Thema. Als ich im September oder Oktober 2015 im AB darauf hinwies, dass diese jungen Männer (16- 25 etwa) die größte Gruppe innerhalb der Flüchtlinge sind - und auch die problematischte, versuchte ein sehr sehr kluger Kopf aller Foren (wenigstens hält er sich selbst dafür) mich deswegen lächerlich zu machen. Gerade diese Gruppe hätte man besonders im Auge behalten müssen.
Wie auch immer.
Es ist Aufgabe der Medien, darüber zu berichten. Wie über Naturkatastrophen und Flugzeugabstürze. Auch da könnten weltweit Ängste geschürt werden. Stichwort Klimaerwärmung.
Nutzlos ist es übrigens nicht, wenn man meint, in seiner Sicherheit bedroht zu sein. Ich kenne etliche Leute, die es vorziehen, in großen Städten auf Großveranstaltungen wie Konzerte, Umzüge (CSD) zu verzichten. Das nur nebenbei.
Man kann natürlich auch ganz mutig (oder dumm?) sein und sich ganz und gar der tumben Parole "Ich lasse mir nicht die Freude am Leben nehmen" (alias: Augen zu und durch!), die man uns nach jedem islamistischen Attentat in den TV-Berichten und Interviews einbläut, verschreiben.
Der Tote war der Rechthaber unter den Linksabbiegern.



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#32
(23.10.2017, 16:49)leopold schrieb: Das war bei den letzten Einzeltätern mehrheitlich explizit nicht der Fall, sondern eher das Gegenteil.

Bitte Belege. Und bitte keine Vorauswahl nach passend (und unpassend, das man dann weglässt.)
Der Tote war der Rechthaber unter den Linksabbiegern.



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#33
(23.10.2017, 17:07)messalina schrieb: Aber es geht doch inzwischen aus allen Polizeistatistiken der Länder und des Bundes hervor, dass Flüchtlinge gerade im Bereich Sexualstraftaten mindestens zehnmal "aktiver" sind als Deutsche? [Bild: dnewluyd.gif] Ich hoffe, wir haben da eeendlich mal Konsens, sonst kann ich gerne wieder und wieder die Zahlen zitieren und mir dafür wieder "Nazimissgeburt" einhandeln.

So, und da kann ich es einfach nicht verstehen, wieso man die nicht alle nach Art. 16a GG zurückweist? Und dass sich Angela Merkel jetzt immer noch zu sagen traut:

"Wenn ich mir die Alternativen vorstelle, zum Beispiel Wasserwerfer an deutschen Grenzen einzusetzen, dann komme ich zu der Überzeugung, dass es schwer war, aber dass es unter dem Strich immer noch die beste und unserem Kompass entsprechende Antwort war, so zu handeln, wie wir gehandelt haben".

Unter dem Strich? Also nach Einrechnen von 500.000 zusätzlichen Straftaten und vielen Erstochenen und vergewaltigten Frauen? Die sich eben wegen Angela Merkels Kompass opfern müssen, damit sie denen weiter ein freundliches Gesicht zeigen kann? Da verblasst ja sogar die satirische Zeller Zeitung, wenn sie sagt: "Wir bekommen mehr Menschen geschenkt als wir verlieren, und darauf freue ich mich". Es ist nur noch zum Verzweifeln.

Und du findest also, dass dann die Staaten, die diese Unholde nach dem Dubliner Abkommen aufnehmen müssen, mit dem Risiko und den evtl. Gewalttaten leben müssen. Heiliger Sankt Florian und so.

So leicht ist es eben nicht. Allerdings regt mich der Angela ihr treudoofes Getue auch auf.

Dass da viel falsch gelaufen ist nach ihrem WIR SCHAFFEN DAS, dass sie vor allem überhaupt nichts unternommen hat, das auf Bundesebene zu regeln und denen die das schaffen sollten schnellstmöglich die nötige Unterstützung angedeihen zu lassen, das muss sie sich ankreiden lassen. Und sich dann hinzustellen und zu sagen: Ich weiß gar nicht, was ich hätte anders machen sollen...

Der unglückselige Vater der Toten von Arnstein, der weiß es. Er hätte besser den Generator nicht betrieben. Angela weiß es nicht und würde immer wieder so handeln. Dafür gehört sie eigentlich abgewählt.
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#34
(23.10.2017, 17:14)Serge schrieb: Bitte Belege. Und bitte keine Vorauswahl nach passend (und unpassend, das man dann weglässt.)

Amri fällt mir spontan ein. Wie wär's, wenn Sie nun einen Einzeltäter benennen, der nachweislich gläubiger Moslem war? Dann bin ich wieder dran.
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#35
(23.10.2017, 17:15)Sophie schrieb: Der unglückselige Vater der Toten von Arnstein, der weiß es. Er hätte besser den Generator nicht betrieben. Angela weiß es nicht und würde immer wieder so handeln. Dafür gehört man eigentlich abgewählt.

My

Von dem habe ich gerade auch gelesen. Aber wie blöd kann man eigentlich sein, einen Verbrennungsmotor in einem geschlossenen Raum zu betreiben. In jeder Garage hängt ein Schild, das es verbietet, den Motor laufen zu lassen. Man muss so ein Schild haben, wenn man eine Garage hat, das ist Vorschrift. Das weiß jedes Kind, dass man keinen Motor lange laufen lässt, wenn oben drüber ein Dach und rundrum vier Wände sind. Außer man hat akute Selbstmordabsichten. Und dann stellt der den Kindern ein Notstromaggregat in die Hütte und nicht raus ins Freie vor die Hütte. Man könnte ja auch ein Kabel für den Strom durch die Wand ziehen und nicht im Gegenteil eine selbstgebastelte Abgasleitung, die dann undicht wird. Das wäre sogar viel einfacher, weil man nur ein kleines Loch durch die Wand bohren muss, kein großes.

Was der Mann gemacht hat, ist alles zusammen so dumm, dass es geradezu Vorsatz ist. Das ist weit jenseits von grober Fahrlässigkeit. Das ist nicht mehr grob, das ist brutal fahrlässig. Dummheit, die in so einem Fall bestraft werden muss.

Ein anderes Urteil von heute, das mit dem Lebenslänglich wegen Mordes gegen den Reichsbürger, finde ich wiederum übertrieben. Ich finde, zu einem "Mord" gehört mehr dazu als das. Z.B. eine Absicht, genau diesen Menschen umzubringen. Oder die Absicht, wahllos Leute umzubringen. Aber wenn einer durch die Tür schießt, weil er verdächtige Geräusche draußen hört, dann ist das maximal Totschlag.

Das Problem ist die komische Morddefinition der Nazis, die wir bis heute im StGB stehen haben. Sie stellt auf den Täter ab, nicht auf die Tat, und die Nazis wussten schon, warum sie das anders lösten als vorher. So kann man den Leuten leichter etwas unterjubeln und sie problemlos wegsperren. Es kommt dann nämlich weniger auf Beweise an als auf Einschätzungen, und letztere kann man zurechtbiegen.

Das gehört mal dringend revidiert. Da hätte sich Maas verdient machen können, nicht mit seinem blödsinnigen Zensurgesetz.
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#36
(23.10.2017, 17:16)leopold schrieb: Amri fällt mir spontan ein. Wie wär's, wenn  Sie nun einen Einzeltäter benennen, der nachweislich gläubiger Moslem war? Dann bin ich wieder dran.

Der Attentäter von Manchester, der 22 Menschen tötete. Bitte lesen.

Zitat:Doch wie kam es zur Radikalisierung des jungen Mannes, der von vielen als so unauffällig und freundlich beschrieben wird?
Eine Rolle könnte die Moschee spielen, die der mutmaßliche Attentäter mehrfach besuchte. Laut übereinstimmenden Medienberichten engagierte sich die als gläubig beschriebene Familie in der muslimischen Gemeinde. Der Vater war bis zu seiner Rückkehr nach Libyen Muezzin in der örtlichen Didsbury Moschee, der Bruder Tutor an der Koranschule. Auch Salman Abedi selbst besuchte mehrfach die einstige Kirche, die heute als Moschee genutzt wird.
Der Imam erinnert sich an Salman Abedi - und seine Beschreibung deckt sich so gar nicht mit dem Bild des ruhigen, freundlichen Mitbürgers: "Salman zeigte mir einen Gesichtsausdruck des Hasses, nachdem ich über den sogenannten Islamischen Staat gesprochen habe", sagte der Imam dem "Telegraph". Der Imam habe 2015 in einem Vortrag vor den Gefahren der Terrororganisation gewarnt. "Ich kann Ihnen anhand dieses Gesichtsausdrucks sagen: Er mochte mich nicht." Der spätere Anschlag sei für ihn deshalb keine Überraschung gewesen.
Der Tote war der Rechthaber unter den Linksabbiegern.



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#37
(23.10.2017, 17:16)leopold schrieb: Amri fällt mir spontan ein. Wie wär's, wenn  Sie nun einen Einzeltäter benennen, der nachweislich gläubiger Moslem war? Dann bin ich wieder dran.

Hier werden Sie geholfen:

http://juedischerundschau.de/liste-islam...135910698/

Martin
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#38
(23.10.2017, 17:48)Martin schrieb: Hier werden Sie geholfen:

http://juedischerundschau.de/liste-islam...135910698/

Martin

Themaverfehlung. Aber schön, dass Sie uns wieder mal zeigen, wo Sie unterwegs sind.
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#39
(23.10.2017, 17:46)Serge schrieb: Der Attentäter von Manchester, der 22 Menschen tötete. Bitte lesen.

Der Mann wurde in einer Moschee radikalisiert, aber wo steht, dass er gläubig war? Ein paar Moscheebesuche reichen dazu wohl nicht aus.
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#40
(23.10.2017, 17:56)leopold schrieb: Themaverfehlung. Aber schön, dass Sie uns wieder mal zeigen, wo Sie unterwegs sind.

Äh, nein. Haben Sie ihr eigenes Geschreibsel schon wieder verdrängt? Kann ich verstehen.

Martin
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