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Linke: Wagenknecht und Bartsch vor Entmachtung
#21
(10.06.2018, 15:56)Serge schrieb: Unter diesen Umständen wird es Wagenknecht (und Lafontaine) leichter fallen, eine linke überparteiliche Sammelbewegung zu gründen. Die Chancen, deutlich mehr Stimmen bekommen als die derzeitige Linke, stehen nicht schlecht.
Auf geht's.

Thumbup
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#22
Wagenknecht ist ja selbst in ihrer jetzigen Partei deutlich in der Minderheit. Eine weitere Spaltung wird sowohl die Linken als auch eine neue Wagenknecht- Partei unter die 5% ziehen. Die Rechten werden sich freuen.
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#23
(10.06.2018, 17:16)leopold schrieb: Wagenknecht ist ja selbst in ihrer jetzigen Partei deutlich in der Minderheit. Eine weitere Spaltung wird sowohl die Linken als auch eine neue Wagenknecht- Partei unter die 5% ziehen. Die Rechten werden sich freuen.

Ich denke schon, dass das funktionieren könnte. Viele würden ja gerne die Linke wählen, aber nicht mit dieser Migrationspolitik à la Kipping und Riexinger. Weil wir nicht an die ganze Welt soziale Wohltaten verteilen können. Das funktioniert finanziell ganz einfach nicht und ist völlig illusorisch. Man kann den Kuchen nur verteilen, bis er weg ist, deshalb muss man natürlich den Personenkreis, der ein Stück Torte bekommt, ganz strikt begrenzen. Und man begrenzt ihn besten mit Grenzkontrollen und Zurückweisungen noch vor Übertritt der Grenze. 

Wenn das endlich mal von der Parteiführung verstanden würde, was fast jeder im Land verstanden hat, außer ein paar Spinnern, würde es auch mit den Wahlergebnissen besser klappen, da bin ich mir ziemlich sicher.    

Jedenfalls wäre jetzt der richtige Zeitpunkt, diese linke Sammlungsbewegung zu gründen.
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#24
(10.06.2018, 17:50)PuK schrieb: Ich denke schon, dass das funktionieren könnte. Viele würden ja gerne die Linke wählen, aber nicht mit dieser Migrationspolitik à la Kipping und Riexinger. Weil wir nicht an die ganze Welt soziale Wohltaten verteilen können. Das funktioniert finanziell ganz einfach nicht und ist völlig illusorisch. Man kann den Kuchen nur verteilen, bis er weg ist, deshalb muss man natürlich den Personenkreis, der ein Stück Torte bekommt, ganz strikt begrenzen. Und man begrenzt das ihn besten mit Grenzkontrollen und Zurückweisungen noch vor Übertritt der Greńze. 

Wenn das endlich mal von der Parteiführung verstanden würde, was fast jeder im Land verstanden hat, außer ein paar Spinnern, würde es auch mit den Wahlergebnissen besser klappen, da bin ich mir ziemlich sicher.    

Jedenfalls wäre jetzt der richtige Zeitpunkt, diese linke Sammlungsbewegung zu gründen.

Der Streit zwischen Kipping und Wagenknecht um die "offenen Grenzen" ist genauso dämlich und überflüssig wie der Streit innerhalb der Union um die "Obergrenze". Kipping und ihre Anhänger werden doch wohl kaum ernsthaft glauben, dass wir die ganze Welt in unser Land einladen können: Es geht offensichtlich viel mehr um den Kampf um die  Macht in der Partei zweier Zicken, wobei die eine von den beiden eindeutige  Mehrheiten offensichtlich nicht akzeptieren will und kann. Da ist sie ganz so gestrickt wie ihr Ehemann.

Die Idee Wagenknechts von der linken Sammlungsbewegung ist ohnehin eine Totgeburt: Sie glaubt doch nicht im Ernst, dass linke SPD-Anhänger und Grüne Lust darauf haben, sich ausgerechnet hinter ihr und Oskar zu sammeln.

Wagenknecht wird wohl bald die Petry machen.
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#25
(10.06.2018, 17:16)leopold schrieb: Wagenknecht ist ja selbst in ihrer jetzigen Partei deutlich in der Minderheit. Eine weitere Spaltung wird sowohl die Linken als auch eine neue Wagenknecht- Partei unter die 5% ziehen. Die Rechten werden sich freuen.

Lassen wir doch mal die Rechten dort, wo sie sind, und ziehen wir sie nicht dauernd als Alibi für irgendwas ran.
Sie wären nie so stark geworden, wenn die Asylpolitik von Anfang an unter "normalen", d.h. organisierten und rechtsstaatlichen Bedingungen abgelaufen wäre. Dass das nicht so war, haben wir der rat- und hilflosen Merkel und den euphorisierten Grünen, Linken und Teilen der SPD zu verdanken.

Ob sich die Rechte freuen wird oder nicht, ist mir so was von egal. Denn nach Umfragen könnte eine linke Sammelbewegung mit Wagenknecht als Kopf den anderen Parteien schon einiges abnehmen. 20 - 25 % könnten sich gut vorstellen, für diese Bewegung zu stimmen. Wie gesagt, "könnten".
Aber einen Versuch ist es jetzt wert. Kipping&Co sind ja nicht mehr bei Sinnen - und das schon lange.
Anscheinend gibt es welche, die vor dieser "Totgeburt" einen Riesenschiss haben.
Die Wirklichkeit ist so schlimm, sie spottet jeder Beschreibung.
(Thomas Bernhard)
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#26
So eine Partei dürfte auch die AfD sehr viele Stimmen kosten, die dort eigentlich nichts zu suchen haben...
"Wer sich den Gesetzen nicht fügen lernt, 
muß die Gegend verlassen, wo sie gelten.“ Goethe
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#27
(10.06.2018, 18:49)SilverSurfer schrieb: So eine Partei dürfte auch die AfD sehr viele Stimmen kosten, die dort eigentlich nichts zu suchen haben...

Wagenknecht sagte heute, dass sie das Asylrecht nicht antasten will. Ich bin auch nicht sicher, dass AfD-Anhänger unbedingt Banken und Industrie verstaatlichen wollen. Denken Sie also bitte nochmal nach.
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#28
Hauptsache Sie wissen wie AfD Wähler ticken....

Das Asylrecht muss auch nicht angetastet werden... richtig angewandt sowie ein Einwanderungsgesetzt, reicht völlig aus. 
Soviel wie die Banken dem Steuerzahler auf der Nase rumtanzen wäre es keine mal so abwegige Idee, die ein oder andere Bank zu verstaatlichen... ist ja teilweise schon damals geschehen, wenn ich mich Recht erinnere....

Jetzt sind Sie wieder dran...
"Wer sich den Gesetzen nicht fügen lernt, 
muß die Gegend verlassen, wo sie gelten.“ Goethe
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#29
(10.06.2018, 20:56)leopold schrieb: Wagenknecht sagte heute, dass sie das Asylrecht nicht antasten will. Ich bin auch nicht sicher, dass AfD-Anhänger unbedingt Banken und Industrie verstaatlichen wollen. 

Jaja, und der böse Russe kommt auch gleich ...

SAHRA WAGENKNECHT - „Es wäre absurd, alle Unternehmen zu verstaatlichen“
Zitat:Marktwirtschaft und Kapitalismus sind zwei verschiedene Dinge. Ich will den Kapitalismus überwinden, aber ich will nicht alle Märkte abschaffen. Das wäre absurd. Märkte haben, wenn sie entsprechenden Regeln unterliegen, die unersetzbare Funktion, Bedürfnisse und Produktion aneinanderzukoppeln. Es gibt aber Bereiche, die sich nicht über den Markt steuern lassen: Bei Grundbedürfnissen, wie Bildung oder Gesundheit, beispielsweise. Und es gibt Bereiche, in denen Märkte nicht funktionieren: etwa bei der Versorgung mit Wasser und Energie. Der Kapitalismus schmückt sich gerne mit Begriffen wie Leistung und Wettbewerb, aber im Grunde ist er gar nicht leistungsorientiert. Denn Arbeitsleistung wird immer schlechter bezahlt, während man von ererbten Großvermögen großartig leben kann.

Weitere Antworten zu Ihren Ängsten und Befürchtungen erhalten Sie, wenn Sie das ganze Interview (2012) lesen.
Die Wirklichkeit ist so schlimm, sie spottet jeder Beschreibung.
(Thomas Bernhard)
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#30
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