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Normale Version: Macron und Le Pen gehen in Stichwahl um Präsidentschaft
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Zitat:Einigermaßen deutlich siegt Amtsinhaber Emmanuel Macron ersten Hochrechnungen zufolge in der ersten Runde der französischen Präsidentschaftswahl. Auf Platz zwei landet Marine Le Pen, die zusammen mit Macron in die Stichwahl am 24. April einzieht.

Quelle: https://www.n-tv.de/politik/Macron-und-L...60002.html

Bin mir ziemlich sicher, dass Macron erneut das Rennen macht. Nicht weil seine Politik so gut ist, sondern weil die Leute in Krisenzeiten auf Bekanntes setzen. Mit Le Pen wäre die Russland-Politik in der EU fraglich, bei der momentan alle Staaten an einem Strang ziehen. Das wollen die Leute nicht.

Martin
(11.04.2022, 09:02)Martin schrieb: [ -> ]Bin mir ziemlich sicher, dass Macron erneut das Rennen macht. Nicht weil seine Politik so gut ist, sondern weil die Leute in Krisenzeiten auf Bekanntes setzen. Mit Le Pen wäre die Russland-Politik in der EU fraglich, bei der momentan alle Staaten an einem Strang ziehen. Das wollen die Leute nicht.

Martin

Man kann nur hoffen, dass die meisten Franzosen begreifen was sie mit einer Wahl von Le Pen anrichten können.
(11.04.2022, 09:26)Kreti u. Plethi schrieb: [ -> ]Man kann nur hoffen, dass die meisten Franzosen begreifen was sie mit einer Wahl von Le Pen anrichten können.

Allein der Gedanke, dass eine Figur wie Le Pen das höchste, so machtvolle Staatsamt in Frankreich erlangen könnte, 
diesen Gedanken  zuzulassen fällt schwer. Leider ist aber gerade die Zeit des Unvorstellbaren.

Pour le bien de Dieu!
(11.04.2022, 13:04)nomoi III schrieb: [ -> ]Allein der Gedanke, dass eine Figur wie Le Pen das höchste, so machtvolle Staatsamt in Frankreich erlangen könnte, 
diesen Gedanken  zuzulassen fällt schwer. Leider ist aber gerade die Zeit des Unvorstellbaren.

Pour le bien de Dieu!

Mon dieu dis à ton dieu pour que les autres dieux le sachent aussi ! (Mamie)
(11.04.2022, 09:26)Kreti u. Plethi schrieb: [ -> ]Man kann nur hoffen, dass die meisten Franzosen begreifen was sie mit einer Wahl von Le Pen anrichten können.

Le Pen hat sich eindeutig Pro Putin positioniert. Kann mir nicht vorstellen, dass die Mehrheit der Franzosen das wirklich will. 

Martin
(16.04.2022, 10:10)Martin schrieb: [ -> ]Le Pen hat sich eindeutig Pro Putin positioniert. Kann mir nicht vorstellen, dass die Mehrheit der Franzosen das wirklich will. 

Martin

Alle europäischen Rechten haben gute Beziehungen zu Putin ob nun Front National, Lega Nord oder AFD, selbst Nigel Farage  und der Holländer Wilders pflegten intensive Kontakte.
Das schon seit Jahren und kaum jemand hat darauf geachtet, dass die mit russischem Geld unterstützt wurden, oder man hat es nicht für gefährlich gehalten.
Sollte das aber in Frankreich in die Hose gehen kann es das durchaus werden.
(16.04.2022, 12:01)Kreti u. Plethi schrieb: [ -> ]Alle europäischen Rechten haben gute Beziehungen zu Putin ob nun Front National, Lega Nord oder AFD, selbst Nigel Farage  und der Holländer Wilders pflegten intensive Kontakte.
Das schon seit Jahren und kaum jemand hat darauf geachtet, dass die mit russischem Geld unterstützt wurden, oder man hat es nicht für gefährlich gehalten.
Sollte das aber in Frankreich in die Hose gehen kann es das durchaus werden.

Jeder hat Putin falsch eingeschätzt, wichtige Personen der SPD sind Putin nicht weniger nah als die oben genannten. Und das halte ich für noch gefährlicher, wenn eine Regierungspartei nicht in der Lage ist, endlich die richtigen Weichenstellungen vorzunehmen: Der mehr als überfällige Rauswurf von Schröder aus der Partei, der Rücktritt von Schwesig und ein klares Bekenntnis von Scholz zu Waffenlieferungen an die Ukraine.

Martin
Zitat:Macron gewinnt Wahl in Frankreich

Einer ersten Hochrechnung zufolge gewinnt Amtsinhaber Macron die Präsidentschaftswahl in Frankreich. In der Stichwahl setzt er sich wie schon vor fünf Jahren klar gegen seine rechtsextreme Herausforderin Marine Le Pen durch - allerdings geht es diesmal etwas knapper zu.

Quelle: https://www.n-tv.de/newsletter/breakingn...86995.html

Ende gut, alles gut. Frankreich sollte dringend seine Migrationspolitik aus Nordafrika und dem nahen Osten korrigieren, das hat Le Pen überhaupt erst so groß werden lassen.

Martin
Im Juni 22 finden in Frankreich die Parlamentswahlen statt und erst da wird sich zeigen wie die Franzosen wirklich denken. Man darf gespannt sein.