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Normale Version: Jethro Tull
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Beim Sommer-Tolwood 2018 on stage. So richtig einordnen kann man die bis heute nicht. Video gefällt mir gut.

Udo

(24.05.2018, 09:30)dio schrieb: [ -> ]Beim Sommer-Tolwood 2018 on stage. So richtig einordnen kann man die bis heute nicht. Video gefällt mir gut.


Danke für den Tipp Thumbup1

Das werde ich mir nicht entgehen lassen.
(24.05.2018, 09:30)dio schrieb: [ -> ]Beim Sommer-Tolwood 2018 on stage. So richtig einordnen kann man die bis heute nicht. Video gefällt mir gut.

Ein bisschen einordnen kann man ihn schon. Erfahrungsgemäß ist das Frauenmusik (so wie es "Frauenfilme" gibt, "Love Story" oder "Titanic" oder die "Biss"-Serie, diese bis zur Unkenntlichkeit weichgespülten Vampirschnulzen). Filme und Konzerte, bei denen der Freund oder Ehemann halt notgedrungen mit ins Kino oder aufs Konzert geht, "schön, schön" sagt und sich insgeheim ganz weit weg wünscht, etwa ins Fußballstadion oder in die Kneipe. Es gibt meiner Erfahrung nach nur ganz wenige echte männliche Jethro-Tull-Fans. Erklären kann ich das Phänomen nicht so recht, bei den Filmen ist das einfacher (das Stichwort ist "weichgespült"), aber mir stellt es sich schon sehr lange so dar.
(24.05.2018, 09:38)PuK schrieb: [ -> ]Ein bisschen einordnen kann man ihn schon. Erfahrungsgemäß ist das Frauenmusik (so wie es "Frauenfilme" gibt, "Love Story" oder "Titanic" oder die "Biss"-Serie, diese bis zur Unkenntlichkeit weichgespülten Vampirschnulzen). Filme und Konzerte, bei denen der Freund oder Ehemann halt notgedrungen mit ins Kino oder aufs Konzert geht, "schön, schön" sagt und sich insgeheim ganz weit weg wünscht, etwa ins Fußballstadion oder in die Kneipe. Es gibt meiner Erfahrung nach nur ganz wenige echte männliche Jethro-Tull-Fans. Erklären kann ich das Phänomen nicht so recht, bei den Filmen ist das einfacher (das Stichwort ist "weichgespült"), aber mir stellt es sich schon sehr lange so dar.

Na ja, der Locomotive Breath geht schon richtig auch für Jungs ab  Zwinker

(24.05.2018, 09:35)Udo schrieb: [ -> ]Danke für den Tipp Thumbup1

Das werde ich mir nicht entgehen lassen.

Gerne gehe ich ins Tollwood Hippie Zelt wegen der ausgelassenen Stimmung und der Coverbands wie z.B. diese:
@PuK
Naja, persönliche Erfahrungen sind entscheidend.

Im Herbst 69 ein paar Tage in Paris (Allerheiligenferien), privat in Familie der Austauschpartnerin.. Ein Jahr zuvor nämlich Schüleraustausch.
An einem Abend private Party mit 50 Leuten. Laut, Alkohol und Rauch
Jethro Tull, Living in the Past und Bourée 
Led Zeppelin, Whole Lotta Love (in Deutschland noch nie gehört)
Kontrastprogramm und Erweckungserlebnis.
Danach war die Welt eine andere.
Ich stelle mal eine gewagte Hypothese auf, die ich nur an einem einzigen Beispiel befestigen kann. 

Meine Mutter nämlich, die stand total auf Flöte. Wenn im Fernsehen jemand kam, der insbesondere eine Pan- oder Querflöte spielte, dann war sie hin und weg. 

Es gab doch damals diesen, wie hieß er gleich... Gheorghe Zamfir, genau. Wenn der im Fernsehen kam, flippte meine Mutter regelrecht aus, während sich der Rest der Familie fragte, welcher wilde Affe sie wohl gebissen hatte. 



Das war halt Panflöte, und dann gab es noch einen mit Querflöte, der auch ständig im Fernsehen war. Ich komm jetzt nicht drauf, wie der hieß, aber natürlich nicht Ian Anderson.

Da ging meine Mutter ab drauf wie Nachbars Lumpi.

So, und jetzt kommt der logische Zirkelschluss: Das mit der Mädchenmusik von Jethro Tull liegt an der Querflöte.

Weil Frauen das virtuose Spiel an Flöten ganz einfach über alles lieben. Und quer verlangt der Künstlerin ja noch ganz andere Fertigkeiten ab als Block. Eine Blockflöte steckt man sich einfach in den Mund. Aber mit einer Querflöte geht man ganz zart um, man berührt sie kaum mit den Lippen. Und erst die Panflöte, wo zur Mundarbeit noch das Hin und Her mit den Händen dazukommt... Kein Wunder eigentlich, dass Jethro Tull so viele Platten verkauft haben.