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Lueginsland

(09.11.2017, 20:04)TomPaul schrieb: [ -> ]Der Richter macht keine Gesetze. Er bringt sie nur zur Anwendung.

.../...[url=http://curia.europa.eu/juris/document/document.jsf?text=&docid=192053&pageIndex=0&doclang=DE&mode=req&dir=&occ=first&part=1][/url]

Ah geh, geh, geh,  Sachen gibt ´s
Nur mal so am Rande: Ich arbeite demnächst 27 Tage am Stück, jeden Tag zwischen 11 und 14 Stunden, am ersten Dezember von 9 Uhr bis Mitternacht, am Heiligabend bis 17 Uhr, keine Brotzeit, kein Mittag oder sonstige Freizeit. Bisher habe ich das immer überlebt Tongue

PuK

(09.11.2017, 20:54)Klartexter schrieb: [ -> ]Nur mal so am Rande: Ich arbeite demnächst 27 Tage am Stück, jeden Tag zwischen 11 und 14 Stunden, am ersten Dezember von 9 Uhr bis Mitternacht, am Heiligabend bis 17 Uhr, keine Brotzeit, kein Mittag oder sonstige Freizeit. Bisher habe ich das immer überlebt Tongue

Ja schon. Überleben tut man viel. So leicht ist der Mensch nicht totzukriegen. Ich habe zum Beispiel mal... egal.

Du solltest mit deinem Chef ein ernstes Wörtchen reden. Das geht so nicht. Drohe ihm einfach mit einem Streik.

Kreti u. Plethi

Lange Arbeitszeiten sind an sich nicht so sehr das Problem.
Entscheidender ist ob man das was man macht mit Freude und Begeisterung tut oder kann.

Es gibt Untersuchungen über die Auswirkungen auf das Immunsystem bei Belastungen die sich innerhalb kurzer Zeit wieder normalisieren sollten die mit Spass und guter Laune verbunden sein.
Stehen sie allerdings unter Druck und werden lediglich hingnommen, aus welchen Gründen auch immer, braucht das Immunsystem mindesten 3 Tage um wieder auf Normalmaß agieren zu können.
Da kann sich jeder ausmalen wie selbst sogenannte Normalarbeitszeiten krank machen können wenn man den "falschen" Job hat
Zusammengefasst kann man auch sagen es gibt positiven und negativen Stress der sich allerdings deutlich auf die Gesundheit und das Wohbefinden auswirken.

Ich will damit nicht sagen dass man solche Belastungen von jedem verlangen darf oder immer unterbinden muss sondern  es müsste genaugenommen freiwillig geschehen können vor allem unter dem Wissen des Arbeitnehmers von vorher beschriebenem.

Sophie

(09.11.2017, 20:04)TomPaul schrieb: [ -> ]Der Richter macht keine Gesetze. Er bringt sie nur zur Anwendung.


Also in der einen Woche am Montag frei und in der nächsten Woche am Sonntag. Der Richter kann gar nicht anders entscheiden.

Rechtssache C‑306/16

Ein Richter bringt keine Gesetze zur Anwendung. Er entscheidet darüber, ob sie richtig angewandt wurden.

Die Sachlage war wohl nicht so klar, wie Sie uns glauben machen möchten, weshalb das Berufungsgericht in Porto genau diese Fragestellung dem Gerichtshof vorgelegt hat.

Es wäre durchaus auch eine andere Auslegung denkbar gewesen. Eigentlich hätte der Gesetzgeber klar darlegen müssen, wie er eine Regelung meint.

Sophie

(09.11.2017, 20:54)Klartexter schrieb: [ -> ]Nur mal so am Rande: Ich arbeite demnächst 27 Tage am Stück, jeden Tag zwischen 11 und 14 Stunden, am ersten Dezember von 9 Uhr bis Mitternacht, am Heiligabend bis 17 Uhr, keine Brotzeit, kein Mittag oder sonstige Freizeit. Bisher habe ich das immer überlebt Tongue

Ja, das ist das Recht der Selbständigen, dass sie sich selbst ausbeuten dürfen.

Dafür tust Du das auch für Dich selbst, zu Deinem eigenen Wohle. Du könntest ja für den siebenten Tag in der Woche auch jemanden einstellen, der Dich vertritt. Sag jetzt bitte nicht, dass es die 450 Euro-Kraft nicht trägt.   Zwinker

messalina

(09.11.2017, 21:51)Sophie schrieb: [ -> ]Dafür tust Du das auch für Dich selbst, zu Deinem eigenen Wohle.

Ja, vielleicht macht er es ja zum Abnehmen? Innocent

Martin

(09.11.2017, 20:54)Klartexter schrieb: [ -> ]Nur mal so am Rande: Ich arbeite demnächst 27 Tage am Stück, jeden Tag zwischen 11 und 14 Stunden, am ersten Dezember von 9 Uhr bis Mitternacht, am Heiligabend bis 17 Uhr, keine Brotzeit, kein Mittag oder sonstige Freizeit. Bisher habe ich das immer überlebt Tongue

Wenn man das Geld danach mit der Schubkarre nach Hause fährt, lässt sich das wohl ganz gut ertragen.  Rauch

Martin

bbuchsky

(09.11.2017, 20:54)Klartexter schrieb: [ -> ]Nur mal so am Rande: Ich arbeite demnächst 27 Tage am Stück, jeden Tag zwischen 11 und 14 Stunden, am ersten Dezember von 9 Uhr bis Mitternacht, am Heiligabend bis 17 Uhr, keine Brotzeit, kein Mittag oder sonstige Freizeit. Bisher habe ich das immer überlebt Tongue

Darauf wollte ich gestern schon hinweisen. Selbst + Ständig!

Auch auf dem Bau und im Anlagenbau sind 26 Tage am Stück keine Seltenheit, gerade "auf Montage" oder bei Terminarbeiten lassen sich solche Einsätze nicht vermeiden.
Aber, wie Martin schon anmerkt, dann kann so ein Monat auch mal ein Quartalseinkommen einbringen.

TomPaul

(09.11.2017, 21:48)Sophie schrieb: [ -> ]Es wäre durchaus auch eine andere Auslegung denkbar gewesen. Eigentlich hätte der Gesetzgeber klar darlegen müssen, wie er eine Regelung meint.

für den Satz:

Zitat:Dieser bestimmt in Art. 205 Abs. 1(8):

„Der Arbeitnehmer hat Anspruch auf wenigstens einen Ruhetag pro Woche.“


Es gibt keine andere Möglichkeit der Auslegung. Der Arbeitsnehmer hat Anspruch auf einen Tag in der Woche. Es ist nicht geregelt, wann der Tag innerhalb der Woche gegeben werden muss.
Die Woche beginnt auch in Portugal Am Monntag und endet am Sonntag. Yes

Für Deutschland sind im ArbZG die 3§ ff wichtig. Das sollte man als Arbeitnehmer wissen. Ich stelle immer wieder fest, dass man zwar weis wer der letzte Dschungelkönig ist, aber völlig Unwissenheit über das ArbZG.
Leider schreitet die Volksverdummung in Deutschland rasend schnell voran. Cry
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