Treffpunkt Königsplatz

Normale Version: Air Berlin ist am Ende
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Zitat:Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft Air Berlin meldet Insolvenz an. Zuvor hat Großaktionär Etihad den Geldhahn endgültig zugedreht. Mit Steuergeldern wird nun die Fortführung des Flugverkehrs für die nächsten drei Monate gewährleistet.

Quelle: http://www.n-tv.de/wirtschaft/Air-Berlin...85118.html

Air Berlin wäre bei der Lufthansa auch besser aufgehoben.

Martin

Lumpensammler

Zitat:Die Schuld der Scheichs

Air Berlin ist insolvent, weil der Großaktionär Etihad die Finanzhilfen gestoppt hat. Ein überraschender und gefährlicher Schritt, der die Beziehungen zwischen Deutschland und Abu Dhabi auf Jahre belasten könnte.

Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unterne...62994.html

Nun ja, auch der Fußballverein 1860 München hat schmerzhaft lernen müssen, mit wem man Geschäfte macht und mit wem besser nicht...

Martin
Es kommt wohl immer darauf an, wer da in Insolvenz geht. Ein privater Geschäftsmann währe wohl auch noch wegen Insolvenzverschleppung angeklagt worden, von wegen Kredit von der KfW. Die Angelegenheit stinkt zum Himmel.

Paul

(16.08.2017, 12:23)derfnam schrieb: [ -> ]Es kommt wohl immer darauf an, wer da in Insolvenz geht. Ein privater Geschäftsmann währe wohl auch noch wegen Insolvenzverschleppung angeklagt worden, von wegen Kredit von der KfW. Die Angelegenheit stinkt zum Himmel.

Wieso?

Der Kredit reicht bis November. Im September finden die Bundestagswahlen statt. Frau Merkel kann im Wahlkampf keine gestandeteten Urlauber in Spanien und Griechenland gebrauchen. Auch können die Urlauber jetzt noch ganz beruhigt mit Air Berlin in den Urlaub fliegen und dann ohne Wut mit Bauch wählen gehen.
Ob es den Kredit ohne die Bundestagswahlen geben hätte?? Da melde ich erheblich Zweifel an.
Übrigens waren Frau Merkel und der Lufthansa Chef im Mai in welchen Land zu Besuch?
Zufälle gibts im Leben. :rolleyes:
Das ändert doch nichts an meiner Aussage. Air Berlin schreibt nicht erst seit Aug.17 rote Zahlen. Mir und nicht nur mir gefällt diese Abwicklung ganz und gar nicht. Ryan-Air klagt wohl auch gegen dieses Vorgehen, schaun wir mal was dabei herauskommt.
(16.08.2017, 12:43)Paul schrieb: [ -> ]Im September finden die Bundestagswahlen statt. 


Exakt. Tausende von Urlauber, die gestrandet in irgendwelchen Ländern nicht mehr nach Hause kommen, wäre Gift für Mutti und Schulz. So gesehen war das Timing perfekt.

Martin

bbuchsky

Die LH wollte die Slots von AirB schon länger, incl Übernahme der dafür nötigen Flieger.
Der Rückzug des Scheichs ist allerdings zu hinterfragen, insbesondere der Zeitpunkt.
Mit Ferienchaos und gestrandeten Passagieren könnte man ja noch leben, auch vor einer Wahl, an Frau M. perlt doch alles ab.
Womit die LH nicht leben kann, sind die mit der Übernahme der Airline verbundenen Übernahmen von Verpflichtungen gegenüber gestrandeten Passagieren, dass könnten schnell einige Millionen werden. Da ist es sehr smart, *räusper*, die Bundesregierung mit der Finanzierung der Rückholaktion zu "betrauen", die LH wird dafür ein sauberes Geschäft übernehmen, und der Steuerzahler zahlt statt der neuen Eigentümer.

Wenn das keine illegale Finanzhilfe des Staates ist, sollten sie den Terminus ganz abschaffen. Ok, Etihad hat keinen Wettbewerb. die kriegen die Maschnen und den Sprit geschenkt. Zahlt der Scheich.
Trotzdem kein Grund, den Gewinnerwartungen von Aktionären durch die Veruntreuung von Staatsgeldern zu erfüllen. Hauptsache, LH kann Dividenden zahlen.
Bananenrepublik!

Es wird Zeit, dass endlich alle Airlines in D Mineralölsteuer zahlen, und alle das Land überfliegenden Flugzeuge eine schadstofforientierte Maut.
(16.08.2017, 12:43)Paul schrieb: [ -> ]Wieso?

.../....     Auch können die Urlauber jetzt noch ganz beruhigt mit Air Berlin in den Urlaub fliegen und dann ohne Wut mit Bauch wählen gehen.
.../....

   Fluggäste mit Wut im Bauch
   ./. Nichtwahlberechtigte (Kinder, Ausländer,...)
   ./. Nichtwähler (ca. 30 %)

          XY,
 
   davon  40 % CDU/CSU

= machen ´s Kraut nicht fett

Lumpensammler

(16.08.2017, 12:23)derfnam schrieb: [ -> ]Die Angelegenheit stinkt zum Himmel.

Ich musste selber schon mal als Vorstand einen Verein ins Insolvenzverfahren führen (nein, keine dummen Kommentare bitte, falsch gewirtschaftet hat der damalige Geschäftsführer) und deshalb ist deine Einschätzung schlicht und ergreifend falsch. Da stinkt gar nix, auch wenn der Ryanair-Chef kocht. Soll er doch weiterköcheln...
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