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Normale Version: Usain Bolts trauriges Karriereende
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Sophie

Gestern Abend kehrte er zu den Sterblichen zurück, wie die SZ titelt.

http://www.sueddeutsche.de/sport/leichta...-1.3626441

Usain Bolt - im 100-Meter-Finale schon zweifach besiegt - blieb es versagt seiner Sammlung noch einen Weltmeistertitel hinzuzufügen.

Eine Verletzung (Krampf) hinderte ihn sogar daran, ins Ziel zu kommen.

Zu spät aufgehört könnte man da raunen. Oder ist es besser so? Dass er vor seinem Rücktritt noch irdisch geworden ist?

Nicht schön fand ich, dass die britische Staffel in ihrem Goldrauschjubel, kein eines Auge - keine Geste des Mitfühlens für ihn übrig hatte. Hätte ich als Sportsgeist empfunden.

Ein Phänomen tritt ab und es bleibt zu hoffen, dass wir nicht in ein paar Jahren erkennen müssen, dass unsere flauen Gefühle hinsichtlich seiner Dopingfreiheit berechtigt waren.

Paul

Die Welt des Sports ist wieder in Ordnung. Bisher war es so, dass der ungedopte Bolt den gedopten US-Boys auf den Kurzstrecken meilenweit davon gelaufen ist. Okay ab und zu musste er vor der Ziellinie abbremsen. Es hätte die Gefahr bestanden die Rekordprämie beim nächsten Meeting nicht zu erhalten.
Ein Showphänomen, der auch noch über diesen Zeitraum Leistung brachte tritt ab.
"Nur" mit Silber ist wieder eine typische Frechheit der heutigen Zeit.
Es war in dieser Saison nicht nehr drin.
Ein ganz großer verlässt die Bühne.

leopold

(13.08.2017, 09:43)Paul schrieb: [ -> ]Die Welt des Sports ist wieder in Ordnung. Bisher war es so, dass der ungedopte Bolt den gedopten US-Boys auf den Kurzstrecken meilenweit davon gelaufen ist. Okay ab und zu musste er vor der Ziellinie abbremsen. Es hätte die Gefahr bestanden die Rekordprämie beim nächsten Meeting nicht zu erhalten.

Auch in diesem Fall gibt es noch viele Dopingproben, die in ein paar Jahren mit besseren Methoden untersucht werden. Dann erst wird man wissen, ob dieses Phänomen ein natürliches war. Ich habe da sehr wenig Vertrauen.