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Die Politik von Präsident Trump
#41
Habe mir die Eröffnungsrede von Trump live angehört. Danach habe ich mich gefragt, was eigentlich Bernie Sanders großartig anderes gesagt hätte. Auch er hätte sicherlich die Arbeitsplätze thematisiert, auch er ist ein großer Kritiker des Politikbetriebs in Washington. Gut, die Fokusierung auf die USA wäre vielleicht nicht so deutlich ausgefallen. Aber ansonsten hätte die Rede auf weiten Strecken auch aus der Feder von Sanders stammen können. Warum also die Aufregung? Ach so, die Worte sprach Trump, das personifizierte Böse...

Bemerkenswert auch, dass alleine das Eintreten für Arbeitsplätze in der deutschen Medienlandschaft inzwischen als populistisch gilt. Aber dies nur am Rande.

Martin
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#42
(20.01.2017, 19:58)leopold schrieb: Mir ist nicht so recht klar, was das ständige Medienbashing der Trumpfreunde bezwecken soll. Ich habe in den letzten Wochen zu Trump einiges gelesen in SPON, SZ, FAZ, Welt, Zeit und in anderen deutschen und ausländischen Medien. Abgesehen von einzelnen Kommentaren oder einschlägig bekannten Kolumnen basierte die Berichterstattung ausschließlich auf Trumps Äußerungen und Plänen und daraus abgeleiteten Schlussfolgerungen. Bei den Quellen handelte es sich fast immer um Originalaussagen Trumps oder Wertungen amerikanischer Journalisten, Ökonomen, Institute, Think Tanks. Einer inhaltlichen Auseinandersetzung gehen die Trumpfreunde regelmäßig aus dem Weg. Das wäre wohl zu mühselig und  auf verlorenem Posten kämpft angesichts der Faktenlage keiner gerne. Der hämische Verweis auf die "Qualitätspresse" reicht ihnen völlig aus, um  jedes noch so gut begründete  Argument vom Tisch zu wischen. Diese Art der Auseinandersetzung ist nichts anderes als das Lügenpresse-Geschrei der Pegida-Marschierer und die Medienbasher haben auch nichts anderes im Sinn. Denn letztlich gehts dann doch wohl nur um die Verächtlichmachung der vierten Gewalt in unserem Land im Hinblick auf die Bundestagswahl.

Ich stelle ohne große Überraschung fest, dass Sie jeden, der nicht willens ist, in das hämische Dauerbashing gegen Trump einzustimmen, als Trump-Freund diffamieren. Wie Sie es auch im Fall Putin zu tun pflegen. Offensichtlich ist es für Eiferer wie Sie unvorstellbar, dass es auch Leute gibt, denen die tagtägliche und häufig subjektive und hämische Darstellung Trumps durch unsere "Qualitätsmedien", oft schon in den Schlagzeilen, nach etlichen Wochen und Monaten schlicht und einfach auf den Wecker geht. Ohne damit den tumben Trump in Schutz nehmen zu wollen. Das gewiss nicht.
Im Übrigen sind die bundesdeutschen Leitmedien derzeit auf dem allerbesten Wege, sich selbst und ohne das Zutun anderer verächtlich zu machen. Was da seit Monaten gegen Putin, Sahra Wagenknecht und auch Trump läuft, nennt sich Kampagnenjournalismus und hat mit seriösem Journalismus im Sinne Hajo Friedrichs kaum mehr etwas zu tun:

„Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache, auch nicht mit einer guten.“

Und einer, der unverdächtig ist, "Putin-Freund" zu sein, nämlich Michail Gorbatschow, sagte schon 2009 in einem Interview mit dem Deutschlandfunk:
"Die deutsche Presse ist die bösartigste überhaupt"

Zitat:Nach Ansicht von Michail Gorbatschow verhindert vor allem die deutsche Presse einen gerechten Umgang mit Russland und seiner Politik. 20 Jahre nach dem Mauerfall müsse in Europa jedoch alles getan werden, um Russland zu verstehen, sagte der ehemalige Präsident der Sowjetunion.
Quelle: Deutschlandfunk
Die Wirklichkeit ist so schlimm, sie spottet jeder Beschreibung.
(Thomas Bernhard)
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#43
Und schon wieder ein "unverschämter" Beitrag in den "Qualitätsmedien":


Zitat:Aus den Trümmern einer vollkommen zerstörten Nation ist ein Volkstribun aufgestiegen, der den vergessenen Massen endlich wieder zu ihrem Recht verhelfen wird - das ist die Botschaft des frisch eingeschworenen Anführers der Vereinigten Staaten von Amerika. Nicht mehr der freien Welt, das hat er klargemacht, die muss sich jetzt selbst um sich kümmern. Ihm geht es nur noch um Amerika.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/do...31030.html
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#44
(20.01.2017, 22:04)Serge schrieb: Ich stelle ohne große Überraschung fest, dass Sie jeden, der nicht willens ist, in das hämische Dauerbashing gegen Trump einzustimmen, als Trump-Freund diffamieren.

Wie, bitte, kann man jemanden "als Trump-Freund diffamieren"? Trump ist doch das größte, geilste, beste, ..., was den USA je passieren konnte! Jeder sollte froh sein, so jemanden seinen Freund nennen zu können!
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#45
(20.01.2017, 22:13)EvaLuna schrieb: Und schon wieder ein "unverschämter" Beitrag in den "Qualitätsmedien":



http://www.spiegel.de/politik/ausland/do...31030.html

Sehen Sie, das ist als Kommentar gekennzeichnet und das ist in Ordnung.
Nicht in Ordnung ist, wenn in Berichterstattung, die sachlich und neutral zu sein hat, einfach kommentierende Elemente einfließen, die Überschrift zu Berichten unsachlich und subjektiv ist oder wenn Bericht und Kommentar nicht mehr auseinanderzuhalten sind.
Die Wirklichkeit ist so schlimm, sie spottet jeder Beschreibung.
(Thomas Bernhard)
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#46
(20.01.2017, 21:05)Martin schrieb: Habe mir die Eröffnungsrede von Trump live angehört. Danach habe ich mich gefragt, was eigentlich Bernie Sanders großartig anderes gesagt hätte. Auch er hätte sicherlich die Arbeitsplätze thematisiert, auch er ist ein großer Kritiker des Politikbetriebs in Washington. Gut, die Fokusierung auf die USA wäre vielleicht nicht so deutlich ausgefallen. Aber ansonsten hätte die Rede auf weiten Strecken auch aus der Feder von Sanders stammen können. Warum also die Aufregung? Ach so, die Worte sprach Trump, das personifizierte Böse...

Bemerkenswert auch, dass alleine das Eintreten für Arbeitsplätze in der deutschen Medienlandschaft inzwischen als populistisch gilt. Aber dies nur am Rande.

Martin

Ich habs mir natürlich auch angehört.

Man kann das alles wieder irgendwie auseinanderpflücken was auch reichlich geschehen ist. Wenn Merkel und Gauck nur wenigstens ein ganz klein wenig davon ....ach lassen wirs.
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#47
(20.01.2017, 22:55)Sasketchewan schrieb: Ich habs mir natürlich auch angehört.

Man kann das alles wieder irgendwie auseinanderpflücken was auch reichlich geschehen ist. Wenn Merkel und Gauck nur wenigstens ein ganz klein wenig davon ....ach lassen wirs.

Ich kann mich nicht erinnern, dass Sie auch nur ein einziges Mal sachlich zu Trumps absonderlichen wirtschaftlichen und politischen Plänen argumentiert haben. Sie beklagen nur ständig die angebliche Unfairness und die handwerklichen Fehler der deutschen Medien bei der Berichterstattung, natürlich ohne dies näher zu belegen. Sie benehmen sich wie ein Fan und so werden Sie auch behandelt. Letztlich sind Sie nämlich nichts anderes als eine etwas aufgepeppte Ausgabe von Manni Burggsmüller.
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#48
(20.01.2017, 22:28)Serge schrieb: Sehen Sie, das ist als Kommentar gekennzeichnet und das ist in Ordnung.
Nicht in Ordnung ist, wenn in Berichterstattung, die sachlich und neutral zu sein hat, einfach kommentierende Elemente einfließen, die Überschrift zu Berichten unsachlich und subjektiv ist oder wenn Bericht und Kommentar nicht mehr auseinanderzuhalten sind.
Dann dürfen Sie halt nur Kurznachrichten im Radio und TV konsumieren. Ich kenne kaum Berichterstattungen, die darüber hinaus gehen, die nicht persönliche Meinungen einfließen lassen. Zeigen Sie mir bitte ein Beispiel.

Hier waren gleich 4 Journalisten involviert:


Zitat:Die Unanständigkeitserklärung

"America first": Wer bei der Amtseinführung auf einen gemäßigten Trump gehofft hatte, ist enttäuscht worden. Seine Rede beschrieb eine düstere, kompromisslose Nation. Die Blitzanalyse.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/do...31035.html
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#49
Kann und werde ich nicht öffnen, die headline reicht schon.

„We did it“ | Ku-Klux-Klan feiert Trump
[url=http://www.bild.de/politik/ausland/melania-trump/ku-klux-klan-anfuehrer-gratuliert-trump-49887254.bild.html][/url]
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#50
(20.01.2017, 23:31)EvaLuna schrieb: Kann und werde ich nicht öffnen, die headline reicht schon.

„We did it“ | Ku-Klux-Klan feiert Trump
[url=http://www.bild.de/politik/ausland/melania-trump/ku-klux-klan-anfuehrer-gratuliert-trump-49887254.bild.html][/url]

Zitat daraus:
"In der CNN-Talkshow „State of the Union“ vermied er trotz Aufforderung eine Distanzierung und antwortete, er wisse nicht, von welcher Gruppe die Rede sei. „Sie wollen, dass ich eine Gruppe verurteile, von der ich nichts weiß“, sagte Trump. Er müsse sich zum Thema Ku-Klux-Klan erst schlau machen."

Verzeihung, aber wer so was von sich gibt lügt entweder wie gedruckt oder ist schlicht zu doof um Präsident sein zu dürfen.
Hmm, ok er meinte ja auch Belgien ist eine wunderschöne Stadt.
Menschen:
Das Böse daran ist das Dumme darin






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