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Merkels Flüchtlingspolitik
(09.07.2018, 13:42)sobinichhalt schrieb: Er, der Bundespräsident, spielt sich auf, als moralische Instanz.  ...
Seine moralsauren Ergüsse, kann er sich sparen, so meine Meinung.

Na was denn nun?

Beides zusammen geht nicht. Innocent
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Global geht es jedenfalls momentan nur darum, dass die Amerikaner verhindern wollen, dass sich eine erfolgreiche soziale Marktwirtschaft wie die Nachkriegs-BRD mit den unermesslichen Rohstoffvorkommen Russlands verbündet. Was das Naheliegendste für Russland und uns hier wäre. Aber dann wären die Amerikaner auf verlorenem Posten. Und deshalb wird das verhindert, wo es geht. 

Und Merkel spielt ihnen den Büttel, der das für die Amerikaner erledigt. Auf den läppischen Amtseid wird dabei allerseits großzügig geschissen.

Und das wird sie tun, so lange sie lebt, weil sie nicht anders kann, seit sie ein Baby war. Schließlich war ihr Vater in der DDR Pfarrer und wurde "verfolgt". Das Beste ist: Sie wurde in Hamburg geboren. Und ihr Vater war da auch und ihre Mutter. Und als die DDR die Grenze zumachte, weil sie sonst nicht überleben hätte können, sind sie alle drei dort hinüber "geflüchtet", während alle anderen verständlicherweise nur noch von da rauswollten.

Dann frage ich mich allerdings nur, wie sie dort drüben studieren und promovieren konnte. Das ist bisher ziemlich ungeklärt. Denn das unselige Prinzip der "Sippenhaft" war auch in der DDR bekannt, das haben nicht erst die dort erfunden. Die müsste also eigentlich längst weg sein vom Fenster bzw. hätte sie eigentlich gar nicht erst dorthin kommen können, so wie man eine Dreijährige vom offenen Fenster im fünften Stock wegbringt, bevor noch was passiert mit der Kleinen. Normalerweise wäre Merkel in einem Industriebetrieb als Arbeiterin gelandet, eine andere Chance gab es nicht. Oder doch? Aber welche, außer den kapitalen Fehler ihres Vaters zu erkennen und sofort wieder die Flucht von dort zu ergreifen? Die Frau hat noch nie irgendwelche Fehler bereut. Das kann sie gar nicht.

Dieses "Eigentlich" ist so unklar. Wenn man da nachforscht: NIchts, gar nichts. Ihre Spuren können sie jedenfalls sehr gut verwischen, das stimmt ganz sicher.

Genauso wie diese RAF-Rechtsanwälte, die vorher die RAF-Terroristen verteidigt und mit Pistolen im Knast versorgt haben, und dann ein paar Jahre später auf links gedreht bei den Grünen auftauchten und die Partei ganz easy übernehmen konnten. Die hatte nämlich auch gute Ansätze, die Partei der Grünen, anfangs. Aber nachher nicht mehr. 

Ich will wissen, was mit mit denen allen in der dunklen Phase der Zwischenzeit passiert ist, verdammt noch mal. Vorher kriegt keiner von denen meine Stimme.

Da muss man stochern, wenn man der Sache auf den Grund gehen will. Nicht in der deutschen Politik. Die wurde von anderen verkorkst von Anfang bis Ende. Selbst Adolf Hitler war Österreicher und hat sich nur durch einen Trick zum "Braunschweigischen Regierungsrat" ernennen lassen. Weil damit die deutsche Staatsbürgerschaft automatisch und gratis verbunden war. Nur so konnte er überhaupt in Deutschland "die Macht ergreifen". Sonst hätte er die nächsten 50 Jahre in Österreich als Postbote oder auch Postkartenmaler verbracht. Wobei es Postkartenmaler nicht mehr gibt, nur noch Postboten.

Wenn man aber natürlich Leute zur Bundeskanzlerin wählt, die man nicht in- und auswendig kennt, dann ist einem fast nicht mehr zu helfen, auch nicht von der AfD.
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(09.07.2018, 02:52)PuK schrieb: Jetzt schaltet sich Steinmeiner ein und irrlichtert dem Rest der Welt den Weg wie ein Glühwürmchen, das zu viel Glühwein erwischt hat. Achtung, Achtung, der Präsi spricht!


Ich würde einfach erst mal vor meiner eigenen Tür kehren und mich um Andrea "in die Fresse" Nahles kümmern. Die ist doch von seiner eigenen Partei, oder nicht? 

Die Mahnung des Schlossherrn richtet sich ja ausschließlich gegen diejenigen, die Ausdrücke wie "Flüchtlingswelle", "Asyltourismus", "Achse der Willigen" usw. verwenden. Wobei jeder dieser Ausdrücke - eigentliche sind es nichts anderes als Metaphern, als bildhafte Ausdrücke - in einem bestimmten zeitlichen und thematischen Kontext seine Berechtigung hat und ein bestimmtes Phänomen in wertender Weise veranschaulicht.
"Achse der Willigen" dazuzuzählen ist ein Witz. Noch niemand hat die andere Seite als Achse der Unwilligen, der Blockierer etc. bezeichnet. Könnte man aber, wo ist das Problem?
"Asyltourismus" ist eine abwertende Bezeichnung für eine Gruppe von Flüchtlingen, die ungeachtet ihrer Registrierungen bzw. ihrer abgelehnten Asylanträge in anderen EU-Ländern bis nach Deutschland durchschlagen, weil sie wissen, dass sie dort die höchsten finanziellen Zuwendungen bekommen und dort meist noch jahrelang bleiben können, auch wenn dort ihr Asylantrag abgelehnt wurde. Ein unschönes Verhalten, bei dem nicht humanitäre, sondern finanzielle Interessen im Vordergrund stehen. Warum dann nicht "Asyltourismus"? Warum etwas beschönigend ausdrücken, was nicht gut ist, nur weil es Flüchtlinge betrifft? Man meint ja nicht Menschen mit grüner Denke damit, oder? Wozu also die Aufregung?  Innocent 

Andererseits - warum sagte der stets auf Abwägung jedes einzelnen Wortes bedachte Herr Steinmeier nichts zur von Anfang an (heißt seit der Willkommenskultur) vorgenommenen und immer noch praktizierten pauschalen Diffamierung der Gegner von Merkels Asylpolitik als Nazis, AfDler, Rechtspopulisten, Deutschnationale, Pack, Abschottungspolitiker etc.?
Eine Wortwahl, die die Diskussion und die Menschen von vornherein spaltete.
Schon merkwürdig, wenn sich das = unser aller Staatsoberhaupt so einseitig äußert.
Die Wirklichkeit ist so schlimm, sie spottet jeder Beschreibung.
(Thomas Bernhard)
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(09.07.2018, 14:13)PuK schrieb: Mag sein. Aber wenn die New-Dehli- oder die Bangkok-News schreibt, dass Merkel zurücktreten sollte, interessiert es hier ja auch keinen. Und wenn es gar Putin sagt, ist er "der Feind".

Die Atlantik-Brücke hat nur mal wieder zugeschlagen und Springer hier bei uns wird nicht müde, dieses Geschwätz weiterzuverbreiten.

Die deutsche Bevölkerung interessiert es vielleicht, auch den Wähler. Jeder hat so seine Sicht der Dinge, es geht um Überzeugungsarbeit.
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(09.07.2018, 14:16)Udo schrieb: Na was denn nun?

Beides zusammen geht nicht. Innocent

Geht schon, nur Ihnen passt es nicht.
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(09.07.2018, 16:56)Serge schrieb: Die Mahnung des Schlossherrn richtet sich ja ausschließlich gegen diejenigen, die Ausdrücke wie "Flüchtlingswelle", "Asyltourismus", "Achse der Willigen" usw. verwenden. Wobei jeder dieser Ausdrücke - eigentliche sind es nichts anderes als Metaphern, als bildhafte Ausdrücke - in einem bestimmten zeitlichen und thematischen Kontext seine Berechtigung hat und ein bestimmtes Phänomen in wertender Weise veranschaulicht.
"Achse der Willigen" dazuzuzählen ist ein Witz. Noch niemand hat die andere Seite als Achse der Unwilligen, der Blockierer etc. bezeichnet. Könnte man aber, wo ist das Problem?
"Asyltourismus" ist eine abwertende Bezeichnung für eine Gruppe von Flüchtlingen, die ungeachtet ihrer Registrierungen bzw. ihrer abgelehnten Asylanträge in anderen EU-Ländern bis nach Deutschland durchschlagen, weil sie wissen, dass sie dort die höchsten finanziellen Zuwendungen bekommen und dort meist noch jahrelang bleiben können, auch wenn dort ihr Asylantrag abgelehnt wurde. Ein unschönes Verhalten, bei dem nicht humanitäre, sondern finanzielle Interessen im Vordergrund stehen. Warum dann nicht "Asyltourismus"? Warum etwas beschönigend ausdrücken, was nicht gut ist, nur weil es Flüchtlinge betrifft? Man meint ja nicht Menschen mit grüner Denke damit, oder? Wozu also die Aufregung?  Innocent 

Andererseits - warum sagte der stets auf Abwägung jedes einzelnen Wortes bedachte Herr Steinmeier nichts zur von Anfang an (heißt seit der Willkommenskultur) vorgenommenen und immer noch praktizierten pauschalen Diffamierung der Gegner von Merkels Asylpolitik als Nazis, AfDler, Rechtspopulisten, Deutschnationale, Pack, Abschottungspolitiker etc.?
Eine Wortwahl, die die Diskussion und die Menschen von vornherein spaltete.
Schon merkwürdig, wenn sich das = unser aller Staatsoberhaupt so einseitig äußert.

Und es geht weiter … die NGO "Politisch-korrekte Sprache" alias "Grüne Sprachreinigungsinitiative" läuft so richtig heiß.
Auf Neudeutsch heißt das Framing-Check.
Und was das heißt?
Man darf Dinge und Phänomene auf keinen Fall mit einem kritisierenden oder gar negativen Begriff bezeichnen.

Ein Politik- und Kommunikationsberater namens Johannes Hillje hat sich da wichtig gemacht.

Von "Masterplänen" und "Asyltouristen": Fünf Begriffe aus der Migrationsdebatte im Framing-Check

"Asyltourismus": 
Zitat:"Hier wird Migration nicht als Suche nach Schutz sondern als Suche nach Erholung beschrieben", kritisiert Johannes Hillje. "Mit Tourismus geht einher, dass man das freiwillig macht und jederzeit nach Hause zurückkehren kann. Das alles trifft bei Geflüchteten nicht zu."
Den Begriff bewertet Hillje nicht nur als verzerrend, sondern auch als "entmenschlichend, weil es das Leid ausblendet, das oft mit Flucht einhergeht".
Treffender wäre seiner Ansicht nach: Flucht.
Wie bitte? Das ist was anderes, guter Mann.
Genauso wie Massentourismus nicht dasselbe ist wie Tourismus. Sondern eher etwas weniger Schönes, kaum Erholsames.
Es soll , wie schon erwähnt, mit dem Begriff "Asyltourismus" zum Ausdruck gebracht werden, dass für manche Flüchtlinge die finanziellen Aspekte wichtiger sind als die humanitären und sie, obwohl schon in einem anderen Land registriert oder als Asylsuchender abgelehnt, in Deutschland Aufnahme finden wollen.

"Masterplan":
Zitat:"Die Kontroll- und Steuerungsfähigkeit, die man bei so einem lokalen Projekt hat, hat man bei einem globalen Thema wie der Migration nicht", sagt Hillje. "Man kann ein weltweites Problem nicht national regeln - aber genau das wird vorgegaukelt. Das kann Enttäuschungen bei den Bürgern hervorrufen.“
Ich persönlich glaube, dass es andere Dinge sind, die bei den Bürgern Enttäuschungen hervorrufen. Zum Beispiel die Unentschlossenheit und Ratlosigkeit im der Asylpolitik, national wie in der EU, die ständige Schönrederei und das moralische Verbot, Dinge, die im Zusammenhang mit dem Thema Flüchtlinge" stehen, sachlich und nüchtern zu benennen.
Herr Hillje schlägt vor: Plan für Migration und Flucht. 
Hmmm … 

"Transitzone":
Zitate und Ausführungen dazu spare ich mir und beschränke mich auf seinen Vorschlag:
"Abweisezentrum"
???
Wenn das mal nicht hinterhältiger ideologischer Quatsch ist.
Ich gehe davon aus, dass dort nicht nur abgewiesen, sondern geprüft, entschieden und abgewiesen oder durchgelassen wird.

"Ankerzentrum":
Zitat:"Anker suggeriert Stabilität und Halt, wir sprechen vom Stabilitätsanker und davon, dass man im sicheren Hafen fest macht", sagt Johannes Hillje. "Dabei ist Stabilität gerade nicht, was die Menschen dort bekommen, eher Perspektivlosigkeit."
Ja, aber Stabilitätsanker ist eben nicht gleich Anker, so wie Asyltourismus nicht gleich Tourismus ist.
Ein Ankerzentrum würde ich persönlich als zentrale Anlaufstelle für eine bestimmte Gruppe von Menschen bezeichnen. Ein Anker verspricht ja auch nicht andauernde Stabilität, sondern nur vorübergehende. Es sei denn, man möchte immer dort bleiben. Aber das wollen ja weder die Flüchtlinge noch die Regierung. 

"Asylgehalt"
Zitat:Johannes Hillje sagt: "Mit Gehalt bringen wir eine Arbeitsleistung in Verbindung. Es wird also so getan, als gäbe es eine Bringschuld in Form einer Arbeitsleistung seitens der Migranten, die es in der ersten Zeit nicht gibt. Wir sprechen ja auch nicht vom Sozialgehalt sondern von der Sozialleistung, das ist eine Unterstützung für Schwächere in der Gesellschaft."
Treffender wäre: Asylleistung.
Ist halt die überspitzt-ironische Bezeichnung für eine finanzielle Unterstützung, die die Höhe eines Gehaltes hat, verglichen mit dem Geld, das Flüchtlinge in ihren Herkunftsländern verdienen oder in anderen EU-Ländern als finanzielle Unterstützung bekommen.
Aber gut, einverstanden.
(Bin gar nicht so …)

PS:
Mit im Boot natürlich die SZ (Wer "Transitzentren" sagt, sagt auch "Asyltourismus" ) 
und, jawoll, die SPD:
Zitat:Die umstrittene Wortwahl von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) in der Asyldebatte könnte bald ein juristisches Nachspiel haben. Die SPD im bayerischen Landtag droht der Landesregierung mit einer Klage vor dem Bayerischen Verfassungsgerichtshof, sollte sie nicht bis zum 15. Juli auf eine entsprechende Anfrage reagieren (…)
Konkret bezieht sich die Klageandrohung auf die von Söder wiederholt gewählten Begriffe "Asyltourismus", "Belehrungsdemokratie" und "Anti-Abschiebe-Industrie". Die SPD hatte vor einer Woche erstmals beim zuständigen Innenminister um konkrete Definitionen der Begriffe gebeten. Sie erhielt bislang aber keine zufriedenstellende Antwort.
Wer braucht da eine Definition dafür?
Die einen finden diese ironischen Überspitzungen angesichts der Merkelschen Einlullungspolitik angebracht, die anderen entrüsten sich.
Aber jeder weiß, was damit gemeint ist.
Die Wirklichkeit ist so schlimm, sie spottet jeder Beschreibung.
(Thomas Bernhard)
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(10.07.2018, 08:27)Serge schrieb: Mit im Boot natürlich die SZ (Wer "Transitzentren" sagt, sagt auch "Asyltourismus" ) 

Unfassbar - habs gestern glesn - die SZ reif für die Klapse. Normal ist das nicht mehr.


Einige Leserbeiträge in der Welt:


Zitat:[font=ffmark,]Manfred N.[/font]
[font=ffmark,]vor 13 Minuten[/font]
[font=Arial]Herr Seehofer hat recht, daß er damit beginnt, das Chaos, welches Frau Merkel angerichtet hat, wenigstens kleiner zu machen, oder es wenigstens zu versuchen.
Seinerzeit im Herbst 2015 oder im Frühling 2016, sagte Frau Merkel - einmal auch in der exklusiv für sie eigerichteten Soloinszenierung bei Frau Will - , es läge in niemandes Macht, wie viele Flüchtlinge noch nach Deutschland kämen.
Frau Will schaute iritiert und hakte nach, was mich bei dieser Antwort überraschte und Frau Merkel wiederholte es nochmals, dass es nicht in ihrer Macht läge, wieviele noch kommen würden.
Als ich das hörte, da wurde es mir übel.
Das war mein Schlüsselerlebnis und seitdem zweifle ich an der Zurechnungsfähigkeit von Frau Dr. Merkel.
Aber was macht unsere Merkelhuldigungspresse?
Sie diskreditiert den Herrn Seehofer. Wahrscheinlich meint man, sich damit beliebter machen zu können als mit der berechtigten Kritik an Merkel.[/font]
[font=Arial]

Hein B.
[/font]
vor 14 Minuten
[font=Arial]Wenigsten einer in der Regierung, dem noch etwas am Zustand dieses Landes gelegen ist.

[font=ffmark,]Michael K.[/font]
[/font]
[font=ffmark,]vor 16 Minuten[/font]
[font=Arial]Er hat Rückgrat...trotz aller Häme einer linksintellektuelken Bedenkenträgerpolitik der anderen...Bitte umsetzen...

[font=ffmark,]Gabi S.[/font]
[/font]
[font=ffmark,]vor 18 Minuten[/font]
[font=Arial]Allein schon die Beharrlichkeit Seehofers verdient Respekt. Er packt an.[/font]
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(10.07.2018, 08:27)Serge schrieb: Aber jeder weiß, was damit gemeint ist.

Ja, aber dann zünden sie die nächste Stufe, wenn man das nicht mehr weiß.

Es gibt nämlich im Neusprech immer zwei Wörter für eine Sache, ein gutes und ein schlechtes. Zum Beispiel, wenn man alles in den großen Topf schüttet, wie ein Gymnasium und eine Förderschule und dann kräftig umrührt.

Dann heißt es, sollte es wider Erwarten funktionieren, hinterher Diversität, das ist ein "gutes" Wort. 

Falls es nicht funktioniert, was einem jeder vorher hätte sagen können, nennt man es hinterher "Heterogenität". Das ist ein "schlechtes" Wort. Dinge wie Heterogenität darf es nicht geben, wenn du linksgrün sein willst.
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Photo 
Gestern auf Ihre Meinung zu: "Masterplan": Politischer Sprengstoff auf 23 Seiten

Zitat:Am 10. Juli 2018 um 14:50 von Grünmann
Wir benötigen keinen Masterplan!
Grenzen öffnen und jeden reinlassen. Wir haben das Leid in Afrika verursacht, also müssen wir auch die Konsequenzen tragen.

Ich wohne sehr gut auf 29 Quadratmetern. 40 Quadratmeter reichen für einen Menschen vollkommen aus. Ich hab mit Parteifreunden gesprochen und es steht nichts dagegen, dass wir teilen! Jeder der über zu viel Wohnraum verfügt kann einen oder mehrere Flüchtlinge aufnehmen!

Zitat:Am 10. Juli 2018 um 16:53 von 65
Grünmann hat Recht
"Grenzen öffnen und jeden reinlassen. Wir haben das Leid in Afrika verursacht, also müssen wir auch die Konsequenzen tragen."
Völlig korrekt. Danke für diesen Kommentar. Und völlig zu Recht stehen Flüchtlinge an unseren Grenzen. Sowieso werden alle, die glauben, diese historisch längst fällige Massenbewegung Richtung Norden verhindern zu können, vom Wind der Geschichte weggefegt werden. Grenz-Offenheit und Bitte um Vergebung sind angesagt seitens dieses ach so humanistischen Europa (lachhaft!), dessen Raubzüge der Vergangenheit jetzt endlich mal direkt vor der Haustür wiedergutgemacht werden könnten. Was tut man stattdessen? Abschottung! Kriminalisierung der Opfer!

Zitat:Am 10. Juli 2018 um 17:36 von Hugomauser
@14:28 von wenigfahrer
Immer diese unwahre Behauptung von der "Migration in unsere Sozialsysteme". Das ist ja unerträglich.
In Summe zahlen alle hier lebenden Ausländer mehr in die Sozialsysteme ein, als sie herausbekommen. Auch das Steueraufkommen und der Beitrag zum Bruttosozialprodukt ist in Summe positiv. Warum schreiben Sie also populistisch von "Migration in die Sozialsysteme"`? Wollen Sie die Fakten nicht zur Kenntnis nehmen?
Und:
"Fast zwei Drittel (64 Prozent) mit Schulabschluss, davon 35 Prozent, die eine weiterführende Schule abgeschlossen haben, sowie 25 Prozent mit mittlerem Schulabschluss: ... Zu den Ergebnissen gehört auch, dass 20 Prozent der Geflüchteten über einen Hochschul- oder beruflichen Abschluss verfügen. ... Positiv hervorgehoben wird die „hohe Bildungsmotivation“ der Geflüchteten: Knapp die Hälfte ist interessiert, einen (weiteren) Schulabschluss zu machen, zwei Drittel streben einen beruflichen Abschluss an. "
Quelle: tagesspiegel.de

Man kann im Interesse derer, die das geschrieben haben, nur hoffen, dass es ironisch gemeint ist.

PS: Eine deutliche Mehrheit der Kommentare lässt erkennen, dass man sich eine striktere und entschiedenere Asylpolitik wünscht. Begrüßt wird z.B., dass Seehofer in Zukunft finanzielle Leistungen teilweise durch Sachleistungen ersetzen möchte.
Aber offensichtlich interessiert das die Grünen, die Linken und große Teile der SPD überhaupt nicht.
Die Rechnung werden Sie in den anstehenden Wahlen bekommen.
Die Wirklichkeit ist so schlimm, sie spottet jeder Beschreibung.
(Thomas Bernhard)
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@ Serge: Dein Post ist sehr lang, ich spare mir daher das Zitat, weil es nur als Vollzitat ginge. 

Das Problem an der Sache ist wohl, dass in diesem sinnlosen Getöse zur Zeit - egal ob ernst gemeint oder nicht - die wahren Ursachen für die Problematik unauffällig verscharrt werden können. Frag bei Bedarf leopold, der ist Experte in solchen technischen Fragen. 

Tatsachen wie die, dass Syrien einmal ein funktionierendes Land mit medizinischer Versorgung, Schulbildung, einer sehr geringen Analphabetenquote und sogar so etwas wie einer funktionierenden Sozialversicherung war, gehen darin völlig unter. Libyen war übrigens auch mal so eines. Aber nur, so lange al-Saddad und al-Gaddafi dort herrschten. 

Oder auch wie die, dass erst westliche Eingriffe aufgrund der Initiative der Vereinigten Staaten von Amerika die Situation dort außer Kontrolle geraten ließen. 

Die Amerikaner haben nämlich dort schon fünf Jahre bevor überhaupt jemand hier das Wort "Syrien-Krieg" kannte, im großen Stil die Zivilbevölkerung bombardiert. Sowohl in Syrien als auch in Libyen. Der Unterschied zwischen Libyen und Syrien ist lediglich die Zeitverschiebung um ungefähr 15 Jahre. Zuerst wurde das an Libyen ausprobiert und dann perfektioniert, und nun hat es Syrien erwischt.

Aber davon hört man jetzt nichts mehr. Nur wenn das jetzt die Russen machen, um überhaupt noch irgendwie was zu retten, dann sind die Russen angeblich böse. 

Die Amerikaner haben also in beiden Fällen den Brand gestiftet, wo es nichts zu stiften gab, und jetzt sollen wir, die damit gar nichts zu tun haben, für sie die Folgen ausbaden. Und große Teile der deutschen Politik verstehen diesen einfachen Sachverhalt nicht.
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