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Windows 10 will Benutzer zu Edge überreden
#1
Im Insider-Build 1809 wird die Installation von alternativen Browsern wie Firefox oder Chrome vom Betriebssystem unterbrochen und es erscheint ein Fenster. Darin wird der Benutzer darüber aufgeklärt, dass er doch schon Edge habe, den "sichereren und schnelleren Browser für Windows 10". Unten zwei Knöpfe, "Edge öffnen" (blau markiert, Voreinstellung) und "Trotzdem installieren" (grau und unscheinbar). 

Wenn's mir von Windows nicht schon längst reichen würde, wäre das spätestens jetzt der Fall. Was geht es denn bitte den Hersteller des Betriebssystems an, was ich darauf für Programme installiere und benutze? Er hat mir nur eine Plattform zu liefern, auf der diese Programme möglichst fehlerfrei laufen können und sich ansonsten rauszuhalten. Das ist ein völlig übergriffiges Verhalten, den Installer von anderen Browsern abzufangen und zu versuchen, den Leuten den eigenen Browser reinzudrücken. 

Und dann noch ausgerechnet Edge. Der ist zwar nicht ganz eine solche Katastrophe wie damals der Internet Explorer, aber fast. Vorteile keine, Nachteile jede Menge, vor allem die mangelnde Anpassbarkeit durch AddOns.

Microsoft intercepting Firefox and Chrome installation on Windows 10

Es würde mich nur interessieren, was sie sich davon versprechen. Windows haben die Leute doch schon gekauft und bezahlt und Edge ist sowieso gratis dabei. Es kann ihnen doch völlig egal sein, ob die Leute Edge benutzen oder etwas anderes. Einem Autohändler ist es ja auch völlig egal, ob der Kunde das Auto, das er gerade kaufen will, hinterher auch fährt oder es in der Garage verstauben lässt. Wichtig ist einzig und allein, dass er es kauft.
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#2
(13.09.2018, 07:24)PuK schrieb: Im Insider-Build 1809 wird die Installation von alternativen Browsern wie Firefox oder Chrome vom Betriebssystem unterbrochen und es erscheint ein Fenster. Darin wird der Benutzer darüber aufgeklärt, dass er doch schon Edge habe, den "sichereren und schnelleren Browser für Windows 10". Unten zwei Knöpfe, "Edge öffnen" (blau markiert, Voreinstellung) und "Trotzdem installieren" (grau und unscheinbar). 

Wenn's mir von Windows nicht schon längst reichen würde, wäre das spätestens jetzt der Fall. Was geht es denn bitte den Hersteller des Betriebssystems an, was ich darauf für Programme installiere und benutze? Er hat mir nur eine Plattform zu liefern, auf der diese Programme möglichst fehlerfrei laufen können und sich ansonsten rauszuhalten. Das ist ein völlig übergriffiges Verhalten, den Installer von anderen Browsern abzufangen und zu versuchen, den Leuten den eigenen Browser reinzudrücken. 

Und dann noch ausgerechnet Edge. Der ist zwar nicht ganz eine solche Katastrophe wie damals der Internet Explorer, aber fast. Vorteile keine, Nachteile jede Menge, vor allem die mangelnde Anpassbarkeit durch AddOns.

Microsoft intercepting Firefox and Chrome installation on Windows 10

Es würde mich nur interessieren, was sie sich davon versprechen. Windows haben die Leute doch schon gekauft und bezahlt und Edge ist sowieso gratis dabei. Es kann ihnen doch völlig egal sein, ob die Leute Edge benutzen oder etwas anderes.

Die Meldung kam auch bei den jetzigen Versionen. Es passiert, wenn man Chrome oder Firefox aus dem App-Store von Windows 10 installiert.
Dies kann man bei der jetzigen Version 1803 ausschalten.

https://www.zdnet.de/88341955/windows-10...nd-chrome/

Ob diese Funktion bei 1809 noch gibt wird man sehen.
Auch bin ich immer ein Fans davon, die Software von der Original Homepage des Anbieters  zu installieren. Da wurden bisher keine Probleme dieser Art gemeldet.  Dies dürfte auch nicht der Fall sein.

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#3
(13.09.2018, 07:38)Bogdan schrieb: Die Meldung kam auch bei den jetzigen Versionen. Es passiert, wenn man Chrome oder Firefox aus dem App-Store von Windows 10 installiert.
Dies kann man bei der jetzigen Version 1803 ausschalten.

https://www.zdnet.de/88341955/windows-10...nd-chrome/

Ob diese Funktion bei 1809 noch gibt wird man sehen.
Auch bin ich immer ein Fans davon, die Software von der Original Homepage des Anbieters  zu installieren. Da wurden bisher keine Probleme dieser Art gemeldet.  Dies dürfte auch nicht der Fall sein.

Das ist immer ratsam. Diese geschlossenen Ökosysteme, die man "App-Stores" nennt, sind nicht gut. Das sind goldene Käfige. 

Eine interessante Frage ist übrigens in diesem Zusammenhang, wie der Kunde überhaupt in den App-Store gekommen ist und sich da Firefox oder Chrome heruntergeladen hat. Bei einem jungfräulichen Windows 10 doch sicherlich mit Microsoft Edge, denn ein anderer Browser ist ja noch nicht drauf. Also weiß doch der Kunde bereits, dass er Edge hat, dann muss man ihm das doch nicht sagen.

Bei Windows 3.1 bzw. in meinem Fall 3.11 (das war die Version für Workgroups) ging es übrigens noch, den Internet Explorer rauszumachen. Nur mit Tricks, aber ich habe das aus Langeweile mal gemacht. Lief hinterher nicht mehr ganz rund, aber ging noch. Bei Windows 95 und 98 ging es auch noch, aber Windows funktionierte hinterher wirklich nicht mehr zufriedenstellend. An jeder Ecke tauchten Probleme auf, z.B. auch, dass der "Explorer" (also der für die lokalen Dateien, der "Dateimanager") offenbar von der Anwesenheit des Internet Explorers abhängig war. Wenn man also den Internet Explorer chirurgisch aus dem System entfernte, konnte man sich infolgedessen hinterher auch nicht mehr seine Dateien ansehen. Da half dann auch die Installation von alternativen Dateimanagern wie "Total Commander" nicht mehr. Ab Vista ging dann sowieso nichts mehr mit Browser entfernen. 

Das ist auch so etwas, was ich nicht verstehe. Warum muss man den Browser so tief ins Betriebssystem integrieren? Alle anderen kriegen es hin, den Browser als eigenständiges Programm zu gestalten, unabhängig vom Rest. Aber Windows gibt den Geist auf, wenn man den IE oder Edge daraus entfernt. Das müsste doch nicht sein.
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#4
(13.09.2018, 07:52)PuK schrieb: Das ist immer ratsam. Diese geschlossenen Ökosysteme, die man "App-Stores" nennt, sind nicht gut. Das sind goldene Käfige. 

Eine interessante Frage ist übrigens in diesem Zusammenhang, wie der Kunde überhaupt in den App-Store gekommen ist und sich da Firefox oder Chrome heruntergeladen hat. Bei einem jungfräulichen Windows 10 doch sicherlich mit Microsoft Edge, denn ein anderer Browser ist ja noch nicht drauf. Also weiß doch der Kunde bereits, dass er Edge hat, dann muss man ihm das doch nicht sagen.

Bei Windows 3.1 bzw. in meinem Fall 3.11 (das war die Version für Workgroups) ging es übrigens noch, den Internet Explorer rauszumachen. Nur mit Tricks, aber ich habe das aus Langeweile mal gemacht. Lief hinterher nicht mehr ganz rund, aber ging noch. Bei Windows 95 und 98 ging es auch noch, aber Windows funktionierte hinterher wirklich nicht mehr zufriedenstellend. An jeder Ecke tauchten Probleme auf, z.B. auch, dass der "Explorer" (also der für die lokalen Dateien, der "Dateimanager") offenbar von der Anwesenheit des Internet Explorers abhängig war. Wenn man also den Internet Explorer chirurgisch aus dem System entfernte, konnte man sich infolgedessen hinterher auch nicht mehr seine Dateien ansehen. Da half dann auch die Installation von alternativen Dateimanagern wie "Total Commander" nicht mehr. Ab Vista ging dann sowieso nichts mehr mit Browser entfernen. 

Das ist auch so etwas, was ich nicht verstehe. Warum muss man den Browser so tief ins Betriebssystem integrieren? Alle anderen kriegen es hin, den Browser als eigenständiges Programm zu gestalten, unabhängig vom Rest. Aber Windows gibt den Geist auf, wenn man den IE oder Edge daraus entfernt. Das müsste doch nicht sein.

Sicherlich kann Microsoft auch einen Browser programmieren, der als eigenständiges Program läuft. Dies ist nicht gewohlt. Wenn es ginge, würde ich Edge löschen. Da bin nicht der einzige Nutzer von Windows 10, der dies so machen würde. Man muss ja nicht 2 Programme auf installiert haben und nutzt nur eines davon. So bleibt Edge halt da.
Übrigens kann man Microsoft Defender und ein anderes Antivirus-Programm nebeneinander laufen lassen. Mich hat ein Freund auf diese Möglichkeit hingewiesen. Beide Programme laufen problemlos parallel. Wenn der Defender da ist und es die Möglichkeit des parallelen Betriebes gibt, warum nicht. Auch hier hat Microsoft sicherlich eingesehen, dass viele ansonsten den Defender ausschalten. Der Defender hat bei den letzten Test sehr gut abgeschnitten.

Ich sehe in den beiden Abschnitte übrigens keinen Widerspruch. Solange sich beide Antivirusprogramme nicht gegenseitig behindern sondern ergänzen, ist es sinnvoll.
Keine Regel ohne Ausnahme.

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#5
(13.09.2018, 07:52)PuK schrieb: Eine interessante Frage ist übrigens in diesem Zusammenhang, wie der Kunde überhaupt in den App-Store gekommen ist…

Indem er den Appstore, der von Windows bei einer Standardinstallation in der Taskleiste abgelegt wird, angeklickt hat:

[attachment=882]

Zitat:Bei einem jungfräulichen Windows 10 doch sicherlich mit Microsoft Edge, denn ein anderer Browser ist ja noch nicht drauf.

Unsinn, Puk! Der Appstore ist eine eigenständige App, wie auf einem Android- oder iOS-Smartphone auch:

[attachment=883]

Fabuliere doch bitte nicht über Angelegenheiten, von denen du keine Ahnung hast…
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#6
(13.09.2018, 09:45)Bogdan schrieb: Übrigens kann man Microsoft Defender und ein anderes Antivirus-Programm nebeneinander laufen lassen.

Kann man, muss man aber nicht. Der Defender ist erwachsen geworden, ein anderes Antivirenprogramm daneben überflüssig:

Editorial: Virenscan abgeschlossen
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