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Na geht doch
#1
Bio Insektenspray für die Landwirtschaft, fernhalten statt vergiften.


Zitat:„Mit unserem Ansatz ermöglichen wir einen fundamentalen Wechsel im Pflanzenschutz“, sagt Brück. „Statt Gift zu versprühen, das immer auch nützliche Arten gefährdet, vergrämen wir gezielt nur die Schädlinge.“

Quelle

Jahrzehnte lang versprüht man wider besseren Wissens Gifte auf die Äcker die sich kaum abbauen, im Grundwasser landen und schädlich für Nützlinge sind.
Am Ende gar durch uns selbst aufgenommen werden.

Finanzielle Interessen haben meines Erachtens zuviel Einfluss auf poltische Entscheidungen und Gift zu produzieren scheint immer noch billiger als Forschung gleich in die richtige Richtung zu lenken.
Der Gedanke einer totalen Kontrolle der Natur war von Anfang an völlig unsinnig, denn sie selbst macht es uns vor.
Keine Ausrottung sondern Verdrängung durch Anpassung an Umstände und Gegebenheiten.
Es spiegelt sich ja auch in unserer Wortwahl wieder wie "Unkraut" oder "Ungeziefer", allerdings sollten wir mittlerweile längst begriffen haben dass es dieses so nicht gibt.
Auch wenn es unseren Interessen schadet hat alles seine Nische die wiederum wichtig für anderes Leben ist und das auch wir benötigen.
Ich bin jetzt in einem Alter, in dem mit der Körper am nächsten Tag ganz leise ins Ohr flüstert: "Mach das nie, nie wieder".
Leise?...ach was manchmal sogar ganz laut.





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#2
Na ja, Marienkäfer fressen Blattläuse, Ameisen halten sie, um sie zu melken. Erst neulich auf den Knien ein Beet entlanggerutscht, um uniges Kraut, hier hohes Gras zwischen Primeln, Bärlauch und Vergissmeinnicht auszurupfen. Braune Tonne voll, erst übernächste Woche Leerung und die dann leere ist dann inerhalb zwei Tagen wieder voll. Unkraut ist das, was nach dem Jäten wieder wächst (Mark Twain).
Der ach so böse Bayer (Leverkusen) forscht schon lange auf allen Gebieten, auch rein biologischen samt geeigneter Tierzüchtung (Insekten, Würmer, Bakterien) um unerwünschtes Wachstum zu vermeiden und erwünschtes zu fördern. Das kostet und deshalb will der Geld dafür. Für den Gärtner und den Landwirt ist es eine Frage der Ökobilanz, Nutzen und Schaden,  inwieweit sich Ausgaben für Pflanzenschutz kurz- und langfristig lohnen. Mir fällt nur auf, daß bei ehemals grob krumiger Erde auf Äckern nach der Ernte eine erstaunlich glatte und hellbraune, lehmig-sandene Fläche bleibt, wo früher mühsam gepflügt und geeggt werden musste (Eggen, nicht Eiern).


Wenn das Bio-Insektenspray für die Landwirtschaft hilft, dauert es meist nicht lange, bis sich die damit geschädigten bzw. vertriebenen Tierchen daran gewöhnen oder sich etwas Neues einfallen lassen. Das ist wie mit den Fortschritten der Polizei und den Verbrechern - sportlicher Wettbewerb.

(,,,,, ,,,,, ,,,,, ,,   > 16 oder 17 x Komma, aber meist da, wo sie hingehören Zwinker )


Ackerwinden habe ich auch. Mutter selig und die Nachbarin finden ihre Blüten so schön pinkig, ich kindisch, aber sie wuchern über alles. Rausreißen hilft nichts; dann werden sie zur vielköpfigen Schlange wie beim Herkulesbrunnen. Früher zu Zeiten von Bindemähern und Garbenaufstellen waren die Getreidefelder voller Disteln und Mohnblumen, im Boden Mäuse, allerdings auch Lerchen. Es war wie beim Essen: Ohne Brot keine Wurst. Das Leben kann grausam sein.

https://www.research.bayer.de/de/forschu...enzen.aspx
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#3
Vielleicht sollte sich der Mensch daran gewöhnen, dass bestimmte Dinge ständiger Pflege bedürfen?

Der kurzfistige Erfolg von Herbiziden wird teilweise genutzt billigst in anderen Ländern die dortige Wirtschaft zu unterminieren.
Genaugenommen sind Lebensmittel, gerade bei uns, viel zu billig.
Ich meine damit die Produktion, nicht was sich der Handel daraus zieht.

Diese grundfalsche Einstellung ist auch in der Politik zu sehen, nach dem Motto es wird schon laufen wir haben ja.
Dabei kommt es dann eben auch zu Putins, Orbans, Erdogans, Trumps oder der polnischen Kartoffel.
Ein Einreden von möglichen einfachen Lösungen ist ja heute mittlerweile ubiquitär.



(fehlende Kommata bitte selbst einfügen)
Ich bin jetzt in einem Alter, in dem mit der Körper am nächsten Tag ganz leise ins Ohr flüstert: "Mach das nie, nie wieder".
Leise?...ach was manchmal sogar ganz laut.





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#4
Ich komme ja in meiner Balkongärtnerei ganz gut mit Nikotin aus. 10 oder 12 Zigarettenstummel (am besten von Filterlosen) eine Woche in Wasser einweichen, dann die Nutzpflanzen damit selektiv besprühen. Außer die Nutzpflanzen blühen gerade, dann sollte man das lassen. Das Unkraut bewusst auslassen, sollen sich die Schädlinge doch daran gütlich tun. Nikotin wirkt weitaus stärker und giftiger auf Kerbtiere als auf Säugetiere. Es gibt eigentlich nur eine Insektenart, die nikotinresistent ist, den Tabakkäfer.  

Die Früchte natürlich entweder nicht besprühen oder mehrfach gut mit klarem Wasser abspülen. 

Alles bio, keine Sorge. Yes
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