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Söders Regierungserklärung
#81
(30.04.2018, 11:58)PuK schrieb: Und weil du psychische Krankheit mit Gefährlichkeit gleichstellst. Ja, es gibt psychische Krankheiten, bei denen der Erkrankte eine Gefahr für andere darstellt. Aber fast alle psychisch Kranken sind für andere Menschen ungefährlich und nur ein paar gefährlich für sich selbst. Das sind halt kranke Menschen, sonst nix.

Gestern war in Jüterbog wieder einer von denen die nicht so ungefährlich sind unterwegs. Wie heißt eigentlich die psychische Erkrankung die der hat oder ist der einfach der Typ Nackter wilder Mann? [Bild: blink.gif]

https://twitter.com/twitter/statuses/990982056242008064
"Die sollen einfach nicht mehr kommen." (jardinduvin)
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#82
(01.05.2018, 20:30)messalina schrieb: Gestern war in Jüterbog wieder einer von denen die nicht so ungefährlich sind unterwegs. Wie heißt eigentlich die psychische Erkrankung die der hat oder ist der einfach der Typ Nackter wilder Mann? [Bild: blink.gif]
https://twitter.com/twitter/statuses/990982056242008064

Ferndiagnosen auf der Grundlage zweieinhalbminütiger Handyvideos sind immer schwierig. Aber ich würde das - natürlich ohne Gewähr - für einen Fall von F23.- halten, am ehesten F23.1 oder F23.3, vielleicht auch für irgendwas aus der Gruppe F20.-. Jedenfalls etwas mit "die Stimmen in meinem Kopf haben es mir befohlen". Also eine vergleichsweise dramatische Art, durchzuknallen.

Ja, natürlich gibt es deine Schnittmenge zwischen Asylbewerbern (wobei das mit dem Syrer auf Twitter ohne Beleg behauptet wird) und psychisch Kranken. Das musstest du nicht beweisen, das glaubt dir jeder auch so. Und in dem Fall im Video ist es natürlich schon so, dass der Mann offensichtlich eine Gefahr für die Allgemeinheit darstellt. Aber das sagte ich ja oben, dass bei bestimmten psychischen Krankheiten oder Zuständen wie insbesondere Psychosen, Gefahren für den Betroffenen und für andere bestehen können.

Das im Video ist ein Einzelfall, egal ob Deutscher oder Syrer. Ich bin hier traditionell keiner, der alles als "Einzelfälle" verharmlost, aber das ist einer. Die allermeisten psychisch Kranken sind keine randalierenden Psychotiker, sondern einfach nur harmlose kranke Menschen, die leiden und denen geholfen werden muss. Und denen man auch helfen kann, ohne sie wegzusperren, solange sie nichts Böses getan haben. Falls doch, gibt es für psychisch kranke Straftäter schon sehr lange forensische Abteilungen in psychiatrischen Krankenhäusern, jedes Bezirkskrankenhaus hat eine. Von der Sicherheit der Unterbringung her ist so eine Abteilung mit einem Gefängnis vergleichbar. Man muss da keine neuen Regelungen treffen als CSU, weil alles längst geregelt ist.
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#83
Zurück zum Thema.
Es sind diejenigen, die weiterhin für eine extensive Auslegung des Flüchtlingsrechts, möglichst unbegrenzten Familiennachzug bei subsidiären Flüchtlingen und gegen Abschiebungen sind, die jetzt aufgrund des Kreuzerlasses von MP Söder eine Spaltung der Gesellschaft herbeireden wollen.
Genau die also, die mit ihren unrealistischen und romantisch-ideologisch verbrämten Vorstellungen von Flüchtlingspolitik die Spaltung der Gesellschaft bereits herbeigeführt haben.
Das ist unwahr, ja lächerlich. Es findet ein breite Diskussion statt über den Platz und die Berechtigung des Kreuzes in staatlichen Behörden und Einrichtungen statt. Man kann mit guten Gründen dafür und dagegen sein. Von gegenseitigen Anfeindungen und Hassparolen keine Rede.
Ich halte es für keine so gute Idee, denn ich brauche und will das Kreuz nicht als religiöses Zeichen in Landesbehörden.
Laut Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap finden es 56% der bayerischen Bevölkerung gut, 38% lehnen es ab. In großen Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern sind 45% dafür, in gemeinden unter 5.000 sind 66% dafür. 
Ingesamt ist selbst eine knappe Mehrheit der SPD-Wähler dafür, nämlich 52%.
Was meiner Ansicht nach zeigt, dass das Kreuz für viele doch mehr als nur religiöses Symbol ist. Kindheit, Jugend, Erziehung, Heimatgefühl etc. 

Was mich allerdings erstaunt, ist die Haltung der Repräsentanten der katholischen und evangelischen Kirche. Von dort hätte man deutlich mehr, wenn auch kritischen unterlegten Zuspruch erwarten können.
Die Wirklichkeit ist so schlimm, sie spottet jeder Beschreibung.
(Thomas Bernhard)
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#84
(03.05.2018, 08:01)Serge schrieb: Was mich allerdings erstaunt, ist die Haltung der Repräsentanten der katholischen und evangelischen Kirche. Von dort hätte man deutlich mehr, wenn auch kritischen unterlegten Zuspruch erwarten können.

Die haben halt Angst um ihre Deutungshoheit. Sonst kommt demnächst der nächste daher und instrumentalisiert ihr Markenzeichen für seine eigenen Zwecke.
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#85
(03.05.2018, 08:10)PuK schrieb: Die haben halt Angst um ihre Deutungshoheit. Sonst kommt demnächst der nächste daher und instrumentalisiert ihr Markenzeichen für seine eigenen Zwecke.

Die Deutungshoheit haben sie doch im eigentlichen Sinne schon verloren.
Die Wirklichkeit ist so schlimm, sie spottet jeder Beschreibung.
(Thomas Bernhard)
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#86
(03.05.2018, 08:11)Serge schrieb: Die Deutungshoheit haben sie doch im eigentlichen Sinne schon verloren.

Inwiefern das?

Ich habe das anders gemeint. Für die christlichen Kirchen ist natürlich die Kreuzigung ein zentrales Element ihrer Religion und somit natürlich auch das Symbol dafür, das Kreuz. Sie zählen es zum Kernbereich ihres Glaubens und verteidigen es entsprechend gegen nichtreligiöse Interpretationen (Heimatsymbol) und gegen nichtautorisierte Anweisungen, wo künftig Kreuze aufzuhängen seien. Wo Kreuze aufgehängt werden und warum, wollen sie bestimmen.
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#87
Lindner hat dazu eine angenehm unaufgeregte Sicht auf die Dinge:


Zitat:Ich möchte diese Debatte um religiöse Symbole eigentlich gar nicht führen müssen. Wo Kreuze hängen und niemand daran Anstoß nimmt, sehe ich kein Problem. Mit dem Aufhängen neuer Kreuze glaubte Markus Söder wohl, einen Wahlkampfcoup zu landen.

Seine (Söders) Strategie war, die AfD damit kleinzuhalten. Für die absolute Mehrheit opfert er die Liberalität und die weltanschauliche Neutralität Bayerns. Dieses Konzept wird keinen Erfolg haben, damit macht er die AfD nur größer. Wir werden entschieden dagegenhalten und für ein weltoffenes Bayern kämpfen.

Vielleicht fühlt er (Söder) sich ertappt. Die CSU macht Religion systematisch zum Thema: Horst Seehofer mit der Islamdebatte, aus der nichts folgt. Markus Söder mit der Kreuzdiskussion, die nur Ärger bringt. Man muss es erst einmal schaffen, sowohl Christen als auch säkulare Bürger gegen sich aufzubringen.

https://www.merkur.de/politik/kreuz-mit-...35559.html


Söder ist übermotiviert wie einstmals Stoiber.
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#88
(03.05.2018, 08:01)Serge schrieb: Zurück zum Thema.
Es sind diejenigen, die weiterhin für eine extensive Auslegung des Flüchtlingsrechts, möglichst unbegrenzten Familiennachzug bei subsidiären Flüchtlingen und gegen Abschiebungen sind, die jetzt aufgrund des Kreuzerlasses von MP Söder eine Spaltung der Gesellschaft herbeireden wollen.
Genau die also, die mit ihren unrealistischen und romantisch-ideologisch verbrämten Vorstellungen von Flüchtlingspolitik die Spaltung der Gesellschaft bereits herbeigeführt haben.
Das ist unwahr, ja lächerlich. Es findet ein breite Diskussion statt über den Platz und die Berechtigung des Kreuzes in staatlichen Behörden und Einrichtungen statt. Man kann mit guten Gründen dafür und dagegen sein. Von gegenseitigen Anfeindungen und Hassparolen keine Rede.
Ich halte es für keine so gute Idee, denn ich brauche und will das Kreuz nicht als religiöses Zeichen in Landesbehörden.
Laut Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap finden es 56% der bayerischen Bevölkerung gut, 38% lehnen es ab. In großen Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern sind 45% dafür, in gemeinden unter 5.000 sind 66% dafür. 
Ingesamt ist selbst eine knappe Mehrheit der SPD-Wähler dafür, nämlich 52%.
Was meiner Ansicht nach zeigt, dass das Kreuz für viele doch mehr als nur religiöses Symbol ist. Kindheit, Jugend, Erziehung, Heimatgefühl etc. 

Was mich allerdings erstaunt, ist die Haltung der Repräsentanten der katholischen und evangelischen Kirche. Von dort hätte man deutlich mehr, wenn auch kritischen unterlegten Zuspruch erwarten können.

Vorurteile:

- Auf dem Land wo es zum Standard gehört am Sonntag in die Kirche zu gehen, kann man von 100 % ausgehen.
- Die Saupreussen in den Großstädten sind naturlich dagegen. So ein gottloses Pack verdammtes
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#89
Gibt es in der CSU Landtagskandidaten mit rechtsextremer Vergangenheit? War doch klar, solche gibt es in jeder Partei, wie auch in der CSU.

https://www.welt.de/regionales/muenchen/...it-zu.html
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#90
   
Was nützt es, wenn der Mensch lesen und schreiben gelernt hat, aber das denken anderen überlässt?  
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