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Synthetischer Treibstoff
#1
Es scheint soweit zu sein und Audi testet den Treibstoff an seinen Motoren.
Hergestellt wird es noch aus Biomasse und Wasser soll aber mittlfristig rein aus Co2 und Wasser möglich sein.

Quelle

Interessant dabei dass man endlich mal auf die Idee kommt die regenerative temporäre Überproduktion dafür zu nutzen was ehrlicher weise bei Wasserstoffantrieb ja schon länger möglich wäre.
Einige ausländische Hersteller bieten solche Fahrzeuge ja schon länger an nur wir sind, auch mit der Betankungsmöglichkeit, wieder mal hinterher.
In Norwegen werden solche Fahrzeuge sogar gefördert.


Zitat:– Asiatische Herrsteller setzen verstärkt auf Brennstoffzellenautos: Mit Wasserstoff betrieben sind sie sehr umweltfreundlich.
– Deutsche Autobauer hinken bei dieser Technologie hinterher, obwohl die Grundlagen dafür in Deutschland erforscht wurden.
– Die Forschung in eine Produktion zu überführen ist in Deutschland nicht gelungen. Experten sind darüber entsetzt.

Quelle
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#2
Jetzt wäre noch interessant zu wissen, wie viel so ein Liter synthetisches Benzin perspektivisch kosten würde. Natürlich hat auch die Automobilindustrie ein großes Interesse daran, weiter am komplexen Verbrennungsmotor festzuhalten. So fließt der Gewinn weiter an die KFZ- und nicht an die Batteriehersteller...

Martin
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#3
(13.03.2018, 19:40)Martin schrieb: Jetzt wäre noch interessant zu wissen, wie viel so ein Liter synthetisches Benzin perspektivisch kosten würde. Natürlich hat auch die Automobilindustrie ein großes Interesse daran, weiter am komplexen Verbrennungsmotor festzuhalten. So fließt der Gewinn weiter an die KFZ- und nicht an die Batteriehersteller...

Martin

Na ja dem verarbeitenden Gewerbe, hier die KFZ-Industrie, dürfte es egal sein mit was sie ihre Fahrzeuge zum Laufen bringen.
Ich denke da eher daran dass ein einziges beorzugtes Antriebsmodell zwangsläufig wieder zu Resourcenproblemen führen wird.
Seien es die Rohstoffe für Batterien, Erdöl als Treibstoff oder Biomasse für Gase, der Mix daraus dürfte es sein der zumindest mittelfristig nicht verzichtbar sein wird.
Interessant dabei ist eher dass heute als so problematisch angesehene CO2 aus der Luft dafür verwendet werden kann und die temporäre Überproduktion von regenertiven Energien.
In dem Zusammenhang verstehe ich die Zurückhaltung bei den Wasserstoffbrennzellen überhaupt nicht.
Gerade hierbei wäre die Speicherung dieser Stromproduktion doch weit besser zu bewerkstelligen wie etwa Streitereien für angedachte Wasserspeicher wie derzeit im Schwarzwald.
Insgesamt haben wir mittlerweile ein recht große regenerative Erzeugung die nur beim tatsächlichen Anfall bisher nicht gespeichert werden kann.

Für reinen Stadtverkehr bietet sich natürlich E-Mobilität aber auch Wasserstoff an, für längere Strecken wird man kurzfristig nicht auf die Fossilen verzichten können.
Was sich, wenn überhaupt, auf Dauer dursetzen wird oder kann hängt meines Erachten stark von einer individuellen Verfügbarkeit in der Masse ab.
Ob wir Rohstoffe für eine weltweite E-Mobilität zur Verfügung zu haben da hab ich so meine Zweifel und so lange ein Großteil des Stroms dafür aus Kohle produziert wird macht es nicht wirklich viel Sinn.
Zumindest eine kurzfristigere Ledemöglichkeit und Reichweitenerhöhung scheint man in den Griff zu bekommen.

Zu Ihrer Kostenfrage:

Zitat:Synthetische Kraftstoffe werden immer teurer sein als die fossilen. Das, was die Natur in Millionen von Jahren erzeugt, muss schließlich innerhalb kurzer Zeit hergestellt werden. Die Forscher am Karlsruhe Institut für Technologie und der TU Kaiserslautern gehen aber davon aus, dass mit großen Anlagen Preise erzielt werden können, die mit steuerlicher Subvention mit denen fossiler Kraftstoffe konkurrieren können. Die Vorteile von synthetischem Kraftstoff liegen auf der Hand: Der Raubbau an der Natur und die Abhängigkeit von Ölimporten fällt weg. Das bereits bestehende Tankstellennetz kann weiter genutzt werden und viele alte Autos können mit weniger Emissionen weiter fahren.
Quelle
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#4
(14.03.2018, 09:11)Kreti u. Plethi schrieb: Na ja dem verarbeitenden Gewerbe, hier die KFZ-Industrie, dürfte es egal sein mit was sie ihre Fahrzeuge zum Laufen bringen.
Ich denke da eher daran dass ein einziges beorzugtes Antriebsmodell zwangsläufig wieder zu Resourcenproblemen führen wird.
Seien es die Rohstoffe für Batterien, Erdöl als Treibstoff oder Biomasse für Gase, der Mix daraus dürfte es sein der zumindest mittelfristig nicht verzichtbar sein wird.
Interessant dabei ist eher dass heute als so problematisch angesehene CO2 aus der Luft dafür verwendet werden kann und die temporäre Überproduktion von regenertiven Energien.
In dem Zusammenhang verstehe ich die Zurückhaltung bei den Wasserstoffbrennzellen überhaupt nicht.
Gerade hierbei wäre die Speicherung dieser Stromproduktion doch weit besser zu bewerkstelligen wie etwa Streitereien für angedachte Wasserspeicher wie derzeit im Schwarzwald.
Insgesamt haben wir mittlerweile ein recht große regenerative Erzeugung die nur beim tatsächlichen Anfall bisher nicht gespeichert werden kann.

Für reinen Stadtverkehr bietet sich natürlich E-Mobilität aber auch Wasserstoff an, für längere Strecken wird man kurzfristig nicht auf die Fossilen verzichten können.
Was sich, wenn überhaupt, auf Dauer dursetzen wird oder kann hängt meines Erachten stark von einer individuellen Verfügbarkeit in der Masse ab.
Ob wir Rohstoffe für eine weltweite E-Mobilität zur Verfügung zu haben da hab ich so meine Zweifel und so lange ein Großteil des Stroms dafür aus Kohle produziert wird macht es nicht wirklich viel Sinn.
Zumindest eine kurzfristigere Ledemöglichkeit und Reichweitenerhöhung scheint man in den Griff zu bekommen.

Zu Ihrer Kostenfrage:

Quelle

Ein reines E-Fahrzeug hat einen verhältnismäßig simplen Aufbau. Keinen Vergaser, keinen Anlasser, keine Lichtmaschine, keine Benzinpumpe, kein Getriebe, wesentlich weniger und langelebigere Verschleißteile. Mit einer großen Ausnahme: Die Batterie. Ansonsten besteht ein E-KFZ im Prinzip aus einem E-Motor und 4 Rädern. Das Know-How der etablierten Autohersteller, das sich insbesondere auf den Motor konzentriert, wird durch E-Mobilität plötzlich entwertet. Ein absoluter Newcomer wie bspsw. Tesla kann allen die Show stehlen. Deshalb ist es m. E. den KFZ-Herstellern nicht egal, was sie produzieren. Die wollen am klassischen Verbrennungsmotor festhalten. Deshalb kamen von denen bisher auch nur wenig alltagstaugliche Alibi-Modelle mit E-Antrieb.

Mit dem gleichen Grund dürfte sich auch die Zurückhaltung bei der Brennstoffzelle erklären lassen. Wenn sich synthetischer Brennstoff tatsächlich für 1,20 €/Liter produzieren lässt, wie in der Quelle angegeben, dann dürfte uns der Verbrenner noch eine sehr lange Zeit erhalten bleiben.

Martin
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#5
(15.03.2018, 06:20)Martin schrieb: Ein reines E-Fahrzeug hat einen verhältnismäßig simplen Aufbau. Keinen Vergaser, keinen Anlasser, keine Lichtmaschine, keine Benzinpumpe, kein Getriebe, wesentlich weniger und langelebigere Verschleißteile. Mit einer großen Ausnahme: Die Batterie. Ansonsten besteht ein E-KFZ im Prinzip aus einem E-Motor und 4 Rädern. Das Know-How der etablierten Autohersteller, das sich insbesondere auf den Motor konzentriert, wird durch E-Mobilität plötzlich entwertet. Ein absoluter Newcomer wie bspsw. Tesla kann allen die Show stehlen. Deshalb ist es m. E. den KFZ-Herstellern nicht egal, was sie produzieren. Die wollen am klassischen Verbrennungsmotor festhalten. Deshalb kamen von denen bisher auch nur wenig alltagstaugliche Alibi-Modelle mit E-Antrieb.

Mit dem gleichen Grund dürfte sich auch die Zurückhaltung bei der Brennstoffzelle erklären lassen. Wenn sich synthetischer Brennstoff tatsächlich für 1,20 €/Liter produzieren lässt, wie in der Quelle angegeben, dann dürfte uns der Verbrenner noch eine sehr lange Zeit erhalten bleiben.

Martin
Das ist richtig ein E-Fahzeug dürfte auch drastische Auswirkungen auf die Händlerwerkstätten haben da einiges an regelmäßigen Intervallen/Kosten wegfallen würde.

Aber nicht nur dass einzelne Witschaftsbereiche natürlich versuchen zu günstig wie möglich wegzukommen haben wir ja auch noch andere Probleme wie das angesprochen CO2 und die fehlende Speichermöglichkeit regenrativer Energien sowie die Stromerzeugung aus Kohle.
Deswegen glaube ich dass noch lange ein Mix bleiben wird, ob nun aufrecht erhalten durch synthetisches Benzin/Diesel, Wasserstoff oder auch selbst erzeugtes Methan als Antrieb.
Was sich schließlich längerfristig durchsetzt oder ob es gar bei einem solchen Mix bleiben wird ist kaum abzusehen.
Auch eine drastische Verbesserung eine ÖPNV kann hierbei die ein oder andere Technik beförden oder begraben.
Es ist eine politische Steuerung deren Entscheidungen kaum vorhersehbar sind nicht mal von denen die an den Entscheidungen beteiligt sein werden.

Außer derzeit bei Strom haben wir zudem diverse Abhängigkeiten mit politischen Systemen, die uns bisher mit Energien versorgen, deren Entwicklungen ebenfalls nicht vorhersehbar sind.
Da kann durchaus die eine oder andere "Schwierigkeit" Einfluss nehmen auf das was dann bei uns präferiert wird, je nach Zeit und Entwicklungsstand.
Insofern wäre es fatal, auch wenn dabei er eine oder andere Wirtschaftszweig ganz eigene Rahmenbdingungen hat, auch mögliche Technikn zu verzichten nur weil einem das eine oder andere jetzt gerade ein Dorn im Auge ist.
Ich versuche es mal so zu beschreiben, ein Irrgarten mit nur einem Ausgang kann sich unter Umständen fatal auswirken, da wäre mir einer mit mehreren Möglichkeiten schon weit lieber.
Menschen:
Das Böse daran ist das Dumme darin






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#6
(15.03.2018, 06:20)Martin schrieb: ..........Die wollen am klassischen Verbrennungsmotor festhalten. Deshalb kamen von denen bisher auch nur wenig alltagstaugliche Alibi-Modelle mit E-Antrieb.

Mit dem gleichen Grund dürfte sich auch die Zurückhaltung bei der Brennstoffzelle erklären lassen. Wenn sich synthetischer Brennstoff tatsächlich für 1,20 €/Liter produzieren lässt, wie in der Quelle angegeben, dann dürfte uns der Verbrenner noch eine sehr lange Zeit erhalten bleiben.

Martin
Der Ehrlichkeit halber, die Zeit scheint Ihnen recht zu geben.
Menschen:
Das Böse daran ist das Dumme darin






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#7
(18.03.2018, 08:55)Kreti u. Plethi schrieb: Der Ehrlichkeit halber, die Zeit scheint Ihnen recht zu geben.

Der Ehrlichkeit halber, es ist keine hohe Kunst diese nahe liegenden Zusammenhänge zu erkennen.

Martin
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#8
(19.03.2018, 06:29)Martin schrieb: Der Ehrlichkeit halber, es ist keine hohe Kunst diese nahe liegenden Zusammenhänge zu erkennen.

Martin
Der Ehrlichkeit halber, Argumentation ohne Herablassungen scheint Ihnen nicht gegeben?
Menschen:
Das Böse daran ist das Dumme darin






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