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Linie 3 – Verlängerung nach Königsbrunn
#11
(28.09.2018, 16:34)forest schrieb: Der Neusäßer Bahnhof liegt nicht zentral? At

Einen P+Rer hat er nicht, braucht er auch nicht. Wer mit dem Auto nach Neusäß fährt oder fahren will, um per Öffi in die Stadt oder nach M zu kommen, macht was von Anfang an falsch.

Einen kleinen P&R-Platz hat er schon, forest, bei der Feuerwehr. Aber mehr als 20 Autos haben da nicht Platz, und die Lehrer der nahen Schule sind eben meist schon früh da. Vom Schmutterpark zum Bahnhof ist es ein ganz schönes Stück Weges, da läuft keiner, zumal der Bus gute Verbindungen schafft.
Was nützt es, wenn der Mensch lesen und schreiben gelernt hat, aber das denken anderen überlässt?  
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#12
(28.09.2018, 19:14)Klartexter schrieb: Einen kleinen P&R-Platz hat er schon, forest, bei der Feuerwehr. Aber mehr als 20 Autos haben da nicht Platz, und die Lehrer der nahen Schule sind eben meist schon früh da. Vom Schmutterpark zum Bahnhof ist es ein ganz schönes Stück Weges, da läuft keiner, zumal der Bus gute Verbindungen schafft.

Zum Schmutterpark sind es geschwinden Schrittes keine 15 Minuten und der Bus, wie Du sagst, kommt von Ottmarshausen und die andere Richtung von Hammel bzw. Täfertingen. Der 'Park' ist ziemlich gut erschlossen - wohne da zwar nicht, habe aber eine Tante in Alt-Neusäß und komme gelegentlich mit dem Zug von Landsberg.
Der freie Acker zwischen Feuerwehr/Friedhof und Bahnlinie wäre zwar ein halbwegs guter P+R, aaaber ist vielleicht auch ein Filetgrundstück eben wegen der Anbindung nach A und M.  Die Nähe zum Schulzentrum ist ein Segen. Wohnen tät ich da nicht wollen wegen der Eisenbahn. Die Strecke ist gut frequentiert auch nachts mit Güterzügen, die nicht immer so leise sind wie die ICEs und die RBs.
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#13
(28.09.2018, 19:04)Klartexter schrieb: Wenn die Linie 5 beispielsweise wie angedacht bis zum Titania fährt, dann sind die Fußwege nicht allzu weit. Und eine Tram im Takt 5 ist nun einmal wesentlich besser als ein Zug im Takt 20 oder 30.

Im Prinzip, ja. Die Frage ist, weshalb das Titania dort ist, wo es ist. Man legt ein Ei in den Busch draußen und dann braucht man später eine Tram dahin. Lege (kein Ei)  weiter unten bzw. oben  zum Philosophen nach.
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#14
(28.09.2018, 18:54)forest schrieb: Man wird zum Philosophen dabei ...

...was näher ausgeführt sei. Zwei Stunden hin und 2 zurück sind Zeit, die sich zwanglos nutzen läßt. Man ist immer über die neueste, die älteste Mode und allen dazwischen informiert, über wettergemäße und -ungemäße Bekleidung, über viele Erscheinungsformen des Menschseins, sei es in Eile oder Langeweile und wie andere damit umgehen, von allen möglichen Physiognomien und Staturen ganz abgesehen.
Steigt man nachmittags in M in den Zug nach A ein, der von Belgrad oder gar von Istanbul kommt und bis hinter Düsseldorf fährt, gibt es freie Plätze in Abteilen, die es damals noch gab, wo der Balkan mitfährt, erkennbar an ungefiltertem Tabakrauch und Slivowitz und beides als Gastgeschenk für den neuen Mitreisenden frisch gereicht.

Wenn der Zug schnell fährt, hat man beim nächsten Halt in A zwei Zigaretten und drei Stamperl drin und ist dankbar, aber auch froh um den Ausstieg.
Das geht (ging) natürlich alles nur in der Zeit ohne Handys oder gar Smartphones. Die Landschaft war noch vor Schallschutzwänden unverbaut und der Pool im Garten der Jugendliebe im Vorbeifahren einsehbar, die Schranken in der Siebentischstraße ordnungsgemäß verschlossen.

Aber komisch; Verspätung war da selten und dann nicht viel. In der Früh nach M war kaum Zeit, aber nachmittags zur Rückfahrt war oft eine Runde durch den Hertie drin bis der Zug ging. Einmal, nach einem Isarfest, wachte ich auf, als der Zug beim Riegele vorbei fuhr und die Freundin mich abholen wollte. Bin dann kurz nach Mitternacht in Ulm ausgestiegen und der nächste Zug nach A ging um kurz vor 5e; Personenzug, schwäbsche Eisebah.
Marktweiber mit Körben voll Gemüse, gackernde Hühner, also echte tierische, waren auch dabei, alle nach Augsburg.
Die Freundin war zwar etwas sauer, nicht mehr da, aber sie hat mir erzählt, daß sie ganz schön und auch weniger schön am Hbf angemacht wurde.
So lernt man die Leute kennen, Leute! Zwinker
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