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Failed City Berlin
#1
Ich dachte mir, das Versagen auf allen Gebieten ist einen eigenen Thread wert. Untertitel "how not to run a city". 

Ich eröffne, passend zum heutigen Tag, mit einem genialen Verfahren, das die Zuständigkeit für Flüchtlinge nach Geburtsdaten auf die zwölf Bezirke verteilt. Jeder Bezirk kriegt einen Monat. Nicht bedacht haben die Kopfarbeiter, die sich das ausgedacht haben, dass die Hälfte der Asylbewerber den eigenen Geburtstag nicht kennt und der Einfachheit halber den 1. Januar nimmt. 

Zitat:Mitte versorgt allein 8000 Geflüchtete, bei denen der Januar als Geburtsmonat eingetragen ist – die übrigen gut 16 000 Personen teilen sich die elf anderen Bezirke. Die Hälfte der 8000 Geflüchteten hat in den Papieren einen 1.1. als Geburtstag stehen. Stephan von Dassel wünscht sich, der Senat hätte fürs neue Jahr den Vorsatz, diesen „der Integration entgegenwirkenden Zustand endlich zu beenden“. 

Quelle: Tagesspiegel

Wenn man die Sachbearbeiter in den Ämtern gefragt hätte, die hätten das gewusst. Wer öfters mit Ausländern und ihren Geburtsdaten zu tun hat, der weiß das. Das müssen nicht mal Ausländer aus Afrika oder Afghanistan sein, das fängt schon in der Türkei an. Es gibt da Dörfer, aus denen kommt einmal im Jahr einer in die Kreisstadt. Zum Beispiel, um die Ernte des ganzen Dorfs zu verkaufen. Und derjenige bekommt dann den Auftrag, beim Standesamt vorbeizugehen und sämtliche Geburten, Eheschließungen und Todesfälle des Dorfs im vergangenen Jahr anzuzeigen. Das wird dann alles unter dem 1. Januar des laufenden Jahres registriert. 

Vermutlich hätte es schon eine gewaltige Entzerrung bedeutet, wenn man die Zuständigkeit einfach an die Meldeadresse des Asylbewerbers gekoppelt hätte. Die sollten ja mehr oder weniger gleichmäßig im Stadtgebiet verteilt sein. Dann müssten die Leute auch nicht quer durch die ganze Stadt gondeln, wenn sie zum Amt wollen oder müssen. (Berlin ist groß, es gibt da viel Grün zwischen den Stadtteilen.) 

Aber nein, man nimmt das Geburtsdatum. 

Und wenn sie sich nicht bald einigen, wie sie die neuen S-Bahn-Waggons ausschreiben wollen, dann implodiert ihnen demnächst der S-Bahn-Verkehr. 

Zitat:Neue Waggons für S- und U-Bahnen zu beschaffen, hat sich in Berlin wiederholt als schwierig erwiesen. Die Ausschreibung für die knapp 200 Neufahrzeuge für den S-Bahn-Ring hat sich so weit verzögert, dass nun alte Wagen teuer fit gemacht werden müssen. Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) planen eine umstrittene Notausschreibung für U-Bahn-Wagen, weil die alten nun doch nicht mehr länger halten. Und nun muss die rot-rot-grüne Koalition sich sehr schnell einig werden, auf welche Weise sie 600 neue S-Bahn-Wagen für den Betrieb der Stadt- und der Nord-Süd-Bahn erwerben will und wie sie den Betrieb ausschreibt. Der Zeitplan ist eng.

Quelle: MoPo

Das Problem ist also nicht die Frage, ob man neue Wagen kaufen soll. Es sind sich alle einig, dass man unbedingt welche kaufen muss. Da herrscht sogar Übereinstimmung zwischen CDU und Linken. Das Geld wäre auch da. Aber sie wissen nicht, wie sie sie kaufen sollen. Das erinnert schwer an Das Leben des Brian ("Herr, wie sollen wir uns verpissen?"). 

Unter Pjöngjang fahren übrigens S-Bahn-Waggons herum, die auf dem Berliner Netz erprobt sind. Das ist nämlich auch eine Schwierigkeit bei der Beschaffung der neuen Waggons. Das dürfen keine Waggons von der Stange sein, sondern es müssen wegen der "Besonderheiten des Berliner Netzes" speziell angepasste Versionen sein. Die kauft man nicht aus dem Lager, sondern die müssen erst eigens angefertigt und vorher natürlich entwickelt werden. Solche Waggons gibt's als Neuware momentan nirgends zu kaufen.

Wenn alle Stricke reißen, kann man also zur Not höchstens das Babyface fragen. Der hat noch welche. Bei einem fairen Angebot lässt der gute Mann sicher mit sich reden. Der braucht nämlich gerade Geld; die Serienfertigung von Atomraketen ist schließlich nicht ganz billig.

Aber Hauptsache, es gibt in dieser Stadt flächendeckend eine dritte Sorte öffentlicher Toiletten für sexuell Unentschlossene.
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#2
Zitat:Zwei weitere Häftlinge aus Berliner Gefängnis entkommen

Spektakuläre Ausbruchsserie: Schon wieder sind zwei Gefangene aus der JVA Berlin-Plötzensee geflohen. Einer ist wieder aufgetaucht, die Polizei fahndet nach den restlichen sechs Häftlingen.

Quelle: http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/...ml?GEPC=s6

Martin
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#3
https://deutsche-wirtschafts-nachrichten...+-+Politik

Zwei Massenschlägereien, acht Verletzte: Auf dem Berliner Alexanderplatz hat es am Wochenende wieder gewalttätige Auseinandersetzungen gegeben. Beide Male gerieten zwei Gruppen aneinander, wie die Polizei mitteilte. Die Beteiligten attackierten sich unter anderem mit Messern und Reizgas. 16 Menschen wurden vorübergehend festgenommen. Die Polizei prüft, ob es einen Zusammenhang zwischen den beiden Gewaltausbrüchen gibt. «Das ist derzeit aber absolut offen», sagte ein Sprecher am Sonntagmittag.

Immer wieder eine Reise wert...  Rauch
"Wer sich den Gesetzen nicht fügen lernt, 
muß die Gegend verlassen, wo sie gelten.“ Goethe
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#4
Ich gehe ja d'accord, dass in Berlin traditionell viel schief läuft. Wer den Schaden hat ..., kennt man ja.
Dass aber in einer Metropole mit mehr als 3 Mio Einwohnern mehr abgeht, eben auch Schlechtes, liegt auf der Hand.
Mei, wenn halt in Pfersee dahoim bleibsch, bassiert o nix Zwinker
KEEP OUT ☠️
Undead inside!
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#5
(09.01.2018, 10:20)Don Cat schrieb: Wer den Schaden hat ..., kennt man ja.

Der Thread war weniger als Spott beabsichtigt, eher als Menetekel.
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#6
Müll, Dreck und Vandalismus in Berlin (Tagesspiegel, Galerie)

Am Geld liegt es übrigens zur Zeit eher nicht.


Zitat:Neues Jahr, frischer Jubel: Der Berliner Landeshaushalt schließt mit einem Rekordüberschuss von 2,1 Milliarden Euro ab.

Quelle: auch Tagesspiegel
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#7
Zitat:Die Asservatenkammer der Berliner Polizei ist seit neun Monaten wegen Schimmelbefalls gesperrt. Die Behörde stellt das vor Probleme.
(...)
1300 Asservate liegen nun derart amtlich bewacht in der Gothaer Straße, und zwar so, dass niemand ran darf. Wirklich niemand. So schreibt die Amtsanwaltschaft an einen Rechtsanwalt: „Die Asservatenstelle teilte mir mit, dass die Asservate derzeit nicht ausgehändigt werden können, da wegen Schimmelbefalls die Räume, in denen sich die Asservate befinden, derzeit nicht betreten werden dürfen.“

Quelle: Tagesspiegel
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#8
Zitat:Justizsenator möchte das Leben in der Haft dem Leben in Freiheit angleichen

[...] Vor der Resozialisierung leben die Gefangenen auch nicht im Kerker und an Ketten, sondern haben die Möglichkeit zu arbeiten, eine Ausbildung oder ein Fernstudium zu absolvieren, begrenzt das Internet zu nutzen und viel Sport zu treiben. Das ist, wenn man so will, auch schon eine gewisse Angleichung an das Leben in Freiheit.

Weiter darf diese Angleichung nicht gehen. Die Strafe dient der Sühne, der Vergeltung und der Abschreckung. Dafür muss sie gewisse Härten aufweisen. Deshalb ist man eingesperrt und vom normalen Leben ausgeschlossen. Wenn man immer mehr Freigang und sogar noch prominente Abende serviert bekommt, ist das Gefängnis keine Strafe, sondern eine Herberge mit Vollpension.

Quelle: https://www.bz-berlin.de/berlin/kolumne/...angleichen

Die haben in Berlin doch wirklich nicht mehr alle Murmeln im Oberstübchen.

Martin
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#9
(04.02.2018, 11:04)Martin schrieb: Die haben in Berlin doch wirklich nicht mehr alle Murmeln im Oberstübchen.

(offtopic) 

A propos Murmeln im Kopf.

Hillary Clinton hat sich neulich den Fuß verletzt. Ist schon ein wenig her, aber nicht allzulang. Und danach lief sie "verdächtig" lange mit einem dicken Verband am Knöchel herum. 

Und schon fing es an, im Internet zu gerüchten, das sei gar keine Verletzung. Sondern sie stünde unter einer geheimen Anklage, sei nur auf Kaution frei und der dicke Verband an ihrem Fuß sei nur die Tarnung für eine elektronische Fußfessel. 

W00t Clown Lol
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#10
https://www.welt.de/politik/deutschland/...aufen.html


Die Berliner Polizei soll laut einem Bericht im Dezember einen festgenommenen islamistischen Gefährder und Drogendealer wieder freigelassen haben. Dabei hätten die Ermittler genau gewusst, um wen es sich bei dem Mann gehandelt habe.
....


Der Innenexperte der Berliner CDU, Burkard Dregger, äußerte in dem „Abendschau“-Beitrag sein Unverständnis darüber, dass der Tatverdächtige Ende vergangenen Jahres wieder auf freien Fuß gekommen sei. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass die Bundeshauptstadt über keine geeignete Unterkunft für solche Gefährder verfüge.“

Unfassbar.... Exclamation
"Wer sich den Gesetzen nicht fügen lernt, 
muß die Gegend verlassen, wo sie gelten.“ Goethe
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