Dieses Forum nutzt Cookies
Dieses Forum verwendet Cookies, um deine Login-Informationen zu speichern, wenn du registriert bist, und deinen letzten Besuch, wenn du es nicht bist. Cookies sind kleine Textdokumente, die auf deinem Computer gespeichert sind; Die von diesem Forum gesetzten Cookies düfen nur auf dieser Website verwendet werden und stellen kein Sicherheitsrisiko dar. Cookies auf diesem Forum speichern auch die spezifischen Themen, die du gelesen hast und wann du zum letzten Mal gelesen hast. Bitte bestätige, ob du diese Cookies akzeptierst oder ablehnst.

Ein Cookie wird in deinem Browser unabhängig von der Wahl gespeichert, um zu verhindern, dass dir diese Frage erneut gestellt wird. Du kannst deine Cookie-Einstellungen jederzeit über den Link in der Fußzeile ändern.

Dumme Angewohnheit greift um sich
#1
Hört mal drauf, wie sie das singt, was sie singt:





Was ich meine, ist beileibe nicht nur ein MIA.-Problem. Das wird in neuerer deutschsprachiger Musik jetzt fast nur noch so gesungen. Nervt mich unheimlich.

Weiß jemand,was ich meine?
Ich verstehe Ihre Meinung, teile sie aber nicht.
Zitieren
#2
(27.12.2017, 17:34)PuK schrieb: Weiß jemand,was ich meine?

Rein musikalisch weniger, aber der lind dargebrachte Vorwurf ist der von der Unschuld Evas gegenüber Adam, der von der Frucht des verbotenen Baums nichts wissen wollte, weil er eigentlich alles hatte und nur ihr zuliebe in den Apfel gebissen hat. Langsam verstehe ich die Bibel, Schopenhauer und Bene 16.
Musike, ohne Schlange, 3. Wiederholung





Etwas trockener und ohne Geklampfe:

Frauen beziehen ihre Daseinsberechtigung als Therapeuten für das Leid, das es ohne sie nicht gäbe.
Zitieren
#3
(27.12.2017, 18:26)forest schrieb: Rein musikalisch weniger, aber der lind dargebrachte Vorwurf ist der von der Unschuld Evas gegenüber Adam, der von der Frucht des verbotenen Baums nichts wissen wollte, weil er eigentlich alles hatte und nur ihr zuliebe in den Apfel gebissen hat. Langsam verstehe ich die Bibel, Schopenhauer und Bene 16.

Schopenhauer, wau. Aber den meinte ich nicht. Es ist viel banaler. Anscheinend merken das auch andere Leute, denn diesen Liedtext habe ich gerade gefunden: 

Zitat:Machste mit, biste Mode?
Lässt es sein, hast'n Stich
Doch zu mir kannste immer wieder komm'n
Machste mit, biste Mode?
Lässt es sein, hast'n Schuss
Doch zu mir kannste immer wieder komm'n
Doch zu mir kannste immer wieder
Zu mir kannste immer
Doch zu mir kannste immer wieder komm'n

(...)

Erzähl mir mehr aus deiner kaputten, heilen Welt

Ja, ich weiß, wie das ist, wenn man etwas vergisst
Weil man versucht es, vor sich selber zu verstecken
Ja ich weiß, wie das ist, wenn man wird gefressen oder man frisst
Und wenn man Glück hat, hat man immer was zu essen

Komm'n. Das hat der, der den Text eingestellt hat, gesehen. Nicht gesehen hat er kaputt'n, heil'n, versteck'n, gefress'n und ess'n.

Will die mich ärgern, dass sie immer die Endsilbe verschluckt? Da ist noch ein Vokal davor, das ist nicht bloß ein N. Lautschriftlich wäre das richtig ein ən statt einem n̩.

Und sicher, beim normalen Sprechen macht man eher ein n̩. Hält man aber einen Vortrag, spielt man in einem Theaterstück mit oder singt man ein Lied, dann sollte es meiner Ansicht nach ein ən sein. 

Das ist jetzt nicht schlimm, weil es die MIA. macht. Der könnte man aus dem Weg gehen. Sie lief halt vorhin im Radio, auf BR 2. Aber das machen ganz viele neuere deutsche Sänger. Im DLF Kultur fällt mir das auf. Die scheinen einen Musikredakteur zu haben, der das entweder nicht hört oder der es sogar mag. Mich kann man jagen mit so einem schlampigen Gesang. Schlecht singen kann ich selber, das muss ich mir nicht im Radio anhören. 

Wenn Rio Reiser das übrigens machte, irgendeine Punkband oder der Lindenzwerg, dann war oder ist das was anderes. Da gehört das Schnoddrige dazu. Aber doch nicht in der "klassischen" deutschen Popmusik.
Ich verstehe Ihre Meinung, teile sie aber nicht.
Zitieren
#4
(27.12.2017, 18:26)forest schrieb: Musike, ohne Schlange, 3. Wiederholung




Von denen finde ich dieses Led-Zeppelin-Cover sehr geil: 





Von What's up mag ich diese Version sehr gerne:





Aber ich sag's immer wieder: Das Mädel tut sich keinen Gefallen damit, wenn sie ihre Stimme dauernd so überschreit. Irgendwann hört sie sich an wie Ian Gillan von Deep Purple, und das ist dann nicht mehr gut.
Ich verstehe Ihre Meinung, teile sie aber nicht.
Zitieren
#5
(27.12.2017, 19:31)PuK schrieb: Von What's up mag ich diese Version sehr gerne:




Die find ich auch besser. Von Musik als Geschäft und Kunst versteh ich ansonsten nicht viel.
Aber ich weiß, wann sie gut für mich ist.
Bach, Knopfler, Lennon
Zitieren
#6
Knopfler, Lennon



Die hat der obige Beitrag nicht genommen, aber es war beantragt.
Zitieren
#7
Lennon

Der war auch beantragt. Wahrscheinlich muß das hier eigens und kann nicht in 3er Sammelmappe.
Zitieren
#8
(27.12.2017, 19:09)PuK schrieb: Schopenhauer, wau. Aber den meinte ich nicht. Es ist viel banaler. Anscheinend merken das auch andere Leute, denn diesen Liedtext habe ich gerade gefunden: 


Komm'n. Das hat der, der den Text eingestellt hat, gesehen. Nicht gesehen hat er kaputt'n, heil'n, versteck'n, gefress'n und ess'n.

Will die mich ärgern, dass sie immer die Endsilbe verschluckt? Da ist noch ein Vokal davor, das ist nicht bloß ein N. Lautschriftlich wäre das richtig ein ən statt einem n̩.

Und sicher, beim normalen Sprechen macht man eher ein n̩. Hält man aber einen Vortrag, spielt man in einem Theaterstück mit oder singt man ein Lied, dann sollte es meiner Ansicht nach ein ən sein. 

Das ist jetzt nicht schlimm, weil es die MIA. macht. Der könnte man aus dem Weg gehen. Sie lief halt vorhin im Radio, auf BR 2. Aber das machen ganz viele neuere deutsche Sänger. Im DLF Kultur fällt mir das auf. Die scheinen einen Musikredakteur zu haben, der das entweder nicht hört oder der es sogar mag. Mich kann man jagen mit so einem schlampigen Gesang. Schlecht singen kann ich selber, das muss ich mir nicht im Radio anhören. 

Wenn Rio Reiser das übrigens machte, irgendeine Punkband oder der Lindenzwerg, dann war oder ist das was anderes. Da gehört das Schnoddrige dazu. Aber doch nicht in der "klassischen" deutschen Popmusik.
Die Nordfranken sind da sogar schon ein Stück weiter die lassen das Ende gleich ganz weg, nicht nur das e sondern auch das n. Rauch
Beispiel: "hab ich gefress"
Menschen:
Das Böse daran ist das Dumme darin






Zitieren


Möglicherweise verwandte Themen...
Thema Verfasser Antworten Ansichten Letzter Beitrag
  mir ist grad so forest 903 28.520 Vor 4 Stunden
Letzter Beitrag: PuK
  Klassik PuK 127 7.767 08.07.2018, 06:16
Letzter Beitrag: PuK
  Geburtstage dio 10 1.088 17.05.2018, 15:16
Letzter Beitrag: Serge
  Der schwarze Kanal Martin 49 3.058 10.05.2018, 22:40
Letzter Beitrag: PuK
  Freiheitskampf Tirol Lueginsland 0 145 26.03.2018, 08:16
Letzter Beitrag: Lueginsland

Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste