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Eine Zugfahrt - die ist lustig?
#1
Heute Morgen kurz vor 8 Uhr  Unfall im Hauptbahnhof. Keine Züge fahren und ich muss nach München. Heute Abend sitze ich hier im Zug, Unfall in der Strecke, es geht zurück nach Pasing. Wann ich heute nach Augsburg komme kann mir niemand sagen.
Jeder hat das Recht auf seine eigene Meinung, aber er hat keinen Anspruch darauf, dass andere sie teilen.

(Manfred Rommel)
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#2
(22.10.2017, 19:23)Admin schrieb: Heute Morgen kurz vor 8 Uhr  Unfall im Hauptbahnhof. Keine Züge fahren und ich muss nach München. Heute Abend sitze ich hier im Zug, Unfall in der Strecke, es geht zurück nach Pasing. Wann ich heute nach Augsburg komme kann mir niemand sagen.

Shit!
Mein ehrliches und tiefes Mitgefühl. Kenne das ansatzweise von unter der Woche.
Rekord bisher: 3 Stunden in brühheißen IC mitten in der Pampa.
Wochenende ist natürlich besonders fies, da keine alternativen Züge vorhanden ...
Da liegt der schwarze Bösewicht
Und wühlte gern und kann doch nicht

Denn hinderlich, wie überall, ist hier der eigne Todesfall. (Wilhelm Busch)





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#3
(22.10.2017, 19:23)Admin schrieb: Heute Morgen kurz vor 8 Uhr  Unfall im Hauptbahnhof. Keine Züge fahren und ich muss nach München. Heute Abend sitze ich hier im Zug, Unfall in der Strecke, es geht zurück nach Pasing. Wann ich heute nach Augsburg komme kann mir niemand sagen.


Hm. Evtl. Uber-App installieren und schauen, ob noch jemand von MUC nach A fährt. Müsste eigentlich dicht frequentiert sein. Habe es selbst noch nicht ausprobiert, aber eine Bekannte schwört darauf.

Martin
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#4
So, ich bin wieder zuhause. Als ich heute morgen um dreiviertel acht den Hauptbahnhof betrat, kamen im selben Moment aus mehreren Richtungen Polizeiwagen mit Blaulicht angesaust. Die Polizisten eilten im Laufschritt zu Gleis 5, ich musste zum Gleis 7. An Gleis 5 stand ein Güterzug, und mein erster Gedanke war der, dass sich darin unter Umständen illegale Migranten befinden. Aber dann kam auch der Notarzt im Laufschritt, und der Bahnhofslautsprecher verkündete, dass der komplette Zugverkehr eingestellt sei. Grund war dieser Unfall, der bei mir nur ein Kopfschütteln über soviel Dummheit ausgelöst hat.

Nun gut, ab halb neun fuhren dann wieder Züge nach Bobingen, Stuttgart und Donauwörth. Um 8:40 Uhr kam dann der Fuggerexpress, mit dem ich um 8:06 Uhr nach München wollte. Aber der Zug fuhr nicht nach München, sondern wieder nach Treuchtlingen. Dann hieß es, auf Gleis 3 fährt der Regionalexpress nach München. Aber der endete in Augsburg und fuhr zurück nach Donauwörth. In der Information sagte man mir, dass mein Bayernticket im RailJet nicht gelte, auch nicht bei so einem Chaos. Der nächste RE fahre voraussichtlich um 9:06, aber man könne das nicht garantieren. Da ich in München um 10 Uhr meinen Stand geöffnet haben muss, war der Zug keine Alternative, schließlich muss ich ja auch noch zur Auer Dult fahren. Also habe ich mir ein ICE-Ticket gekauft und mit dem RailJet habe ich es dann gerade noch geschafft, pünktlich zu öffnen.

Heute Abend dann in München, der ICE nach Köln soll um 19:28 Uhr abfahren. Aber da ist der noch nicht mal am Bahnsteig eingefahren. Kurz und schlecht, um 19:40 Uhr ging die Fahrt los bis einige Kilometer hinter Pasing. Dann kam die Durchsage, dass wegen Notarzteinsatz im Gleis die Strecke für unbestimmte Zeit gesperrt ist. Diesmal war der Unfallort die Haunstetter Straße! Nach einiger Zeit wurde im Zug durchgesagt, dass man wieder nach Pasing zurück fahre, um dann via Ingolstadt nach Ulm zu fahren. Fahrgäste mit Ziel Augsburg müssen in Pasing aussteigen, und mit dem RE nach Augsburg fahren. Dann hieß es einige Minuten später, man halte nicht in Pasing, sondern fahre zurück zum Hauptbahnhof. Dann setzte sich der ICE Richtung München in Bewegung. Kurz vor Pasing hiess es dann, dass die Augsburger Strecke wieder freigegeben sei, man könne aber keine Verbindungen nennen. Und dann in Pasing angekommen hieß es, dass der ICE jetzt doch nach Augsburg fahre. Dort bin ich dann mit 75 Minuten Verspätung angekommen.

Ich bin nur froh, dass heute der letzte Dulttag war, das pendeln macht an solchen Tagen wie heute keinen Spass mehr.
Was nützt es, wenn der Mensch lesen und schreiben gelernt hat, aber das denken anderen überlässt?  
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#5
Deutsche Bundesbahn halt.

Ich habe mal in FFB gearbeitet und in Lagerlechfeld gewohnt. Wenn ich also heim wollte nach der Arbeit, dann musste ich am Brucker Bahnhof erst in den Zug aus München nach LIndau und in Kaufering dann umsteigen in den Zug nach Augsburg.

Der Zug nach Augsburg wartet zwar einige Minuten, wenn es mit dem Zug aus München später wird, aber er wartet nicht ewig. Ganz und gar nicht. Nach sieben oder acht Minuten ist der weg. Man sitzt auf Kohlen in dem Zug nach Lindau, wenn man auf der Armbanduhr sieht, dass es mal wieder knapp wird mit dem Anschluss. Dann fangen auch Atheisten an zu beten.

Dass der Anschluss in Kaufering klappte, davon konnte ich damals nur im Frühling und im Herbst ausgehen. Wenn draußen ungefähr Zimmertemperatur herrschte. Im Sommer hatten die Züge Verspätung wegen "Überhitzung" und im Winter wegen drei Flocken Schnee. Echt. Sie sagen durch "wegen Schneefall" und du guckst und es ist absolut nichts zu sehen. Nur Landschaft, kein Schnee, nirgends. Und die Sonne scheint, der Himmel ist blau. Kein Wölkchen zu sehen. Nur kalt ist es, Hochdruckwetter, und du fragst dich, wo sie den ominösen Schnee gesehen haben wollen.

Jedenfalls sitzt du dann eine Stunde lang in der ungeheizten Wartehalle in Kaufering rum, bis der nächste Zug kommt. Im Winter fast jeden Abend. Das geht irgendwann an die Substanz und man ist heilfroh, wenn es wieder Frühling wird.

Übrigens fehlt in der Überschrift des Threads ein "g".
Ich verstehe Ihre Meinung, teile sie aber nicht.
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#6
(22.10.2017, 21:50)PuK schrieb: Deutsche Bundesbahn halt.

...../.....

Übrigens fehlt in der Überschrift des Threads ein "g".

Blöd von der DB, einen fahren* zu lassen, wo ein Mann sitzt (*einen Zug..)
Adler fangen keine Fliegen!
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#7
(22.10.2017, 21:50)PuK schrieb: Deutsche Bundesbahn halt.

Quatsch³, Puk! Wo, bitte, siehst du bei den gestrigen Unfällen ein Verschulden der Bahn?

Vergangene Woche war die A8 mehrfach wegen Unfällen dicht. Auto ist keine Alternative.
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#8
(22.10.2017, 21:39)Klartexter schrieb:
So, ich bin wieder zuhause. Als ich heute morgen um dreiviertel acht den Hauptbahnhof betrat, kamen im selben Moment aus mehreren Richtungen Polizeiwagen mit Blaulicht angesaust. Die Polizisten eilten im Laufschritt zu Gleis 5, ich musste zum Gleis 7. An Gleis 5 stand ein Güterzug, und mein erster Gedanke war der, dass sich darin unter Umständen illegale Migranten befinden. Aber dann kam auch der Notarzt im Laufschritt, und der Bahnhofslautsprecher verkündete, dass der komplette Zugverkehr eingestellt sei. Grund war dieser Unfall, der bei mir nur ein Kopfschütteln über soviel Dummheit ausgelöst hat.

Nun gut, ab halb neun fuhren dann wieder Züge nach Bobingen, Stuttgart und Donauwörth. Um 8:40 Uhr kam dann der Fuggerexpress, mit dem ich um 8:06 Uhr nach München wollte. Aber der Zug fuhr nicht nach München, sondern wieder nach Treuchtlingen. Dann hieß es, auf Gleis 3 fährt der Regionalexpress nach München. Aber der endete in Augsburg und fuhr zurück nach Donauwörth. In der Information sagte man mir, dass mein Bayernticket im RailJet nicht gelte, auch nicht bei so einem Chaos. Der nächste RE fahre voraussichtlich um 9:06, aber man könne das nicht garantieren. Da ich in München um 10 Uhr meinen Stand geöffnet haben muss, war der Zug keine Alternative, schließlich muss ich ja auch noch zur Auer Dult fahren. Also habe ich mir ein ICE-Ticket gekauft und mit dem RailJet habe ich es dann gerade noch geschafft, pünktlich zu öffnen.

Heute Abend dann in München, der ICE nach Köln soll um 19:28 Uhr abfahren. Aber da ist der noch nicht mal am Bahnsteig eingefahren. Kurz und schlecht, um 19:40 Uhr ging die Fahrt los bis einige Kilometer hinter Pasing. Dann kam die Durchsage, dass wegen Notarzteinsatz im Gleis die Strecke für unbestimmte Zeit gesperrt ist. Diesmal war der Unfallort die Haunstetter Straße! Nach einiger Zeit wurde im Zug durchgesagt, dass man wieder nach Pasing zurück fahre, um dann via Ingolstadt nach Ulm zu fahren. Fahrgäste mit Ziel Augsburg müssen in Pasing aussteigen, und mit dem RE nach Augsburg fahren. Dann hieß es einige Minuten später, man halte nicht in Pasing, sondern fahre zurück zum Hauptbahnhof. Dann setzte sich der ICE Richtung München in Bewegung. Kurz vor Pasing hiess es dann, dass die Augsburger Strecke wieder freigegeben sei, man könne aber keine Verbindungen nennen. Und dann in Pasing angekommen hieß es, dass der ICE jetzt doch nach Augsburg fahre. Dort bin ich dann mit 75 Minuten Verspätung angekommen.

Ich bin nur froh, dass heute der letzte Dulttag war, das pendeln macht an solchen Tagen wie heute keinen Spass mehr.


Ganz ehrlich. Ich war froh, dass das am Sonntag passiert ist.  Rauch
Dabei besteht eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit, dass die Woche nichts mehr passiert. In der Regel gibt es nicht mehr als eine große Verzögerung, 30 Minuten + X pro Woche.
Manchmal läuft es über Wochen gut. Da weis man, wann kommt die nächste längere Sperrung ist überfällig. 

PS: Gut heißt für mich, nicht mehr als 15 Minuten Verspätung. Ich weis, dass laut Bahn, eine Verspätung ab 5 Minuten gezählt wird.
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#9
Eine "Firma", die die Hälfte ihres Personal-Etats für die Finanzierung von "Vorständen" aufbringt, die höchsten 25 Jahresstunden ableisten und das Innere ihrer Büros nur zum Lagern der "Geschenke" von Lieferanten nutzen, hat eben kein Geld übrig für Sachen wie Informationspolitik, Back-up-Züge oder die vorbeugende Betreuung von Trassen.

Der Witz, die Bahn habe in den 4 Jahreszeiten ihre Hauptgegner, muss inzwischen erweitert werden. Es sind 6 geworden. Die Politik als Appendix der Straßenbau- und LKW- Mafia sowie die gierigen Politclowns in den Chefetagen sind derart fürchterliche Gegner, dass sie separiert berücksichtigt werden müssen.

Bevor sich die Ambition bildete, die Staatsbetriebe zum Nutzen weniger zu privatisieren, fuhren Arbeitskolonnen nächtens über die Gleise und bereiteten die angrenzenden Flächen auf eventuelle Sturmeinwirkungen vor. Heute müssen diese Leistungen eingekauft werden, aber natürlich erst dann, wenn einer der Vorstände einen Briefumschlag mit Geld erhalten hat und wenigstens 6 Züge an dem Hinderniss anstehen.
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#10
(22.10.2017, 21:39)Klartexter schrieb:
So, ich bin wieder zuhause. Als ich heute morgen um dreiviertel acht den Hauptbahnhof betrat, kamen im selben Moment aus mehreren Richtungen Polizeiwagen mit Blaulicht angesaust. Die Polizisten eilten im Laufschritt zu Gleis 5, ich musste zum Gleis 7. An Gleis 5 stand ein Güterzug, und mein erster Gedanke war der, dass sich darin unter Umständen illegale Migranten befinden. Aber dann kam auch der Notarzt im Laufschritt, und der Bahnhofslautsprecher verkündete, dass der komplette Zugverkehr eingestellt sei. Grund war dieser Unfall, der bei mir nur ein Kopfschütteln über soviel Dummheit ausgelöst hat.

Nun gut, ab halb neun fuhren dann wieder Züge nach Bobingen, Stuttgart und Donauwörth. Um 8:40 Uhr kam dann der Fuggerexpress, mit dem ich um 8:06 Uhr nach München wollte. Aber der Zug fuhr nicht nach München, sondern wieder nach Treuchtlingen. Dann hieß es, auf Gleis 3 fährt der Regionalexpress nach München. Aber der endete in Augsburg und fuhr zurück nach Donauwörth. In der Information sagte man mir, dass mein Bayernticket im RailJet nicht gelte, auch nicht bei so einem Chaos. Der nächste RE fahre voraussichtlich um 9:06, aber man könne das nicht garantieren. Da ich in München um 10 Uhr meinen Stand geöffnet haben muss, war der Zug keine Alternative, schließlich muss ich ja auch noch zur Auer Dult fahren. Also habe ich mir ein ICE-Ticket gekauft und mit dem RailJet habe ich es dann gerade noch geschafft, pünktlich zu öffnen.

Heute Abend dann in München, der ICE nach Köln soll um 19:28 Uhr abfahren. Aber da ist der noch nicht mal am Bahnsteig eingefahren. Kurz und schlecht, um 19:40 Uhr ging die Fahrt los bis einige Kilometer hinter Pasing. Dann kam die Durchsage, dass wegen Notarzteinsatz im Gleis die Strecke für unbestimmte Zeit gesperrt ist. Diesmal war der Unfallort die Haunstetter Straße! Nach einiger Zeit wurde im Zug durchgesagt, dass man wieder nach Pasing zurück fahre, um dann via Ingolstadt nach Ulm zu fahren. Fahrgäste mit Ziel Augsburg müssen in Pasing aussteigen, und mit dem RE nach Augsburg fahren. Dann hieß es einige Minuten später, man halte nicht in Pasing, sondern fahre zurück zum Hauptbahnhof. Dann setzte sich der ICE Richtung München in Bewegung. Kurz vor Pasing hiess es dann, dass die Augsburger Strecke wieder freigegeben sei, man könne aber keine Verbindungen nennen. Und dann in Pasing angekommen hieß es, dass der ICE jetzt doch nach Augsburg fahre. Dort bin ich dann mit 75 Minuten Verspätung angekommen.

Ich bin nur froh, dass heute der letzte Dulttag war, das pendeln macht an solchen Tagen wie heute keinen Spass mehr.

Ich nehme an, dass Sie es wissen, aber weis ja nie.
Fahrgastrechte-Formular

Übrigens auch wenn langfristig eine Fahrt gebucht und dann eher losfahren muss, bekam ich eine Entschädigung. Einige Zeit nach der Buchung wurde auf Grund von Baumaßnahmen der Zug ersatzlos gestrichen, für den ich Zugbindung hatte. Ich musste etwas über eine Stunde eher losfahren. Das Formular sieht diesen Fall nicht vor. Ich habe es per Hand auf das Formular geschrieben. Nach dem ich noch einmal aufgefordert wurde ein anderes Formular auszufüllen, bekam ich die Entschädigung. Ob es nur Kulanz war oder laut Bestimmung einem zu steht, kann ich nicht beurteilen.
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