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Messerattacke in München
#21
(23.10.2017, 12:01)PuK schrieb: Wie hießen denn nochmal die Terroristen auf den Plakaten früher? Du weißt schon, so rund um 1976. Die Plakate mit den schlechten Schwarzweißfotos, die in jedem Postamt rumhingen.

Hießen sie Mehmed und Leyla oder Andreas und Gudrun?

Ich habe nie behauptet, wir hätten früher keine Probleme gehabt. Natürlich hatten wir damals hausgemachte Probleme. Aber die Probleme von heute wären vermeidbar gewesen, die sind nämlich zum großen Teil importiert.

Der wesentliche Unterschied ist doch der: Der damalige Terror richtete sich gezielt gegen die Staatsführung, der religiöse Terror aber gegen die Bevölkerung insgesamt, die "Ungläubigen". Völlig hanebüchen, hier Parallelen zu ziehen. Die Qualität ist heute eine ganz andere. 

Martin
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#22
(23.10.2017, 12:01)PuK schrieb: Wie hießen denn nochmal die Terroristen auf den Plakaten früher? Du weißt schon, so rund um 1976. Die Plakate mit den schlechten Schwarzweißfotos, die in jedem Postamt rumhingen.

Hießen sie Mehmed und Leyla oder Andreas und Gudrun?

Ich habe nie behauptet, wir hätten früher keine Probleme gehabt. Natürlich hatten wir damals hausgemachte Probleme. Aber die Probleme von heute wären vermeidbar gewesen, die sind nämlich zum großen Teil importiert.

Ja sakra wer hat die denn importiert und vor allem warum hat man die bei denen es schon auf der Stirn steht nicht aussortiert?
Oder sollte man diese "Importe" nicht besser ganz einstellen, käme natürlich einer Abschaffung des Asylrechts gleich ist sicher, ganz einfach da es ja bei fast allen auf der Stirn geschrieben steht und das Grundgesetz dahingehend zu ändern ist doch ein Klacks.  *mal den PuK gebe

Kann man wollen nur sollte man das dann auch sagen und nicht so tun als können man so einfach was dagegen tun.
Aber stimmt schon vermutlich einfacher wie sich an die Fluchtursachen machen.
Die Pflicht ruft!
Sag ihr ich ruf' zurück.







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#23
(23.10.2017, 12:39)messalina schrieb: Genau, und darum sollen die einfach nicht mehr kommen, und die schon da sind aber nicht hierher gehören, sollen wieder abgeschoben werden, auch wenn irgendwelche Gutmenschen dagegen demonstrieren.

Ich finde, wenn Martin Straftaten und Anschläge von denen einstellt, dann heißt das nicht, "es ist wieder eine Attacke passiert", sondern "die begehen überproportional viele Attacken" und wir haben ein strukturelles Problem. Darauf wird man ja wohl noch hinweisen dürfen? [Bild: dnewluyd.gif] Und das geht eben nun mal nur, wenn man immer wieder Beispiele bringt, damit das Ungleichgewicht auch auffällt, oder?  So Verwässerungen wie "auf dem Oktoberfest passiert das ja auch" finde ich dann total unpassend und auch, dass man im harmlosesten Fall als politisch inkorrekt hingestellt wird, meistens aber gleich als rassistisch und Nazibraut.

Ja. Da sind wir uns völlig einig. Yes

bbuchsky wird jetzt gleich sagen, ich wolle ein Kind von dir.

Wenn die Welt erst ehrlich genug geworden sein wird, um Kindern vor dem 15ten Jahr
keinen Religionsunterricht zu erteilen; dann wird etwas von ihr zu hoffen sein.
(Arthur Schopenhauer, 1788-1860)
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#24
(23.10.2017, 12:46)PuK schrieb: Ja. Da sind wir uns völlig einig. Yes

bbuchsky wird jetzt gleich sagen, ich wolle ein Kind von dir.

Ich bin der Letzte, der sich eurem Glück entgegenstellen möchte. Allerdings möchte ich schon jetzt darum bitten, eure Brut nur angeleint Gassi zu führen.

Die mathematischen Defizite bei eurer privaten Täteranalyse möchte ich wirklich nicht weiter kommentieren, wenn es in Deutschland üblich wäre, die Gesetze zu verfassungsfeindlichen Symbolen und ihrer Verwendung umzusetzen (an jedem Wochenende, in jedem Stadion), die rechten Gewalttäter auch mal zu verurteilen oder wenigstens anzuklagen, stünden eure statistischen Überlegungen auf noch schmaleren Füßen.

Den Spaß an Relativierungen könnt ihr mir trotzdem nicht nehmen. Gäbe es eine Aufrechnung mit Straftaten, die Deutsche im Ausland begehen, etwa in Sachen Kinder- und Zwangsprostitution, dann könnten wir uns erstmal ein paar Jahre schämen. Egal ob Tschechien, Thailand oder DomRep, es gibt kein Land, dass wir von unseren Fritzls nicht heimsuchen lassen.
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#25
(23.10.2017, 12:25)Kreti u. Plethi schrieb: Ja sakra wer hat die denn importiert und vor allem warum hat man die bei denen es schon auf der Stirn steht nicht aussortiert?
Oder sollte man diese "Importe" nicht besser ganz einstellen, käme natürlich einer Abschaffung des Asylrechts gleich ist sicher, ganz einfach da es ja bei fast allen auf der Stirn geschrieben steht und das Grundgesetz dahingehend zu ändern ist doch ein Klacks.  *mal den PuK gebe

Kann man wollen nur sollte man das dann auch sagen und nicht so tun als können man so einfach was dagegen tun.
Aber stimmt schon vermutlich einfacher wie sich an die Fluchtursachen machen.

Ja, Kreizkruzi ..., kann man sich wirklich so dumm stellen?
"Importiert" ist eine in diesem Zusammenhang durchaus angebrachte Übertreibung. Wenn man nahezu ein halbes Jahr lang alle, die wollen und auch die, die keine Papiere haben (sieht man ja ihnen nicht an, gell), unkontrolliert über die Grenze lässt, dann sind da natürlich auch etliche dabei, die nicht nur vor Bürgerkrieg, Krieg, Folter und Verfolgung fliehen. Ja, manche haben sogar Arges im Sinn. Sieht man ihnen vielleicht nicht an, aber hätten sie ein Dokument dabei, könnte man ihre Namen vielleicht mit Datenbanken abgleichen. Oder sie würden den Weg über eine kontrollierte Grenze gar nicht wagen.
Wenn es Ihnen lieber ist, kann man ja "Importieren" durch "Inflationäres Durchwinken" ersetzen.

PS: Und trauen Sie bitte nicht den salbungsvollen Lobpreisungen, die ausländische Politiker an unsere Kanzlerin richten. Das sind keine ernstzunehmenden Garanten für die edle Tat, das sind unterschwellig große Heuchler, denn kein Land der westlichen Welt hätte sich das freiwillig angetan, was Merkel sich erlaubte. Siehe Wunderwutzi Macron, der Merkel wie die Schelln'königin lobte und die nächsten beiden Jahre 10.000 Flüchtlinge aufnehmen will. Nein, ich habe weder zwei noch eine Null vergessen.

Im Handelsblatt: Wie aus der „Zerstörerin Europas“ eine Heldin wird
Doch so einhellig ist die Meinung nicht, wie die Überschrift vermuten lässt.
Realistische Politiker und Journalisten sehen die Merkelsche Flüchtlingspolitik kritisch, andere schwelgen in überbordender Bewunderung - klar, wenn man von außen zuschauen kann ...

Zitat:Jetzt versuchen die Medien, den Wandel der deutschen Seele zu erklären. Der „Corriere della Sera“ widmet dem Phänomen eine ganze Seite unter dem Titel „Der deutsche Geist“. „La Repubblica“ schreibt: „Der Wandel der Merkel: Berlin wählt das gute Gesicht“(...)
Im arabischen Raum wird Merkel als „neue arabische Heilige“ gerühmt. Sie sei nicht mehr die kühle Politikerin, sondern eine Heldin. In sozialen Netzwerken wird sie gar als „Mutter Teresa von Europa“ gepriesen. Und in Kolumbien schreibt die Tageszeitung „El Tiempo“ über „Mamá Merkel“: „Deutschland ist das neue gelobte Land für die Hoffnungslosen und Unterdrückten.“ (...)
Bret Stephen, bekannter und extrem meinungsfreudiger Kolumnist des „Wall Street Journal“, schreibt: „Das moderne, tolerante Deutschland schaut mit berechtigter Verachtung auf den kleinkarierten Nationalismus der ungarischen Regierung.“ Doch auch er warnt, dass Deutschland sich mit der Aufnahme der Flüchtlinge übernehme (...)
Kritisch sieht Anthony Glees, Direktor des Zentrums für Sicherheits- und Geheimdienstwissenschaften der Universität Buckingham, die deutsche Rolle. Deutschland sei ein „Hippie-Staat, der sich von seinen Gefühlen leiten lasse“, sagt er – und meint dies kritisch. Das Land breche die Regeln des Umgangs mit Flüchtlingen.
Der Tote war der Rechthaber unter den Linksabbiegern.



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#26
Der Münchener Polizeisprecher war wieder richtig gut.  Bei der Horde sensatationsgeiler Journalisten hat er wieder sachlich und gut die Informationen weitergeben. Es bleibt zu hoffen, dass sich viele andere Polizeisprecher an den Münchener ein Beispiel nehmen.
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#27
(23.10.2017, 11:55)Serge schrieb: Die Befindlichkeit der Bevölkerung hinsichtlich der Sicherheit verändert sich nicht durch Hervorhebung oder Nicht-Hervorhebung.

Entschuldigung, aber das ist doch wohl nicht Dein Ernst. Dass in der AA auf der ersten Onlineseite berichtet wird, wenn irgendwo auf der Welt irgendein Täter mit dem Messer wahllos auf Passanten eingestochen hat oder jemand mit dem Auto in eine Menschenansammlung gerast ist, dann ist das genau dem Umstand geschuldet, dass man mit Angst und Hysterie glänzende Klickzahlen erzielen kann und natürlich verstärkt es den Eindruck, dass man seines Lebens nirgend wo mehr sicher ist auch wenn es nach wie vor wahrscheinlicher ist, Opfer eines Verkehrsunfalles zu werden als Opfer eines terroristischen Attentats.

Und natürlich schlägt das durch auf die Glaubensbrüder der evtl. religiös motivierten Attentäter, weshalb ja gar nicht so wenige den Islam vorsichtshalber ganz verboten sehen wollen (alle Moslems sind potenzielle Mörder) oder es für legitim halten zu sagen: die sollen halt nicht mehr kommen.

Das Sicherheitsgefühl ist etwas höchst Subjektives und schon vor 30 Jahren haben die Leute gesagt, dass man sich in Augsburg ja nachts nicht auf die Straße wagen könne. Und eine Frau alleine schon gleich zweimal nicht, auch wenn die Polizei versicherte, dass man in Augsburg sehr wohl sicher sei im öffentlichen Raum. Passieren könne natürlich immer was. Man kann auch vom eigenen Mann erschlagen und in Stücke gesägt im Hochregallager verstaut werden.

Es geht nicht um Nachrichtensperren, das ist das andere Extrem. Es geht darum, dass von einem bestimmten Täterkreis gezielt Taten gesammelt werden, während man andere geflissentlich außen vor lässt. Damit verstärkt man ein evtl. vorhandenes Übergewicht noch.

Man könnte hier auch einen Thread aufmachen mit dem Titel: Von Motorradfahrern verursachte tödliche Unfälle. Und dann entsprechende Fälle einstellen. Nur was soll das eigentlich aussagen? Nichts außer dass derjenige, der ihn eröffnet hat, offensichtlich was gegen Motorradfahrer hat, die eh alle viel zu schnell unterwegs sind. Alles Raser. Zur Not kann man dann zum Schluss kommen, dass es wohl besser sei, das Motorradfahren zu verbieten, weil doch deutlich wird anhand der Aufstellung, dass Motorradfahrer unverantwortlich sind.

Die Grenzöffnung ohne Kontrolle war sicher ein Fehler Nur so zu tun als ob man alle oder auch nur einen Großteil der Täter mittels einer Passkontrolle hätte ausfiltern können, ist schon sehr kühn. Da hat KuP schon recht, dass es vor allem den jungen Männern, die sich ggf. in ihrem Herkunftsland noch gar nichts zu Schulden haben kommen lassen, ja nicht auf der Stirn steht, dass sie sich bei uns an Frauen vergreifen oder sie gar vergewaltigen werden.

Nachdem terroristischen Attentaten von Bürgerseite nicht vorgebeugt werden kann, man aus den Berichten in den Medien keine Lehren ziehen kann, was man zu vermeiden habe, wie man sich verhalten solle, ist das Schüren von Angst und Furcht bis hin zur Hysterie völlig wirkungslos. Es nützt nur denjenigen, die andere Ziele verfolgen als die Bevölkerung schützen zu wollen. Der Bevölkerungsschutz ist ein probates Mittel zum Selbstzweck.
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#28
(23.10.2017, 11:55)Serge schrieb: Bei islamistischen Anschlägen ist es religiös-politischer Fanatismus, der dahinter steht, oft auch vermischt mit Frust, gepaart mit akribischer Planung über Monate hinweg.

Genau das ist es in den meisten Fällen nun gerade nicht, sondern eine oft völlig unbegreifliche Radikalisierung in wenigen Tagen mit anschließender Bluttat. Persönliche Hintergründe werden dann regelmäßig geleugnet, da man die Tat dem politischen Islam in die Schuhe schieben kann. Wer nachfasst, erfährt dann natürlich einiges über die Attentäter, was das religiöse Motiv als eher unwahrscheinlich erscheinen lässt, aber das interessiert die Hetzer im Netz und anderswo nicht.
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#29
(23.10.2017, 16:31)leopold schrieb:
Genau das ist es in den meisten Fällen nun gerade nicht, sondern eine oft völlig unbegreifliche Radikalisierung in wenigen Tagen mit anschließender Bluttat. Persönliche Hintergründe werden dann regelmäßig geleugnet, da man die Tat dem politischen Islam in die Schuhe schieben kann. Wer nachfasst, erfährt dann natürlich einiges über die Attentäter, was das religiöse Motiv als eher unwahrscheinlich erscheinen lässt, aber das interessiert die Hetzer im Netz und anderswo dann nicht mehr.

Wo haben Sie denn nachgefragt?
Wo haben Sie denn nachgefasst?
Sind Sie Terrorismus-Experte?
Diese "völlig unbegreifliche Radikalisierung" mag zwar bei den spontanen individuellen Aktionen mit Axt und Messer eine gewisse Rolle spielen, aber nicht bei den geplanten großen Anschlägen. Das müsste selbst Ihnen einleuchten. Und selbst über die spontan radikalisierten Tätern hörte man häufig, dass sie fromme Moslems seien, die regelmäßig in die Moschee gingen.
Sie glauben doch wohl nicht im Ernst, dass der politische Islam in Form des Islamismus keine übergeordnete Rolle dabei spielt !?
Der Tote war der Rechthaber unter den Linksabbiegern.



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#30
(23.10.2017, 16:44)Serge schrieb: Und selbst über die spontan radikalisierten Tätern hörte man häufig, dass sie fromme Moslems seien, die regelmäßig in die Moschee gingen.

Das war bei den letzten Einzeltätern mehrheitlich explizit nicht der Fall, sondern eher das Gegenteil.
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