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Messerattacke in München
#21
(23.10.2017, 08:12)SilverSurfer schrieb: Geschätzte Sophie, ich glaube niemand ist hier zu irgendetwas verpflichtet. 
Ich finde es nur bedenklich wenn man pietätlos solche Meldungen benutzt um seinen Privatkrieg mit anderen zu befeuern.

Das religiöse Anschläge in der Überzahl sind dürfte wohl nicht geleugnet werden können und deshalb auch einen Großteil der täglichen Meldungen ausmachen.  

Als Initiator des durchaus umstrittenen Threads 'Polizeieinsätze im Alltag' (der ursprünglich einen anderen Namen trug) bist Du vllt. nicht so die Instanz, das zu bewerten, lieber SiSu. Also was pietätvoll ist und was nicht und wer welche Meldungen hier aus welchem Anlass einstellt.

Halten wir aber fest, dass die Terrormeldungssammlung weniger dem Anstoß einer Diskussion dient als dem bekannten Impetus, den Islam zu diskreditieren.

Dass man dann auch nicht religiös motivierte Gewalttaten dagegensetzt sei verwerflich? Ansichtssache - eine jeder sieht das aus seiner Warte eben anders.

Zu Serges' Ausführungen möchte ich anmerken, ob er meint, dass das besondere Hervorheben des islamischen Terrors die Befindlichkeit der Bevölkerung hinsichtlich der Sicherheit eher positiv oder negativ beeinflusst.
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#22
(23.10.2017, 10:37)Sophie schrieb:
Zu Serges' Ausführungen  möchte ich anmerken, ob er meint, dass das besondere Hervorheben des islamischen Terrors die Befindlichkeit der Bevölkerung hinsichtlich der Sicherheit eher positiv oder negativ beeinflusst.


Die Befindlichkeit der Bevölkerung hinsichtlich der Sicherheit verändert sich nicht durch Hervorhebung oder Nicht-Hervorhebung.
Sie hat sich einfach im Laufe der Jahre durch Erfahrung gebildet. Die Ängste kann man durch Relativierungen mit "normalen" Verbrechen und Katastrophen, wie Mehrfachtötungen im Rahmen von Familientragöden, Gasexplosionen mit etlichen Toten, Massenauffahrunfälle auf der AB etc. relativieren oder entschärfen. Denn diese "normalen", weil immer wieder mal passierenden Unfälle und Mordfälle haben menschliche Motive wie Eifersucht, Frust, Wut usw. oder Leichtsinn und Unvorsichtigkeit oder technische Pannen als Ursache. Das könnte jedem von uns auch mal passieren, theoretisch.
Bei islamistischen Anschlägen ist es religiös-politischer Fanatismus, der dahinter steht, oft auch vermischt mit Frust, gepaart mit akribischer Planung über Monate hinweg. Und selbst die (sich häufenden) Fälle von blindwütigem Einstechen auf Passanten bzw. das Traktieren derselben mit Äxten (die mittlerweile wohl auch von Nicht-Islamisten imitiert werden), bei denen manchmal nur Verletzte zu beklagen sind, können das Sicherheitsgefühl der Menschen nicht erhöhen. Weil es überall, in jeder Gasse, in jeder Kleinstadt, vor jedem Discounter passieren kann.
Oder sollte man lieber eine Nachrichtensperre verhängen?
Aber irgendwas sickert dann im Netz immer durch ... und wird es nur noch schlimmer.
Man schweigt ja von offizieller Seite mit Informationen sowieso immer sehr lange, so lange, bis sich der Verdacht zu 95% erhärtet hat.
Die Wirklichkeit ist so schlimm, sie spottet jeder Beschreibung.
(Thomas Bernhard)
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#23
Wie hießen denn nochmal die Terroristen auf den Plakaten früher? Du weißt schon, so rund um 1976. Die Plakate mit den schlechten Schwarzweißfotos, die in jedem Postamt rumhingen.

Hießen sie Mehmed und Leyla oder Andreas und Gudrun?

Ich habe nie behauptet, wir hätten früher keine Probleme gehabt. Natürlich hatten wir damals hausgemachte Probleme. Aber die Probleme von heute wären vermeidbar gewesen, die sind nämlich zum großen Teil importiert.
Ich verstehe Ihre Meinung, teile sie aber nicht.
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#24
(23.10.2017, 12:01)PuK schrieb: Wie hießen denn nochmal die Terroristen auf den Plakaten früher? Du weißt schon, so rund um 1976. Die Plakate mit den schlechten Schwarzweißfotos, die in jedem Postamt rumhingen.

Hießen sie Mehmed und Leyla oder Andreas und Gudrun?

Ich habe nie behauptet, wir hätten früher keine Probleme gehabt. Natürlich hatten wir damals hausgemachte Probleme. Aber die Probleme von heute wären vermeidbar gewesen, die sind nämlich zum großen Teil importiert.

Der wesentliche Unterschied ist doch der: Der damalige Terror richtete sich gezielt gegen die Staatsführung, der religiöse Terror aber gegen die Bevölkerung insgesamt, die "Ungläubigen". Völlig hanebüchen, hier Parallelen zu ziehen. Die Qualität ist heute eine ganz andere. 

Martin
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#25
(23.10.2017, 12:01)PuK schrieb: Wie hießen denn nochmal die Terroristen auf den Plakaten früher? Du weißt schon, so rund um 1976. Die Plakate mit den schlechten Schwarzweißfotos, die in jedem Postamt rumhingen.

Hießen sie Mehmed und Leyla oder Andreas und Gudrun?

Ich habe nie behauptet, wir hätten früher keine Probleme gehabt. Natürlich hatten wir damals hausgemachte Probleme. Aber die Probleme von heute wären vermeidbar gewesen, die sind nämlich zum großen Teil importiert.

Ja sakra wer hat die denn importiert und vor allem warum hat man die bei denen es schon auf der Stirn steht nicht aussortiert?
Oder sollte man diese "Importe" nicht besser ganz einstellen, käme natürlich einer Abschaffung des Asylrechts gleich ist sicher, ganz einfach da es ja bei fast allen auf der Stirn geschrieben steht und das Grundgesetz dahingehend zu ändern ist doch ein Klacks.  *mal den PuK gebe

Kann man wollen nur sollte man das dann auch sagen und nicht so tun als können man so einfach was dagegen tun.
Aber stimmt schon vermutlich einfacher wie sich an die Fluchtursachen machen.
Menschen:
Das Böse daran ist das Dumme darin






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#26
(23.10.2017, 12:01)PuK schrieb: Aber die Probleme von heute wären vermeidbar gewesen, die sind nämlich zum großen Teil importiert.

Genau, und darum sollen die einfach nicht mehr kommen, und die schon da sind aber nicht hierher gehören, sollen wieder abgeschoben werden, auch wenn irgendwelche Gutmenschen dagegen demonstrieren.

Ich finde, wenn Martin Straftaten und Anschläge von denen einstellt, dann heißt das nicht, "es ist wieder eine Attacke passiert", sondern "die begehen überproportional viele Attacken" und wir haben ein strukturelles Problem. Darauf wird man ja wohl noch hinweisen dürfen? [Bild: dnewluyd.gif] Und das geht eben nun mal nur, wenn man immer wieder Beispiele bringt, damit das Ungleichgewicht auch auffällt, oder?  So Verwässerungen wie "auf dem Oktoberfest passiert das ja auch" finde ich dann total unpassend und auch, dass man im harmlosesten Fall als politisch inkorrekt hingestellt wird, meistens aber gleich als rassistisch und Nazibraut.
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#27
(23.10.2017, 12:39)messalina schrieb: Genau, und darum sollen die einfach nicht mehr kommen, und die schon da sind aber nicht hierher gehören, sollen wieder abgeschoben werden, auch wenn irgendwelche Gutmenschen dagegen demonstrieren.

Ich finde, wenn Martin Straftaten und Anschläge von denen einstellt, dann heißt das nicht, "es ist wieder eine Attacke passiert", sondern "die begehen überproportional viele Attacken" und wir haben ein strukturelles Problem. Darauf wird man ja wohl noch hinweisen dürfen? [Bild: dnewluyd.gif] Und das geht eben nun mal nur, wenn man immer wieder Beispiele bringt, damit das Ungleichgewicht auch auffällt, oder?  So Verwässerungen wie "auf dem Oktoberfest passiert das ja auch" finde ich dann total unpassend und auch, dass man im harmlosesten Fall als politisch inkorrekt hingestellt wird, meistens aber gleich als rassistisch und Nazibraut.

Ja. Da sind wir uns völlig einig. Yes

bbuchsky wird jetzt gleich sagen, ich wolle ein Kind von dir.
Ich verstehe Ihre Meinung, teile sie aber nicht.
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#28
(23.10.2017, 12:46)PuK schrieb: Ja. Da sind wir uns völlig einig. Yes

bbuchsky wird jetzt gleich sagen, ich wolle ein Kind von dir.

Ich bin der Letzte, der sich eurem Glück entgegenstellen möchte. Allerdings möchte ich schon jetzt darum bitten, eure Brut nur angeleint Gassi zu führen.

Die mathematischen Defizite bei eurer privaten Täteranalyse möchte ich wirklich nicht weiter kommentieren, wenn es in Deutschland üblich wäre, die Gesetze zu verfassungsfeindlichen Symbolen und ihrer Verwendung umzusetzen (an jedem Wochenende, in jedem Stadion), die rechten Gewalttäter auch mal zu verurteilen oder wenigstens anzuklagen, stünden eure statistischen Überlegungen auf noch schmaleren Füßen.

Den Spaß an Relativierungen könnt ihr mir trotzdem nicht nehmen. Gäbe es eine Aufrechnung mit Straftaten, die Deutsche im Ausland begehen, etwa in Sachen Kinder- und Zwangsprostitution, dann könnten wir uns erstmal ein paar Jahre schämen. Egal ob Tschechien, Thailand oder DomRep, es gibt kein Land, dass wir von unseren Fritzls nicht heimsuchen lassen.
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#29
(23.10.2017, 12:25)Kreti u. Plethi schrieb: Ja sakra wer hat die denn importiert und vor allem warum hat man die bei denen es schon auf der Stirn steht nicht aussortiert?
Oder sollte man diese "Importe" nicht besser ganz einstellen, käme natürlich einer Abschaffung des Asylrechts gleich ist sicher, ganz einfach da es ja bei fast allen auf der Stirn geschrieben steht und das Grundgesetz dahingehend zu ändern ist doch ein Klacks.  *mal den PuK gebe

Kann man wollen nur sollte man das dann auch sagen und nicht so tun als können man so einfach was dagegen tun.
Aber stimmt schon vermutlich einfacher wie sich an die Fluchtursachen machen.

Ja, Kreizkruzi ..., kann man sich wirklich so dumm stellen?
"Importiert" ist eine in diesem Zusammenhang durchaus angebrachte Übertreibung. Wenn man nahezu ein halbes Jahr lang alle, die wollen und auch die, die keine Papiere haben (sieht man ja ihnen nicht an, gell), unkontrolliert über die Grenze lässt, dann sind da natürlich auch etliche dabei, die nicht nur vor Bürgerkrieg, Krieg, Folter und Verfolgung fliehen. Ja, manche haben sogar Arges im Sinn. Sieht man ihnen vielleicht nicht an, aber hätten sie ein Dokument dabei, könnte man ihre Namen vielleicht mit Datenbanken abgleichen. Oder sie würden den Weg über eine kontrollierte Grenze gar nicht wagen.
Wenn es Ihnen lieber ist, kann man ja "Importieren" durch "Inflationäres Durchwinken" ersetzen.

PS: Und trauen Sie bitte nicht den salbungsvollen Lobpreisungen, die ausländische Politiker an unsere Kanzlerin richten. Das sind keine ernstzunehmenden Garanten für die edle Tat, das sind unterschwellig große Heuchler, denn kein Land der westlichen Welt hätte sich das freiwillig angetan, was Merkel sich erlaubte. Siehe Wunderwutzi Macron, der Merkel wie die Schelln'königin lobte und die nächsten beiden Jahre 10.000 Flüchtlinge aufnehmen will. Nein, ich habe weder zwei noch eine Null vergessen.

Im Handelsblatt: Wie aus der „Zerstörerin Europas“ eine Heldin wird
Doch so einhellig ist die Meinung nicht, wie die Überschrift vermuten lässt.
Realistische Politiker und Journalisten sehen die Merkelsche Flüchtlingspolitik kritisch, andere schwelgen in überbordender Bewunderung - klar, wenn man von außen zuschauen kann ...

Zitat:Jetzt versuchen die Medien, den Wandel der deutschen Seele zu erklären. Der „Corriere della Sera“ widmet dem Phänomen eine ganze Seite unter dem Titel „Der deutsche Geist“. „La Repubblica“ schreibt: „Der Wandel der Merkel: Berlin wählt das gute Gesicht“(...)
Im arabischen Raum wird Merkel als „neue arabische Heilige“ gerühmt. Sie sei nicht mehr die kühle Politikerin, sondern eine Heldin. In sozialen Netzwerken wird sie gar als „Mutter Teresa von Europa“ gepriesen. Und in Kolumbien schreibt die Tageszeitung „El Tiempo“ über „Mamá Merkel“: „Deutschland ist das neue gelobte Land für die Hoffnungslosen und Unterdrückten.“ (...)
Bret Stephen, bekannter und extrem meinungsfreudiger Kolumnist des „Wall Street Journal“, schreibt: „Das moderne, tolerante Deutschland schaut mit berechtigter Verachtung auf den kleinkarierten Nationalismus der ungarischen Regierung.“ Doch auch er warnt, dass Deutschland sich mit der Aufnahme der Flüchtlinge übernehme (...)
Kritisch sieht Anthony Glees, Direktor des Zentrums für Sicherheits- und Geheimdienstwissenschaften der Universität Buckingham, die deutsche Rolle. Deutschland sei ein „Hippie-Staat, der sich von seinen Gefühlen leiten lasse“, sagt er – und meint dies kritisch. Das Land breche die Regeln des Umgangs mit Flüchtlingen.
Die Wirklichkeit ist so schlimm, sie spottet jeder Beschreibung.
(Thomas Bernhard)
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#30
Der Münchener Polizeisprecher war wieder richtig gut.  Bei der Horde sensatationsgeiler Journalisten hat er wieder sachlich und gut die Informationen weitergeben. Es bleibt zu hoffen, dass sich viele andere Polizeisprecher an den Münchener ein Beispiel nehmen.
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