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Partnachklamm nur noch von 8 bis 18 Uhr begehbar
#11
(24.08.2017, 14:48)Klartexter schrieb: Ich war W18, in der Zeit haben andere Altersgenossen einen beruflichen Aufstieg in die Wege geleitet und am Monatsende hatten die ein Vielfaches meiner 90 Mark Wehrsold auf dem Konto. Der Eintritt in die Bundeswehr war also ziemlich teuer 

Abgesehen davon ist die Bundeswehr ein künstliches Gebilde, von der steht auch nichts in der Bayerischen Verfassung! Tongue

Die Bayerische Verfassung ist von 1948, wenn mich nicht alles täuscht, und die Bundeswehr wurde 1955 gegründet. Kein Wunder, dass nichts von der BW in der Verfassung steht.

(Die Gründer des Nachkriegsbayern haben also jahrelang die "Verteidigung" des Freistaats dem Völkerrecht überlassen. Ernsthaft.)

Ich bin dagegen, dass Institutionen, die genug Geld haben und entweder die Gemeinschaft sind (wie der Staat) oder sich als gemeinnützig ausgeben (wie die Kirche), noch extra Entgelte für alles mögliche einfordern.

Das ist ungerecht, weil es diejenigen mit geringem Einkommen mehr trifft als andere, wenn alle z.B. den selben Eintrittspreis zahlen müssen. Und es ist in sich nicht stimmig. (Das ist bei mir überhaupt so ein Grundproblem. Das stimmt alles nicht, es ist nirgends etwas konsequent durchgezogen. Es fängt immer ganz gut an, und dann kommen tausend Ausnahmen, die alles wieder kaputt machen. Meine Loyalität zum deutschen Staat wäre viel besser aufgestellt, wenn dieser Staat in sich logisch und konsistent wäre.)

Fahr mal nach London und besuche dort die St. Paul's Cathedral. Als erstes wird dir auffallen, dass da gleich nach dem Hauptportal Registrierkassen stehen. Registrierkassen im Gotteshaus.

Was würde Jesus in der Sankt-Pauls-Kathedrale tun? Huh

Er würde Matthäus 21,12 tun.
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#12
(24.08.2017, 15:04)PuK schrieb:  Matthäus 21,12.

Räuberhöhle, genau! Mit fließendem Wasser.
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#13
(24.08.2017, 14:39)PuK schrieb: Der Staat hat auch noch viele andere Aufgaben. Diese finanziert er aus allgemeinen Steuern.

..../.....
Eben....

       und weil der der Zugang zur Partnachklamm meines Wissens nicht notwendig ist, gehört er nicht zu den Aufgaben der Gemeinde Garmisch.

Aber 200 000 + Besucher jährlich zeigen, dass ein großes Interesse besteht und somit wird der Weg gesichert und saniert.
Anscheinend scheuen diese Besucher den "Wegezoll" nicht. Aber wem das zu teuer ist, der ignoriert.
Auf die Zugspitze kann man kostenlos über ´s Gatterl ab Ehrwald.

In 100.000 Jahren gibt es dann irgendwo in der Nähe eine neue Schlucht, schreiben Sie.
Sie müssen überhaupt nicht drauf warten, die gibt es schon, ist aber nicht neu  = die Leutascher Geisterklamm, koscht nix.

[Bild: hurra-die-gams-1farb.png]
Adler fangen keine Fliegen!
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#14
(24.08.2017, 17:26)Lueginsland schrieb: Eben....
       und weil der der Zugang zur Partnachklamm meines Wissens nicht notwendig ist, gehört er nicht zu den Aufgaben der Gemeinde Garmisch.

Aber 200 000 + Besucher jährlich zeigen, dass ein großes Interesse besteht und somit wird der Weg gesichert und saniert.
Anscheinend scheuen diese Besucher den "Wegezoll" nicht. Aber wem das zu teuer ist, der ignoriert.
Auf die Zugspitze kann man kostenlos über ´s Gatterl ab Ehrwald.

Doch, ist er und gehört er. Siehe Post #1. Steht nämlich in der Verfassung.

Was nicht notwendig ist, ist den Fußweg sandalengerecht für Flachlandtiroler zu teeren oder gegenderte Toiletten dorthin zu bauen. Die wenigen, die noch kommen, wenn es nur noch höchstens Trampelpfade gibt, können in den Wald scheißen und sich den Hintern mit irgendwas Großblätterigem abwischen.

Deshalb kann die Lösung nur sein: Partnachklamm sich selbst überlassen und keinen Eintritt verlangen.

Und nein, ich bin kein Klugscheißer. Ich habe nur wieder mal recht, ich kann doch auch nichts dafür.

"Naturgenuss" und "200.000 Besucher jährlich" schließen sich gegenseitig aus. Das muss reduziert werden, und zwar natürlich nicht auf der Seite der Natur, sondern auf der Besucherseite. Und das macht man am besten dadurch, dass man es den Leuten unbequem macht. Die Leute wollen es bequem haben im Urlaub. Wenn es nicht bequem ist, gehen sie woanders hin. Und so wär's in dem Fall am besten.

In Entwicklungsländern kann man vielleicht abwägen, ob der Vorteil für die Volkswirtschaft die Nachteile für die Natur vielleicht überwiegt. Aber das haben wir nicht nötig. Wir können es uns leisten, diese Natur so unberührt wie möglich zu erhalten. Und dann sollten wir das auch tun.
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#15
(25.08.2017, 11:22)PuK schrieb: Deshalb kann die Lösung nur sein: Partnachklamm sich selbst überlassen und keinen Eintritt verlangen.

Jo, eh! Wenns einen runterhaut, wird er kostenlos zum Ausgang gespült.
In WOR S-Bahnanschluss, falls er in Farchant den Zug versäumt.
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#16
(25.08.2017, 11:58)forest schrieb: Jo, eh! Wenns einen runterhaut, wird er kostenlos zum Ausgang gespült.
In WOR S-Bahnanschluss, falls er in Farchant den Zug versäumt.

Ich hab mal in Fischbachau, Ortsteil Hammer, den Zug der Bayerischen Oberlandbahn verpasst.

Wer das nicht erlebt hat, kann meiner Ansicht nach nicht mitreden.
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#17
Ein bisschen Historie zur Partnachklamm.

Diese wurde bereits Ende des 19. Jahrhundert genutzt, um Baumstämme aus der Waldrodung ins Tal zu befördern. Dabei ergab es sich zwangsläufig, dass sich Baumstämme in der engen Schlucht verfingen und unter lebensgefährlichen Bedingungen befreit werden mussten.

Deshalb wurde bald eine Erschließung der Klamm gefordert und 1886 auch realisiert. Ein Triftsteig wurde angelegt. Dies waren mit Holzbohlen belegte Eisenträger, die knapp über dem Wasser in die Felswände getrieben wurden. Reste dieser Eisenträger sind noch heute zu entdecken.

Bereits dieser Triftsteig wurde Ende des 19. Jahrhunderts von Touristen (die es damals schon gab, man sollte es kaum glauben) angenommen und benutzt (es ist einfach ein guter Zustieg zu vielen Wanderrouten). Aufgrund steigender Gästezahlen begann der Alpenverein ab 1910 mit dem Ausbau, der 1912 beendet wurde. Die Partnachklamm wurde gleichzeitig zum Naturdenkmal erklärt.

Seit 2006 ist sie vom Bundesministerium für Bildung und Forschung als Nationaler Geotop ausgezeichnet.

http://www.partnachklamm-info.de/geschichte.html
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#18
Schade, daß die Pöllatschlucht noch gesperrt ist (falls sie es noch ist).


Zitat:Die Pöllatschlucht ist seit 2014 gesperrt. Jetzt soll ein Fels gesprengt werden.

http://www.augsburger-allgemeine.de/meld...41632.html

Die war kostenlos, wenn man vom gebührenpflichtigen Parkplatz an der Tegelbergbahn oder gar in Hohenschwangau absieht. Eine schöne Schlucht, nach oben mehr offen als bei der Breitach und Partnach, nicht zu lang und nicht zu kurz. Riesige Felsbrocken, teils gut abgelutscht, man kann stellenweise direkt ans Wasser. Ist eine hübsche Runde vom Tegelberg-Tal aus über Wiesen, dann die Pöllat entlang, am Fuß der Schlucht altes Holzlagerplatzgebäude (Trift?) und dann gehts romantisch auffe. Am Ende Stufen nach Neuschwanstein, Asiaten gucken, Italiener sind auch stark vertreten,  die Schloßstraße mit Pferdeäpfelgeruch hinuntergehen, durchs Touristengewühl schlendern oder vorher noch eine Alpseerunde mit oder ohne Bad. Es geht aber auch durch die Schlucht zurück; ist kürzer. Muß ganz schön gespritzt haben, wenn so ein ausgewachsener Felsbrocken ins Wasser fiel.
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#19
Klammwanderungen begeistern auch Kinder, die sonst bei Wanderungen gerne mal quengeln.

Hier 25 für Kinder geeignete. Gewiss ist der Verkehrssicherungspflicht Genüge getan.

https://outdoorkid.de/klamm-wanderung/
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#20
Gibt es eigentlich auch schon Klammwanderungen für Liegendkranke? Innocent
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