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Das ändert sich in Bus und Tram
#21
oder dann zu Hause so....

https://youtu.be/30vQEIiCCNg
"Wer sich den Gesetzen nicht fügen lernt, 
muß die Gegend verlassen, wo sie gelten.“ Goethe
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#22
(17.12.2017, 14:18)forest schrieb: Wer schon immer 2 Streifen stempelt(e), kommt mit der 9-streifigen Streifenkarte ins Grübeln. Wenn 8 Streifen verbraucht sind, braucht er plötzlich 2 Streifenkarten, eine mit einem Reststreifen und eine neue zum Anknabbern mit 1 Streifen, wenn er anständig weiterfahren will. Könnte man da nicht eine 10er-Streifenkarte einführen oder eine entsprechend billigere 8er? Wie kam es eigentlich zu der komischen 9er?
Moin ja bloß. Innocent

In grauer Vorzeit waren es auch mal 10 Streifen. Im Zuge einer auffällig versteckten Preiserhöhung warens dann irgendwann plötzlich nur noch 9e.
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#23
(17.12.2017, 14:57)forest schrieb: Do isch oifach .........
....  megatoll!
Adler fangen keine Fliegen!
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#24
Zitat:AVV-Tarifreform: Geht der Schuss nach hinten los?

Der Augsburger Verkehrsverbund hat mit seinen neuen Tarifen viele Fahrgäste verärgert. Wegen der teureren Preise und Tickets wollen viele wieder aufs Auto umsteigen.

Quelle: http://www.augsburger-allgemeine.de/augs...73841.html

Martin
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#25
(30.12.2017, 07:55)Martin schrieb:
Zitat:AVV-Tarifreform: Geht der Schuss nach hinten los?

Könnte gut sein. Was die unter "Kurzstrecke" verstehen mit ihren drei Stationen, das laufe ich schon seit jeher. Dafür mache ich mir nicht mal die Mühe, das Fahrrad aufzuschließen. Es dauert auch länger, bei diesen Kurzstrecken zu Haltestelle zu latschen, dort kurz zu warten, nachher nicht ganz da rauszukommen, wo man hinwill und deshalb noch einen kurzen Umweg machen zu müssen. Bei dem, was sie künftig unter "Kurzstrecke" verstehen, bin ich schneller, wenn ich einfach zu Fuß aus dem Haus und direkt ans Ziel gehe. Da nützt der ganze Billigpreis nichts, wenn das alles viel zu umständlich ist für den Katzensprung.

Dann gibt es noch Ziele, die ich regelmäßig anfahre und die zufällig beide gerade noch im 10er-Ring liegen, also bisher Preisstufe 1. Die werden jetzt doppelt so teuer für mich. Oder würden, denn für gut zwei gesparte Euro hin und zurück radle ich diese 1.000 bis 2.000 m dann doch lieber.
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#26
(30.12.2017, 07:55)Martin schrieb:
Zitat:AVV-Tarifreform: Geht der Schuss nach hinten los?

Der Augsburger Verkehrsverbund hat mit seinen neuen Tarifen viele Fahrgäste verärgert. Wegen der teureren Preise und Tickets wollen viele wieder aufs Auto umsteigen.

Quelle: http://www.augsburger-allgemeine.de/augs...73841.html

Martin

Es ist die in Augsburg übliche Jammerei. Einerseits erwartet man einen bestens ausgebauten ÖPNV, aber andererseits ist man nicht bereit, dafür auch einen angemessenen Preis zu bezahlen. Die Jammerei wird mit den absonderlichsten Begründungen verstärkt, dabei ändert sich in Augsburg nur der Wegfall der Zone 10 bei den Einzeltickets. In den diversen Leserbriefen ist erkennbar, dass es Leute sind, die sich bisher angeblich nur in Zone 10 von Bus und Tram fahren ließen. All diese Leute sind aber nur Gelegenheitsfahrer, die nicht oft Bus und Tram nutzen. Warum also ist es ein Problem, für die wenigen Fahrten ein Ticket zu lösen, das für das ganze Stadtgebiet gilt? Ein Einzelticket kostet 2,90 Euro, beim Taxi ist schon der Startpreis 3,30 Euro, ohne dass man einen Meter gefahren ist.

Und das eigene Auto fährt natürlich absolut kostenfrei, Benzin und Parkplatz kosten auch nichts in Augsburg. Diese "Sparfüchse" dürfen gern ihr Auto benutzen, wenn sie glauben, damit billiger wegzukommen. Rauch
Was nützt es, wenn der Mensch lesen und schreiben gelernt hat, aber das denken anderen überlässt?  
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#27
(30.12.2017, 08:47)PuK schrieb: Könnte gut sein. Was die unter "Kurzstrecke" verstehen mit ihren drei Stationen, das laufe ich schon seit jeher.

Falsch, lieber PuK, Du hast beim Kurzstreckenticket 4 Haltestellen plus die Einstiegshaltestelle. Mit dem Ticket kannst Du beispielsweise mit dem Regionalbus vom Stadttheater bis zum Oberhauser Bahnhof fahren.


Zitat:Das neue Kurzstreckenticket gilt für alle Fahrten bis zur vierten Haltestelle nach dem Einstieg – sowohl im Innenraum als auch im ganzen Gebiet des AVV. Mit dem Kurzstreckenticket dürfen verschiedene Verkehrsmittel miteinander kombiniert werden: swa Busse und Straßenbahnen mit den Regionalbussen des AVV.Nur bei der DB und BRB gilt das Ticket nicht.
https://www.sw-augsburg.de/nc/mobilitaet...ahrschein/
Was nützt es, wenn der Mensch lesen und schreiben gelernt hat, aber das denken anderen überlässt?  
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#28
(30.12.2017, 09:05)Klartexter schrieb:
Es ist die in Augsburg übliche Jammerei. Einerseits erwartet man einen bestens ausgebauten ÖPNV, aber andererseits ist man nicht bereit, dafür auch einen angemessenen Preis zu bezahlen. Die Jammerei wird mit den absonderlichsten Begründungen verstärkt, dabei ändert sich in Augsburg nur der Wegfall der Zone 10 bei den Einzeltickets. In den diversen Leserbriefen ist erkennbar, dass es Leute sind, die sich bisher angeblich nur in Zone 10 von Bus und Tram fahren ließen. All diese Leute sind aber nur Gelegenheitsfahrer, die nicht oft Bus und Tram nutzen. Warum also ist es ein Problem, für die wenigen Fahrten ein Ticket zu lösen, das für das ganze Stadtgebiet gilt? Ein Einzelticket kostet 2,90 Euro, beim Taxi ist schon der Startpreis 3,30 Euro, ohne dass man einen Meter gefahren ist. 

Als Nicht-Experte drängt sich zumindest bei mir der Eindruck auf, dass die VGA die Lebensrealität der Leute an den Füllungsgrad ihrer Fahrzeuge anpassen will (09:00-Uhr Regelung). Der richtige Weg wäre eigentlich, den Füllungsgrad über die Taktung an die Lebenssituation der Leute anzupassen. Und die meisten fahren eben wohl vor 09:00 Uhr zur Arbeit. Das betrifft, sofern ich das Thema richtig einordnen konnte, weniger die Einzeltickets als vielmehr die Abos. Also das Ticket für Vielfahrer.

Martin
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#29
(30.12.2017, 09:15)Klartexter schrieb: Falsch, lieber PuK, Du hast beim Kurzstreckenticket 4 Haltestellen plus die Einstiegshaltestelle. Mit dem Ticket kannst Du beispielsweise mit dem Regionalbus vom Stadttheater bis zum Oberhauser Bahnhof fahren.

Yes Schon richtig, lieber Klartexter. Das ist von hier bis zum Kö, oder noch eine drüber hinaus, also meinetwegen Hbf oder Frohsinnstraße. Das sind genau die Strecken, die ich meinte, als ich sagte, dass ich die noch laufe, weil das schneller geht und interessanter ist. Es geht schließlich durch die Altstadt und irgendwie ist es mir lieber, den Judenberg zu erklimmen als oben am Moritzplatz von einem Bus ausgespuckt zu werden. Der Weg ist das Ziel, oder so. Meine Ärztin freut sich übrigens auch jedes Mal, wenn ich ihr das erzähle. Für alles, was weiter ist, und das sind bei mir halt zufällig Haltestellen, die genau auf der Grenze liegen, O'hausener Bhf. ist eine davon, ging bisher ein Streifen. Künfig brauche ich zwei. 

Für mich wird es also viel teurer, da beißt die Maus keinen Faden ab. Versuche bitte nicht, mir das Gegenteil einzureden. Ich habe mir das Tarifsystem angesehen und im Hinblick auf meine Gewohnheiten analysiert. Es wird alles teurer und nichts billiger, wenigstens für mich nicht. Ist so. 

Allerdings bin ich noch ganz gut zu Fuß, ich bin nicht darauf angewiesen. Deshalb könnte es sein, dass ich wegen des neuen Tarifsystems künftig sogar weniger für den ÖPNV der SWA  ausgebe als bisher, obwohl für mich alles teurer wird. Klingt paradox, ist aber so. Es kommt für die SWA jetzt darauf an, wie viele Faule und Fußlahme es gibt. Wenn das so viele sind, wie offenbar erwartet wird, dann rechnet sich das. Wenn es unerwartet mehr Leute wie mich gibt als gedacht, geht der Schuss nach hinten los. Wir werden es sehen und dann hier diskutieren. Yes

Ich denke mir, das läuft so. Die wollen ein neues Tarifsystem machen. Dann diskutieren sie das im Vorstand und es kommt raus, da muss man erst mal eine Fahrgastbefragung machen. Und dann machen sie diese Fahrgastbefragung. Und sie gehen dabei davon aus, dass die Fahrgäste ihr Fahrverhalten beibehalten, egal, was sie dann auf der Grundlage der Ergebnisse der Befragung mit den Tarifen machen. Es ist nicht eingeplant, dass die Leute eventuell flexibel reagieren könnten und dann halt einfach die überteuerte Kurzstreckenfahrt nicht mehr in Anspruch nehmen.

Gerade die Leute, die mit dem ÖPNV fahren, müssen oft mit Cents rechnen statt mit Euros. Und deshalb kann man nicht davon ausgehen, dass diese Leute Kunden bleiben, wenn man mal eben die Preise für bestimmte Strecken auf das Doppelte setzt. Wenn man mit der Tram aus der Stadt nach Oberhausen rausfährt, die Leute, die da an der Haltestelle Wertachstraße aussteigen, die meine ich. Und die, die da hinten zu den Gaskesseln und noch ein bisschen weiter müssen. Das sind die, die sich das dann nicht mehr leisten können. Und das sind viele. Wenn die Tram aus der Innenstadt kommt, ist sie voll bis zum Fischertor. Und wenn sie an der Wertachstraße vorbei ist, ist sie halb leer. Dann entlässt sie noch einen Haufen Leute am Oberhauser Bhf, so dass man dann quasi die ganze Tram für sich alleine hat. Man muss sich nur mal in die entsprechenden Busse und Trams reinsetzen. Ich frage mich wirklich, ob sie so weit gedacht haben. Vermutlich haben sie es, aber anders rum. Man will halt rauspressen, was möglich erscheint. Nur ist das glaub ich mehr Schein als Sein und die werden sich noch wundern, wie wenig ihnen die Tarifreform unterm Strich einbringt. Erstmal kommt nämlich das Fressen und die Miete und dann die Moral. Und dann kommt lange nix, und dann kommt irgendwann der ÖPNV.
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#30
(30.12.2017, 09:27)Martin schrieb: Als Nicht-Experte drängt sich zumindest bei mir der Eindruck auf, dass die VGA die Lebensrealität der Leute an den Füllungsgrad ihrer Fahrzeuge anpassen will (09:00-Uhr Regelung). Der richtige Weg wäre eigentlich, den Füllungsgrad über die Taktung an die Lebenssituation der Leute anzupassen. Und die meisten fahren eben wohl vor 09:00 Uhr zur Arbeit. Das betrifft, sofern ich das Thema richtig einordnen konnte, weniger die Einzeltickets als vielmehr die Abos. Also das Ticket für Vielfahrer.

Martin

Die 9-Uhr-Regel gilt nur beim Mobil-Abo 9 Uhr, alle anderen Monatskarten haben diese Einschränkung nicht. Dafür kosten sie aber auch etwas mehr.

Zitat:Das neue Mobil-Abo löst das bisherige Umwelt-Abo ab. Außer dem Namen ändert sich nichts: Es bleibt das klassische Abo für Berufstätige und Vielfahrer, die uneingeschränkt, auch zur morgendlichen Rushhour, mobil sein müssen.
Das Abo bleibt im Preis für eine Zone stabil (Zone 10 oder 20) und wird für zwei Zonen (10 und 20) etwas günstiger. Es ist sowohl für nur eine Zone, als auch für den gesamten Innenraum erhältlich, nicht übertragbar und bietet keine Mitnahmemöglichkeit.
Auf einen Blick:
  • Faire Preise für Vielfahrer
  • Erhältlich für eine oder beide Zonen im Innenraum
  • 35,- € / Monat für die Zonen 10 oder 20
  • 50,- € / Monat für die Zonen 10 und 20

Und hier das Abo mit der zeitlichen Einschränkung:

Zitat:Mobil-Abo 9 Uhr: Mobilität für 99 Cent am Tag

[url=https://www.sw-augsburg.de/mobilitaet/swa-bus-tram/oepnv-abonnements/#collapse-637][/url]
Das neue Mobil-Abo 9 Uhr ist unser günstigstes Abo-Angebot für Sie. Es löst das jetzige 9 Uhr Spar-Abo ab und kostet nur 30,- Euro im Monat für den gesamten Innenraum. Das sind 10,- Euro weniger als bisher, bei gleicher Leistung! Es ist ausschließlich für den gesamten Innenraum (Zonen 10 und 20) erhältlich.
Das Senioren-Abo wird zum Mobil-Abo 9 Uhr Senioren fahren mit dem neuen Mobil-Abo 9 Uhr jetzt preiswerter, dürfen dafür aber erst ab 9 Uhr fahren. Das neue Abo ist um 42,- Euro/Jahr günstiger: Das entspricht 35 Streifen auf der Streifenkarte, die für unaufschiebbare Fahrten vor 9 Uhr genutzt werden können.
Auf einen Blick:
  • 10,- Euro günstiger als das alte 9 Uhr Spar-Abo
  • Preiswerter als das bisherige Senioren-Abo
  • Mobil im ganzen Innenraum für 99 Cent am Tag
  • Für Flexible, die nicht vor 9 Uhr fahren müssen
  • 30,- € / Monat für die Zonen 10 und 20
Was nützt es, wenn der Mensch lesen und schreiben gelernt hat, aber das denken anderen überlässt?  
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